NP Walter Thilo Deininger
24. januar, El salvador ⋅ 🌙 27 °C
In Deutschland ist es kalt und dort würde man sich über etwas Wärme freuen. Wir freuen uns über eine etwas kühlere Nacht und herrlich ruhig war es auch noch.
Gestärkt machen wir uns auf den Weg wieder Richtung Pazifik. Doch nach wenigen Metern gibt es ein Problem: die eigentliche Straße geht durch Berlin und unser Navi zeigt uns eine Abkürzung an. Die ist uns zu steil und wir biegen die nächste Straße ab. Die endet nach 800 m vor einem Tor. Das ist der Eingang zu dem Geothermischen Kraftwerk. Der Wachmann sieht uns fragend an? Dann meinte er, wir sollten umdrehen. Unser Navi zeigt uns einen Weg direkt durch das Kraftwerkgelände hindurch, nur noch 200 m bis zur anderen Straße.
Wenden ist etwas schwierig und so lässt er uns aufs Gelände zum drehen. Das sieht sein Kollege und der winkt uns zu einem anderen Tor, wir könnten doch durchfahren. Super, allerdings sieht das nicht mehr nach einer Straße aus, eher ein schlechter, wenig benutzter Waldweg. Aber bei soviel Freundlichkeit und es sind ja nur knapp 200m, versuchen wir es!
Es gibt mehrere Rinnen, wobei eine besonders Tief ist. Als wir durchfahren knallt es, aber es ist nur ein Stein der wegrutscht. Im zweiten Versuch klappt es und wir schaffen es bis zur eigentlichen Straße. Etwas Abenteuer am Morgen.
Die Straße schlängelt sich um den Vulkan und hier oben gibt es sogar ein paar Viewpoints an der Straße, das gibt es nicht so häufig in Zentralamerika. Von hier oben hat man einen 100 Grad Blick über das Tal. Sensationell.
Unser Weg führt uns wieder auf Meershöhe und 34 Grad. Ziel ist der Parque Nacional Walter Thilo Deininger.
Geplant war kurz die Lage zu checken und dann uns einen Platz etwas weiter an einem Hotel zusuchen.
Da Fragen auch hier Nix kostet, fragen wir den netten Parkwächter Oscar, ob es nicht möglich ist, hier im Park zu übernachten. Nach einem Anruf bei seinem Chef bekommen wir grünes Licht. Eigentlich gibt es hier nur Zeltplätze, aber wir dürfen uns einen Platz unter einem Mangobaum aussuchen. Es gibt sogar duschen hier. Für 22 Dollar stehen wir nun sehr entspannt und können morgen früh noch einen Trail machen. Um 16:00 Uhr wird das Tor zugemacht und dann sind wir ganz alleine.
„Walter Thilo Deininger (1891–1968) war ein deutsch-guatemaltekischer Geschäftsmann und Philanthrop, der sich in El Salvador durch die Förderung des Gesundheitswesens und Naturschutzes verdient machte.“
Einen Teil seines Besitzes hat er dem Land El Salvador vererbt, das nun den National Park betreibt.Læs mere



















Rejsende
💪
Rejsende
Und?
Rejsende
Eis? Uff, das ist mutig 😳
RejsendeNaja wenn man so wie wir unterwegs ist muss man das Risiko einfach eingehen …..auch denken wir das unsere Mägen schon an die hiesigen Verhältnisse angepasst sind …..es ist doch was anderes als wenn man nur 2-3 Wochen unterwegs ist !
RejsendeDas war direkt nach dem Absenden der nächste Gedanke… 🤔
RejsendeDas Baden in warmen südamerikanischen Gewässern halte ich für viel mutiger. Ich denke da nur an Vibrionen und diverse Parasiten von größerer Biologie mal abgesehen.
RejsendeUnser Tropenarzt sagte mal ….wir sollten NIE ! Wirklich nie in einer Oase oder stehenden Gewässer baden um Meer wäre es ok auch in grossen Seen oder Flüssen …
Rejsende👍👍👍