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Auf Reisen mit SAP

Meine Arbeit bringt mich mit faszinierenden Menschen zusammen und an wunderschöne Orte. Read more
  • Paläste am See

    May 22, 2023 in India ⋅ 🌙 28 °C

    Ich muss mich korrigieren. Es gibt einen See, und zwar einen traumhaft schönen, umgeben von Palästen, Tempeln, Bergen, umflattert von Fledermäusen und beunruhigend großen schwarzen Vögeln. Hier kommt man am besten mit einem Boot weiter, leise surrend durch die Nacht. Und plötzlich ist da ein Gartenpalastinselrestaurant und wir sind in der Mitte von allem und doch ist es seltsam still. Der Himmel ist sternklar, und wir sprechen über Bildungssysteme, die Identität einer Nation bzw, eines Europas der Regionen oder des indischen Nationalstaats, und Religionen, zum Beispiel Cricket. Im Hintergrund säuselte eine Flöte, das Essen war aromatisch und überraschend, und die Kulisse ein Traum. Das ist also Rajastan. Schön.Read more

  • Welcome to the city of lakes

    May 22, 2023 in India ⋅ ☀️ 40 °C

    Udaipur sieht von oben eher aus wie die Stadt der ausgetrockneten Seen, aber vielleicht bin ich in der falschen Jahreszeit hier. Die Treppe für meinen Flieger biegt sich unter meinem Gewicht. Die Viewing Platform ist nur für Besucher aber nicht für Reisende, empfiehlt mit ein Mann in Tarnkleidung und mit Maschinenpistole. Dafür wird auch hier sehr spirituell mit einem kleinen Tempel (statt Immigration) willkommen geheißen, und die anderen Menschen in der Ankunftshalle grüßen sehr freundlich. Vor den Toiletten zwei Bilder, damit man weiß, wo man hin muss. Ich habe keinen Turban, hm.Read more

  • Wrong gate

    May 22, 2023 in India ⋅ ⛅ 33 °C

    Manchmal ist es gut, wenn man zweimal fragt und dann auch noch nicht alles glaubt. Die digitale Abflugtafel, funktionierte, zeigte als Abfluggate für meinen Weiterflug nach Udaipur 47a an. Die anderen Tafeln zeigten einen älteren Windows-Screen oder gar nichts an. Am Gate 47 wurde ich zum Gate 43 verwiesen - auf Nachfrage. Eine Ansage gab es nicht. Unterwegs ganz andere Gates. Wohin sich wohl da die Tür öffnet? Es bleibt spannend.Read more

  • Plastikwelten und Moos

    May 17, 2023 in the United States ⋅ 🌧 28 °C

    Disney World, Universal Studio und Abenteuergolf im ganz großen Stil - auf der einen Seite, und dann ist doch irgendwie alles verboten was Spaß macht. Ich freue mich trotzdem hier zu sein; das erste Mal wieder seit Covid. Wir feiern mit Partner-Unternehmen, treffen alle 20 min im Speeddating neue Kunden. Neue Menschen, neue Gesichter, andere Fragen. Seltsam, dass es auf dieser Technologiekonferenz dann doch wieder vor allem darum geht, dass Menschen sich begegnen, prüfend in die Augen sehen, einander die Hand geben. Ich finde das beruhigend.
    Beunruhigen tun mich dann eher die geschälten Eier in Plastik, oder die Tatsache, dass ich nicht einfach die Straße überqueren darf. Beim Joggen treffe ich ein Gespenstermoos aber leider keine Alligatoren. Würde ich hier leben wollen? Nein, definitiv nicht in Florida.
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  • Bahnhofsvorsteher

    November 9, 2022 in Japan ⋅ ☀️ 18 °C

    Google Maps schien unzuverlässig diesmal. Ich kreiste wie ein Adler um die Markierung, an der ich laut Navigation das Hotel hätte finden sollen. Eben war ich noch mit der Bergbahn vom Heiligen Berg heruntergefahren, und definitiv am richtigen Bahnhof ausgestiegen. Sehr seltsam.
    Irgendwann entdeckte ich, als ich dritte Mal durch den Bahnhof lief, ein kleines rotes Schild. Pilgerherberge. Ahja. Also nicht neben dem Bahnhof, sondern direkt innendrin. In meinem Zimmer sind allerlei Instrumente und Fahrpläne und Karten, und das Fenster schaut direkt den Schienen entlang. Erstaunlich.
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  • Kobo Daishi

    November 8, 2022 in Japan ⋅ 🌙 8 °C

    Es ist Vollmond. Immer wieder ziehen Wolken vorüber und verdunkeln den Mond und ziehen weiter. Das Ganze wird von kleinen Schreien der Entzückung bzw. des Entsetzens begleitet. Die weitgehend japanische Reisegruppe hat einen engeren Bezug zum Mond als ich. Der Mönch erklärt, dass unsere Seele wieder Mond wäre, leuchtend vollkommen und rund, aber immerhin wieder verschattet wird wie von dem Bösen, das nach uns greift.
    Die englischsprachige deutlich kleinere Gruppe darf zuerst losgehen in den Friedhof. Den größten Friedhof Japans bei Nacht und Vollmond. Wir werden vor allerlei Gefahren gewarnt, wie wer bei dieser Treppe stolpert, stirbt in den nächsten 3 Jahren. Da passt man gleich besser auf, und schaut lieber nichts aufs Handy.
    Darüber hinaus war es ein interessantes Gespräch, wie lange der Mönch schon einer ist, ob er Sanskrit versteht, was die Form der Grabsteine bedeutet. Überhaupt ist es eine interessante Erfahrung mit einer Taschenlampe durch einen Friedhof zu laufen, dessen Grabsteine die Form von Personen haben, dazwischen immer wieder Statuen, die im bewegten Licht sehr lebendig wirken.
    Im Zentrum und quasi Allerheiligsten des Friedhofs steht ein von unzähligen Laternen erleuchtetes Gebäude. Für jeden Verstorbenen bzw. jede Familie brennt ein Laterne. Unser Mönch führt uns ein verschlossenes Tor hinter dem Gebäude, bittet uns, uns zu verneigen, da hinter diesem Tor seit über 800 Jahren Kobo-Daishi, der Universalgelehrte und Religionsstifter, sitzt und meditiert. Seit dieser Zeit bereiten die Mönche im Frühstück und Mittagessen zu, jeden Tag. Wir halten inne, während der Mönch das Herz-Sutra singt - mitten in der Nacht auf einem Friedhof irgendwo auf einem Berg auf der Südspitze Japans.
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  • Monk

    November 8, 2022 in Japan ⋅ 🌙 7 °C

    Syoujin-Ryouri ist ein traditionelles vegetarisches Essen für buddhistische Mönche. Es ist so lecker und vielfältig wie es aussieht. Ich habe mir das quasi verdient, weil ich vorhin schon versucht habe, zu meditieren. Anders als die Mindfulness-Sachen, die in der SAP und zuhause immer wieder einmal praktiziert hatte, hatten wir einen jungen buddhistischen Mönch als Lehrer, der das Ganze angeleitet hat - in erstaunlich gutem Englisch. Das war eine simple Einstiegsmeditation und es war trotzdem irgendwie schwierig sich ganz auf den Atem zu konzentrieren, wenn schon das Sitzen nicht recht klappt. Der Meditationsraum war mitten im Tempel, dunkles feingeschnitztes Holz, viele goldene mir weitgehend rätselhafte Instrumentarien, und ein beruhigender Duft von Weihrauch. Schön.Read more

  • Eko-in

    November 8, 2022 in Japan ⋅ ☀️ 12 °C

    Kojasan ist ein Ort für Pilger. Die Stadt ist voller Tempelanlagen. Dort übernachte ich als Pilger Stefan auch eine Nacht. Ich werde an einer Abendmeditation, einem Morning Service und einem Feuerritual teilnehmen, und vielleicht auch die Chance haben, mit den Mönchen ins Gespräch zu kommen.
    Wie ein echter Pilger bin ich 2 km vor Kojasan aus dem Bus gestiegen und war in einem kompletten Funkloch im wunderschönen Gebirgswald. Der nächste Busfahrer hat mit dann die Richtung gewiesen und ich bin losgepilgert mit meinem nicht unwesentlichen Koffer im Schlepptau. Besitz ist eine Last, lerne ich heute. Eine Serpentine später strahlt mir das Eingangstor des Ortes entgegen und ich weiß, ich bin angekommen. Ich beziehe meine „Zelle“ und atme erstmal durch, und blicke in meinen Garten.
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  • Bonanzaräder, Kaffee und Sonnenuntergäng

    November 7, 2022 in Japan ⋅ 🌙 12 °C

    Kyoto ist schlicht lässig. Coole Gassen, schicke Bonanzaräder, ein schickes Café nach dem anderen. Heute war ich mit Ashleigh, einer Freundin aus dem Hotel, unterwegs. Wir sind durch Märkte gezogen, haben Cafés erkundet, und buddhistische Tempel besucht.
    Die Japaner sind so nett, dass sie mich mit einem Lächeln und einer Verbeugung nett darauf hingewiesen haben, dass meine Tasche teilweise auf dem Moos im Vorgarten steht. Nett. Die könnte ja nass werden. Nö, die Japaner sind zu ihrem Moos nett. Ich hatte das Schild übersehen und mag ihre Prioritäten.
    Die Tempel sind fremd, irgendwie spirituell und berühren mich, obwohl ich keine Ahnung habe, warum bestimmte Sachen passieren. Es raucht und gongt und klappert - und es sieht schön aus, und verbreitet eine angenehme Ruhe.
    Auch das mag ich.
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  • Millenials

    November 6, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 10 °C

    Ein Kapselhotel hat kleine Zimmer. Also nein, das ist eher ein Schrankbett oder so. Aber so lässig und ein echter Traum. Selten so in einem „Hotel“ wohlgefühlt.
    Während ich in meinem „Zimmer“ nicht wirklich stehen kann, ist der Gemeinschaftsraum super gemütlich mit Pflanzen, Sofas, Arbeitsflächen, dezenter Beleuchtung, eine supermoderne Küche, und - ja! - minimalistische Fahrräder, Single Speed. Hach. Damit fahre ich jetzt in den Sonnenuntergang.Read more

  • Shinkansen

    November 6, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 19 °C

    Meine Bucketlist ist anders. Ich fahre gerne Zug. Endlich jetzt auch den Shinkansen Bullet Train von Tokyo nach Kyoto. Zuverlässig, rasend schnell, mit wlan und Steckdose - aber durchaus kleinformatigen Sitzplätzen. Ich lese, träume, sehe die Landschaft an mit vorbeifliegen. Reisfelder, bunt eingefärbte Bergrücken, Bambuswälder, und alles sehr kleinteilig. Ich stelle mal lieber den Wecker, falls die Traumreise zur Schlafreise wird.Read more

  • ÖPNV

    November 6, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 13 °C

    Die ersten Tag mit den Kollegen waren wir immer mit dem Taxi unterwegs. Ich will Verkehrswende in Japan und fahre U-Bahn und Zug. Und das geht narrensicher einfach. Die Google Navigation und das sehr einfache nummerierte Stationssystem machen das selbst für Touristen kinderleicht. Google nennt mir den Ausgang aus der Station, der perfekt beschildert ist. Simpel.Read more

  • Metamorphosen

    November 6, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 13 °C

    Auf dem Weg zu meinem Ryokan sind unzählige Geschäfte. Ich ziehe meinen durchaus großen Koffer hinter mir her, und spüre nach, was mich anzieht und lande vor einem kleinen Designerladen und starre eine Schaufensterpuppe an. Eine seltsam Mischung aus Hippie, Tradition und Design. Eine halbe Stunde später trete ich verwandelt wieder auf die Straße, und folge meinem Kompass durch den Abend.Read more

  • Abendstimmung mit Sushi

    November 5, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 13 °C

    Der Ryokan, in dem ich heute übernachte, quasi ein altes Gasthaus, liegt in Laufentfernung vom Tempel und unzähligen kleinen Geschäften in einem Netz aus verheißungsvollen Gassen. Mein Badetermin im Ryokan steht schon recht bald an. Etwas Kleines in der Nähe zu essen hätte was.
    Also Handy aus, Abenteuermode an, und den inneren Kompass auf Empfang. Ich zickzacke durch die Abendstimmung, schau die Leute an, die in Schlangen vor den Restaurants stehen, rätsle was es dort zu essen gibt, bis ich auf diesen winzigen Sushishop stoße. Die Küche ist im Gastraum. Die Karte handkalligrafiert und einsprachig. Ich setze mich an den zugewiesenen Platz, bekomme meinen grünen Tee, und beobachte die anderen Gäste. Ich schaue dem Koch zu mir seiner seltsamen gewundenen Schnur auf dem Kopf, wie er das Essen zubereitet. Ich blättere durch die Karte, übersetze mit Google Lens, und überlege was ich will. Als die beiden Männer vom Nebentisch an meinen Tisch treten und mich (auf Englisch) fragen, ob sie helfen könnten und woher ich wäre. Aus Deutschland antworte ich und traue meinen Ohren kaum, als der eine mit einem eindeutig Wiener Schmäh mich herzlich willkommen heißt, erzählt dass er in Österreich, sein Freund in Deutschland studiert haben. Wir reden über Arbeit und Lebenswege. Dann werde ich detailliert ausgefragt, was ich gerne esse. Die beiden nicken, und treten in Verhandlung mit dem Koch. Der nickt und macht sich an die Arbeit. Oh wow.
    Simpel, aber so ausgefeilt. Jeder Fisch, jede Zutat, schmeckt anders, unbekannt, spannend. Ryo und ich tauschen Kontaktdaten aus und wir reden noch ein wenig weiter. Was für ein herzliches Land. Jetzt schnell zurück in mein Bad…
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  • Shrine mit Shoppingmeile

    November 5, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 13 °C

    Das war seltsam heute. Ich hatte mich auf eine spirituelle Begegnung eingestellt als ich zum Asakusa-Schrein fuhr. Das war eher eine Mischung aus Weihnachtsmarkt und Jahrmarkt mit allerlei Möglichkeiten finanzielles oder romantisches Glück zu erwerben. Der Rauch der brennenden Gebete, der Weihrauch und die Trommeln und Gesänge waren schon nicht schlecht, aber das Drumherum nicht so mein Ding. Schade aber trotzdem schön .Read more

  • On Air

    November 4, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 17 °C

    Eine graue Stahltür ohne Klinke und ein Telefon. Ich will nach dem Hörer greifen, die Türe öffnet sich wie von Geisterhand von selbst. Die Gesichtserkennung der klugen Tür fand mich harmlos und gewährt mir Zugang zum SAP Experience Center in Tokio. Ich bin zu einem Videodreh hier, um fünf Werbevideos aufzunehmen, und ahne, dass das anders wird als ein Microsoft Teams Video aufzuzeichnen.
    Vor einer grünen Wand aus Plastikpflanzen ist eine ganze Menge Equipment aufgebaut, Beleuchtung, Teleprompter mit verborgener Kamera und noch so allerlei mehr, was sich mir nicht erschließt. Auf dem Boden vor mir klebt ein schwarzes T. Hier soll ich tunlichst stehen, d.h. nicht energisch auf- und ablaufen, wackeln oder anderweitig zu lebhaft werden. Das kann ja heiter werden. Ein Skript habe ich nicht. Wenigstens mit meinem Text habe ich alle Freiheiten.
    In die Kamera lächeln, gerade stehen, nicht faseln, oder husten, und nicht wackeln. Was war mein Text?
    Fünf Videos später bin ich schweissgebadet und zufrieden, und hole mir erst einmal einen Kaffee aus der high end Maschine, die mehr Optionen bietet als ein deutscher Starbucks. Geschafft. Während ich meinen Kaffee schlürfe, kommt mein japanischer Kollege um die Ecke. Er hätte da noch eine Idee (und fünf weitere Case Studies). Ächz. Aber irgendwie bin ich auch angefixt. Das Adrenalin vor der Kamera macht süchtig.
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  • Trip

    November 3, 2022 in Japan ⋅ ⛅ 22 °C

    Das TeamLab Planet Tokioist eigentlich eine Psychodroge, die den Verstand ausschaltet. Vor dem Betreten lege ich die Schuhe ab, und trete barfuss ein. Ein blauer Pfad aus Leuchtpunkten führt in die Tiefe, und ich stehe vor einem milchigen Fluss der vor mir eine schiefe Ebene heruntersprudelt. Im Dunkeln versteht sich, doch weit nen ist Licht am Ende des -äh- Flusses. Als geht’s upstream nach oben, quasi zur Quelle, die sich oben als meterhoher gleissendweisser Wasserfall entpuppt. Spätestens hier hatte ich komplett den Verstand abgeschaltet, da das in einem Museum offensichtlich nicht möglich ist.
    Neben dem Wasserfall öffnet sich nach einer Tür ein absurder Raum, der eine gigantische Beanbag ist. Überall hüpfen und rollen lachende Japaner jeden Alters herum. Gut.
    Am Ende des Raums öffnet sich ein dunkles Labyrinth, seltsame Musik wellt durchs Dunkel und ich taste mich vorwärts auf der Suche nach Minotaurus und anderen Abgründen.
    Stattdessen öffnet sich sich die Tür in einen Lichtraum voller sphärischer Musik. Mir verschlägt es die Sprache. Verliere die Orientierung, Schwerkraft, Dimensionen. Tessarakt, das war das Wort, jenseits der Zeit und Logik. Reine Emotion. Rausch.
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  • Blickwinkel

    November 1, 2022 in Japan ⋅ ☁️ 11 °C

    Morgenmeditation im japanischen Garten. Die Sonne geht auf. Ich setze mich auf einen Stein.
    Ein Reiher, ein Mensch und eine Katze betrachten die Koi. Drei Blickwinkel. Was denken die Koi?

  • The Night Temple

    October 31, 2022 in Japan ⋅ 🌙 15 °C

    Is this Oberon‘s magic?
    I circle once again
    through the night.
    All paths are crooked
    and the crickets laughter
    follow the seeker
    into the bamboo.

    Hidden
    behind turns
    and towers
    lies another park.
    The stairs are illuminated
    with the glow of the lanterns.
    Red flags praise gods
    whose names
    remain unknown to me.
    I bow to the shrine
    light a candle
    and silently
    say my wish.
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  • Zen Gardener

    October 31, 2022 in Japan ⋅ ☀️ 19 °C

    Angekommen. Die Covid-Regelungen sind gerade rechtzeitig gelockert worden, und so konnte ich jetzt ohne Quarantäne einreisen. Koffer ist angekommen, Taxi lief lässig und jetzt komme ich zur Ruhe im Garten. Mein Zimmer ist im 36.Stock und ich schaue auf die Stadt hinab. Mein Zeitgefühl ist allerdings noch etwas desorientiert. Aber gut endlich hier angekommen zu sein. Lange, lange habe ich von dieser Stadt gelesen und geträumt.Read more