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    July 31 in Sweden ⋅ 🌬 17 °C

    „Planung ist, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen.“ Ob es Einstein war oder Ustinov, dem der Ausspruch zugeschrieben wird, ist eigentlich egal. Unser heutiger Plan sah vor, in Haaparanta gut über die Grenze nach Schweden zu kommen und dort als ersten Stopp den nördlichsten Zipfel der Ostsee zu besuchen, den Hafen von Töre. Ein kurzes Selfie im Regen, mehr war nicht drin - der Hafen war winzig und hatte offenbar den Marketingwert dieser Tatsache weder erkannt noch genutzt 🤭.Gammelstads kirkstad in Lulea zu besuchen, war das nächste Ziel. Daraus wurde leider auch nichts, weil es immer noch wie aus Eimern regnete. Wenigstens besuchten wir den Arctic Shop, ein wirklich empfehlenswerter Laden mit freundlichem Personal und einer großen Auswahl an Kunsthandwerk der Sami und anderen hochwertigen regionalen Produkten. Es war so erfrischend anders als im Santa Claus Gift- Shop gestern 😅. Heute haben wir uns selbst etwas gekauft und ich hoffe, es wird uns oft an einen herrlichen Urlaub erinnern. Was sollten wir also sinnvolleres tun, als Kilometer zu schaffen, waren wir doch wirklich noch sehr weit oben. Mittlerweile hatten wir eine Stunde zurück gewonnen und machten Rast in einer Fischräucherei. Ich hatte Lachs, der Kapitän den gleichnamigen Toast - beides war sehr gut. Satt und zufrieden fuhren wir weiter. Langsam hörte es auf zu regnen und wurde wieder etwas wärmer. Wir sind heute tatsächlich 450km gefahren und bis Umea gekommen. Morgen wollen wir uns die Stadt anschauen und nehmen den Schirm mit - da regnet es fast nie. Leider gibt es heute keine schönen Bilder, aber auch das gehört dazu.Read more