Asgabat
May 17 in Turkmenistan ⋅ ⛅ 21 °C
In der Nahe des Dorfes Bagir, 12 Kilometer westlich von Aschgabat, liegen auf einem großen, flachen Hügel die Ruinen der alten Stadt Nisa ausgebreitet.
Sie war mit einer fűnfeckigen Stadtmauer, die von 43 Türmen gekrönt wurde und Mauern von bis bis zu neun Metern umgeben. Säu- lengestützte Repräsentationsbauten für weltliche und geistliche Zwecke bargen bemalte Tonstatuen aus dem 2. Jhd. vor unserer Zeit und zahlreiche Gegenstände, die starken griechischen Einfluss erkennen lassen. Als sensationeller Fund gelten die in den 1950ern in den Schatzkammern entdeckten 50 einhenkligen Trinkgefäße. In den Boden eingelassene Amphoren wurden gefunden, die offenbar der Lagerung von Wein gedient haben. Große Sammelbecken speicherten Wasser von den Bergen des Köpet-Dag. Für Archäologen gibt es hier noch viel zu entdecken. 🤔🤔
Das Seyit Jamal, ad Din Gebäude ( Moschee,...) wurde beim großen Erdbeben von 1948 nach ca. 400 Jahren weitgehend zerstört. Wichtig ist es noch für religiöse Zwecke. Ein Stein wird mehrmals umrundet um Wünsche für sich, die Familie und die Erde zu formulieren, auch werden Gegenstände für die Realisierung der Wünsche abgelegt. Wir treffen auch auf Männer, die sehr im religiösen Glauben verwurzelt sind und ab 40 Jahren Bärte und eine traditionelle Kleidung tragen.
Wir besuchen anschließend die
Achal-Tekkiner - die himmlischen Pferde.
Der Araber wäre nie gezüchtet worden ohne diese Rasse. Man spricht von 5000 Jahren, die man sie am Nordhang der Berge Köpet-Dag züchtet. Durch das wasserarme, stark kontinentale Klima der turkmenischen Wüste sind diese Pferde auf sehr harte Bedingungen ausgerichtet, sie können lange und schwierige Distanzen zurücklegen. Sie gelten als sehr trittsicher, gewandt und ruhig. In Turkmenistan werden sie bel Plerderennen bis 60 Kilometer eingesetzt. Nicht wenige Olympiasieger waren Achal-Tekkiner. Achal-Tekkiner haben ein Stockmaß von 150-160 Zentimetern.
Heute sind alle Pferde im staatlichem Besitz, werden den 16 Ministerien zugeordnet und treten gegeneinander bei Rennen oder Dressur an. Bezeichnend ist ihr golden schimmerndes, kurzes Fell und in selten Fällen ihre blauen Augen.
Vor dem Mittagessen besuchen wir noch die Ertugrul gazi Moschee. Sie wurde 1998 komplett renoviert und bietet ca. 3000 Besuchern Platz zum Beten.
Zu einem späten Mittagessen essen wir Pilaw, Reis mit Fleisch.Read more

Faszinierende Bilder und alles dabei vom Mensch zu Tier und Pflanzen.Das ist wie immer schön an deinen Reisen und ich reise in Gedanken 💭 mit.Liebe Grüße Heike [Heike]


























