Feldberg und St. Blasien
May 4 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C
Vor vielen Jahren hatte ich mal ein TV-Bericht über den Dom in St. Blasien im Schwarzwald gesehen und deshalb stand er auf meiner Wunschliste für diesen Urlaub. Also wollten wir dies heute machen und sind die 1:45 Stunden Fahrzeit in den Hochschwarzwald gefahren. Vorher wollten wir uns noch den Titisee und den größeren Schluchsee anschauen, welche auf dem Weg lagen.
Los ging es eine kurvenreiche Strecke zuerst nach Triberg, wo wir dann weiter über enge und kurvenreiche Strecken über Furtwangen zum Titisee gefahren sind. Ich weiß nicht, was ich vom Titisee erwartet habe, aber umgehauen hat er mich nicht. Davon abgesehen sind wir gar nicht richtig rangekommen, weil der Zugang für Auto stark eingeschränkt war. Na gut, wenigstens konnten wir einen flüchtigen Blick von der am See vorbeiführenden Hochstraße erhaschen.
Auf dem Weg zum Schluchsee haben wir den Feldberg entdeckt, welcher der höchste Berg des Schwarzwaldes ist. Auch konnte wir aus der Ferne Schneefelder sehen. Ich habe dann mal spontan in die Runde geworfen, dass es doch eine gute Idee wäre den Gipfel zu erklimmen. Positiv aufgenommen wurde, dass es eine Seilbahn gab. Also kurz abgebogen und wegen einer Umleitung auf der Hauptstraße ging es auf sehr schmalen Straßen über kleine Orte mit lustigen Namen, wie Auha und Altglashütten in Richtung Feldberg-Talstation gefahren. Schwiegermama hat auf der Rückbank währenddessen Stoßgebete von sich gegeben und die Augen zugemacht.
An der Talstation angekommen, ging es gleich bergauf. Heute war wenig los, nicht viele Wanderer unterwegs. Das Wetter war noch gut, so dass der Gipfel nicht in den Wolken lag. Oben angekommen, haben wir gesehen, dass wir gar nicht auf dem Hauptgipfel angekommen waren. Trotzdem wurde er von einem Turm geziert, den wir besteigen konnten. 174 Stufen oder Fahrstuhl. Der Hauptgipfel mit Sendemast und Wetterstation war in 1,8 km Entfernung zu sehen. Meine Mädels hatten nicht so viel Motivation dorthin zu laufen, auch ging es noch ein wenig bergauf. Also bin ich alleine losgezogen, in knapp einer Stunde sollte das zu schaffen sein. Für Hin- und Rückweg! Um die Zeit einzuhalten musste ich ein höheres Tempo einlegen, was meinen Puls bis 160 getrieben hat.
Aber ich war oben, und das zählt.
Meine Mädels haben mir nach der Rückkehr schon vom Turm zugewunken. Rapunzel hätte jetzt ihr Haar hinabgeworfen. Aber ich war ja auch kein Prinz. 😔
Vom Turm konnte man die schneebedeckten Berge der Schweizer Alpen sehen. Und nachdem wir uns noch die kleine Ausstellung über Schwarzwälder Schinken angeschaut hatten, ging es treppab. Mit der Seilbahn 🚠 ging es dann nach einem kurzen Picknick wieder bergab.
Nun sind wir weiter zum Schluchsee, der deutlich größer und von einer Staumauer aus den 30er Jahren begrenzt war. Der Stausee litt unter Wassermangel, man konnte es am niedrigen Wasserstand erkennen. Auch lagen viele Boote auf dem Trockenen. Wir wollten über die Staumauer laufen, aber das Brackwasser an der Staumauer hat so schlimm nach Fisch gestunken, dass wir das Vorhaben haben sein lassen.
Nach diesem kurzen Stopp ging es weiter nach St. Blasien.
Bei der Einfahrt in den Ort konnten wir schon die mächtige Kuppel des Doms erkennen, welche zu den größten in Europa zählt. Nun hofften wir, dass wir ihn auch besichtigen konnten. Und ja, wir durften rein. Ganz anders als erwartet präsentierte er seine Größe. Überrascht waren wir von der Helligkeit im Innern. Kirchen sind ja meistens dunkel. Es hat sich gelohnt hierher zu fahren.
Danach haben wir in einem gegenüberliegenden Cafè den Zuckerspiegel wieder etwas angehoben.
Da wir uns heute zu wenig bewegt hatten und ich an einem Hügelvorsprung gegenüber des Doms ein Gipfelkreuz entdeckt hatte, habe ich den Vorschlag gemacht dorthin hochzuwandern. Von dort hätte man bestimmt einen guten Blick auf den Dom. Vom Parkplatz waren es nur knapp 15 min Gehzeit und man hatte von dort wirklich einen sehr schönen Blick auf St. Blasien und den Dom. Natürlich musste ich auch meine Drohne fliegen lassen…
Nach dem Ausguck ging es wieder abwärts und da es anfing zu regnen, wurden die Schritte immer schneller.
Nach diesen vielen schönen Eindrücken waren wir müde und wollten nur noch ins Hotel zurück. Kurz vor 19 Uhr sind wir an der größten Kuckucksuhr des Schwarzwaldes vorbeigefahren. Und das wollte wir noch mitnehmen. Trotz Regen haben auf den Kuckuck gewartet, der dann tatsächlich mit tiefer Stimme seine 7 Rufe abgegeben hat. Zum Schreien komisch!
Gegen 19:30 Uhr waren wir dann wieder im Hotel.Read more


























Na hallo da seid ihr ja wieder voll im Aktivurlaub ! Viel Spaß und tolle Aktionen weiterhin und danke für die Teilhabe.lg [Marion]
TravelerJa, aber jetzt bremst uns der Regen aus…