• Chiwa

    May 19 in Uzbekistan ⋅ ☁️ 25 °C

    Usbekistan verkauft inzwischen keine Rohbaumwolle mehr, sondern hochwertige Garne, Stoffe und zunehmend auch fertige Textilerzeugisse. Die Entwicklung der Wirtschaft ( Wirtschaftswachstum 7% pro Jahr) und auch der Preise, ist von Jahr zu Jahr spürbar.
    Wir besuchen auf eigene Faust die weit verzweigten Markthallen. Die Menschen nehmen freundlich Kontakt mit uns auf.
    Vor der Abfahrt Richtung Osten, durch die Wüste, genießen wir die russischen Bilder im Savitzky Museum.
    Nach 2 Stunden Fahrt auf einer sehr schlechten, zum Teil noch in Bau befindlichen Straße, halten wir bei der Anlage Topraq Kala. Sie war einst eine vollwertige Stadt mit einem luxuriösen Schlosspalast, der von einer beeindruckenden Verteidigungsmauer und quadratischen Türmen umgeben war.
    Die einst prächtige Burg war der Kern der antiken Stadt und die Residenz der Khorezmian-Könige des 2.-3. Jahrhunderts n. Chr. Hier, hinter der Verteidigungsmauer, befanden sich Schutzgalerien vor feindlichen Angriffen, zahlreiche Straßen und Einkaufspassagen.
    Nach weiteren 2 Stunden erreichen wir Chiwa. Die Oasenstadt gehört zum UNESCO- Weltkulturerbe und gleich einem Freilichtmuseum.
    Falls jemand „Ali Baba und die 40 Räuber“ oder „Aladdin und die Wunderlampe“ neu verfilmen will, wäre diese Stadt die perfekte Kulisse. 
    Als Hauptstadt des historischen Reiches Choresm (Choresmien) war sie bereits vor über 1000 Jahren ein bedeutendes Handelszentrum an der Seidenstraße.
    Abendessen im Khorzem Art Restaurant
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