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Trip to Finnish Lappland

Wir erkunden die „ Stadt des Santas“ - Rovaniemi, anschließend geht es ganz in den Osten Finnlands, nach Kuusamo. Dort werden wir unseren Urlaub primär mit Schneeschuhwanderungen verbringen. Zum Schluss fahren wir in den finnischen Norden nach Ivalo. Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    14 marzo 2026

    Ankunft in Rovaniemi

    14 marzo, Finlandia ⋅ ⛅ 3 °C

    Heute Morgen um 03:30 Uhr klingelte der Wecker. Mit Freude erwachten Sophie und ich denn - Ein neuer Trip steht kurz bevor. Diesmal geht es für uns ins kalte, finnisch Lappland.
    Um 04:30 Uhr fuhr uns Pascal netterweise zum Flughafen DUS.
    Um 06:30 hob der EW A319 dann ab und brachte uns um 10:40 Uhr Ortszeit sicher an den Flughafen.
    Schon hier gab es die erste Berührungspunkte mit der Stadt des Weihnachtsmanns. Alles weihnachtlich geschmückt und überall Santas, Rentiere und Schlitten. Für uns ein bisschen drüber und 3 Monate zu spät - den asiatischen Landsfrauen - und männern schien es aber zu gefallen. Rovaniemi ist die Hauptstadt des Nordens. Das gepaart mit dem „Weihnachtsmannkitsch“ macht sie zu einer Touristenhochburg. Das war für uns von Anfang an der Grund, nicht lange hier zu verbleiben.

    Wir holen unseren Mietwagen ab - ein schöner, großer Toyota RAV4 mit Allrad und Spikes - und fahren direkt in die Stadt um den Winter-Walk zu laufen. Es sind 5°C, also eine gute Temperatur um diesen Walk mit unseren Fliegerklamotten zu gehen. Es ist ein schöner, verschneiter Trail, der nicht viel begangen ist und sich aufteilt in einen Mountainbike-, Langlauf- und Wanderpart.
    Nach 2h kommen wir am Toyota an. Begrüßt werden wir mit einem 60€ Knöllchen, weil Yannick die Parkuhr nicht korrekt eingestellt hat😄

    Wir bringen unsere Sachen in unser heutiges Air BnB und machen uns frisch. Den Tag lassen wir erneut in Rovaniemi ausklingen. Für die Menge an Touristen gibt es nur wenige Restaurants. Fast alles Restaurants sind belegt, so sind wir froh, dass wir in einem Burger-Diner noch einen Platz finden. Das Diner ist nicht besonders attraktiv, der Rentierburger macht das aber alles wett.

    Zusammenfassend können wir sagen, dass sich Rovaniemi bestimmt im Dezember lohnt, wenn man auf viel Kitsch steht. Jetzt, wo der Schnee anfängt zu tauen, schmelzen die Eisskulpturen und die Lichterketten sehen eher schäbig, als romantisch aus. Generell ist die Stadt ist nicht besonders schön und besteht aus einer großen, touristischen Einkaufsstraße in der es einen Aurora-Borealis-Tourenanbieter nach dem nächsten gibt. Schön sind die umliegenden Flüsse, die komplett zugefroren sind❤️
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  • Wanderung im Wildtierreservat Korouma

    15 marzo, Finlandia ⋅ ☁️ 2 °C

    Heute Morgen stärkten wir uns ein letztes Mal in Rovaniemi, bevor es anschließend ins 200km entfernte Kuusamo gehen sollte. Mit Matcha 🍵 und Chai ☕️ im Bauch, machten wir uns aber zunächst zur Wunschdestination von Sophie auf.

    Denn 20km entfern von Rovaniemi liegt die offizielle Stadt des Weihnachtsmanns. Bei Ankunft in Rovaniemi dachte ich, dass diese Stadt sehr auf Tourismus aufgebaut ist, da waren wir aber noch nicht in der Santa Claus Village. Begrüßt wurden wir von vielen Tourenbussen und noch mehr internationalen Touristen. Die Stadt bietet Rentier- und Schlittenhundtouren an, einen Snowmobilpark, Übernachtungsmöglichkeiten in Lebkuchenhäuser und natürlich das Treffen mit dem Weihnachtsmann. Gegen ein Treffen und das anstellen an eine 1:10h lange Schlange haben wir uns dann aber doch entschieden. Das einzige schöne in der Stadt: Genau hier geht der nördliche Polarkreis lang. Die markierte Linie auf dem Boden sieht man aber aufgrund des Touristenaufkommens eher weniger 😄

    Deswegen ging es für uns nach 30min bereits weiter. Nächster Stop: Das Wildtierreservat „Korouma“.
    Dort hat Sophie uns eine schöne, 5km lange Wanderung rausgesucht. Schneeschuhe brauchten wir noch nicht, Spikes wären aber an der einen oder anderen Stelle gut gewesen. Tiere haben wir leider nicht gesehen, dafür aber viele zugefrorene Wasserfälle, vereiste Bäume und vereiste Wanderwege. Letzteres führte auch zu insgesamt 3 leichteren Stürzen😄
    Auch meine neue Drohne kam hier zum Einsatz. Leider - Aufgrund der schlechten Satelliten-Verbindung in dieser Gegend, kam sie nach ein paar Sekunden Flugzeit immer wieder zurück.
    Es war nichtsdestotrotz eine schöne Wanderung, die mit moderater Anstrengung nach 2,5h erfolgreich absolviert wurde 👍🏽

    Nach Ankunft am Auto ging es dann die 100km weiter nach Kuusamo. Sie ist die östlichste „Großstadt“ Finnlands und sehr nah an der russischen Grenze. Kuusamo ist vor allem für seinen Wintersport und den Skipisten bekannt. Diese konnten wir aber aufgrund der Dunkelheit nicht mehr erkennen.
    Für uns ging es nur noch ins neue AirBnB in der wir uns selber bekochten und anschließend ins Bett gingen 💤
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  • Wanderung auf dem Raisin Rääpäsy Trail

    16 marzo, Finlandia ⋅ ☁️ 1 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück Zuhause (Die Finnen haben hervorragenden, alten Käse 😊) ging es heute in den 60km entfernten Nationalpark „Riisitunturi“ in Posio.

    Im Sommer ist das ein kleines Gebirge, bekannt für seine Holzwege im Sumpfgebiet. Nun im Winter jedoch, ist von Sumpf und Holzwegen auf 500 m.ü.M nichts zu sehen. Ein Dicke Schneedecke liegt hier über den Wegen und Bäumen. Ein Wanderweg ist mit Wegmarkierungen abgesteckt. Der Schnee hier ist von den Wanderern vor und „Gehfest“ getrampelt - ein Schritt abseits vom Pfad kann dich jedoch bis zum 70cm in den Schnee einsinken lassen. Zum Glück sind wir Profi-Wanderer - Fehltritte gibt es bei uns nicht 😉

    Auf 465m offenbart sich für uns die Schönheit Finnlands. Kilometerweit kann man hier über die viele Seen und Wäldern schauen. Man, was muss das hier im Sommer toll aussehen. Doch auch im Winter ist es wunderschön. Verschneite Bäume, ständig rieselnder Schnee und ganz Finnland ist mit einer Puderzuckerschicht versehen.

    Da die Wanderung nicht wirklich anspruchsvoll war, sind wir bereits nach 1,5h (trotz einiger Drohnenexperimente) durch. Eigentlich waren für die 4,5km 2,5h angesetzt.

    Deswegen geht es für uns anschließend noch ins Skigebiet „Ruka“. Hier verspeisen wir einen kleinen Snack und kaufen ein paar finnische Spezialitäten ein (Lachssuppe, Mandelbier…). Für die morgige „Bärenroute“ müssen wir uns stärken, deswegen geht es anschließend nach Hause, um den Nachmittag mit dem einen oder anderen Buch ausklingen zu lassen 📕
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  • Werden wir einen Bären sichten?

    17 marzo, Finlandia ⋅ ☁️ 3 °C

    Heute Morgen klingelte sogar im Urlaub der Wecker. Denn wir wollten früh los um die anstehende Wanderung nicht im Dunklen beenden zu müssen.
    Die heutige Wanderung ist ca. 13km lang und heißt „Small Bear Trail“ oder auch „Pieni Karhunkierros“.
    Sie liegt ca. 20km von der russischen Grenze und ist bekannt für die Bärenbegegnungen. Jedoch sind die Begegnungen relativ gesehen, eher unwahrscheinlich. Die eurasischen Braunbären sind nicht, wie die amerikanischen Braunbären angriffslustig oder aggressiv, sie gehen Menschen aus dem Weg. Zudem ist hier zurzeit Winter und Bären halten bekanntlich Winterruhe. Das soll aber unsere Hoffnung nicht zerstören, vielleicht sehen wir ja keinen Bären sondern Luxe oder Wölfe (Noch unwahrscheinlicher 😄).
    Angekommen am Trail begrüßt uns bereits die erste Hängebrücke. Dieser Trail ist gespickt mit Stromschnellen, die nicht zufrieren und deswegen das ganze Jahr über mittels Brücken überquert werden müssen. Die ersten 5km lassen sich sehr gut laufen. Hier trifft man auch noch einige Wanderer.
    Ab dem 6. Kilometer werden wir nur noch sehr wenige Wanderer treffen. Das merkt man vor Allem am „Pfad“. Die Pfadaufbauten sind uns mittlerweile geläufig. In der Mitte ca 1m breiter, plattgetrampelter Weg. Links und rechts vom Weg fällt man 1m tief in den Schnee. Die Pfade hier nicht. Diese sind maximal 20cm breit. Jeder Fehltritt bestraft dich mit einem Fall in den Tiefschnee. Sophie beschreibt es ganz gut „Ist wie auf dem Barren!“. Sie scheint damals in der Schule gut im Turnen gewesen zu sein. Ich nicht. Ich kann es nicht zählen, aber lag mindestens 30* im Tiefschnee über die nächsten 7km.

    Dafür werden wir immer wieder mit schönen Landschaften belohnt. Riesige zugefrorene Seen, Stromschnellen und sehr schöne Tannen- und Birkenwälder. Leider ist aufgrund der Nähe zu Russland, bis auf einem ganz kleinen Stück, das Drohnenfliegen untersagt. Und Wildtiere, bis auf ein paar Vögelchen sind uns auch verwehrt geblieben.

    Bis jetzt nichtsdestotrotz die schönste und anstrengendste Wanderung hier in Finnland😊
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  • Trailwanderung im Skigebiet Ruka

    18 marzo, Finlandia ⋅ ☁️ 3 °C

    Nach der langen Wanderung gestern hat Sophie uns eine Kilometerärmere Wanderung ausgesucht. Meine Warnlampen hätten jedoch angehen sollen, als ich ins Navi das Skigebiet Ruka eingeben sollte. Denn was ist anstrengender, als einen Berg runterzulaufen oder zu fahren? Richtig - Ihn vorher hochzulaufen.
    So fanden wir uns um 13:00 Uhr vor dem 462m hohem Rukatunturi wieder, den wir zunächst eine Stunde hochkraxelten. Da es heute sehr diesig und konstant am nieseln war, konnten wir die Aussicht oben nicht wirklich genießen. Deswegen ging es anschließend sehr schnell wieder nach unten. Schnell nur, weil es sehr rutschige Abschnitte gab, die wir teilweise herunterrutschen mussten.
    Belohnen konnten wir uns anschließend im „The French Café“ in dem es für Sophie einen würzigen Chai Latte und für mich einen Vanille Latte Macchiato gab 🤟🏽
    So endete auch der letzte Tag mit einer erfolgreichen Wanderung hier im Nordosten Finnlands. Morgen geht es dann nochmal deutlich höher in den Norden. Vielleicht haben wir ja hier Elch- und Polarlichterglück?
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  • Wanderung auf dem Juuta Trail

    20–21 mar, Finlandia ⋅ ❄️ 2 °C

    Kurze Zusammenfassung zu gestern:

    Gestern stand unsere große Fahrt an. Früh am Morgen ging es von Kuusamo nach Ivalo. Ivalo ist die größte finnische Stadt im Norden Lapplands. Für die 550km haben wir ca. 7h Fahrtzeit benötigt. Deswegen haben wir uns gegen eine Wanderung entschieden und für ein sehr gutes (und sehr teures) Restaurant entschieden.
    „Fieno“ ist ein relativ neues Restaurant und somit auf Google Maps noch überhaupt nicht zu finden. Hier wurden wir mit guten Bieren und leckerem Essen für die Fahrt belohnt.

    Gut gestärkt sind wir in den heutigen Tag gestartet. Deswegen sind wir nochmal 100km weiter in den Norden gefahren um hier eine Wanderung in der Landeshauptstadt Inari zu machen. Entlang einer großen Stromschnelle sind wir ca. 7km gewandert. Da es konstant am nieseln war, haben wir uns zum ersten Mal in einer Grillhütten zurückgezogen und Rentierhotdogs gegönnt 😋

    Ivalo selber ist die Ski-Hochburg in finnisch Lappland. Vielleicht kommen wir hier mal für einen Skitrip hin. Die Berge sehen zumindest vielversprechend aus 🙌🏽
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  • Letzter Tag + Rückflug nach DUS

    21 marzo, Finlandia ⋅ ⛅ 5 °C

    Heute um 20:00 Uhr geht der Rückflug nach Düsseldorf. Da wir bis dahin noch genügend Zeit haben, nutzen wir die Zeit für eine letzte, kleine Wanderung.
    Es geht zum Auroratrail in Saariselkä. Der Trail ist aufgeteilt in 3 Abschnitte - Mountainbike, Ski-Langlauf und Wandern. Für die Langläufer ist die Schneedecke auf dem Pfad extra dick. Leider ist der Großteil bereits stark vereist. Ein Wandern fällt also eher schwer, wir erreichen aber trotzdem ohne Unfall die Aurorahütte. Hier kann man Nachts die Polarlichter sehen, wenn es denn das Wetter zulässt. Unser Wetter hat es leider nicht zugelassen. Wir hatten entweder keine Sonnenaktivität und freien Himmel, oder verdeckter Himmel und starke Aktivitäten. Naja wir können auf unseren Winter-Norden-Trips nicht immer Glück haben 😊
    Auch den Rückweg überstehen wir ohne Blessuren und erreichen überpünktlich den Flughafen für unseren Rückweg.

    Vielen Dank, dass ihr Teil der Reise wart.
    Spätestens im Mai melde ich mich aus Irland wieder.
    Bis dahin viele Grüße

    Sophie und Yannick
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    Fine del viaggio
    21 marzo 2026