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  • Day13

    Das Touri-Kartell / San Juan del Sur

    February 5, 2018 in Nicaragua ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir haben beschlossen, Costa Rica doch schneller hinter uns zu lassen um ähnliches in Nicaragua zu sehen, nur günstiger. Dazu später aber mehr.
    Die nächtliche Ankunft in San José war nicht wirklich angenehm und haben uns so schnell wie möglich ins Hostel fahren lassen (San José ist nebenbei bemerkt noch dazu seise kalt!)
    Bei der Einreise nach Nicaragua am nächsten Tag wurden uns noch noch mal je 22$ abgeknöpft, die wir gerade so noch zusammenkratzen konnten. Die Grenze war n Witz, es gab keine Absperrung oder Beamte neben der Gepäckkontrolle, so dass man einfach Gepäck dran vorbei hätte tragen können. Auch den Einreisestempel gabs einfach in den Pass, ohne selbst vorstellig zu werden 😂

    Ab Rivas begann dann, was wir nun als Touri-Kartell bezeichnen: laut mehreren Aussagen gabs an dem Tag keine Busse mehr (natürlich Schmarrn), aber von einem augenscheinlichen Mitarbeiter des Busunternehmens wurde uns ein Transfer im "Taxi" organisiert. Das war natürlich ein klappriger Privatwagen und wie wir nun - theoretisch - wissen 4x so teuer wie eigentlich nötig.
    Praktisch brachte uns das aber keinen Deut weiter.
    In San Juan del Sur sind Touri-Preise für Transporte kartellmäßig festgelegt, von diesen weicht auch niemand ab. Ein paar Prozent kann man handeln, aber das ändert nichts daran, dass z.B. Taxipreise zwei- bis fünfmal höher sind als regulär und dem was man sich vor wenigen Jährchen auch noch erhandeln konnte.
    Nun gut, daran gewöhnt man sich aber, war ja bei Glühbirnen nicht anders 😁
    Aber ich war erfolgreich und konnte bei einem Ein-Raum Internet-Shop & Computerreparaturservice ein passendes Kabel für die Kamera organisieren 😊 Das ist gebraucht, versifft und war mit 6$ etwas überteuert aber hey 😃
    Und: Sebis Handy geht wieder 😁

    Die Tage dort haben wir in einer Nacht Babyschildkröten 🐢🐢 in den tiefen schwarzen Ozean entlassen, waren am Meer und in nem Strandclub. Aber auch mal nur im Hostel abgehangen, das Zimmer war nämlich richtig gemütlich.

    Nach paar Tagen langts dann aber auch und wir sind weiter nach Granada.
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