• Managua

    20. januar, Nicaragua ⋅ 🌙 27 °C

    Unser Weg führt uns durch Managua, die Hauptstadt von Nicaragua. Die Stadt wurde 1972 zu 90% durch ein Erdbeben zerstört. Als mahnendes Beispiel steht die Catedral de Managua noch im Zentrum als Ruine. Als wir auch von der Treppe ins Innere fotografieren wollten, wurden wir sehr unfreundlich von einem Security Mann weggeschickt. Die erste unfreundliche Begegnung in Nicaragua.

    Neben der Kathedrale steht das National Museum. für 2 $ können wir rein. Da das Museum nur im Erdgeschoss ist, in der 1.Etage sind Büros, ist es recht übersichtlich. Einige Exponate aus der Vergangenheit sind ganz nett, die neueren Kunstgemälde sprechen uns nicht besonders an. Dazu kommt, das es doch etwas müffelt in den Räumen

    Interessant ist, das wir fast die einzigen Besucher im Museum sind. Überhaupt ist hier im Zentrum und am See nichts los, und das bei einer 2 Mio-Stadt.

    Das haben wir schon oft in Diktatorischen Ländern erlebt, das die Stadtentwicklung komplett an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht.

    Das einzige was hier sehr zahlreich ist, sind die 17 m hohen „Lebensbäume“ aus Metall, die seit 2013 überall in Nicaragua rumstehen.

    Wir verlassen die Stadt und fahren weiter nach Norden. Der Übernachtungsplatz, den wir uns ausgesucht hatten, hat zwar eine grandiose Aussicht auf den Vulkan Momotombo, aber kein vernünftige Möglichkeit sich irgendwo hinzustellen, da der See extrem hoch ist zur Zeit. Also geht es nochmal 30 km weiter zu einem Platz an einem Park.

    Wir staunen allerdings nicht schlecht als wir aussteigen. In der Bäumen sind schwarze Vögel, nicht zwei, nicht zwanzig, nein hunderte. Und die machen einen unglaublichen Lärm. Ein Mann, der vorbeikommt, gibt uns zu verstehen, das es bei Dunkelheit ruhiger wird.

    Um den Park gibt es einige Imbiss Stände, aber etwas ohne Fleisch? Sehr schwierig. Letztendlich nehmen wir Pommes mit Ketchup und machen im Womo noch was Tomate und Käse dazu. Inzwischen ist auch dunkel und die Vögel sind ruhiger.
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