• Tag 6 Boarding

    17 июня, Дания ⋅ 🌧 15 °C

    In Hirtshals angekommen, geht es zum Tanken, in den Supermarkt und dann zum Anleger. Da warten schon einige auf das Fjord-Line-Schiff. Ich laufe kurz herum, um mich zu informieren, dann fahre ich an den Anfang der Schlange zu den Motorradfahrern. Es sind Amerikaner und Neuseeländer, die sich in Hamburg Motorräder ausgeliehen haben. Ich habe sie gleich wegen des Kennzeichens mit „Griaß Eich“ angequatscht. Sie haben aber nur Bahnhof verstanden. Ein Belgier hat mich dann aufgeklärt, dass sie inkognito unterwegs sind.
    Es tröpfelt leicht, und wir reden ein bisschen über Benzin und Gasolin mit den Foreignern. Die deutschen 1300-GS-Fahrer knallen sich beim Warten ein Heineken-Sixpack rein. Sie reden aber nicht mit mir.

    Nach dem Motto: Wo wir sind, ist vorne.
    Um 18 Uhr geht es mit dem Boarding los. Ich nehme USA und Neuseeland in Schlepptau, und wir fahren auf unsere Parkposition.
    In den Bauch rein, parken, verzurren und Handgepäck mitnehmen. So war die Reihenfolge.
    Kajüte 8368, innen. Also dunkel und ohne Vögel, die einen in der Früh um 5:00 Uhr wecken. Ich mache noch einen Spaziergang durch die verschiedenen Decks, quatsche mit den Motorradfahrern von vorhin und gehe früh schlafen. Obwohl ich ziemlich weit achtern liege und schiffsmittig bin, geht es ganz schön hin und her.
    Übrigens: Es ist dunkel hier und wirklich kein Vogelgezwitscher. Ich werde gut schlafen.
    Heute waren es gemütliche und bestimm besonders gerade 245 Kilometer.
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