• Madeleine M
  • Hillary Rodehüser
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España 🇪🇸

A 12-day adventure by Madeleine & Hillary Read more
  • Trip start
    October 1, 2025

    Vorfreude und teure Kaffees

    October 1, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    In knapp einer Stunde startet der Flieger nach Madrid, von wo aus es weitergeht nach Toledo. Denn hier werden wir die ersten beiden Nächte verbringen. Und danach? We will see!

    Während wir warten und über vieles andere - jedoch nicht die genauen Stopps der Reise - Gedanken machen, zahlen wir ein Vermögen für Flughafenkaffee suhlen uns in Vorfreude.

    In diesem Sinne: Bis bald, Freunde! Auf geht‘s!
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  • Verloren in Toledos Labyrinth

    October 2, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Sich ein bisschen verloren zu fühlen ist der perfekte Ausdruck für unsere Ankunft in Spanien.
    Etappe 1 - den Mietwagen am Flughafen von Madrid zu finden - hat uns schon eine Weile gekostet.
    Aber letztlich konnten wir nachts unsere Fahrt nach Toledo antreten.

    Unser Hostel und auch das Parkhaus befinden sich in der wunderschönen Altstadt, die bekannt ist für ihre verwinkelten und engen Gässchen.
    Wie ist es nach Mitternacht mit dem Auto durch genau diese zu fahren? Eine Mischung aus: „Ooh wie schön!“ und „Ooh, wir müssen rückwärts zurück. Das ist zu eng!“. Wir starteten also direkt mit einem Abenteuer.

    Der Morgen war dann deutlich entspannter: es gab ein solides Frühstück und nen Cappuccino to go und dann haben wir auch schon Daniel getroffen, der mit uns (und anderen) eine Free Walking Tour gemacht hat. Der Treffpunkt hierfür war übrigens der sogenannte „Plaza de McDonalds“, weil der Name einfacher ist, als der eigentliche.
    Auf unseren Wegen durch die wirklich Labyrinth-artigen Wege und Strassen Toledos haben wir viel über die vergangene und neuere Geschichte, wärmeregulierende Architektur und Künstler wie El Greco erfahren. Das Toledo, wie wir es kennen, ist eine Stadt erbaut auf der ursprünglichen Stadt, die vor über 3000 Jahren gegründet, später von den Arabern erobert und überbaut wurde. Es ist zauberhaft, sich treiben zu lassen, um dann festzustellen, dass man keinerlei Orientierung mehr hat aber dennoch irgendwie immer wieder die gleichen Ecken passiert.

    Ein ganz interessantes Sinnbild für den Wandel der Kulturen ist der Circulo de Arte: ursprünglich gebaut als Moschee, während der spanischen Inquisition erst zur Kirche und danach zum Frauenkloster gemacht, ist es heute ein Pub und Club, der andere Dinge anbeten lässt.

    Wie es sich für einen richtigen Urlaub in Spanien gehört, haben wir die Siesta mit Tinto de Verano auf einer Schattenterrasse und im Gespräch mit Einheimischen verbracht.
    Und gleich, wenn die Sonne untergeht, erwacht das eigentliche Toledo, wie uns vorhergesagt wurde. Wir sind gespannt und begeben uns später auf die Suche nach einer einladenden Bar.
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  • Himmlisches Eis zum Abschied

    October 3, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einer Nacht über den Dächern von Toledo ist heute Reisetag. Am Abend wollen wir ca 400km entfernt in Granada ankommen.
    Aber zuerst haben wir in Toledo noch ein paar To-Dos auf unserer Liste.
    Nach einem kleinen Frühstück im Hostel brechen wir auf, um in einem der Türme des Alcázar einen Ausblick auf die Dächer der Stadt zu erhaschen. Das Wahrzeichen ist der auf dem höchsten Punkt der gesamten Region erbaut und beherbergt unter anderem die Bibliothek, in derer Cafeteria wir einen sehr leckeren Kaffee zur Aussicht dazu bekommen haben.
    Auch der Mercado Municipal, der allerdings einfach nur ein Supermarkt ist, und zwei kleine Geschäfte im Jüdischen Viertel stehen auf dem Plan. Wir sind noch Mal für Souvenirs hergekommen. Unter Anderem das Toledanische Marzipan, das durch die Verwendung von Honig einen ganz besonderen Geschmack hat.
    Irgendwie vergessen wir wieder die Zeit, während wir so schlendern und genehmigen uns noch ein Eis, das einfach mehr als fantastisch schmeckt!
    Am Nachmittag heißt es dann letztlich: Adiós Toledo!
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  • Ausflug ins Mittelalter

    October 3, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 29 °C

    Unsere mehr als 350km langen Route führt uns gen Süden. Vorbei an Hinweisen auf die Figur Don Quijote in Richtung Granada. Aber auf etwa der Hälfte machen wir Halt beim Castilla de Calatrava la Nueva.
    (Wir lieben, wie kurz und knapp die Namen für Sehenswürdigkeiten hier sind)

    Der Schotterweg zur Ruine des im 13. Jahrhundert erbauten Schlosses und Klosters schlängelt sich den Berg am Rande der Sierra Morena hinauf und wir sind froh, dass dies scheinbar kein allzu gut besuchter Ort ist. Das Ausweichen hier wäre sicherlich ein abenteuerliches Erlebnis geworden.
    An der Spitze angekommen, thront der Koloss vor uns und während die heutigen Bewohner hauptsächlich Katzen und weiße Tauben sind, lesen wir viel darüber, welch reges Treiben hier vor ein paar hundert Jahren geherrscht haben muss. Neben den Späh- und Wachtürmen entdecken wir mehr oder weniger gut ausgebaute Räume, den Rest einer alten Mühlen und eine Kathedrale, die sich wahrlich vorstellen lässt, wie das Mittelalter sich angefühlt hat.
    Ein bisschen fühlen wir uns wie zwei Archäologinnen aus Streiftour durch die Geschichte.

    Aber nicht nur die Ruinen sind beeindruckend, sondern auch die umliegende Landschaft voller Olivenbäume auf rotem Sand, die die Berge bewachsen. Am Himmel steht schon seit dem Nachmittag der Mond und als wir wieder im Auto nach Granada sitzen, geht neben uns gemächlich die Sonne unter und taucht das Gebirge in ein rosiges Licht. Und wir? Singen und schweigen und quatschen während der Stunden auf den Straßen Spaniens – voller Erwartung, was uns in Granada erwarten wird.
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  • Ein Tag in Granada

    October 4, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Unser Morgen beginnt entspannt, während wir gemütlich und ohne Wecker in unserem Bett aufwachen, das erstaunlich schief steht.

    Gegen 10:00 Uhr brechen wir auf zum Plaza Nueva, von wo aus unsere ca. 2-stündige Walking Tour durch einen Teil der geschichtsträchtigen Stadt startet. Mit einem großen roten Regenschirm erwartet Rocía uns und erstaunlich viele andere Interessierte.
    Granada war und ist ein wichtiges Zentrum für verschiedene Kulturen und wir erfahren von den Mauren, die hier gesiedelt haben, Christen, die die Region „zurückerobert“ haben und von einem Fluss, der damals durch die Stadtmitte lief und heute nur unterirdisch zu finden ist.

    Nachdem wir uns den Komplex aus drei großen Kathedralen anschauen, die einst Moscheen waren, pilgert unsere Gruppe wirklich enge Gässchen hinauf ins Viertel Albaicín. Hier reihen sich Tee- und Souvenirläden aneinander und mittendrin steht eine kleine Kirche, die zu einem Nonnen-Orden gehört, derer Angehörige umgangssprachlich „Bräute Gottes“ genannt werden.
    Die Mission der ganz in weiß gekleideten Nonnen ist es, alle Sünden der Welt vergeben zu lassen und dafür findet man zu jeder Zeit des Jahres mindestens eine Frau betend vor dem Altar.
    Der Blick auf den Komplex der Alhambra bildet den Abschluss der Tour. Wir sind beeindruckt von der Festung, dem Palast und davon, wie dieses Bauwerk über der Stadt thront.
    Für uns heißt es Daumen drücken, dass wir um Mitternacht noch Tickets des jeweiligen Tageskontingents für morgen kaufen können, denn eigentlich ist alles bis November ausverkauft.

    Eine bisschen flanieren und eine vegane Paella später, gibt es für uns eine kleine Siesta als Vorbereitung auf das abendliche stromern durch Second Hand-Läden.

    Zum Abschluss des Tages zieht es uns in eine kleine Tapas-Bar, wo wir uns den Bauch mit leckeren einheimischen Köstlichkeiten und Wein vollschlagen, während wir halb ernsthaft tiefgründige Fragen aus einem Buch beantworten, das ein bisschen in die Jahre gekommen wirkt.
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  • Bei 35 Grad in Sevilla

    October 5, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 30 °C

    In unserem mittlerweile eingespielten Rhythmus packen wir am Morgen unsere Sachen und brechen nach einem gemütlichen Frühstück auf.
    Das Ziel heute ist Sevilla.
    Wir sind beide total gespannt auf die Stadt, auch, wenn wir ehrlicherweise gar nicht sagen können, wieso.
    Nach knappen 3 Stunden Autofahrt erreichen wir das Stadtcenter. Obwohl wir am Vormittag gut in der Zeit waren, ist es nun jedoch so, dass wir nur schnell was Frisches überwerfen und uns dann direkt aufmachen zu Alejandro, der die heutige Free Walking Tour leiten wird.

    Schon auf dem Weg zum Treffpunkt stellen wir fest, dass auch Sevilla seinen ganz eigenen und prunkvollen Charme hat. Alejandro nimmt uns mit auf eine kurze Reise durch die Geschichte.
    Innerhalb und ausserhalb der alten Stadtmauer passieren uns in kurzen Abständen Kutschen, während wir die Architektur bewundern. Dass man sich wie in einer Filmkulisse vorkommt, liegt sicherlich auch daran, dass wir einige der Orte bereits aus Film und Fernsehen kennen.

    Natürlich führt uns die Tour auch zur Kathedrale, die leider ausgebucht ist.
    Aber schon von außen ist sie mächtig und schön. eine Stahlkette umgibt sie in einem moderaten Abstand, die vor einigen Jahrhunderten die Grenze zum „Land der Kathedrale“ war – hier galt kein Sevillanisches Gesetz, denn der einzige Richter sollte Gott sein. (Mund-)Diebe, die die Kette mit einer Hand berührten, waren also zunächst mal sicher.

    Vorbei am Alcazár (leider auch ausgebucht) und der alten Tabakfrabrik, die heute eine Uni ist, bringt Alejandro uns noch zum Plaza de España. Ein Ort, der uns so sehr überrascht und beeindruckt hat, dass er eine eigene kleine Bühne bekommt.

    Am Abend finden wir einen veganen Imbiss, wo wir Fake-Chorizo und Serranitos essen. Letzteres ist eine Spezialität der Region. Mal ein wenig Auswahl zu haben, macht glücklich uns lässt uns nach einem Spaziergang durch die Nacht selig ins Bett fallen.
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  • Plaza de España, Sevilla

    October 5, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 30 °C

    Der letzte Stopp unserer Free Walking Tour war der Plaza de España.
    1929 wurden im Rahmen der Ibero-Amerikanischen Ausstellung entlang einer großen Straße in Sevilla verschiedene Pavillons von Spanien, Portugal und aller spanischer Kolonien Südamerikas errichtet – quasi ein Pendant zur Weltausstellung mit dem Ziel, symbolisch Frieden zwischen Spanien und den ehemaligen Kolonien zu stiften.
    Das ist auch der Grund für die Form des Gebäudes, das hierauf steht. Die beiden „Arme“ sollen die Kolonialländer optisch umarmen und empfangen.

    Der spanische Palast vereint mit kleinen Sitzgelegenheiten entlang seiner halbrunden Form fast alle Provinzen Spaniens. Natürlich wurde ein Foto von jeder gemacht, in der wir in diesem Urlaub waren und sein werden. (Ehrlicherweise haben wir eine vergessen, verraten aber nicht, welche.)

    Vor den Säulengängen verteilen sich Kleinkünstler:innen, die musizieren, Seifenblasenkunst machen oder Flamenco tanzen.
    Es gibt auch noch einen runden Kanal, der die große Piazza einrahmt und auf diesem versuchen sich Touris und Einheimische darin, mit dem Boot elegant unter den 4 Brücken hindurch zu rudern.

    Als wir da sind, steht die Sonne kurz vor den Untergehen und hüllt den imposanten Komplex in goldenes Licht. Während wir staunen und flanieren, amüsieren wir uns auch ein wenig über die etlichen Fotoshootings, die hier stattfinden.

    Achso und nebenbei diente er als Kulisse für Star Wars Episode II. Und so sehr wir uns verliebt haben, sind wir ein wenig traurig, dass uns weder R2-D2, noch C-3PO begegnet sind…
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  • Pause im Nirgendwo

    Oct 6–8, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach einigen besuchten Städten wollen wir zur Halbzeit des Urlaubs raus aus dem Trubel.

    Und wo könnte man besser entspannen, als in nem Ferienhaus mit Pool und quasi nichts als Feldern und Schafen drumherum?

    Auf halber Strecke von Sevilla nach Salamanca werden wir also nun 2 Tage relaxen, Sonnenbaden, Karten spielen, kochen und ein bisschen Pilates machen.
    Achso. Und nachts werden die Babykatzen (Madeleine) und die Sterne bei Vollmond (Hillary) bewundert.

    Lieben wir!
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  • Feines Salamanca

    October 8, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Nachdem wir ausgeschlafen und entspannt unser Domizil der letzten zwei Tage verlassen haben, geht es weiter nach Salamanca.
    Die Stadt, in der wohl das reinste hochspanisch gesprochen wird. Mal sehen, was das mit unseren Sprachfähigkeiten der nächsten Tage macht.

    Wir beginnen den Teil der Reise in einem netten Café um die Ecke unseres Hostels und lassen uns dann ein wenig durch das Stadtzentrum treiben, um uns einen Überblick über den Ort zu verschaffen.
    Es ist wirklich hübsch hier und wir sind gespannt, was die kommenden Tage bringen werden.

    Zum Abendessen finden wir einen alternativen Laden mit veganen/vegetarischen Tapas! Es tut richtig gut, mal eine so große Auswahl in einem Restaurant zu haben. Und dann ist auch alles noch sehr lecker.
    Dazu gibts ein paar Bier. Generell ist es ein Laden, in dem es sich fast wie Köln anfühlt. Das war schön.

    Ein weiteres kleines Highlight für mich sind die ganzen Murals, die die Straßen säumen. Auf dem Weg nach Hause können wir schon einige davon bestaunen.
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  • Salamanca in a nutshell

    October 9, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Es ist fast kalt hier. Zumindest fühlen sich die 20 Grad nach der Hitze der letzten Tage so an, als wir uns am Morgen aufmachen, ein Frühstück zu finden.
    Und was soll man machen, wenn es kalt ist? - Richtig… in die Sauna gehen.

    Wir haben uns für den Mittag einen Termin bei einer „Aquatherapie“ gebucht. Und das war ein entspannendes, aber auch interessantes Erlebnis. Wir bekommen FlipFlops und obligatorische Badehauben und werden zum „Wasserkreislauf“ begleitet. Schritt 1 unseres Spa-Erlebnisses. Wir werden angewiesen, die Stationen des quadratischen Beckens in einer vorgegebenen Reihenfolge zu durchlaufen und den jeweiligen Bereich unserer Körper mit düsen massieren zu lassen. Danach sollen wir im Becken warten, bis wir weitere Anweisungen bekommen. Ein wenig ahnungslos sitzen wir wie geheißen im warmen Becken und warten auf die Mitarbeiterinnen, die uns Schritt für Schritt in die nächsten Stopps einweisen. Darunter zwei Becken mit Steinen zum drüber laufen, Wechselduschen, ein Dampfbad und eine 95-Grad-Sauna. Danach gibts nen Pfirsichsaft und ne Massage für jede von uns.

    Mit warmen und weichen Muskeln geht‘s für eine kleine Siesta zurück ins Hostel. Und dann - endlich in diesem Urlaub - schaffen wir es, uns eine Kathedrale von innen anzusehen.
    Die Alte und Neue Kathedrale von Salamanca sind direkt miteinander verbunden und vereinen verschiedene Epochen der Geschichte miteinander. Wir sehen meterhohe Bogengänge, eine Orgel aus der Renaissance aber auch die gut erhaltenen Strukturen und Wandmalereien aus dem 12./13. Jhd. in der Alten Kathedrale. Das Licht der späten Nachmittagssonne scheint warm durch die hoch gelegenen Buntglasfenster, während wir mit dem Audioguide am Ohr flanieren.

    Und nach der Kultureinheit ist dann wieder Tinto de Verano-Zeit. Dazu gibts nen kleinen Appetizer, bis wir später dann wieder sehr leckeres vegetarisches Essen bekommen. Dieses Mal in einem kleinen Taiwanesischen Restaurant eines zuckersüßen, älteren Herren, der uns „Fleischbällchen“, Sojageschnetzeltes Süß-Sauer, Tapioka-Chips und Bratreis serviert. Ein wahres Festmahl, dass uns die nötige Bettschwere beschert.
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  • Über Segovia nach Madrid

    October 10, 2025 in Spain ⋅ 🌙 13 °C

    Heute wird das letzte Mal eine neue Unterkunft bezogen. Und, wie uns beim Frühstück auffällt, haben wir diese noch nicht organisiert.
    Als wir einschlägige Websites durchsuchen, fallen wir bei den Preisen für Übernachtungen in Madrid fast vom Glauben ab - aber was will man machen? Letztlich finden wir doch ein ganz nett aussehendes kleines Hotel.

    Und so können wir uns aufmachen nach Segovia, wo wir – man soll es kaum meinen – eine (einen?) Alcázar besichtigen.
    Wir fahren also in das Parkhaus einer sehr steilen Straße und finden direkt an der Ein- und Ausfahrt einen Parkplatz (das soll später noch wichtig werden). Und dann spazieren wir den Hügel hinauf durch die fast leeren Gassen der Stadt, bis wir vor einem wirklich großen Disney-Schloss stehen. Davor eine blühende Gartenanlage, die nicht so recht in die karge Umgebung passen möchte.
    Wir holen uns unseren Audioguide und lassen und führen durch Thronsäle, Schatzkammern und Schlafgemächer, bevor es die über 150 engen Stufen hinaufgeht auf den Turm des Palasts. Von hier aus gibts einen wunderbaren Ausblick über die ganze Region.

    Ein wenig später finden wir uns im historischen Stadtgern wieder und schnabulieren zu einem Kaffee eine lokale Süßspeise: Ponche Segoviano. Ein saftiger Teig mit viel Creme, ummantelt von in irgendwas getränktem Marzipan und mit zum Teil karamellisiertem Puderzucker übergossen. Yum!

    Voller Energie gehts zurück zum Parkhaus. Und dort der Schock: da, wo unser Auto stand, ist nun eine Absperrkette. Wir veruschen mit spärlichem Spanisch dem Mann am anderen Ende des Hilfeknopfes zu entlocken, wo unser Auto ist. Aber Fehlanzeige. Nach mehrfachen „wo ist das Auto?“ - „Es ist hier!“ - „Nein, ist es nicht!“ (auf spanisch versteht sich), bringt er einen englischen Satz hervor: „this parking has four floors!“
    Naja. Schon Mal in nem Parkhaus gewesen, dass an so ner steilen Straße steht, dass jede Etage ihre eigenen Ausfahrt hat? Wir auch nicht. Das Auto war da und die Laune gerettet.

    Weiter gehts nach Madrid, wo wir entlang einer der Hauptverkehrsstraßen kommen. Hier stehen prunkvolle Gebäude und immer wieder Polizei. Augenscheinlich in den Vorbereitungen für die großen Paraden am Nationalfeiertag, der Sonntag ist und von dem wir nichts wussten. Das erklärt die teuren Zimmer! Und deshalb könnte es auch sein, dass die Straße unseres Parkhauses nicht mehr genutzt werden kann dann. Wie wir hier Sonntag also wieder weg kommen? Das wird das Problem von Zukunfts-Hilla und -Madeleine sein und einen Besuch in der Tourist-Information beinhalten. Aber all das morgen.

    Heute gibts nur noch leckere Pizza, ein Glas Wein und nen Spaziergang durch das nächtliche Madrid.
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  • Ein Abschluss mit Konfetti-Kanone

    October 11, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser letzter vollständiger Urlaubstag ist angebrochen und wir machen uns, wie jeden Tag, auf den Weg, einen kleinen Kaffee zu organisieren.
    Wir finden dafür eine unglaublich süße Bäckerei.

    Und dann führt unser Weg als allererstes zur Tourist-Information, um zu klären, was wir am Besten mit unserem Auto machen, da das Parkhaus, in dem wir stehen, am Sonntag gesperrt sein wird. Die Dame am Schalter kann uns aber sehr schnell helfen und so können wir den Rest des Tages entspannt angehen. Das Auto wird am Abend umgeparkt.

    Als nächstes? Wie sollte es anders sein, eine Free Walking Tour. Unser Guide, David, ist Schauspieler von Beruf und verspricht uns mit seiner Art schon direkt zu Beginn eine entertaining Tour. Wir erfahren neues und mittlerweile schon bekanntes über Spaniens Geschichte und sehen einige der mehr oder weniger wichtigen Orte Madrids. Die Habsburger Könige erklärt er uns an dem Modell eines Hamburgers und Hillary „darf“ sogar Felipe IV darstellen. Den König, der Kunst und Frauen liebte.
    Enden soll die Tour auf einem kleinen Hügel mit Ausblick auf den Palast Madrids, der nach dem Vorbild Versailles gebaut wurde und das über 3400 Zimmer hat.

    Wir schlendern noch ein wenig durch die Stadt und shoppen die letzten kleinen Urlaubsandenken, bevor die Koffer gepackt und gewogen werden. Wie wir es trotz der Shoppingeskapaden geschafft haben, genau in der Gewichtsgrenze zu bleiben? Keine Ahnung – aber geschafft ist geschafft!

    Zum Abschluss des Urlaubs gibt es nun noch sehr leckere vegane Burger und dann machen wir uns auf den Weg zu dem Event, weswegen der Urlaub überhaupt entstanden ist. Dem YUNGBLUD-Konzert.

    Naja und was soll ich sagen? Es gab ab der ersten Minute 2 Stunden Gänsehaut, tanzen, kreischen und große Emotionen! Das Konzert endet standesgemäß mit pinken Konfettikanonen und einem halbnackten Künstler, der auf der Bühne liegt.

    Selig können wir zurück ins Hotel und schlafen gehen, damit wir uns morgen in aller Frühe auf den Weg zum Flughafen machen können.

    Schön wars!
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    Trip end
    October 12, 2025