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PanAmericana - Teil I - 24-26

Una aventura de 1093 días de Baerli.on.Tour Leer más
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    🇨🇦 , Kanada

    Ü-Platz im Steinbruch

    30 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 13 °C

    Haben wir eigentlich schon mal erwähnt, dass wir nicht die Schnellsten sind????

    Eigentlich war der Plan, heute bis zum TOMBSTONE TERRITORIAL PARC zu kommen. Die ursprüngliche Idee war, dort dann "etwas zu wandern".

    Da aber die Wetterprognosen für die nächsten Tage ziemlich nass aussehen, sind wir mal wieder im "Bummelmodus". Unterwegs trafen wir dann auch noch zwei weitere deutsche Reisepaare - schnell ging mit Erzählungen und Austausch weitere Zeit drauf.
    Ende vom Lied: Wir schaffen die geplante Tagesetappe von gerade mal 270 km nicht und finden einen Ü-Platz im Steinbruch. Vorteil: Der steinige Untergrund wird definitiv nicht rutschig, wenn es regnet.

    Achja: Der geflickte Reifen hält klaglos!!!
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  • .... der nächste Ü-Platz am DEMPSTER Hwy

    29 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 15 °C

    Es ging nach dem Reifenflicken noch ca. 2 Stunden weiter, bis wir uns für den nächsten Ü-Platz entschieden.

    Aus den NORTHWEST TERRITORIES ging es wieder in den YUKON und auch der ARCTIC CIRCLE wurde wieder überquert - diesmal gen Süden. Somit haben wir nicht mehr 24 Stunden Sonne - aber bis es nachts mal wieder dunkel wird, wird sicherlich noch einige Zeit vergehen.

    Unser Ü-Platz ist wieder einmal abseits der Straße - gut von Büschen umgeben und damit uneinsehbar von der Straße. Perfekt!!!!

    Tja: Angesichts der allgegenwärtigen Moskitos wurden leider die Fotos erst verschoben - und dann vergessen .... 🤔🤔🫣🫣🫣
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  • Kaffeepause mit Reifenflicken

    29 de junio, Canadá ⋅ 🌬 12 °C

    Nach zwei ruhigen Nächten auf unserem Platz am See ging es heute weiter.

    Da glücklicherweise der vorausgesagte starke Regen nur in homöopathischen Dosen fiel und heute morgen ein Mix aus Sonne und sehr starkem Wind den Platz gut abtrocknen ließ, sind wir gut losgekommen. Jedoch wäre eine Abfahrt gestern nicht möglich gewesen.

    Nach gerade mal einer Stunde Fahrt stand auch schon wieder die obligatorische Kaffeepause an. Bei jeder Pause ist ein Kontrollgang um das Fahrzeug Pflicht. Und während bei unzähligen Kontrollgängen zuvor "nichts" zu sehen war, sah diesmal das rechte Hinterrad verdächtig platt aus ..... Anstatt aktuell gewähltem Reifendruck von ca. 4,5 Bar (warm) zeigte das Manometer nur noch 2 Bar an. Und zufälligerweise stand das Rad so, dass beim drüberführen der Hand das Loch an der Lauffläche schnell gefunden werden konnte. Also musste erstmals das Flickzeug zeigen, was es kann (und ob ich (Frank) das Flickset anwenden kann).

    Trotz Skepsis der Chefin hat alles super geklappt. Auch 45 min später - nach dem Kaffee - war kein Druckverlust zu messen. Scheint tatsächlich funktioniert zu haben!!!! Yuchhu - kein Wechsel auf Reserverad erforderlich!!!!!!

    Funfact am Rande: Nur wenige Minuten nachdem wir wieder losgefahren waren, stand ein PKw am Wegesrand, bei dem der Fahrer auch gerade am Flicken war. Angebotene Hilfe wurde dankend abgelehnt - es scheint hier relativ normal, dass man flicken muss.
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  • Ü-Platz/"Stellplatz" am See

    27 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 15 °C

    Das erste Drittel zwischen INUVIK und DAWSON ist geschafft.

    Da wir für Sonntag (schon wieder) einen "stationären Tag" planen, galt es einen schönen, einsamen Platz zu finden. Dieses Kriterium dürfte dieser Platz definitiv erfüllen.

    Allerdings führte die Platzwahl doch zu einer leichten Diskussion: Während Frau Baerli die Schönheit des Platzes mit dem See (unter trockenen Bedingungen) gefiel, hatte Herr Baerli etwas Bauchschmerzen ob der Platzwahl. Der Untergrund ist nämlich Erde (aktuell staubtrocken), die mit dem für den Folgetag vorausgesagtem Regen für einen ziemlich schlammigen und damit rutschigen Untergrund sorgen wird. Im ungünstigsten Fall kämen wir erst wieder raus, wenn es etwas abgetrocknet ist.

    Da wir aber genug Wasser und Lebensmittel haben, hat die Chefin trotz der Warnung festgelegt, daß Risiko in Kauf zu nehmen und zu bleiben ....
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  • INUVIK zum Zweiten

    26 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 18 °C

    Die erste Etappe der Rückreise führt wieder auf den Campground in INUVIK.

    Da wir erst gegen Mittag in TUKTOYAKTUK losgekommen waren, zwischendurch Stopps hatten - und auch die Fähren etwas Zeit gekostet hatten, haben wir keinen Bock, noch weiterzufahren.

    Abends ging es noch einmal in das Restaurant ("The Roost"), das wir schon vom letzten Besuch kannten: Heute ist der italienische Teil der Speisekarte dran.
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  • TUKTOYAKTUK

    23 de junio, Canadá ⋅ ☀️ 10 °C

    Wir haben es geschafft: Wie geplant kommen wir am 23.06. am nördlichsten mit dem Auto erreichbaren Punkt in KANADA an - somit kann sich Anette ihren Geburtstagswunsch, am 24.06. im Polarmeer zu "baden", erfüllen.

    Kurzerhand werden Vivi und Fabi - die wir schon in INUVIK erstmals getroffen hatten - "zwangsverpflichtet", mit in den Geburtstag hereinzufeiern. So hatten wir einen schönen, kurzweiligen Abend.

    Wir haben absolutes Glück mit dem Wetter: Insgesamt 3 Nächte bleiben wir hier und jeden Tag steigen die Temperaturen deutlich über 20°C - am 24.06. werden sogar fast die 30°C erreicht. So fällt es auch nicht zu schwer, das Bad im Polarmeer zu nehmen. Insgesamt 3x gehen wir ins Wasser. Allerdings ist in einer Tiefe von ca. 40 cm eine solide Eisschicht - da müssen wir uns ziemlich flach reinlegen.

    Interessant auch: Am Anreisetag (23.06.) war noch eine Eisfläche von ca. 50 - 75 mtr vor der Küste. Am 24. morgens war diese Eisschicht schon deutlich geringer und am 26.06. war nichts da.

    Außerdem konnten wir hier so richtig die nicht untergehenden Sonne bestaunen: Zwar sind wir schon einige Tage oberhalb des Polarkreis - bisher verhinderten jedoch (kleine) Berge, Bäume und Büsche, dass wir die nicht untergehenden Sonne bewundern konnten. Hier jedoch ist kein Hindernis im Blickfeld - es ist einfach 24 Stunden Sonne.

    Erst zum Abreisetag nach der dritten Nacht ändert sich das Wetter schlagartig: Jetzt werden es nur noch ca. 5°C Höchsttemperatur.
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  • INUVIK

    20 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 25 °C

    Geschafft!!!!

    Wie geplant/erhofft, sind wir rechtzeitig in INUVIK angekommen.

    Am 21.06. - dem längsten Tag des Jahres - ist INDIGENOUS DAY in KANADA und das wollen wir in INUVIK erleben.
    Wir ziehen für 3 Nächte auf dem städtischen Campground ein und schauen am 21.06. dem bunten Treiben der Einheimischen an ihrem Feiertag zu. Natürlich ist kein Rummel a ka Oktoberfest zu erwarten - schließlich leben hier nicht viele Leute - aber es war ein schöner Tag.

    Es gab u.a. traditionelle Tänze, Reden, .... aber auch für uns eher gewöhnungsbedürftig Wettkämpfe: Biberhäutung und Bisamrattenhäutung. Die kleinen Kinder saßen direkt daneben und haben sich das interessiert angeschaut.

    Außerdem gab es kostenlose Verpflegung: Für Beluga-Wal waren wir aber zu spät. Die Wale dürfen nur von den Indigenen gejagt werden und das Walfleisch darf nicht verkauft werden.

    Natürlich gehört auch ein Besuch bei "Alistine's Restaurant" dazu - irgendwie ist dieses Restaurant Kult bei Overlandern geworden.

    Der ganze Stolz ist hier auch ein Gewächshaus: Die Eissporthalle der ehemaligen Residential-School wurde 1998 zum Gewächshaus umfunktioniert. Darin sind viele kleine Parzellen eingeteilt, die von den Einwohnern der Stadt gegen eine geringe Jahresgebühr gemietet werden können. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 20 CAD/Jahr und für 30 CAD/Jahr kann eine kleine Parzelle bzw. für 60 CAD/Jahr eine größere Parzelle gemietet werden. Das Gewächshaus wird nicht geheizt - nur dank der Sonne ist von ca. Mitte April bis Ende September die Halle frostfrei.
    So wächst hier in der Halle auch der "nördlichste Apfelbaum der Welt".
    Ein sehr wichtiger Beitrag, um für die Bevölkerung "günstiges Grünzeug" hier im hohen Norden zu erhalten.

    Die katholische Kirche in Igluform war leider immer verschlossen - schade, wir hätten gern mal reingeschaut.

    Außerdem lernen wir auf dem CP Vivi und Fabi kennen - ein junges Pärchen aus Deutschland, die mit Pickup und klitzekleiner Kabine kurz vor Abschluss ihrer 2-jährigen PanAmericana-Tour stehen.
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  • Stellplatz am Rande des GWICH'IN SETTLEMENT AREA

    19 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach der ersten Fähre heute mittag sind wir die ca. 80 km bis zur nächsten Fähre über den McKENZIE-RIVER gefahren, um auch gleich hier noch überzugehen. Diese Fähre war jedoch "problemlos".

    Danach galt es jedoch baldmöglichst einen Platz zu finden - schließlich will das Video für Sonntag ja noch geschnitten werden.

    Wir finden mal wieder einen Schotterlagerplatz hoch oberhalb eines Flusses: Ein wieder mal sehr schöner Platz.
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  • .... warten vor der Fähre

    18 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 23 °C

    Als wir vom YUKON in die NWT gefahren waren, haben wir uns kurz mit einem Motorradfahrer unterhalten.

    Nach seiner Information fährt aktuell eine der beiden Fähren am DEMPSTER HWY nicht, da der Fluss Hochwasser führt. Es würde aber daran gearbeitet. Erschwerend käme hinzu, dass flussaufwärts für die nächsten Tage schlechtes Wetter sei und ggf. dann die Fähre mehrere Tage nicht fahren würde.

    Also entschließen wir uns, heute noch bis zur Fähre zu fahren um im Falle einer kurzfristigen Öffnung dabei zu sein.

    Als wir an der Fähre ankommen, steht tatsächlich eine ca. 750 mtr lange Schlange an Fahrzeugen - überwiegend Camper. Heute ist die Fähre gar nicht in Betrieb gewesen. Am Flussufer wird jedoch mit Bagger daran gearbeitet, einen ca. 20 mtr langen befahrbaren Damm in den Fluss zu bauen, an dessem Ende dann die Fähre anlegen könnte. Hier gibt es keine befestigten "Fähranlegestellen" - die Fähre senkt ihre Rampe einfach aufs Flussufer ab. Durch das Hochwasser kommt die Fähre jedoch nicht nah genug ans Ufer - es ist zu flach. Deshalb die Versuche mit dem befahrbaren Damm bzw. Rampe aus Schotter.

    Heute wird das aber nichts mehr - also übernachten wir in der Fahrzeugschlange. Dieser Platz war erstmals auch richtig heftig mit Moskitos - ein Vorgeschmack auf die nächsten Wochen.

    Nette Gespräche mit anderen Reisenden verkürzten die Wartezeit.

    Allerdings wird das auch die erste richtig heftige Erfahrung mit Moskitos .....

    Am nächsten Morgen ist die Schlange deutlich kürzer - einige haben umgedreht und evtl. gab es in der Nacht einige Überfahrten. Davon haben wir jedoch nichts mitbekommen. Heute wird noch bis Mittag an dem Damm/Rampe gebaut - und dann ist es soweit: Die Fähre kann beladen werden und fährt. Erstaunlicherweise hält die Rampe aus Schotter sogar die schweren LKWs aus. Und schließlich sind auch wir drüben.
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  • erster Ü-Platz am DEMPSTER HWY

    17 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 16 °C

    Von DAWSON mussten wir erst einmal 40 km wieder zurückfahren, um auf den DEMPSTER HWY einzufahren.
    Von jetzt geht es ca. 900 km auf Schotter gen Norden.

    Leider ist unser erster Tag auf dem DEMPSTER Hwy leicht verregnet: Das sorgt mal gleich für die richtige Patina auf dem Auto.

    Heute schaffen wir die ersten 220 km auf dem "DEMPSTER HWY". Die Straße ist in einem erstaunlich gutem Zustand - wir fahren mit ca. 70 km/h. Auch die "fliegenden Steine" halten sich glücklicherweise in Grenzen.

    Für die Übernachtung finden wir ein Plätzchen abseits der Straße - allerdings fangen die Moskitos langsam an, nervig zu werden.
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  • DAWSON CITY

    15 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir sind in DAWSON CITY angekommen!!!!

    Ein weiterer berühmter Name und Meilenstein im bzw. am YUKON.

    Am ersten Abend gilt es, ein Restaurant zu finden, dessen Küche noch nicht geschlossen ist - wir fanden die "Taverne der betrunkenen Ziege" - und danach geht es auf den "Midnight-Dome" zur Übernachtung.

    Am nächsten Tag buchten wir uns für eine Nacht auf dem innerstädtischen Campground ein: Laundry steht mal wieder an.

    Aber irgendwann ist die Wäsche fertig und es geht durch DAWSON.

    DAWSON hat irgendwie den Charme der Goldgräberzeit in die Gegenwart rüberbringen können - natürlich lebt so diese Stadt auch durch die Touristen, die genau dieses Flair suchen.
    Und dann schließlich in die "Diamond Tooth Gerties Gambling Hall". Hier wollen wir uns die Shows anschauen. Ja: Auch das sicherlich eine Touri-Falle - aber gehört doch irgendwie dazu.

    Dabei saßen wir mit Natalie und Denni aus TORONTO zusammen: Wir hatten die Beiden schon mal am ATLIN LAKE getroffen.

    Die Tanz- und Gesang-Shows im Stil der 1900er CanCan-Shows waren sehr kurzweilig und schön anzuschauen. Allerdings verschieben wir die Mitternachts-Show auf nächstes Mal, wenn wir vom Norden wieder runterkommen. Heute war uns die AC-gekühlte Halle zu kalt.
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  • 5 Finger Rapids

    15 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 15 °C

    Eigentlich waren wir ja schon an den "Five-Finger-Rapids" vorbeigefahren.

    Aber in so ziemlich jedem Film über den Goldrausch am YUKON kommen diese berühmt, berüchtigten Stromschnellen vor. Also fuhren wir heute die paar km bis hierher zurück.

    Hier stehen mehrere Felsinseln im YUKON, so dass der Fluss sich in 5 Flussarme - die sogenannten Finger - aufteilt. Früher stellte diese Stelle ein ziemliches Hindernis für die stromauf fahrenden Schaufelraddampfer dar. Es wurde schließlich ein Stahlseil gelegt, an dem sich die Schiffe stromauf winchten.

    Erst mit der Sprengung (die sich über ca. 25 Jahre hinzog) einer der Felseninseln, wurde diese Stelle entschärft.
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  • Ü-Platz "abseits des KLONDIKE HWY"

    14 de junio, Canadá ⋅ 🌬 17 °C

    Von WHITEHORSE geht es schließlich den KLONDIKE HWY weiter gen Norden. Schließlich haben wir ja das Ziel, zur Mittsommernachtsfeier in INUVIK zu sein.

    Also wurden die Tanks gefüllt und eingekauft - danach dann noch einige Zeit gefahren, bis ca. Zur Hälfte zwischen WHITEHORSE und DAWSON.

    Hier fanden wir dann abseits der Straße einen ruhigen Ü-Platz.
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  • WHITEHORSE II

    13 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 15 °C

    Zweiter Tag in WHITEHORSE.

    Nachdem wir ja gestern nicht so viel von WHITEHORSE gesehen haben, sind wir heute in WHITEHORSE unterwegs.

    Als erstes schauen wir uns den Canyon an, der früher heftige Stromschnellen hatte: Das dadurch aufgewühlt Wasser war weiss und erweckte den Anschein von weißen Pferdeschwänzen. Daher der Name der Stadt.
    Heute ist durch eine Staumauer der Fluss gezähmt und es gibt keine Stromschnellen mehr. Dafür musste jedoch eine Fischtreppe gebaut werden, um die alljährliche Lachswanderung nicht zu behindern. Diese Fischtreppe ist mit über 300 mtr angeblich die längste hölzerne Fischtreppe der Welt.

    Die "Oldtown" von WHITEHORSE riss uns dagegen nicht so sehr vom Hocker - schließlich ist WHITEHORSE ja mit ca. 130 Jahren nicht wirklich alt.

    Dafür gefiel uns das "McBride Museum" über die Geschichte des YUKON sehr gut.

    Anschließend ging es wieder in "unseren Steinbruch" zurück.
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  • WHITEHORSE I

    12 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 18 °C

    Tag 800 unserer "PanAmericana"

    Wahnsinn: 800 Tage sind wir schon (durchgängig) hier drüben und haben es immer noch nicht zum Startpunkt der PanAmericana geschafft - TUKTOYAKTUK am Nordmeer.

    Aber wir arbeiten dran - immerhin sind wir auf dem ALASKA HWY unterwegs und sind heute in der Ortschaft WHITEHORSE angekommen.

    Pläne für heute hatten wir Viele: Nach dem Visitor-Center noch die Ortschaft anschauen, abends Musikkneipe, ....

    Doch es kam anders: Auf dem Parkplatz des Visitor-Center haben wir Claudia und Uwe kennengelernt - und wenn man sich dann für Stunden verquatscht, darf man sich nicht wundern, wenn man nicht viel mehr schafft.

    Die Zeit mit den Beiden verging wie im Flug und zumindest den alten Fluss-Raddampfer - die S.S. KLONDIKE II - haben wir uns gemeinsam angeschaut.

    Im Anschluss gab es dann noch PIZZAAAAA und dann ging es wieder zurück in "unsere Kiesgrube" der letzten Nächte.
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  • neben WHITEHORSE in der Kiesgrube

    10 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 12 °C

    WHITEHORSE liegt nur ca. 70 km von CARCROSS entfernt und ist die Hauptstadt des YUKON. Wir wollen uns diese Stadt als nächstes anschauen.

    Da jedoch erst einmal ein trüber Tag vorausgesagt ist, haben wir uns einen Stellplatz in der Nähe der Stadt gesucht und erst mal wieder einen Pausetag eingelegt. Ein riesiger Schotterplatz/Steinbruch im Wald ist der perfekte Stellplatz.

    Auch an den "Stadtbesichtigungstagen" sind wir jeweils hierher wieder für die Übernachtung zurückgekehrt.
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  • CARCROSS - in der Mini-Wüste

    10 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 14 °C

    CARCROSS hat jedoch noch einen anderen Grund zu bieten, warum hier viele Overlander halten.

    Hier gibt es "die kleinste Wüste der Welt". Wobei: Zu einer Wüste würde auch Wüstenklima gehören. Da das hier nicht gegeben ist, ist es faktisch keine Wüste. Egal!

    Da für Millionen von Jahren hier ein riesiger See war, hat sich hier Sand abgelagert. Und der fast permanent blasende Wind hat Sanddünen aufgeschichtet. Wir sind einmal um diese "Wüste" herumgewandert - und ja: Obwohl die "Wüste" klein ist, sind die Dünen recht hoch aufgeschichtet.
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  • CARCROSS

    10 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 12 °C

    Es geht wieder aus der Sackgasse vom ATLIN LAKE zurück auf den ALASKA HWY. Zum Abschied grüßt ein Elch in ATLIN und lässt sich ausgiebig ablichten.

    Als nächstes steht das kleine Dorf CARCROSS an.

    CARCROSS hat nix mit Autokreuzung zu tun sondern steht für "Caribou Crossing" - jedes Jahr im Frühjahr und Herbst ziehen hier die Caribou-Herden durch.

    Früher zu Zeiten des Goldrausch am YUKON kamen hier die Goldsucher an und die Stadt war zu der Zeit ein bedeutendes Zentrum für Bootsbau und somit auch Holzverarbeitung. Heute leben die wenige 100 Einwohner in erster Linie vom Tourismus - aber es gibt nach wie vor auch ein paar Goldsucher. Ab 1900 war CARCROSS per Eisenbahn mit der Stadt SKAGWAY in ALASKA an der Pazifikküste verbunden - die Eisenbahnlinie führte weiter bis WHITEHORSE. Damit hatte die kurze Zeit des Bootsbaus schon wieder ein schnelles Ende gefunden.

    Wir sind doch die Stadt geschlendert, für die Übernachtung sind wir direkt auf dem zentralen Parkplatz geblieben.

    Tagsüber ist richtig viel los in CARCROSS: In SKAGWAY stoppen viele Kreuzfahrtschiffe und dann werden die Passagiere mit Bussen hierher gekarrt bzw. andere Touristen kommen mittags mit der historischen Eisenbahn von SKAGWAY hierher. Ab ca. 1500 hat der ganze Spuk dann ein Ende: Die Busse und die historische Bahn fahren wieder zurück und in CARCROSS werden "die Bürgersteig hochgeklappt".

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 30 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 0
    Elch: 4 (heute +1)
    Luchs: 1
    Skunk: 1
    Bison: x+1
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  • Aktivitäten am ATLIN LAKE

    8 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute erkunden wir etwas die Umgebung von ATLIN.

    Als erstes stehen schöne Wasserfälle an.

    Die "Grotte" hätten wir fast nicht gefunden - sie ist zu offensichtlich direkt an der Straße. Hierbei handelt es sich um ein Loch im Felsen, aus dem ein munter plätschernder Bach strömt.

    Die "Warm Springs" sind - wie der Name schon sagt - nicht "hot" sondern "warm". Aus der Erde drückt Mineralwasser mit exakt 26°C - egal ob tiefster Winter oder Sommer. Diese Quelle bildet ein ca. 50 cm tiefes Becken, in dem man baden kann.

    Direkt von den "Warm Springs" konnten wir unsere Wanderung des Tages - den "Warm Springs Trail" - starten. Knappe 6 km und ca. 150 HM später konnten wir uns dann auch über diese natürliche Badewanne freuen.

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 30 Groß / 5 Klein
    Grizzly: 0
    Elch: 3
    Luchs: 1
    Skunk: 1 (heute neu)
    Bison: x+1
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  • ATLIN / ATLIN LAKE

    7 de junio, Canadá ⋅ ☁️ 13 °C

    Eigentlich .....

    ..... sind wir ja auf dem Weg nach WHITEHORSE.

    Aber da gibt es doch noch diese Abzweigung nach ATLIN LAKE. Fahren wir doch einfach mal in diese Sackgasse von (jeweils) 100 km.

    Die kleine Ortschaft ATLIN wurde gegen 1898 gegründet - damals wurde hier Gold gefunden. Die Stadt wuchs schnell auf ca. 5000 Einwohner - aber nach wenigen Jahren waren fast alle wieder weg. Danach entwickelte sich ATLIN zu einem "exotischen" Touristenort. Die Anreise war sehr beschwerlich, da es noch keine Straße gab. Aber relativ viele Touris kamen. Erst mit der Weltwirtschaftskrise ließ dann auch der Touristenschwarm nach.

    Heute leben nur noch ca. 500 EW in dem Ort. Es gibt nach wie vor Goldgräber (allein und in Betrieben) und auch Touristen kommen z.B. für Heli-Skiing im Winter oder zum Angeln etc. im Sommer. In dem Ort gibt es noch einige der alten Häuser, die teilweise liebevoll restauriert und beschriftet sind. Und das frühere Ausflugsboot - die MV TARAHNE - liegt schon seit ca. 70 Jahren auf dem Trockenen - sieht aber so aus, als könne sie morgen wieder losschippern.

    Wildlife 2026:
    Schwarzbär: 30 Groß / 5 Klein (heute + 1)
    Grizzly: 0
    Elch: 3 (heute + 1)
    Luchs: 1
    Bison: x+1
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  • am Alaska Hwy im Wald

    6 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 12 °C

    Ein Stückchen sind wir nach WATSON LAKE noch weitergefahren. Ein einsamer Schwarzbär zeigt sich am Straßenrand - nimmt aber sofort reißaus, als wir uns nähern.

    Abseits des Hwy finden wir einen schönen Ü-Platz im Wald am Fluss. Mal wieder nur wir ....

    Wobei stimmt nicht: Tatsächlich sehen wir ca. 25 mtr von unserem Stellplatz einen LUCHS!!!!! Was ein seltenes Glück!! Nur leider fotografieren ließ er sich nicht - dazu war er zu schnell wieder weg.

    Wildlife:
    Schwarzbär: 29 Groß / 5 Klein (heute +1)
    Grizzly: 0
    Elch: 2
    Luchs: 1 (1 heute neu)
    Bison: x+1
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  • WATSON LAKE - Signpost Forest

    6 de junio, Canadá ⋅ ⛅ 14 °C

    Perfekt!!!

    Unsere Planung/Hoffnung, bei schönem Wetter den "Schilderwald" zu besichtigen, ist aufgegangen.

    Dieser Schilderwald geht zurück auf das Jahr 1942, als beim Bau des Alaska Hwy ein kranker Soldat mit Heimweh ein Schild aufstellen, dass auf seine Heimatstadt in den USA deutete.
    Andere Soldaten griffen dieses Beispiel auf und es wurden einige Schilder mehr.
    Später befestigten Reisende auf dem Alaska Hwy ihre Schilder hier - mittlerweile hängen hier weit über 100.000 Schilder. Nur wir haben im Vorfeld vergessen, ein Schild extra aus Deutschland mitzubringen. Schlechte Planung .....

    Wir sind sicherlich zwei Stunden zwischen den Schildern rumspaziert und haben viele deutsche Ortsschilder gesehen. Auch trafen wir zwei + 1 deutsche Reisende, die mit ihrem großen LKw und im zweiten Fall gigantischen LKw auf der PanAmericana seit diesem Jahr unterwegs sind. Mal sehen, ob wir uns auf dem Weg nach Norden noch mal treffen ....

    Anschließend wurde noch Diesel und Wasser getankt und etwas eingekauft. Auch die Dusche im Recreation Center war sehr willkommen.
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  • Ü-Platz bei WATSON LAKE

    5 de junio, Canadá ⋅ 🌧 9 °C

    Von den LIARD HOT SPRINGS geht es auf dem Alaska Hwy weiter nach WATSON LAKE. Dabei überqueren wir die "Grenze" nach YUKON.

    In WATSON LAKE ist der berühmte Schilderwald. Da aber heute eher trübes und leicht regnerischen Wetter ist, stellen wir uns heute einfach auf unserem Ü-Platz weit abseits der Straße in einer Kiesgrube ab. Morgen soll die Sonne wieder scheinen!! Und dann schauen wir uns den "Schilderwald" an.

    Wildlife:
    Schwarzbär: 27 Groß / 5 Klein (heute +1)
    Grizzly: 0
    Elch: 2
    Bison: x+1
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