• Museum of the Lowest Place on Earth

    19 mars 2023, Jordan ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Morgen fängt mit Arbeit an, wir haben hinten rechts uns eine Schraube eingefangen.

    Naja, nach 15 min war der Ersatzreifen drauf und wir konnten eine Werkstatt suchen. Vielleicht war ich deshalb so schnell, weil draußen nur 4 Grad waren. Im nächsten Ort eine Werkstatt gefunden und ruckzuck ist der Reifen repariert.

    Das Wetter soll hier so kalt bleiben und Regen kommen. So beschließen wir runter zum Toten Meer zu fahren.

    Die Fahrt von 1400 m auf -300 m ist fanatisch. Von oben hat man eine Aussicht über das Jordan-Tal bis zum Toten Meer.

    Unten sind es dann angenehme 24 Grad und wir machen einen Stop am Museum of the Lowest Place on Earth. 2005 Gebaut gibt es einen kleinen Einblick in die Fundstätten der Umgebung.
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  • 400 m unter dem Meer

    19 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 21 °C

    Nun sind wir tatsächlich am Toten Meer. Vor 11 Jahren haben wir auf der anderen Seite (Israel) gebadet. Damals hätten wir uns nie träumen lassen, auf der Jordanischen Seite zu stehen.

    Die Küste ist hier recht Steil und es gibt eigentlich nur eine Stelle, wo es einen offiziellen Badestrand gibt. Man muss zwar vom Parkplatz ca. 200 m zum Strand laufen, aber den Spaß lassen wir uns nicht nehmen.

    Es ist wieder total Verrückt, wenn man aufrecht im Wasser „steht“ , dann taucht man nur bis zur Brust ins Wasser. Und auf dem Rücken, liegt man eher auf dem Wasser, als darin.

    Am Parkplatz konnten wir zum Glück noch duschen. Da man direkt am Wasser häufig von der Polizei weggejagt wird haben wir einen Übernachtungsplatz oben in den Bergen uns Ausgesucht. Dort treffen wir wieder auf Carmen und Anton, die wir von Petra kennen.

    Nach dem Abendessen schauen wir auf die Lichter von Jerusalem
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  • Madaba

    20 mars 2023, Jordan ⋅ 🌧 10 °C

    Es regnet und wir sehen weder das Tote Meer noch die Berge. Eigentlich wollten wir heute hier bleiben, aber wer weiß ob der Platz nachher nicht im Schlamm versinkt. Außerdem haben wir auf der Beifahrer Seite am Sicherheitsgurt Wasser.
    Irgendwo ist auf dem Dach etwas undicht. Dem gehen wir heute Abend nach, wenn es hoffentlich nicht mehr regnet.

    So machen wir uns auf nach Madaba. Die Stadt liegt östlich vom Toten Meer in den Bergen. Sie ist bekannt wegen der vielen Mosaike aus römischer Zeit.
    Madaba wird auch mehrfach in der Bibel erwähnt und ab 106 n. Chr. war sie eine römische Provinz.

    Deshalb finden sich hier auch eine römisch-katholische Kirche (auf der höchsten Erhebung des Ortes) und eine griechisch-orthodoxe Kirche, in der sich ein Mosaik mit der Landkarte Palästinas aus dem 6. Jahrhundert befindet.

    Wir können direkt am Visitor Center parken. Von hier aus geht es quer durch die Stadt zu den verschiedenen ausgegrabenen Mosaike.
    Der Zustand ist sehr unterschiedlich, aber sind tolle Darstellungen dabei. Leider ist alles sehr verstaubt. Was aber super interessant ist, hier werden Mosaik Workshops angeboten. Hier sitzen überwiegend junge Frauen und erstellen Mosaike.
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  • Auf dem Weg nach Umm-er Rasas

    20 mars 2023, Jordan ⋅ ⛅ 12 °C

    In der Stadt finden wir sogar ein Veganes Café. Leckerer Cappuccino mit Hafermilch. Der Besitzer spricht sogar Deutsch, er hat in Amman deutsch studiert.

    Zum Mittag hat es aufgehört zu regnen und zum Nachmittag fahren wir zu einer weitern Ausgrabungsstätte 30 km entfernt.

    Jordanien ist ein armes Land, zumindest für die meisten Menschen hier. Viele leben noch in Zelten und auch die Häuser sehen sehr ärmlich aus. In manchen Gegenden verschandelt der Mühl die wunderschöne Landschaft.

    Es ist Frühling hier, es hat mehr Regen gegeben als üblich und für die Jahreszeit ist es hier zu kühl. Dafür fahren wir durch eine grüne Landschaft. So hätten wir uns Jordanien nicht vorgestellt. Aber im Sommer ist hier bestimmt alles Braun.

    In Umm-er Rasas gibt es auch ein Visitor-Center. An dem können wir übernachten. Ich schaue mir noch unseren Wasserschaden an und dichte auf dem Dach noch ein paar Stellen ab, die mir verdächtig vorkommen. Hoffe das es das war.
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  • Umm-er Rasas, Ruhetag

    21 mars 2023, Jordan ⋅ ⛅ 13 °C

    Auch heute ist es relativ kalt mit max.14 Grad. So beschließen wir einen Ruhetag hier einzulegen. Morgen soll es wieder wärmer werden.

    Wir stehen hier am Visitor Center und es gibt ein paar Geschäfte und einen Bäcker hier. Morgens lecker frisches Brot gekauft und Nachmittags kommen die Security mit Beduinen-Kaffee.

    Es ist kein Problem noch eine Nacht hier zu verbringen, alle sind super nett und sehr freundlich hier.
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  • Umm-er Rasas, Church of St.Stephen

    22 mars 2023, Jordan ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute schauen wir uns die Ausgrabungsstätte Umm-er Rasas an. Hier gibt es neben einem römischen Kastell insgesamt 16 Kirchen mit teilweise gut erhalten Mosaike.

    „Die größte Attraktion und einer der wichtigsten archäologischen Schätze Jordaniens ist der gut erhaltene Mosaikboden der St. Stephanus Kirche. Dazu gehören einzigartige Darstellungen von Städten beiderseits des Jordan, symbolische Szenen vom Nil mit dortigen Städten und andere schöne Motive. Das Mosaik im Chorraum wurde im März 756 gelegt, die gesamte Kirche war im Oktober 785 fertiggestellt.“

    Angeblich das größte zusammenhängende Mosaik Jordaniens. Die Gesichter sind leider alle zerstört aber die Städte außen rum sind beeindruckend.
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  • Mount Nebo

    22 mars 2023, Jordan ⋅ ⛅ 17 °C

    Als wir uns von den netten Security-Leuten verabschieden, fragen sie wohin wir weiterfahren.

    Wir erzählen das wir zumMount Nebo wollen . Darauf Sie: „Oh dann fahren wir ja wieder über Mabada. Könnt ihr da einen Kollegen mitnehmen?“

    Klar können wir und so haben wir bis Madaba noch jemanden mit an Board.
    Mitten in der Stadt setzten wir ihn ab und da wir schon mal in der Stadt sind, gehen wir nochmal in das Vegane Café.

    Es ist 15:00 Uhr bis wir Mount Nebo erreichen.
    Wikipedia:
    „Laut Deuteronomium ist der Berg Nebo jener Berg, von dem aus Mose das gelobte Land sehen durfte, aber sterben musste, ohne es selbst betreten zu haben“

    Wir stehen auf 800m und schauen auf das Jordantal, das tote Meer, Palästina und Israel.
    Es ist etwas trüb heute, aber die Aussicht ist grandios.
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  • Amman, Tag 1

    23 mars 2023, Jordan ⋅ ☁️ 18 °C

    Es wird wieder wärmer, aber es bleibt bedeckt. Heute beginnt Ramadan für die Muslime und es ist das erste mal das wir zu der Zeit in einem Muslimischen Land sind.

    Es geht durch das Jordantal nach Amman. Jordanien hat viele Flüchtlinge aus Syrien und Irak aufgenommen. So sehen wir auf dem Weg Flüchtlingscamps und wenn wir halten, kommen sofort Kinder, die betteln.

    Ganz anders in Amman, hier wechseln sich einfache Gebäude mit schicken „Palästen“ ab. Als erstes fahren wir die City- Mall an, wir müssen einiges einkaufen. Hier fällt sofort auf, das Ramadan ist. Starbucks und co. haben die Stühle hochgestellt und bieten nur im nicht einsehbaren Teil etwas zum Essen und Trinken an. Wir entdecken einen „Paul“ und gönnen uns ein Französisches Frühstück. Das letzte hatten wir im September.

    Auch hier sitzen wir mit anderen Nichtmuslime im hinteren Teil des Cafés, nicht sichtbar von der Mall. Der Carrefour ist gut besucht und wir füllen unsere Vorräte wieder auf. Dann noch ein paar Regionale Spezialitäen probiert (trotz Ramadan)

    In unmittelbarer Nähe ist die Königliche Moschee und das Königliche Automuseum.
    Die Moschee ist zu Ramadan für Nichtmuslime geschlossen, schade. Also zum Automuseum. Laut Google bis 19:00 Uhr auf, aber zu Ramadan macht es schon um 16:00 Uhr zu. Es ist 16:05 Uhr.

    Dann eben morgen. Draußen sehen wir noch das Marsauto von Mat Demon, aus „der Marsianer“, gedreht im Wadi Rum.
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  • Amman, Königliches Automobilmuseum

    24 mars 2023, Jordan ⋅ ⛅ 23 °C

    Wikipedia:
    „Das Königliche Automobilmuseum Amman ist eine Sammlung von historischen Fahrzeugen, welche die Könige von Jordanien erwarben und sammelten. Seit dem Jahr 2003 sind die Exponate öffentlich in dem Automobilmuseum in Amman zugänglich.“

    Das älteste Auto ist ein Benz aus dem Jahr 1916.
    Es werden viele Staatskarossen gezeigt, aber auch Autos mit denen König Hussein Rennen gefahren ist. Dann sind noch ungewöhnliche oder seltene Fahrzeuge dort: Aus den Filmen Star Wars und Tron Legacy, das letzt Exemplar eines McLaren-Mercedes, ein Lamborghini Motorrad…

    Sehr nett ausgestellt und überall steckte noch der Schlüssel…
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  • Amman, Tag 2

    24 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir stehen in Amman im AlHussein Public Parks.

    Hier ist es recht ruhig und ab und zu kommen Leute zum Spazierengehen. Picknick ist ja nicht wegen Ramadan. Zwischen durch werden wir angesprochen und immer hieß es: Welcome to Jordan.

    Wir lernen Leute aus der Ukraine kennen, einige aus Amman und Mustafa, einen netten jungen Mann aus dem Museums-Shop. Er besucht uns nach Feierabend noch am Wohnmobil.

    Mit essen und trinken halten wir uns in der Öffentlichkeit zurück, aber gleich geht die Sonne unter, dann gib’s Abendessen.
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  • Amman Werkstatt-Tag

    25 mars 2023, Jordan ⋅ ☁️ 19 °C

    Der rechte Stoßdämpfer vorne ölt schon länger und nun macht er langsam Probleme. Außerdem hängt das Kupplungspedal schon mal.

    Also suchen wir in Amman eine Werkstatt. Das Problem ist, hier fahren es so gut wie keine Fiat.
    Nach dem 3 Anlauf werden wir an eine Werkstatt vermittelt, die Baugleiche Peugeot und Citroën Laster repariert. Zum Glück ist jemand da, der Englisch spricht. Der Chef findet dann in seinem großen gebrauchten Ersatzteillager einen gebrauchten Stoßdämpfer der passt. Alternativ könnte ich auch neue nachgebaute aus der Türkei haben. Wir entscheiden uns für den gebrauchten. Beim Ausbauen fällt noch das Querlenkergummi auf, auch das wird gewechselt.

    Es wird fleißig geschraubt, zwischendurch auch im Regen. Dann wird der Geber/Nehmerzylinder an der Kupplung ausgebaut und gereinigt.

    Alles zusammen hat 5 Stunden gedauert.

    Da Ramadan ist haben wir natürlich auch keinen Kaffee oder Tee bekommen und es gab auch keine warme Ecke zum sitzen. So ist Ann zu einer Mall gelaufen, die entpuppte sich aber nur als Supermarkt. Nichts zum sitzen und aufwärmen.
    Also wieder zurück zum Auto, war aber noch nicht fertig. Mit dem Taxi zu einer anderen Mall, in der es angeblich deutsches Brot geben soll.
    Den gibt es aber seit zwei Jahren schon nicht mehr, erklärt traurig ein Security Mann, er hat da immer eingekauft.
    Hier gibt es auch keine offene Cafés. Weiter mit dem Taxi zur City Mall, wo wir ja schon mal waren. Inzwischen ist das Auto fertig und Jobo kommt direkt da hin.

    Irgendwie war der Tag anstrengend und so gönnen wir uns bei „Paul“ zwei Vegane Burger. Sehr lecker.

    Und, was schätzt Ihr was 5 Stunden Schrauben und die Ersatzteile zusammen gekostet haben?
    Auflösung kommt morgen.
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  • Amman, Tag 4, Jordan Museum

    26 mars 2023, Jordan ⋅ 🌬 16 °C

    Wetterbericht sagt zeitweise Regen, Zeit fürs Museum.

    Das Jordan Museum wurde 2014 eröffnet und ist das wichtigste Museum von Jordanien. Hier sind u.a. die Doppeköpfige Statue aus ʿAin Ghazal, (zwischen 8000 und 6000 v. Chr., vermutlich die ältesten der Welt) ausgestellt. Damals wurden 23 Statuen gefunden. Eine davon hatten wir bereits im Lovre in Abu Dabi gesehen.

    Das Museum ist gut aufgebaut und zeigt tolle Exponate. Am Ende kann man seinen Namen auf Aramäisch , Nebatäisch, Griechisch und Arabisch übersetzen lassen.

    Als wir wieder rauskommen hat es doch nicht geregnet und es ist wundervoll, wie hier der Frühling überall kommt.
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  • Amman, Amphitheater

    26 mars 2023, Jordan ⋅ 🌬 17 °C

    Das Wetter ist besser als voraus gesagt. So fahren wir weiter zum Amphitheater von Amman.

    Es liegt mitten in der Stadt und hat ein Fassungsvermögen von 6000 Menschen. Die Ränge sind sehr steil und oben angekommen ist man ( bzw. Ich) ganz schön aus der Puste.

    Direkt neben dem Amphitheater liegt das Odeon, ein „kleines Theater mit 400 Sitzplätzen.
    Das war komplett zerstört und ist in Teilen wieder aufgebaut worden.

    Zusätzlich gab es noch zwei kleine Museen rechts und links vom Theater.
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  • Amman, Zitadelle

    26 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 14 °C

    Gegenüber auf dem Berg, Jabal al-Qala'a findet man die historische Zitadelle mit den Säulen des römischen Herkulestempels und der Umayyad-Palastanlage aus dem 8. Jahrhundert, die für ihre große Kuppel bekannt ist. Auch das Archäologische Museum befindet sich auf dem Gelände. Hier sind weiter Statuen aus dem Fund von ʿAin Ghazal zu sehen.En savoir plus

  • Amman

    26 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 14 °C

    Am beeindruckendsten ist aber die Aussicht auf die Stadt. Amman hatte 2015 vier Millionen Einwohner und wahrscheinlich jetzt noch mehr.
    In dem Häusermeer sieht man vereinzelt bemalte Häuserwände.

    Auch der Blick auf das Amphitheater von hier oben ist super.

    Und nun zur Auflösung des Werkstatt Preises. Ihr ward schon sehr nahe dran, allerdings wird auch hier alles etwas teurer:
    Für die Teile waren es 65 JD = 85 €
    Und für den Aus und Einbau 35 JD = 45 €
    Aber natürlich kein Vergleich mit Deutschland.
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  • Gerasa, Teil 1

    27 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer etwas unruhigen Nacht an der Zitadelle in Amman machen wir uns zur zweit wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Jordanien auf:
    „Gerasa oder Jerasch liegt im Norden Jordaniens und etwa 40 Kilometer nördlich von Amman. Die antike Stadt Gerasa war Teil der sogenannten Dekapolis.“ Die meisten Gebäude stammen aus dem 1 bis 7 Jahrhundert n.Chr.

    Auf einem riesigen Gelände finden sich 2 Amphitheater, ein Zeus-tempel, mehrere Kirchen und gut erhaltene Prachtstraßen, wovon der Cardo Maximo 800 m lang ist. Der Hadriansbogen ist der größte erhalten Triumphbogen der Römer. Er ist 21m hoch und 25m breit.
    Das Hippodrom ist das kleinste, aber auch besterhaltenste römische Zirkusbau.

    Eine Besonderheit ist auch das ovale Forum. Seine Maße betragen 90 × 80 Meter. Das Oval ist mit Kolonnaden gesäumt und untypisch für die Römer, die lieber geometrische Formen verwendeten.

    Gerasa ist auf jeden Fall ein Besuch wert, wobei die Ausgrabungen im Amman wir beeindruckend er fanden.
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  • Gerasa, Teil 2

    27 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 19 °C

    Es ist Frühling und wir haben es genossen durch eine blühende Landschaft zu laufen.

    Ansonsten gab es zum Frühstück frische Pancakes vom Bäcker. Scheint hier zum Ramadan zu geben, hatten wir vorher noch nicht gesehen.

    Nach der Besichtigung machen wir noch weiter, jetzt Richtung Osten zu den Wüstenschlössern.
    Zum Übernachten fahren wir bis Qasr al-Hallabat.

    Die Besichtigung machen wir morgen, heute sind die Beine schon schwer.
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  • Qasr el Hallabat

    28 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir konnten direkt an dem Visitor Center übernachten. Abends brachte uns die Polizei sehr leckeren Granatapfelsaft vorbei.

    Heute steht als erstes die Besichtigung der Anlage Qasr el Hallabat an.

    Die Nabatäer haben sie wahrscheinlich gebaut und die Römer erweitert. Interessant ist die Verwendung von Basaltsteinen, gemischt mit hellen Steinen. Auf vielen Steinen sind griechische Inschriften. Auch hier sind noch Teile von Mosaiken erhalten.

    Daneben ist eine Moschee rekonstruiert. Unten am Visitor Center gibt es noch ein kleines Museum, auch sehr sehenswert.
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  • Qasr Al-Kharranah

    28 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 20 °C

    Weiter geht es nach Osten, vorbei an einem großen Flüchtlingslager. Hier sollen über 40.000 SyrischeFlüchtlinge „wohnen“. Der Blick dorthin tut weh. Deutschland ist der zweitgrößte Geldgeber für das Lager. Es existiert seit 8 Jahren.

    Dann geht es Richtung Süden, dort befindet sich das besterhaltene „Wüstenschloss“

    Sehr imposant von Außen und innen kann man noch zwei Etagen besichtigen.
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  • Qusair 'Amra

    28 mars 2023, Jordan ⋅ ☀️ 23 °C

    Das ist heute unser absolutes Highlight.

    Es war wohl ehemals eine Karawanserei, später wurde es zu einem Jagd- und Badeschloss umgebaut. Von Außen eher unscheinbar, offenbart es Innen eine Besonderheit:

    Sehr freizügige Gemälde an den Wänden. Es muss wohl vor der Islamisierung entstanden sein. Und die meisten Gemälde sind auch nicht zerstört worden. Neben Jagd-Szenen sind auch Bade-Szenen dargestellt. Sehr interessant.

    Für heute haben wir genug gesehen, am Azraq Wetland Reserve finden wir unseren Übernachtungsplatz.
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  • Qasr al-Azraq

    29 mars 2023, Jordan ⋅ 🌬 23 °C

    Am Morgen besuchen uns Wasserbüffel, zum Glück auf der anderen Seite des Zauns.

    Dann machen wir uns auf in den Azraq Wetlands Reserve. Eigentlich sind wir zur Richtigen Jahreszeit hier um Vögel zu beobachten. Aber dieses Jahr ist es zu warm, so sind viele Vögel garnicht hierher gekommen.
    Hier gab es ursprünglich eine Quelle, die aber in den 80 er Jahren versiegt ist. Seit einigen Jahren führt man Wasser von weiter weg hierhin, um das Naturschutzgebiet zu erhalten.

    Vögel sehen wir dann tatsächlich nur ein paar.

    4 km weiter in den Ort ist die nächste Burg.

    Wikipedia:
    „Qaṣr al-Azraq, deutsch Blaue Festung, in der Literatur auch als Azraq Duruz bekannt, ist ein römisches und byzantinisches Militärlager am vorderen Limes Arabiae et Palaestinae, dessen heutige spätantike Bausubstanz sich im Wesentlichen auf den während der Regierungszeit des Kaisers Diokletian (284–305) errichteten Quadriburgus zurückführen lässt. Das Kastell entstand als Vorposten in einer unwirtlichen, ariden Klimazone am äußersten östlichen Rand des römischen Imperiums.“

    Die Festung besteht komplett aus schwarzen Basalt. Sogar die Eingangstore sind aus Basalt und lassen sich immer noch bewegen.

    Das gesamte Fort hat eine Grundfläche von 80x80m.
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  • Wheels of the Ancients

    29 mars 2023, Jordan ⋅ 🌬 17 °C

    Wir kommen nun in die „schwarze Wüste“ von Jordanien. Lavasteine so weit das Auge reicht.

    Gar nicht weit von der Burg gibt es eine Besonderheit, die man nur aus der Luft erkennen kann. Rätselhafte Räder.

    Wheels of the Ancients:
    Archäologen sind zu dem Schluss gekommen, dass mindestens zwei der riesigen "Räder" aus dem Wadi Al Qattafi und den Wisad Pools in der Schwarzen Wüste von Jordanien mindestens 8.500 Jahre alt sind - damit sind sie etwa 6.000 Jahre älter als die berühmten Nazca-Linien in Peru.

    Auf Google Maps kann man es gut erkennen, wenn man mitten drin steht, kann man nur erahnen, das die Formen von Menschen gemacht sind.

    Wir haben Silvia und Christoph wiedergetroffen. Mit Ihnen waren wir bei der Grenze von Iran nach Iraq und dann nach Kuwait zusammen. So trifft es sich ganz gut, das wir die Grenze zum Iraq morgen zusammen machen wollen. Unser Übernachtungsplatz wählen wir 100 km vor der Grenze an einem Steinbruch.
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  • Einreise Iraq

    30 mars 2023, Irak ⋅ ☀️ 17 °C

    Um 8:00 Uhr machen wir los, bis zur Grenze sind es noch 120 km. Bei der letzte Tankstelle nochmal voll getankt und um 9:45 Uhr begann die Ausreise Jordanien. Dafür benötigten wir 45 min. Obwohl es etwas Abstimmungs Probleme zwischen zwei Abteilungen gab.

    Dann zur Grenze Iraq. Hier sah es deutlich sauberer und übersichtlicher aus, als im Süd-Iraq.
    Hier gibt es sogar Geschäfte (Kaufland,Amazon) auf dem Gelände.

    Aber der Teufel steckt im Detail.

    Nach der oberflächlichen Kontrolle des Autos mussten wir in ein größeres Gebäude. Hier bekamen wir einen Laufzettel, auf dem Aufgelistet war, wo wir überall hin müssen. Problem war, leider auf arabisch.

    Nachdem wir nicht so genau wussten, was jetzt als erstes zu tun war, kamen ein paar Schleuser und boten Ihre Dienst an. Aber mit 50 $ pro Paar war es das uns nicht wert. Also erst mal wieder zurück zum Imigrationcouter. Dort bekamen wir unsere Visa, 77 $ pro Person. Dann benötigen wir eine Versicherung: 40.000 Irak Dinar ( 30 €)
    Weiter zum Büro für Strassengebühr: 100 $,

    Dann musste das Ganze quittiert werden, dort braucht der Beamte aber Copien, also wieder zurück und Copien besorgt. Darauf bekamen wir wieder einen Stempel.

    Zwischen durch natürlich Geld gewechselt und noch 15.000 Irak Dinar für ??? bezahlt.
    Alle Papiere wurden dann noch mehrfach immer wieder kopiert. Ab und zu ging dann der Strom weg, aber das scheint hier normal.

    Zu guter letzt brauchten wir noch ein paar Unterschriften. Zum Glück wollten einige Mittag?? (Ramadan) machen und dann ging das mit den Unterschriften ganz schnell.

    Insgesamt haben wir ohne Schleuser 4,5 Stunden gebraucht, super.

    Kurz was gegessen und zum letzten Check gefahren, Hier wurde nochmal in Auto geschaut und schon waren wir im Iraq.

    Nach 2 km der erste Checkpoint. Hier entscheidet sich ob wir mit Militär weiter fahren oder nicht. Der Soldat freut sich riesig, als er uns anhält. Dann müssen wir 20 min warten und dürfen dann ohne Begleitung weiterfahren.

    Inzwischen ist es 16:00 Uhr und wir überlegen noch 130 km bis zu einer Tankstelle zu fahren.
    Nachts ist eh Fahrverbot .

    Vorbei an vielen kleinen Militärstützpunkten geht es zum nächsten Checkpoint. Wir sind fast alleine unterwegs.
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  • Zwischen Euphart und Tigris

    31 mars 2023, Irak ⋅ 🌬 17 °C

    Wir fahren quer durch den Iraq. Die ersten 350 km ist es Apokalyptisch leer. Kaum Verkehr, keine Häuser, keine Menschen. Alle 5 km ein Militärstützpunkt. Nach 120 km der nächste Checkpoint. Es ist Nummer 3 von 5 heute. Der Ablauf ist immer derselbe:

    Es werden die Pässe abfotografiert und weitergeleitet und dann müssen wir warten bis es eine Freigabe gibt. Das dauert dann zwischen 10 und 45 min.

    Nach den 350 km ändert sich das Bild, Dörfer sind abseits der Straße zu sehen und auch der Verkehr nimmt zu. Es überraschend Grün hier, bei 17 Grad und zuletzt Regen. Nächste Woche wird es hier 30 Grad. Dann sieht es bestimmt bald anders hier aus.

    Wir fahren über den Euphrat und befinden uns im Land zwischen Euphrat und Tigris. Bevor es nach Bagdat geht, biegen wir in den Norden ab.
    Unser Visa ist nur für Transit gültig und die Militärpräsenz mit den Checkpoints ist irgendwann etwas nervend. Es gibt viele zerstörte Häuser und Autos, aber auch Baustellen mit Neubauten.

    Die Menschen, die wir treffen sind unglaublich Freundlich und Hilfsbereit.
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