Aksu Djabagly
May 26 in Kazakhstan ⋅ ☁️ 22 °C
Die Grenze zu Kasachstan ist nur ca. 25 km entfernt. Es ist die gleiche Prozedur wie beim Eintritt nach Usbekistan. In Kasachstan angekommen, begegnen wir Menschen, die keinen Hehl daraus machen, dass sie Hitler gut fanden/ finden.
Kasachstan ist das 9. größte Land (7,5 x so groß wie Deutschland) hat viele Bodenschätze und ist dünn besiedelt ( ca. 20 Millionen Einwohner). In Astana der Hauptstadt leben ca. 1,5 Millionen Menschen. Den 1,5 Millionen Bewohnern wird einiges abverlangt, denn das Klima ist hart. Ein Temperaturgefälle zwischen mínus 40 und plus 35 und einer Jahresdurchschnitts- temperatur von 3 Grad bedeuten, dass es von Oktober bis April eher ungeműtlich ist. Um die Einwohner bei Laune zu halten, hat man zahlreiche Indoor-Freizeitmöglichkeiten geschaffen: gigantische Shopping-Malls mit Kinos, Delphinarium und Ozeanarium, Sportstätten und beheizbare Stadien, Museen, Konzerthäuser zwei riesige Moscheen und die pompöse Astana-Opera.
Bei den zugänglichen kulturhistorischen Schätzen kann Kasachtan nicht mit seinem südlichen Nachbarn Usbekistan mithalten, aber großräumige Naturlandschaften machen es zu einem Geheimtipp für Abenteuer- reisende. Über ein weitreichendes Netz von Bahnlinien sind alle Gebietshauptstädte
des riesigen Landes erreichbar. Der Reisende muss sich auf ein beträchtliches Stadt-Land-Gefälle einstellen. Dem
fast europäisch anmutenden Almaty mit
seinen Luxusgeschäften und exzellenter
Restaurants und der boomenden Steppen- metropole Astana stehen Kleinstädte
und Dörfer mit bescheidener Infrastruktur
in beeindruckenden Landschaften gegenüber.
Wir fahren fast 4 Stunden Richtung Nordosten in das Naturreservat Aksu-Djabagly. Unterwegs halten wir in Schymkent, einer 2000 Jahre alten Stadt, für ein kleines Mittagessen. Die Straße ist autobahnähnlich ausgebaut mit vielen Geschwindigkeits- und Polizeikontrollen, viele Kameras sind entlang der Strecke aufgebaut.
Wir sind sind in einem einfachen hostel untergebracht. Das Internet ist wechselnd und nur in der Nähe des Haupthauses vorhanden. Auf einem kleinen Spaziergang, entlang der wenig befahrenen Hauptstraße, begrüßen uns die Kinder wieder sehr freundlich und versuchen in englisch mit wenigen Worten ein Gespräch zu führen. Nach 10 Minuten erreichen wir einen kleinen Supermarkt, wo wir uns mit Kleinigkeiten für die morgige Wanderung eindecken. Neben dem Supermarkt werden 🎂 verziert und eingepackt. Die arbeitenden Frauen freuen sich, dass wir ihre Arbeit anschauen möchten und lassen uns in ihrer Backstube ungezwungen umherlaufen.
Gemeinsam essen wir in unserer Unterkunft eine klare Gemüsesuppe mit Dill, Hühnchen mit Erbsenbrei und 🍎, dazu gibt es grünen Tee., 10 Euro.Read more




























