Grenze Honduras - Nicaragua
30. december 2025, Nicaragua ⋅ 🌙 28 °C
Bevor es zur nächsten Grenze geht, machen wir noch ein kleine Bootstour in die Mangroven Lagune.
Eigentlich hatten wir uns um 8:00 Uhr verabredet, in Honduras ist man nicht so genau und es wird 8:45 Uhr bis es los geht. Wir sind die einzigen auf dem Boot und es dauert 30 min. Viele Tiere sehen wir nicht, aber wir sehen den einzigen Pazifik-Hafen für Container Schiffe in Honduras.
Dann sind es noch 80 km bis zur Grenze. Und es bewahrheitet sich mal wieder, jeder Grenze hat ihre Besonderheiten.
An der Honduranischen Seite bedrängten uns recht aggressive sogenannte Helfer. Da die Ausreise normalerweise recht einfach ist, lehnen wir dankend ab. Es geht zuerst zur Immigration für den Ausreisestempel, dann zur Aduana für das Auto anzumelden. Fertig.
Wieder geht es über eine Brücke zur Nicaraguanische Seite. Was haben wir für Chaotische Dinge darüber gehört, und es ist mal wieder ganz anders. Als erstes bekommen wir einen Zettel, den wir ausfüllen müssen mit den Angaben was wir wertvolles dabeihaben. Wir geben 3 Kameras, 1 Fernglas und 2 Computer an.
Dann geht es zur Immigration.
Nach einer kurzen Wartezeit (ein Reisebus war vor uns) kommen wir an einen sehr nette jungen Beamten. Nach den üblichen Fragen geht es noch um unsere Photoausrüstung und unser Fernglas. Wir hatten schon gelesen das man sich besonders für Ferngläser interessiert, insbesondere ob sie eine Nachtsichtfunktion haben. Ich hole die Kameras und unser Fernglas aus dem Auto und das Fernglas wird mehrfach begutachtet. Dann heißt es kein Problem. Noch 6 $ Einreisegebühr bezahlt und wir dürfen zur Aduana.
Hier wird als erstes nochmal das Fernglas kontrolliert. Zum Glück haben wir keine Drohne dabei. Dann geht es zur Fahrzeugkontrolle. So was haben wir noch nicht erlebt. Die Beamtin war irgendwie schlecht gelaunt und ging systematisch alle Schränke durch. Bei unserem Reisebuch-Schrank wollte sie alle Bücher und Zeitschriften sehen. In alle Bücher und Zeitschriften wurde kurz reingeschaut und dann zählte Sie alle Bücher und trug die noch aus den Einfuhrzettel hinzu. Da Sie zu klein war um an alle Schränke zu kommen musste ich die Schränke öffnen. Ihre Laune wurde immer schlechter, da Sie nichts fand.
Dann ging es zu den Hecktüren und ich musste jede Kiste aufmachen. Auch hier fand sie nichts.
Zurück im Gebäude zeichnete Sie den Zettel ab und wir durften zum Autoschalter gehen. Hier wurden die Daten noch in den Computer eingegeben, nochmal 6$ bezahlt und wir sind nach 2,5 Stunden durch.
Außerhalb der Grenze gibt es ein Café andem man noch eine Versicherung für Auto abschließen muss. Im Gegensatz zu Guatemala, El Salvador und Honduras, gibt es hier Versicherungspflicht fürs Auto. Und zwar nur bei einer Staatlichen Versicherung.
Nun sind wir tatsächlich in Nicaragua!
Da es schneller ging als gedacht überlegen wir bis kurz hinter Leon auf eine Ranch zu fahren. Allerdings hatten wir nicht mit dem langsamen Verkehr gerechnet und dazu hat uns Goggle Maps mal wieder fehlgeleitet. Irgendwann standen wir vor einer Schranke zu einem Privatgrundstück. So mussten wir 20 min zurück zur Hauptstraße.
Um 17:30 Uhr wird es langsam dunkel und wir wollen eigentlich nicht so spät noch fahren. In Leon an einem Baseballstadion ist für heute Schluss.
Hier gibt es einen Wachmann und es soll ganz ruhig sein.
Allerdings wird wie wild getrommelt als wir ankommen. Vielleicht üben sie für morgen, mal abwarten.Læs mere


























RejsendeHoffentlich habt ihr zwei Führerscheine, die werden gerne mal einkassiert. So live erlebt bei unserem Busfahrer bei einer Rundreise Costa Rica/ Nicaragua.
Rejsende
Hihi, diese wirren Fluchtrouten kennen wir aus Costa Rica, speziell für Vulkanausbrüche 😜
RejsendeDas sind einfach Erlebnisse. Nachts würde ich aber auch nicht fahren, und in Nicaragua haben wir auch schon korrupte Polizeikontrollen erlebt, das Land aber ansonsten positiv in Erinnerung (von der Politik natürlich zu schweigen).