Tag 8: in einer anderen Welt
August 26 in Tanzania
☀️ 26 °C
Jambo, jambo!
Zebras zum - nein - beim Frühstücken, bei der Fahrt, im Krater, bei den Massai, beim Abendessen und in der Nacht! So viele, dass wir schon gesättigt sind. Nicht vom Essen aber vom Anschauen und Fotografieren! Trotzdem war der Tag heute voller Highlights. Wieder mal stehen wir bei Dunkelheit auf, machen uns schnell fertig und gehen frühstücken. Da gegen 5 Uhr ein Löwe in der Nähe gebrüllt hat, sind die Zebras, die über Nacht da waren, weg.
Kurz nach Sonnenaufgang geht es dann schon los zum Ngorongoro Krater. Auf den typisch tansanischen Straßen geht es rumpelnd hoch auf circa 2300m zum Kraterrand, vorbei an Massai-Dörfern und Massai-Herden unter die sich viele Zebras gemischt haben. Am Eingang zum Krater hatten wir einen tollen Blick auf das Innere des Kraters, der etwa 20 km Durchmesser hat. Was für ein Vulkanausbruch das gewesen sein muss! Dadurch wurde aber eine andere Welt erschaffen. Ein Paradies für Tiere aller Art und ein Schlaraffenland für die Löwen. Eine schmale Kopfsteinpflasterstraße führt in Serpentinen hinab. Etliche Wege durchziehen die relativ ebene Kraterfläche. Hier leben noch ungefähr 60 Nashörner, wie uns Goodluck erklärt hat. Nach 5 min Fahrt vorbei an Zebras, Gnus und Gazellen sehen wir vor uns eine riesige Büffelherde. Hunderte dieser Tiere laufen über die Straße. Beeindruckend! Nach weiteren 5 min sehen wir einige Jeeps stehen. Das bedeutet, es gibt eine Sichtung. Und was war es? Ein Spitzmaulnashorn! Die Big Five sind voll. Wahnsinn! Erst war es relativ weit weg, aber es kam näher und wollte über die Straße. Da waren inzwischen aber 50 Jeeps, die voll chaotisch den besten Platz ergattern wollten. Den hatten wir aber schon. Genau vor uns senkte er den Kopf und rannte los! Ein Angriff? Nixon, unser Fahrer startete den Motor, damit er sofort losfahren konnte. Ein Scheinangriff!Er drehte nachdem er seine Entschlossenheit gezeigt hatte, wieder ab. Es gab kein Durchkommen! Wahnsinn, dass wir das erleben durften.
Das Chaos an Fahrzeugen wurde immer größer und wir fuhren weiter! Riesige Gnuherden, durchsetzt mit Zebras liefen an uns vorbei, am Ufer des Kratersees sahen wir hunderte Flamingos und einige Hippos. Dann sahen wir erst einen, später noch mehrere Löwen, einen Schakal und tatsächlich nochmal 4 Breitmaulnashörner! Unglaublich!
Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg raus aus dem Park. Doch es gab noch eine Überraschung für uns. Ein Picknick für VIPs im Krater an einem wunderschönen Platz mit Buffet und noblem Gedeck. „Tamtam“, das heißt „lecker lecker“ auf Suaheli.
Danach ging es aber wirklich raus aus dem Park. Unsere letzte Pirschfahrt war zu Ende. So schade!
Weiter ging es zu einer Wanderung im Massai-Gebiet, bei ihren Dörfern und Herden. Wie fremd uns das vorkommt.
Nach 2h ging es dann heimwärts zur Lodge. Wir vier besorgten uns Wein und Bier und ließen uns auf der Terrasse die letzten Tage Revue passieren.
Morgen ist Fahrtag zum Flughafen und Flug nach Sansibar.
Am Abend kamen dann wieder viele Zebras, die auch direkt bei uns vorbei liefen. Wirklich toll!
Morgen geht es schon wieder bei Dunkelheit los. Intensiver geht Reisen kaum!
Gute Nacht!Read more







































TravelerNgorongoro ist toll! Vor allem das Picknick im Krater … 😎
TravelerStimmt! 👍🏼