• Bastian Waldorf
  • Bastian Waldorf

Island & Färöer

Ein 21-Tage Abenteuer von Bastian Weiterlesen
  • Dettifoss

    12. Juni 2019 in Island ⋅ 🌫 12 °C

    Den mächtigsten aller isländischen Wasserfälle kann man von zwei Seiten anfahren. Man muss sich jedoch frühzeitig entscheiden, da die Brücken vor und hinter dem Wasserfall sehr weit auseinander liegen.
    Ich entschied mich für die Schotterpiste auf der rechten Seite. Diese war gerade wieder eröffnet. So waren deutlich weniger Touristen hier und ich konnte die Filmszene aus Prometheus (Film) nachstellen.
    Der Wasserfall ergießt sich über eine breite Kante in eine schmale Schlucht. Das Wasser führt viele Sedimente mit, weswegen es gräulich, braun, dreckig wirkt.
    Zahlen, Daten, Fakten:
    Höhe: 45 m
    Breite: 100 m
    Leistung: 85 Megawatt
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  • Asbyrgi

    12. Juni 2019 in Island ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Spur eines Gletscherlaufs haben diese Landschaft geformt.
    Ein Gletscherlauf geschieht, wenn in kurzer Zeit große Mengen Eis schmelzen, z. B. durch vulkanische Aktivität, und sich gesammelt entleeren. Die gewaltigen Wassermassen überschwemmen riesige Areale und besitzen genug Kraft, um ganze Landstriche zu verformen.
    Hier haben sie einen gigantischen Wasserfall erzeugt, der die Abbruchkante mehrere Kilometer ins Land zurücktrieb.
    Der Mythologie nach hat das achtbeinige Pferd Sleipnir hier seinen Hufabdruck hinterlassen.
    Zahlen, Daten, Fakten:
    Höhe: 100 m
    Breite: 1.000 m
    Länge der Schlucht: 3,5 km
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  • Whale whatching

    12. Juni 2019, Nordatlantik ⋅ ⛅ 9 °C

    Zum Abend wollte ich mir dann noch etwas gönnen. Whale whatching in Husavik. In diesem Ort besteht eine 99,5 % Chance, bei einem Ausflug Wale zu sehen.
    Ich sollte nicht enttäuscht werden und so habe ich das ganze Programm bekommen. Es startet sanft mit dem Besuch der Puffin Island. Papageientaucher (engl. Puffin, isl. Lundi) brüten hier in großer Zahl. Von dort noch einige Delfine gesehen und dann eine Weile nichts. Bevor uns zwei Buckelwale besuchten. Diese kannte ich schon aus Ecuador und das eigentliche Ziel war es ein Blauwal zu sehen.
    Dies gelang dann auch und wir haben 2 Blauwale aus etwas Distanz gesehen.
    Als wäre das noch nicht genug, taucht ein Hybrid aus Finnwal und Blauwal auf. Nachdem wir ihn einige Zeit immer mal wieder gesehen haben, tauchte er keine 5 Meter vom Boot entfernt auf. Absolut faszinierend.
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  • Geocaching im Nebel

    13. Juni 2019 in Island ⋅ ☁️ 5 °C

    Hin und wieder lasse ich mich zu Dummheiten verleiten. Des Öfteren durch Geocaching.
    Diesmal hat mich eine Reihe an Caches auf einem Hochplateau angelächelt und ich bin gefolgt. Dabei alle Warnungen im Cache in den Wind geschlagen. Trotz niedrigerer Wolkendecke und unbekannten Bedienung oben losgelaufen.
    Ziemlich schnell feststellen müssen, dass es noch größere Schneefelder gibt. Als würde das nicht reichen, wurde die Sicht nicht besser und ich konnte kaum 100 m weit gucken. Ohne Handy wäre ich komplett aufgeschmissen gewesen, da es keinerlei Möglichkeit gab, sich zu orientieren.
    Als dann der Boden auch noch matschig wurde, kam dann irgendwann auch die Einsicht, das ist sinnlos.
    Also umgedreht und nach wenigen Funden wieder abgestiegen.
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  • Siglufjörður

    13. Juni 2019 in Island ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach der missglückten Wanderung ging es weiter zum nächsten Ziel, einer weiteren Wanderung.
    Der Weg dorthin sollte jedoch deutlich schöner als erwartet werden und so hielt ich fast in jeder Haltebucht, um Bilder zu machen.
    Besonders waren die Tunnel, diese waren einspurig und alle paar hundert Meter waren Buchten, als Ausweichmöglichgkeiten. Ein System, dass etwas gewöhnungsbedürftig ist.
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  • Holar und Ellidi

    14. Juni 2019 in Island ⋅ 🌫 12 °C

    Der zweite Versuch einer Geocaching motivierten Wanderung. Diesmal mit dem Ziel eines einzelnen, dafür noch ungefundenen Caches.
    Das Wetter wurde wechselhaft angekündigt und doch spielte es den gesamten Weg über mit.
    Als Ort für die Wanderung ergab sich Holar, ein Ort der als Bischofssitz gegründet wurde und heute nur noch aus einem College und den dazugehörigen Unterkünften für Lehrkräfte und Schüler besteht.
    Der Cache konnte bei phänomenaler Sicht gefunden werden.
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  • Borgarvirki

    14. Juni 2019 in Island ⋅ ⛅ 9 °C

    Entlang des weiteren Weges lagen dann noch einige interessante Stopps. Ein kaum beachtete Sehenswürdigkeit ist Borgarvirki.
    Geologisch ist es Magma, die noch im Schlot erstarrt ist. Die Basaltsäulen bilden nun ein Ring mit einer Absenkung, ähnlich einer Festung. So verwundert es wenig, dass Wikinger diese im 10 und 11 Jahrhundert als solche benutzten. Reste davon sind noch zu sehen.Weiterlesen

  • Hot tub not Sonnenuntergang

    14. Juni 2019 in Island ⋅ ⛅ 10 °C

    Zum Abschluss hatte ich mir ein festes Dach über dem Kopf gegönnt. Ein Sechsbettzimmer in einer abgelegenen Jugendherberge. Glück für mich, ich war der einzige im Zimmer.
    Ein nettes Feature war der kleine Pool mit Thermalwasser. Hier versackte ich zusammen mit einem kanadischen Päarchen und beobachtete, wie die Sonne nicht unterging. Zwischendurch sind wir dann auch zur Abkühlung in den Atlantik gesprungen, herrlich :-DWeiterlesen

  • Grábrók Krater

    15. Juni 2019 in Island ⋅ ☀️ 17 °C

    Ein vergleichsweise kleiner Krater mit einem geringen Lavaausstoß. Der Riss aus dem gesamt 3 Krater entstanden sind und ein Lavafeld von 7 km². Die Lava staute den nahen Fluss und verschob ihn in seinem Fluss. Den See gibt es heute noch. Das ganze geschah erst vor etwa 3.000 Jahren.
    Zahlen, Daten, Fakten:
    Höhe: 170 m
    Krater: 3
    Alter: 3.000 Jahre
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  • Rauðfeldsgjá Gorge

    15. Juni 2019 in Island ⋅ ☀️ 14 °C

    Über diese Sehenswürdigkeit findet man relativ wenig im Internet. Dementsprechend hatte ich sie nicht auf dem Schirm und wäre beinahe daran vorbei gefahren.
    Hier hat sich der Bach tief in den weichen Tuff geschnitten und eine tiefe und dunkle Schlucht geformt.
    Der Zugang ist recht einfach und man sollte versuchen sehr früh oder spät dort zu sein, um den Touristenmassen zu entgehen. Die Schlucht kann mit etwas Trittsicherheit trockenen Fußes bis hin zu einer kleinen Kletterpassage (Seil um Wasserfall hochzuklettern) betreten werden.
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  • Dritvik

    15. Juni 2019 in Island ⋅ ☀️ 14 °C

    Dieser Ort wartet mit einer ganzen Reihe Geschichten auf.
    Zum einen war es ein natürlicher Hafen, der gleich drei kleine Ansiedlungen um sich hatte, in einer Landschaft auf der nicht viel wächst. Diese gibt es heute nicht mehr. Nur noch die Grundrisse einiger Bauten lassen sich in der Umgebung erahnen.
    Besser zu erkennen sind die Metallteile der Grimsby, die überall im schwarzen Strand stecken. Der Fischtrawler kam bei einer Sturmflut in Seenot. Eine Rettungsaktion konnte nur wenige Mitglieder der Besatzung retten, bevor das Boot komplett zerbarst, und weit ins Land verteilt wurde.
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  • Akranes

    16. Juni 2019 in Island ⋅ ⛅ 10 °C

    Auf dem Weg nach Akranes noch einige Zwischenstopps eingelegt, so habe ich Wasserfälle gesehen, die quasi aus dem nichts kamen (Hraunfossar) oder mehrere Kilometer lange Lavahöhlen (Surtshellir).
    Die Wasserfälle speisen sich aus einem Fluss, welcher zwischen zwei Gesteinsschichten fließt und bei den Wasserfällen austritt und in die Schlucht stürzt.
    Die Lavahöhlen entstanden, als ein Lavafluss unter einem Gletscher floss und an seiner Oberfläche so stark abkühlte, dass er sich selbst eine steinerne Röhre schaffte.
    Zum Abschluss des Tages bestieg ich dann noch den Hügel vor Akranes und fand dort auch noch als Erster einen Geocache.
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  • Glymur

    17. Juni 2019 in Island ⋅ ⛅ 10 °C

    Galt lange als der höchste Wasserfall in Island, hat diesen Titel inzwischen an den Mosárfoss verloren.
    Der Wasserfall ist über einen Fußweg erreichbar und komplett umgehbar. Der Fluss stürzt in eine schmale und tiefe Schlucht, was dazu führt, dass er nicht besonders fotogen ist. Es gibt fast keine Stelle, von dem man ihn (ohne eine Drohne) komplett sehen kann.
    Daneben schafft es das Tageslicht fast nie zum Fuß des Wasserfalls.
    Zahlen, Daten, Fakten:
    Höhe: 196 m
    Breite: 40 m
    Stufen: 1
    Besonderheit: zweithöchster Wasserfall Islands
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  • Reykjavik

    17. Juni 2019 in Island ⋅ ⛅ 13 °C

    Was ein Glücksfall, dass der isländische Unabhängigkeitsfeiertag genau auf meinen Besuch in Reykjavik fiel. Dabei handelt es sich um den höchsten Feiertag in Island.
    Gefühlt sind alle Isländer unterwegs und das bei bestem Wetter. Überall wird Musik gespielt, kleine Islandflaggen geschwenkt und auf das große Familienfest im zentralen Park gegangen. Herrlich entspannt und sehr lebhaft.
    Das konnte ein wenig darüber hinweg sehen lassen, dass Reykjavik offensichtlich nicht der Grund ist, warum man nach Island fährt. Man verpasst auch nichts, wenn man nicht da war.
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  • Bridge between to continents

    18. Juni 2019 in Island ⋅ ⛅ 8 °C

    Symbolisch für die vielen kleinen und netten Orte, die ich am letzten Tag gesehen habe, ein Beitrag an der Bridge between continents.
    Um den Zauber gleich zu nehmen, jeder Riss, den es in Island ist, trennt die Kontinente. Risse gibt es viele, so ist es nur eine Frage des Marketings wie begehrt der ein oder andere ist.
    Daneben gibt es auf dem Zipfel um Keflavik auch noch Lavafelder, Mud Pool, Basaltklippen, Leuchtürme, Museen, ...
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  • Tòrshavn

    19. Juni 2019 in Färöer ⋅ ⛅ 11 °C

    Hauptstadt der Färöer Inseln, welche autonomer Teil Dänemarks sind.
    Bei uns würde ein Ort dieser Größe nicht weiter auffallen, hier ist es die zentrale Metropole.
    Der öffentliche Nahverkehr ist kostenlos und gut getaktet. Das Regierungsviertel besteht aus klassischen Gebäuden auf einer kleinen Halbinsel, die man in 3 Minuten durchquert hat.

    Zahlen, Daten, Fakten:
    Einwohnerzahl: 12.410
    Buslinien: 6
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  • Kirkjubour

    20. Juni 2019 in Färöer ⋅ ⛅ 10 °C

    Bei Ankunft auf den Färöer Inseln habe ich zwei nette Mannheimerinnen kennengelernt. Wir haben uns gut verstanden und so haben sie mich am nächsten Tag auf eine Runde mit ihrem Auto über die Insel mitgenommen.
    Der kleine Ort Kirkjubour war ein ehemaliger Bischofssitz, zur selben Zeit wie Holar. Die Ruinen sind heute noch schön anzusehen und die Aussichten waren klasse.
    Die anschließende Fahrt über eine landschaftlich sehenswerte Straße führte bis auf einen Gipfel, der in den Wolken lag. Das Panorama unter den Wolken war beeindruckend.
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  • Helikopter

    21. Juni 2019 in Färöer ⋅ ⛅ 9 °C

    Inzwischen bin ich ein wenig rum gekommen und habe auch schon einige Transportmethoden ausprobiert. Ein Helikopter war bisher jedoch noch nie dabei.
    Auf Färöer gibt es ein öffentliches Transportnetz aus Helikopterflügen, die staatliche subventioniert werden. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. So buchte ich einen Flug von Klaksvik (zweitgrößte Stadt) nach Torshavn.
    Das Angebot was sich in erster Linie an die Lokalbevölkerung richtet, wird fast ausschließlich von Touristen genutzt. So war es nicht verwunderlich, dass kein Gast von den Inseln kam und alle zum ersten Mal Helikopter flogen.
    Der Flug war sehr ruhig und angenehm. Es war eine Mischung aus Google Maps zoomen und First Person Drohnenflug (was es ja irgendwo ist).
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  • Eiði

    21. Juni 2019 in Färöer ⋅ ⛅ 8 °C

    Ein Busticket für 4 Tage muss genutzt werden. Daher ging es nach dem Flug noch mit dem Bus in die Metropole Eiði.
    Hier kann wunderschöne Natur bestaunt werden. Wenn man etwas mehr Zeit hat, kann man auch lokalen selbst gemachten Kuchen essen. Bei den Sorten überrascht es wenig, dass es vor allem Rhabarberkuchen gibt. Eines der wenigen Dinge, die auf Färöer neben Schafen wachsen.
    Ansonsten habe ich noch einen Wasserfall bestaunt, der sich direkt in das darunter brandende Meer stürzt.
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  • Inselhoping

    22. Juni 2019 in Färöer ⋅ ⛅ 11 °C

    Letzter Tag für die Mannheimerinnen und mich. Also was gibt es besseres als noch einmal alle Sehenswürdigkeiten und Inseln abzufahren?
    So ging es einigermaßen früh los und wir sind nochmal an allen Orten vorbei gefahren, die wir sehen wollten. Fantastische Landschaften und freundliche Menschen getroffen.Weiterlesen

    Ende der Reise
    23. Juni 2019