• Pacific Rim Trail

    Aug 27–Sep 12 in Canada ⋅ 🌧 16 °C

    Der nächste Morgen. Wir leben noch. Norman hat nicht zugeschlagen!

    Neben einem Mountie (Mitglied der Royal Canadian Mounted Police (RCMP)) sind wir die einzigen Gäste und genießen die Ruhe. Am Morgen gehört die Gästeküche uns allein. Es gibt Kaffee, Rührei mit Käse, Obst, Toastbrötchen, Müsli und noch einiges mehr.

    Heute geht es von Port Alberni über Ucluelet* nach Tofino. Die Strecke führt durch den Pacific Rim National Park, vorbei an so lustigen Namen wie "Lost Shoe-" "Whisky-" oder "Cat Ear"-Creek".

    *Aussprache „ju-clu-let“ (Betonung liegt auf dem "clu")

    Vancouver Island ist die Heimat von rund 7.000 Amerikanischen Schwarz- bären, die dort einen idealen Lebens- raum in den dichten Regenwäldern und Küstenregionen vorfinden. Grizzlybären leben hier dagegen nicht dauerhaft.

    Immer wieder wird darauf hingewiesen, das man Gast in ihrem Territorium ist. Neben Schwarzbären gibt es noch andere wild lebende Tiere, wie Pumas, Hirsche oder Wölfe.

    So auch am Eingang des Ucuelet Lighthouse Loop, der zusammen mit dem Wild Pacific Trail einem Rundweg beschreibt. Wie starten am Amphitrite Point Lighthouse und drehen die Runde im Uhrzeigersinn. Relativ bald sehen wie Hirsche beim Fressen. Nach ein paar Fotos ziehen wir weiter zur Rocky Beach Area. Hier verbringen wir einige Zeit, lassen Steine über das Wasser fliegen, beobachten die Natur, die Zeit scheint still zu stehen.

    Als nächstes erreichen n wir den He-Tin-Kis Park und genießen die atemberaubenden Aussichten auf den Pazifik und die schroffe Felsenküste.

    Wie erreichen den zwischen Ucluelet und Tofino gelegenen Rainforest Trail im Pacific Rim National Park. Hier steht der "Ancient Monarch", einer der ältesten Bäume auf Vancouver Island. Diese Zeder war 1271, als Marco Polo in den Orient reiste, nur ein Setzling.

    Den Abend verbringen wir beim Essen im Restaurant "Wolf in the fog". Da wir nicht reserviert haben, nehmen wir an der Theke Platz. Für mich, der viel spannendere Platz. Kommt hier schnell mit den Mitarbeitern und Gästen ins Gespräch. So lernen wir die zwei deutschen Auswanderer Jens und Nelly aus Düsseldorf kennen. Vor über 17 Jahren zog es sie nach Kanada. Heute betreiben sie zwei Airbnb's und eine Manufaktur für Taschen aus Segelstoff.
    Wie erhalten ein paar Sightseeing- Tipps, die wir am nächsten Tag umsetzen.

    Unser Essen kommt. Meine Wahl fiel heute auf den "Pan roasted lingcod" (Lengdorsch), ein raubhafter Meeres- fisch, der ausschließlich an der West- küste Nordamerikas lebt. Begleitet von einem Birnen-Cider.
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