Rome
March 8, 2024 in Italy ⋅ 🌧 16 °C
Auch heute war es wieder ein sehr sehr ereignisreicher Tag. Am Bahnhof Termini sind wir in einen Hop-on Hop-off Bus gestiegen und sind zum Colloseum gefahren. Das war einer der Pflichtpunktr, die wir in Rom besuchen wollten. Dort angekommen haben wir uns erstmal durchgefragt, wie das so läuft mit den Tickets. 22 € waren pro Nase fällig, weil aber heute Internationaler Frauentag war, durften alle Frauen und die sich dafür hielten für lau das Ticket bekommen. Super Sache! Wir haben mit dem Ticket ein Zeitfenster für den Zutritt zum Colloseum bekommen, 11:35 Uhr, d.h. Wir hatten noch knapp eine Stunde Zeit. Die haben wir genutzt, um das imposante Bauwerk von allen Seiten zu fotografieren. Nachdem wir dann im Colloseum, haben wir uns noch einen Audioguide besorgt und sind dann losgezogen. Wir durften auch in die Arena, in den inneren Teil des Colloseum. Es war beeindruckend und ich muss mir im Nachgang den Film „Spartacus“ nochmal anschauen. Dann hat man wahrscheinlich einen anderen Bezug.
Nach diesem Besichtigungspunkt ging es dann weiter zur Terrazza della Quadrighe, einem monumentalen Bau zur Ehrung der gefallenen Soldaten. Eine Trutzburg inmitten der Stadt, vom Balkon hat Mussolini seine Reden gehalten. Wir wussten, dass man von der Dachterrasse einen schönen Rundumblick auf Rom haben würde. Also haben wir 2 Ticket gekauft und auch hier musste Gritti wegen des Frauentages nichts zahlen. Das ist doch mal eine tolle Sache in Italien. Und tatsächlich hatte man von dort oben einen tollen Blick, auf das Colloseum, den Palladin, das romanische Forum, den Petersdom usw. usw.
Vorher hatten wir uns noch die benachbarte Kirche zu Ehren des Heiligen Gregorius angeschaut. Innen wieder sehr prächtig! Aber bei 700 Kirchen, die Rom hat werden wir nicht alle schaffen.
Nach dem Ausguck sind wir zurück zur Busstation gelaufen, vorbei an kleinen Tempeln, Kirchen und Ausgrabungen, um noch die Spanische Treppe anzuschauen. Erwartungsgemäß war das ein touristischer Hotspot und somit sehr überlaufen. Aber wir konnten trotzdem noch ein paar schöne Fotos machen und dem Treiben zuschauen. Die Polizei hat dort darauf geachtet, dass man nicht auf der Treppe gesessen hat, so wie es früher üblich war. Man musste immer in Bewegung bleiben.
Nun hieß es wieder zum Hotel zurück zu kommen. Auf dem Weg dorthin haben wir am Glücksbrunnen halt gemacht und uns noch 2, 3 Kirchen angeschaut. Man verlor dann einfach die Übersicht.
Unser heutiges Restaurant war ein kleines mit einem urigen Wirt. Valentino hieß er und war anfangs etwas knurrig, wurde aber zunehmend lustiger, nachdem mehr Gäste kamen und wahrscheinlich Umsatz bescherten. Zwischenzeitlich kam ein schwarz gekleideter Mann rein, von dem wir dachten, dass er zur Mafia gehört und Schutzgeld abgeholt hat. War schon spannend wie das hier so läuft. Valentino hat sich aber nicht davon abhalten lassen ein Lied auf der Gitarre zu spielen und Sole mio zu singen. Für uns ein schöner Abschluss des tollen Tages.Read more
























