• Tag 9: We are the champions

    August 28 in Tanzania ⛅ 28 °C

    „We are the champions“, das hören wir in der Freddy Mercury Bar in Stone Town Sansibar! Und so fühlen wir uns auch! Was haben wir nicht alles geschafft! In 7 Tagen haben wir drei Nationalparks gesehen, viele Pirschfahrten gemacht und weit mehr Tiere gesehen als die Big Five! Goodluck meinte, dass es die erfolgreichste Safari war, die er dieses Jahr hatte. Entsprechend zufrieden, aber auch traurig verabschieden wir uns von Goodluck und reisen zum nächsten Abschnitt unserer Reise nach Sansibar.
    Wir sind wieder sehr früh aufgebrochen. Um 6:15 war Abfahrt.
    Was ich alles leiste! Es geht über die Pisten am Ngorongoro Kraterrand zum Ausgang des Parks. Dann sehen und fühlen wir zum ersten Mal seit Tagen wieder Teer! Welch ein Unterschied!
    Unser nächster Stopp war ein Geschäft zum Einkaufen mit typischen Touristen-Mitbringsel. Gefühlt überteuert, aber ich wüsste eh nicht wie ich die Giraffe in Originalgröße transportieren sollte. Dann also doch lieber die Miniaturausgabe.
    Weiter geht’s in ein Restaurant nahe am Flughafen, bevor wir dann gegen 12 dort ankommen.
    Jetzt heißt es Abschied nehmen von Goodluck, der uns doch sehr ans Herz gewachsen ist.
    Durch die Sicherheitskontrolle (etwas chaotisch) zum Gate und dann heißt es warten auf das Boarding. Der Flughafen ist klein, aber er hat alles, was man braucht. Hier heben viele kleine einmotorige Maschinen ab, die in die Nationalparks fliegen. Wir haben aber die größte auf dem Flughafen, eine zweimotorige Turboprop. Der Flug verläuft professionell. Bei der Stewardess im Format von Bud Spencer (nur größer), war auch sofort Ruhe und Ordnung im Flieger.
    Am Kilimanjaro vorbei geht es nach Zanzibar, so wie es hier geschrieben wird.
    Nach der Landung empfängt uns Hassan von Chamäleon. Der Bus steht bereit und bringt uns nach Stone Town.
    Wir tauchen ein in die Gassen, fahren am indischen Ozean entlang vorbei an Dhaus, Motorbooten und größeren Schiffen zum Mizingani Seafront Hotel. Ein tolles, verwinkeltes altes Gebäude mit mehreren Innenhöfen, davon einer mit einem 3m tiefenPool und einer schönen Dachterrasse.
    Auf selbiger sehen wir uns den Sonnenuntergang an. Leider kamen die alkoholfreien Cocktails viel zu spät dafür und wir mussten auch weiter. Um 19 Uhr war Treffpunkt mit Hassan für einen Spaziergang durch die Gassen zum heutigen Restaurant. Elke meinte, es fühlt sich an wie Marrakesh, das Hotel wie ein Riad, die Gassen, die Geschäfte. Das Restaurant war auf dem Dach eines anderen Hotels. Man sitzt auf dem Boden, viele Kissen umgeben einen und man wird aufmerksam bedient. Lokale Musik wurde live gespielt. Das Essen war lecker, eine Mischung aus arabisch, indisch und afrikanisch. Dazu natürlich wieder Wein und Safari Lager.
    Nach dem Essen ging an die Strandpromenade, die voller Leben war. Die Einheimischen treffen sich hier zum Barbecue, die Touristen bummeln durch die Geschäfte. Das machen natürlich auch wir und das mit Erfolg. Unser Führer hätte wahrscheinlich lieber früher Feierabend gemacht, er musste aber warten.
    Gegen halb elf kamen wir im Hotel an. Kein Alkohol im Hotel ist keine Option! Aber nebenan ist die Freddy Mercury Bar und für uns die klar bessere Option. Sowohl von der Musik als auch von der Getränkekarte.
    Es wurde ein langer Abend, wodurch sich dieser Footprint hier etwas verzögert hat.
    Morgen folgt der letzte Tag mit vollem Programm.
    Karibu sana (vielen Dank) fürs Warten.
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