• Tag 6: von Falcade nach Feltre

    June 23 in Italy ☁️ 32 °C

    Salve!
    Es fängt gerade an zu donnern und zu regnen. Aber das macht mir nichts! Ich sitze auf der Terrasse unserer Ferienwohnung in Feltre und genieße die Abkühlung äußerlich und innerlich mit einem kühlen Peroni.
    Bisher hatten wir immer Glück mit dem Wetter. Die Gewitter zogen um uns herum und manchmal erreichten uns ein paar Tropfen. Aber das richtige Gewitter kam immer erst nach unserer Ankunft am Zielort. Hoffentlich bleibt das so - klopf, klopf, klopf !
    Die Etappe heute war irgendwie lustig! Wir kamen uns vor, als ob wir bei dem Transalp-Rennen teilnehmen würden.
    Die Strecke war nämlich dieselbe, über den Passo Valles und den Passo Rolle nach San Martino di Castrozza. Am Anfang lagen wir noch an der Spitze, danach wurden wir durchgereicht. Überall Motorräder, Versorgungsfahrzeuge und Ambulanzen.
    Der Verkehr wurde zeitweilig für „uns“ gesperrt und wir konnten mit den Rennfahrern aber fast ohne Motorräder und Autos die Pässe hochradeln. Wir schafften es sogar durch die Zieldurchfahrt, ich will aber nicht daran denken, was sich die offiziellen Teilnehmer gedacht haben.
    San Martino war sehr schön und sehr lebendig, anders als Falcade. Wir beschlossen, eine Pause zu machen und eine Pinsa zu essen. Natürlich begleitet von einem Aperol Spritz.
    Im Gegensatz zu den Rennradlern, die schon Feierabend hatten, ging es für uns noch 50 km weiter nach Feltre. Aber das war mehr ein Rollen vom Passo Rolle als richtiges Radfahren.
    Die Landschaft war wieder super und wir fanden einen geilen Radweg mit Serpentinen, einer tollen Hängebrücke, weg von der Straße. Super! Weiter unten ging es dann dafür ein paar Mal auf die Straße mit Tunnels. Das war weniger angenehm.
    Als wir den Stadtrand von Feltre erreichten, erinnerte ich mich an dem Tipp von Richard und wir stoppten noch kurz an der Gelateria dalla Corte.
    Dann die letzten Meter zu unserem Appartement. Wir haben diesmal mangels Alternativen eine Ferienwohnung für nur eine Nacht gebucht, echt günstig mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern.
    Zum Schluss noch in eine Osteria zu Spaghetti con cozze e vongole.
    Als es wieder aufhörte zu regnen gingen wir nach Hause. In der Stadt selber war wirklich nicht viel los. Heute war es wieder eine längere Strecke, morgen sollte es entspannter sein. Aber ich fühle mich wieder normal und heute ging es den zweiten Teil der Strecke leicht bergab. Das war hilfreich.
    Ciao, bis morgen!
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