• Bastian Waldorf
  • Bastian Waldorf

Roadtrip USA

Der erste große Urlaub :-) Read more
  • Trip start
    May 4, 2010

    Berlin Tegel

    May 3, 2010 in Germany ⋅ 🌧 10 °C

    Eines schönen Tages saßen Marian und ich in einer Vorlesungspause zusammen und philosophierten darüber mal eine große Reise zu machen. Das hatten wir beide nämlich noch nicht, aber wir waren neugierig die Welt zu entdecken Nach einigem hin und her (ich wollte gerne nach Australien, er auch, aber er kannte Leute in den USA) fiel die Entscheidung zugunsten eines Roadtrips in den USA.
    Für alle Digital Natives, ja es gab schon Internet, aber man konnte bei weitem noch nicht das erreichen, was 10 Jahre später möglich ist. So buchten wir Flug und Auto, kommunizierten mit den amerikanischen Bekannten und hatten so eine Übernachtung für die ersten Tage. Wir waren Student, weswegen wir versuchten alles einigermaßen günstig zu halten. So war unser Mietwagen in den Augen der Amerikaner ein nicht ernst zunehmender Kleinwagen.
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  • Ankunft in den USA

    May 4, 2010 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach einer langen Flugreise erreichten wir unser Ziel San Francisco. Wir sind sehr frü morgens abgeflogen und Nachmittags des selben Tages angekommen. Geschlafen hatte ich im Flug natürlich nicht, dazu war alles viel zu aufregend.
    Wir holten das erste mal in meinem Leben einen Mietwagen ab, den ich dann in einem fremden Land auch gleich für die nächsten 3,5 Wochen fahren sollte. Das ich übermüdet war muss ich nicht erwähnen, dass Adrenalin sich in unbekanntem Gebiet zurecht zu finden (Karten waren noch deutlich rudimentärer als heute) und noch die Besonderheiten zu sehen, hielt mich dennoch wach. So ging es dann auch gleich über die Golden Gate Bridge um zum Anwesen unserer Gastgeber zu gelangen.
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  • Willkommen bei Familie Gross

    May 4, 2010 in the United States ⋅ 🌙 13 °C

    Anwesen war nicht untertrieben für das Haus von Familie Gross. Das Rentnerehepaar lebt in Muir Beach, einem Ort in dem nicht mehr gebaut werden durfte, da es nun zum Schutzgebiet des nahe gelegenen Nationalparks gehört. Das Haus indes bot alle Vorzüge die man sich nur wünschen konnte. So gab es dann auch einen Whirlpool auf der Veranda, mit Blick auf den Pazifik.
    Die Gastfraundschaft war nicht minder bemerkenswert, so bot man den Jungen deutschen, nach der langen Anreise gleich ein Bier. Zu dieser Zeit trank ich noch keinen Alkohol und wusste schon, dass Bier mir nicht schmeckt. Um nicht alles abzulehnen, was mir angeboten wurde, stimmte ich dann einem Gin Tonic zu. So lernte ich dieses heute noch sehr geschätzt Getränk damals kennen.
    Der Nachteil war natürlich, dass ich nach einem Glas bereits so angetrunken war, dass sich alles drehte und ich die anschließende Grillparty kaum noch genießen konnte. Zu der wurden Nachbarn eingeladen, mit einem paar, welches deutsch spricht und den Gulbranssens aus Santa Barbara, mit dem Hintergedanken, dass wir auch bei ihnen zwischenstoppen können.
    Es war sehr schön und ich habe so tief geschlafen wie selten zuvor.
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  • Sightseeing San Francsico

    May 5, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Nachdem uns unsere Innereuhr schon recht früh wieder auf die Beine geholt hat, wollten wir nun etwas von San Francisco sehen. So ging es dann los und nach erfolgreicher Parkplatz suche stiefelten wir durch die Stadt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten.
    Von Chinatown zu den Cable Cars und dem Pier 39 war hier alles dabei.
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  • Alcatraz

    May 5, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Natürlich darf auf so einer Tour Alcatraz nicht fehlen und wir nahmen ein Boot dorthin. Schon bei der Überfahrt, viel es mir schwer die Kamera abzusetzen, was beschreibend sein sollte für die gesamte Reise.
    Vor Ort ging es dann auf die Tour durch die alten Anlagen, welche als Fort erbaut wurden und als Gefängnis Berühmtheit erlangten.
    So wurden die Anlagen gebaut und kamen nie in Benutzung, da es Kriege nie bis San Francisco schafften. Nachdem die militärische Nutzung obsolet wurde aufgrund moderner Waffentechnik, wurde die Verwendung als Gefängnis aufgegriffen.
    Die geografische Lage in der Bucht mit starken Strömungen machten Ausbruchsversuche fast unmöglich. Die die es dennoch verschuhten fanden den Tod oder/und zweifelhafte Berühmtheit. Dazu informiert die heutige Nutzung als Gefängnis.
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  • Muirwoods

    May 6, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Die deutschen Nachbarn hatten eine Dauerkarte für das nahe gelegene National Monument. Auch das wollten wir uns nicht entgehen lassen und so gingen wir einen Tag wandern.
    Im park stehen noch einige der alten Küstenmammutbäume. Diese werden mit über 100m Höhe die höchsten Bäume der Welt. Der Baumumfang ist enorm und es Bedarf mehrerer Menschen um diese zu umfassen. Der Durchmesser beträgt nicht selten mehr als 2 Meter. Der Blick von einigen Stelle des Parks über diese Giganten ist phänomenal.Read more

  • Stanford University

    May 7, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    Nun musste unser Roadtrip aber auch irgendwann mal losgehen. Also ging es am dritten Tag in den USA endlich los.
    Wir wollten Kilometer schrubben und hatten auch einige Tipps bekommen was wir tun können. So wollte Marian unbedingt mal in Stanford vorbei schauen, was wir auch taten.
    Dort fanden wir einen riesigen Campus auf dem relativ wenig betrieb war. Abgesehen vom Battle of the classes. Einem Wettkampf verschiedener Klassen, genau haben wir es nicht verstanden, aber es gab unter anderem Tauziehen und andere Disziplinen.
    Was uns besonders freute, waren die T-Shirts die einfach ausgegeben wurde, auch an zufällig anwesende Deutsche. Dieses T-Shirt halte ich immer noch in Ehren und besitze es auch 10 Jahre nach der Reise noch.
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  • Monterey

    May 7, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    Weiter ging es nach Monterey und dem Pebble Beach. Hier wohnen die Reichen, die Schönen und die ganz schön Reichen. Es scheint üblich zu sein, dass man sich nach seiner ersten Milliarde hier eine Villa baut.
    Abgesehen von der Milliardärsdichte und damit einhergehenden Grundstückspreisen, ist der Pazifik hier auch nicht anders als an anderen Küstenabschnitten. Wie unsere Gastgeber sagten: "This ocean is to look at, not to swim." (Der Ozean ist zum anschauen, nicht zum schwimmen).
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  • Highway 1

    May 8, 2010 in the United States ⋅ 15 °C

    Gewisse Küstenabschnitte sind aber definitiv erwähnenswert. So der gesamte Highway 1, welche sich direkt an der Steilküste entlang schlängelt und am laufenden Band für phänomenale Aussichten sorgt. So wurden wir mehr als einmal zu Fotopausen, ja quasi gezwungen. Die legten wir natürlich auch gerne ein.Read more

  • Hearst Castle

    May 8, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    In kurzen Telefonaten mit der Heimat ("Ja Mama, ich lebe noch und mir geht es gut.") kam die Information über Hearst Castle mit.
    William Randolph Hearst war Verleger und Medien-Tycoon, der diesen Ort unter anderem für seine weithin bekannten Partys nutzte. Beim Bau flossen verschiedene uropäische Baustile zusammen. Das Anwesen umfasst 165 Zimmer in verschiedenen Gebäuden, ein Innen- und einen Außenpool, einem riesigen Privatzoo, einem Ritterspeisesall und einem Kino (für damalige Verhältnisse revolutionär).Read more

  • Camping im Sequoia National Park

    May 9, 2010 in the United States ⋅ 5 °C

    Es war an der Zeit auch mal etwas Natur zu sehen. Damals war ich eher darauf aus Städte zu sehen, was sich durch diese Reise und Marians beharren auf den Besuchen aller am Weg befindlichen Nationalparks, grundlegend geändert hat.
    Der Sequoia National Park versprach auf einer Höhenlage die echten und wahren Mammutbäume.
    Im Verlaufe des Tages, die Anfahrt war recht weit, kauften wir noch etwas Verpflegung, den wir würden hier Zelten. Bei der Gelegenheit entdeckte Marian im Walmart eine knall pinke Minigitarre. Diese kaufte er sich auch prompt und die Unterhaltung der kommenden Abende war sicher gestellt :-)
    Beim zelten in dieser Region gibt es einiges zu beachten. In den USA, speziell den Rockys, sind Bären keine Seltenheit, weswegen es "Bear Boxes" gibt. Entgegen dem Namen, sind die nicht für Bären gedacht, sondern zum Schutz vor selbigen. Dort kommt alles an Lebensmitteln oder sonstigen riechenden Dingen (bis hin zur Zahnpasta) rein. Dazu folgende Anekdote:
    Am Morgen nach unserer ersten nach kam der Ranger rum und fragte uns wie üblich bei unserem Frühstück, ob alles in Ordnung ist, was wir natürlich bejahten. Mit einem lächeln, fragte er ob, wir diese Nacht Bären gesehen hätten. Dies für ironiehaltend antworteten wir, dass wir das Glück noch nicht hatten. Relativ trocken meinte er dann, dass das gut wäre, da dem Typen schräg gegenüber letzte Nacht das Auto von einem Bär aufgebrochen wurde. Ein leicht entsetzter Blick zu dem Auto offenbarte diverse Pranken-abdrücke im Blech und eine zerschlagene Heckscheibe...
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  • Mammutbäume

    May 9, 2010 in the United States ⋅ 8 °C

    Nun war es soweit wir sahen Mammutbäume. ...und dann auch wieder nicht.
    Zunächst kamen wir uns vor als wären wir geschrumpft. Unser Auto hatte morgens noch die passende Größe, alles andere um uns herum war aber viel größer. Also musste auch unser Auto geschrumpft sein.
    Wir fuhren an Bäumen vorbei, die breiter waren als unser Auto lang. Der aufgezogene Nebel führte dazu, dass wir noch nicht einmal die Gipfel dieser Giganten sehen konnten. Nichts desto trotz fuhren wir erstmal zum General Sherman, dem größten (auf das Volumen/Maße bezogenen) Baum der Welt. Mit einem Durchmesser von 8,25 m lässt der Stamm einen wirklich mickrig vorkommen. Dessen Masse von 1.100 Tonnen ist schwer zu realisieren. Sein Alter wird auf 1.900 - 2.500 Jahre geschätzt.
    Die anschließende Wanderung führte uns auf einem schneereichen Plateau zu diversen Kuriositäten. so fanden wir einen von innen ausgebrannten Sequoia, in dem wir uns hätten ohne Probleme einrichten können. Selbiger lebte faszinierenderweise noch und trieb aus. Auch lag ein Baum mitten über die Straße, so dass man einen Tunnel durch diesen schlug.
    Mammutbäume sterben, wenn sie nicht abgeholzt werden, in dem sie einfach umfallen. Sie sind Flachwurzler und so kann es sein, dass sie ohne größere äußere Einflüsse in einem bestimmten Alter, umfallen.
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  • Crystal Cave, Sequoia National Park

    May 9, 2010 in the United States ⋅ 5 °C

    Der Park hat neben gigantischen Bäumen auch eine Höhle zu bieten. Leider hat man diese etwas zu früh entdeckt. Zu früh deswegen, da man zu einer Zeit in der Elektrizität noch nicht weit verbreitet war und die ökologischen Mechanismen einer Höhle nicht bekannt waren, diese für Touristen ohne Einschränkung frei gegeben wurde. Das Ergebnis jahrelange Besuchscharen, die mit Fakeln in die einst glitzernde Höhlen einfielen ist, dass die Stalaktiten und Stalagmiten ihren Glanz verloren haben. Dazu kommt noch, dass an vielen Orten selbige abgeschlagen wurden, um sie als Souvenir mitzunehmen.
    Daher ließ sich nur noch erahnen, wie diese Höhle vor mehr als 100 Jahren, aussah. Als Erinnerung wie fragil Systeme sein können und wie lange es braucht, bis sich etwas derartiges Aufbaut, ist es dennoch gut geeignet.
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  • Roadtrip

    May 10, 2010 in the United States ⋅ ⛅ 16 °C

    Einen großen Teil der Zeit verbrachten wir im Auto. Dabei hatten wir eine einfache Rollenverteilung, Marian navigierte, wo nötig und machte Fotos und ich fuhr. Handynetz hatten wir nicht, nur eine Offlinekarte, die mehr oder weniger genau war.
    Wo wir übernachteten wussten wir immer nur in den National Parks und unseren Gastfamilien im voraus. Ansonsten versuchten wir zwar Booking zu nutzen, dies war aber nur begrenzt möglich und es stellt sich raus, dass das direkte Anfahren von Motels effizienter ist.
    Eine US SIM Karte hatten wir nicht, nur ein Wegwerfhandy mit einigen Freiminuten nach Deutschland. Das genügte auch, heute (2020) fast unvorstellbar.
    Frühstück gab es von Walmart (Croissants mit Marmelade und ein Apfel), Mittag meist nur Müsliriegel oder einfache Gerichte und Abends hin und wieder Fast Food oder seltener ein Restaurant.
    Ich entdeckte Oreo's (die ga es da in Deutschland noch nicht) und Dr. Pepper (gibt es auch nur begrenzt in Deutschland).
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  • Six Flags Magic Mountain

    May 11, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Es gab dann noch etwas, dass ich unbedingt tun wollte. Aus RollercoasterTycoon war mir der Six Flags MagicMountain Vergnügungspark bereits ein Begriff. Ich erkannte schnell, dass das reale Vorbild noch besser ist und so musste ich dort einfach hin.
    Marian hatte daran weniger Interesse und zog eine gute Wanderung vor, so hatte ich das Auto an diesem Tag und eine Tageskarte.
    Es war Mai, alle Fahrgeschäfte waren offen und es war nichts los. Ich bin jede Achterbahn mindestens zweimal gefahren. In einigen konnte ich gleich sitzen bleiben und die nächste Runde fahren.
    Es war fantastisch. Die Kamera habe ich gleich im Auto gelassen, weswegen es genau ein Bild gibt.
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  • Unterbringung bei den Gulbransens

    May 11, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Ein weiteres Anwesen, das an Wert gewonnen hat, aufgrund seines Alters. Die Gulbransens sind ebenfalls ein Ehepaar, in dem er Pilot und sie Stewardess waren (ich weiß, dass reine Klischee). Als sie sich das ziemlich große Grundstück zulegten, war drumherum noch nicht viel. Heute zählen zu der erlesenen Nachbarschaft, Personen wie Oprah Winfrey und andere.
    Die Zeit dort war schön und unbeschwert und die Gastfreundschaft die wir erfuhren war sensationell.
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  • Hollywood

    May 12, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Natürlich darf auf der Runde Los Angeles mit seinem fast noch berühmteren Stadtteil Hollywood nicht fehlen.
    Das Interesse von Marian und mir war jedoch eher begrentzt und so planten wir für ganz Los Angeles genau einen Tag ohne Übernachtung ein.
    Es reichte um den Walk of Fame zu sehen und die berühmten Ecken der Traumfabrik.
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  • Los Angeles

    May 12, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir war aber nicht nur in Hollywood, sondern auch im Griffith Park, der Disney Music Hall und anderen Sehenswürdigkeiten.
    Es war ein entspannter Tag bevor es weiter nach Palm Springs ging.

  • Palm Springs

    May 13, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Dieser Ort war eine Empfehlung unserer Gastfamilie. In den frühen Dekaden des 20ten Jahrhunderts, soll dieser Ort der Treffpunkt der Highsociety gewesen sein. Von diesem einstigen Glanz merkt man in diesem beschaulichen Ort heute nicht mehr viel.
    In Erinnerung ist am ehesten der Pool im Hotel geblieben, den wir abends noch in Anspruch nahmen.
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  • Joshua Tree Park

    May 13, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Der Joshua Tree Park lag auf dem Weg nach Sedona und so führte kein Weg für uns vorbei an diesem Park.
    In erster Linie ist hier Wüste und davon viel. Einige Joshua Trees, die ihre Namen aufgrund ihres Wachstums und der Ähnlichkeit zur Armhaltung des Propheten aus der Bibel erhielten, waren zu finden und viele Steine.
    Die größte Überraschung war wohl eine Schildkröte, die die Straße überqueren wollte. Eine solche mitten in der Wüste zu finden, haben wir nicht erwartet.
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  • Roadtrip Phoenix

    May 14, 2010 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Die USA sind ein Flächen Land. Dies wurde uns auf dem Weg nach Phoenix um so bewusster, da die Straße für Kilometer Schnur gerade verlief. An manchen Stellen lagen die beiden Spuren des Highways Uber deinen Kilometer auseinander.
    In Phoenix haben wir nichts gemacht und sind nur durchgefahren, da die Red Rocks und riefen und weiter neugierig waren, diese zu entdecken.
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  • Sedona

    May 14, 2010 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    ... ist ein kleiner Ort inmitten einer phänomenalen roten Sandstein Landschaft.
    Die Zeit hier genossen wir und unternahmen viele kleinere Ausflüge in und um Sedona. So gab es eine Kirche, die sich in den Sandstein schmiegte.
    Auch war es der Ort an denen Marian seine Cowboy Boots fand.
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  • Natural Slide and some Walking

    May 14, 2010 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

    Eine der Wanderungen außerhalb des Ortes führte uns zu einer natürlichen Wasserrutsche. Es war Mai und die letzten Schneefelder waren hier, auf etwa 1.500 m gerade abgeschmolzen. Der Gebirgsbach hatte also noch eine angenehm frostige Temperatur. Das konnte mich nicht davon abhalten, diese Rutsche zu rutschen! Der glatte Boden verhalf zu einem schnellen und ungewollten Einstieg.
    Die Fahrt war lustig und nun war ich nass, also ging es auch noch ein zweites Mal.
    Nachdem ich wieder trocken war, wandern wir noch in ein kleines Seitental und philosophieren vor uns hin.
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  • Grand Canyon - Rundflug

    May 15, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Abend zuvor fuhren wir noch von Sedona Richtung Flagstaff, bis kurz vor die Grenze des Grand Canyon National Parks. Dort hatten wir ein Hotel und das erstmal ein richtiges Frühstück!
    Mit war, als würde ich platzen.
    Den Rundflug über den Grand Canyon hasten mir meine Eltern via Skype geschenkt (man weiß nie, wann man nochmal die Chance hat). Es war ideales Flugwetter, auch wenn es die Maschine hin und wieder etwas verschob. Die Aussichten waren genial und der Zähler der geschossenen Bilder lief nur so hoch. Mit der Zeit kam so ein flaues Gefühl in der Magengegend auf.
    Mit war, als würde ich gleich kotzen müssen.
    Zum Glück entschied sich das Frühstück drin zu bleiben und es blieben die gigantischen Aussichten.
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  • Grand Canyon - Wanderung

    May 15, 2010 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Im National Park Center Fragen wir nach einer schönen halbtags Wanderung. Die gab es leider nicht, aber eine Karte. Wir fanden eine ganztags Wanderung, die wir soweit gehen wollten, bis wir noch genug Zeit hätten den Rückweg mit Tageslicht zu schaffen.
    Marian wollte seine in Sedona erworbenen Stiefel ausprobieren und ich mein flaues Gefühl im Magen los werden. So ging es einige Kilometer tief in den Grand Canyon. Die Größe täuscht ungemein. Von der oberen Kante sieht es aus wie ein Bach, welcher in einem Tal läuft... Nachdem wir gut 1.000 Höhenmeter verloren hatten konnten wir den reißenden Strom erkennen, der sich hier eingegraben hat.
    Wie beachten noch 1-2h im Tal bevor es zurück ging. Oben im halb dunkel angekommen Stelle ich fest, meinem Magen geht es gut. Ganz im Gegensatz zu Marians Füßen. Diese waren nun durch einige sehr große Blasen bereichert.
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