• San Salvador, Iglesia El Rosario

    26 gennaio, El Salvador ⋅ 🌙 24 °C

    Der nächste Höhepunkt, ein Atlas Obscura Punkt:

    Von Außen ist der Halbrunde Betonbau kaum als Kirche zu erkennen, zumal er auch nicht freisteht, sonder von Häuser umbaut ist. Betonbauten sind ja häufig eher hässlich, wenn sie in die Jahre gekommen sind.

    Aber von Innen ….

    „Die 1971 fertiggestellte Iglesia El Rosario gilt als eines der schönsten Beispiele moderner Architektur in El Salvador. Der Bildhauer Rubén Martínez entwarf die Pläne für diese radikal avantgardistische Kathedrale in nur sechs Tagen. Das Bauwerk, das viele der traditionellen Merkmale einer Basilika aufgibt, war zu seiner Zeit so bedeutend und umstritten, dass Papst Johannes XXIII. persönlich aus Rom anreiste, um einen Teil des Baus zu beaufsichtigen.

    Hinter der brutalistischen Betonfassade verbirgt sich ein schillernder Regenbogen aus Buntglasfenstern. Die als „Treppe zum Himmel” bezeichnete, mit Glasplatten ausgekleidete, gewölbte Decke taucht den Altar und die Kirchenbänke in strahlendes Licht. Nahezu jedes Designelement ist mit einer präzisen symbolischen Bedeutung aufgeladen.“

    So viel aus Atlas Obscura, wir sind sehr beeindruckt von dem Lichtspiel innen und der so ganz anderen Bauweise. Absoluten Besuch wert.

    Danach gehen wir zurück zum Platz mit Kathedrale, Bibliothek und Nationalmuseum zum Frühstücken.
    Wieder typisch Zentralamerikanisch mit Rührei, Bohnenmus und Kochbananen.

    Wie schon gesagt, hier um das Viertel wird viel gebaut und erneuert, man merkt den Aufschwung in diesem Land, das 2016 noch die höchste Tötungsrate der Welt hatte und nun die niedrigste hier auf dem Kontinent. El Salvador gilt als das sicherste Reiseland hier.

    Für uns geht es nun nicht mehr so weit zur Rancho Tadajaz, einem kleinen Campingplatz mit schöner Aussicht über das Tal.

    Abends sehen wir noch, wie die Felder abgebrannt werden, von hier oben sehr interessant.
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