Ortenberg, Offenburg und Frankreich
May 5 in France ⋅ ☁️ 16 °C
Für heute war Regen 🌧️ angesagt und somit mussten wir uns Ziele aussuchen, wo wir zumindest zum Teil irgendwo innen waren. Also war die Besichtigung eines Schlosses/Burg angesagt. In der Nähe befand sich das Schloss Ortenberg, welches wir uns anschauen wollten. Bei Regen sind wir losgefahren und bei Sonne angekommen. Was zur Folge hatte, dass wir ein dampfiges Klima hatten, uns lief der Schweiß. 😰
Am Burgportal war ein Schild angebracht, dass sich hier eine Jugendherberge befand und die Besichtigung nicht möglich war. Na toll! Ich habe dann trotzdem die im Internet zu findende Telefonnummer angerufen und siehe da, man konnte einen Teil des Schlosses doch besichtigen. Zumindest den Turm und Rosengarten. War auch ok, es regnete ja gerade nicht.
Der Aufstieg zum höchsten Punkt des Schlosses ging über eine enge Wendeltreppe steil nach oben. Schon von der Zwischenebene hatte man einen schönen Ausblick auf die Landschaft. Ganz oben dann einen 360 Grad-Blick auf die Weinberge im Osten und die Ortschaften in den anderen Richtungen. Man konnte auch das Münster in Strasbourg erkennen. Auch hier habe ich meine Drohne fliegen lassen, um ein Foto von uns Drei auf dem Turm zu schießen.
Nach dieser Besichtigung sind wir ins 15 km entfernte Offenburg gefahren. Die Stadt hatten wir als Schlechtwettervariante ausgesucht. Dann hätten die Mädels shoppen gehen können. In Offenburg konnten wir direkt im Zentrum in der Tiefgarage parken. Erste Station war die Touristeninformation. Mit einem Stadtplan und einer Broschüre bewaffnet haben wir einen Großteil der Attraktionen abgelaufen, während ich zu den einem oder anderen etwas aus der Broschüre vorlesen konnte. Leider fing es nun wieder an zu regnen, so dass wir uns entschlossen haben etwas zu Mittags zu essen. In der Brasserie Engel (https://brasserieengel.de) haben wir uns was Leckeres bestellten von unseren Tischnachbarn erfahren, dass hier auch Altkanzler Gerhard Schröder gegessen hat.
Nach dieser Stärkung ging es weiter durch das Zentrum der Stadt. Kurzer Blick in die Heilig-Kreuz-Kirche und wir waren fertig mit der Stadtbesichtigung.
Jetzt die Frage was mit dem restlichen Tag anfangen. Denn auf Shopping hatten die Mädels dann doch nicht recht Lust. Wollen wir an den Rhein fahren und nach Frankreich rüber schauen? Strasbourg war auch nicht weit. Diese Option haben wir abgewählt, dafür war es doch schon zu spät, obwohl es uns gereizt hätte. Also dann nur zum Rhein. Dort angekommen und nach einem kurzen Blick auf die Navigations-App im Handy haben wir uns entschlossen auf französischer Seite den Rhein entlang zu fahren, ohne zu wissen, dass wir ihn auf der Fahrt wegen des Deichs kaum zu sehen bekommen. Vorbei am französisch (!) klingenden Dorf Plobsheim habe ich einen Wegweiser zur Kapelle Notre Dame entdeckt. Wenn ich in Frankreich 🇫🇷 bin, dann möchte ich gerne Notre Dame sehen 😉. Die kleine Kapelle war schlicht eingerichtet. Das Ehepaar, welches gerade die Blumenrabatte gepflegt hat habe ich mit „Bonjour“ begrüßt. Mein Französisch war damit allerdings erschöpft.
Weiter ging es dann in Richtung Süden. Schwiegermutter wurde immer stiller, ihr war es nicht geheuer. Und dann noch die Erwartung mit einer Autofähre über den Rhein überzusetzen. In Rhinau gab es nämlich eine Fähre ⛴️ über den Rhein. Ratz - fatz auf die Fähre aufgefahren und schon legte sie ab. Und die Überfahrt ging auch sehr schnell. In Deutschland angekommen, wurden noch ein paar Fotos vom Rhein gemacht, bevor es weiter ging.
An der nächsten Tankstelle wurden 101 € beim Tankwart gelassen.
Kurz danach kamen wir durch das Städtchen Ettenheim, welches mit barocker Altstadt angepriesen wurde. Bei einem flüchtigen Blick während der Durchfahrt in eine der Straßen haben wir uns entschlossen hier noch mal einen Stopp einzulegen. Hat sich gelohnt. Ein sehr schönes Städtchen mit mittelalterlichen Stadtkern. Der Rückweg zum Parkplatz durch enge Gässchen war schon spannend. Wir mussten uns auch beeilen, da am Himmel dunkle Wolken aufzogen. Gerade noch ins Auto geschafft, fing es auch an zu regnen.
Die Rückfahrt im strömenden Regen ging über und durch den Schwarzwald mit vielen scharfen Kurven.
Im Hotel angekommen bin ich dann noch ein paar Bahnen schwimmen gegangen, während es regnete. Egal, naß war ich ja sowieso…Read more


























