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Baltikum, Frühjahr 2026

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    🇱🇹 Trakai, Litauen

    Inselburg Trakai

    Apr 27–29 in Lithuania ⋅ ☁️ 7 °C

    Die Backsteinburg Trakai auf einer der zahlreichen Inseln im Galvė-See ist eine der touristischen Hauptattraktionen und eines der Wahrzeichen Litauens, nur 28 km von Vilnius entfernt. Sie war einst Festung der litauischen Großfürsten. Zeitweise war Trakai auch Hauptstadt des Landes. Die Burg wurde ursprünglich ab dem 14. Jh. erbaut, zerfiel später und wurde teils sogar von der Bevölkerung der Umgegend für den Bau eigener Häuser abgetragen, aber ab 1926 aus Gründen des Nationalstolzes doch wieder aufgebaut. Das historische Museum in der Burg zeigt eine bemerkenswerte Sammlung der Schätze der Großfürsten, so neben mehreren Vitrinen nur zu Siegeln und Pfeifen auch Möbel, Porzellan und Jagdtrophäen der früheren Großfürsten.

    Karäer sind eine kleine, schon seit dem 14. Jh. in Litauen lebende Minderheit türkischer Abstammung, die in den Hözhäuern des Ortes Trakai lebt.

    Wir finden einen großzügigen, parkähnlichen CP gegenüber der Burg, so dass ich problemlos die paar Schritte zum Strand laufen und die gegenüber liegende Burg bei unterschiedlichstem Licht fotografieren kann.
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  • Birštonas

    Apr 24–26 in Lithuania ⋅ ☁️ 12 °C

    Birštonas ist ein weiteres Heilbad auf unserem Weg, nur eine halbe Stunde weiter. Ich finde dazu den Satz: „Dieser Ort wurde geschaffen, um Ruhe zu finden.“ Zufällig entdecke ich ein Natur-Camp am Ortsrand. Wir beschließen, auf die 3. Nacht bei unserem Gehöft doch zu verzichten und dorthin zu fahren.

    Der Ort hat für uns nur Gutes. Nach vielen Mini-Läden in Bauernhöfen oder winzigen Holzhäuschen u.ä., die zwar alles Notwendige haben, aber nicht so gut bestückt sind mit frischem Obst oder Gemüse, finden wir hier einen ersten Supermarkt mit der Zusatzbezeichnung „XL“, der zudem mit seinen 1,5 km Entfernung vom CP gut zu Fuß zu erreichen ist. Und prompt gibt es ein großes Angebot an Obst und Gemüse und eine riesige Frische-Theke mit frischem Fleisch, Fisch und Käse. Nach 10 Tagen diesbezüglichem Entzug fühlen wir uns wie im Schlaraffenland, so sehr die kleinen Tante-Emma-Läden auch ihren Reiz haben.

    Unser CP-Wirt gibt uns zudem den Hinweis, dass es im Ort die sehr schöne Nemunas-Promenade entlang des gleichnamigen Flusses gibt, die weite Teile des Ortes umschließt, also machen wir die Räder fit. Diese Promenade dient dem Überflutungsschutz und ermöglicht, einen guten Überblick über den etwas tiefer liegenden Ort zu bekommen. Die Laubbäume der Parkanlagen zeigen auch hier ihr erstes Grün. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, auch wenn die Temperaturen noch eisig sind. Weil Samstag ist und der CP erst am Vortag Saison-Eröffnung hatte, gibt es auf dem CP abends eine „Gulaschkanone“ für die ersten Saisongäste. Wir nutzen dieses warme Abendessen dankbar und fallen nach viel frischer Luft todmüde ins Bett.

    Am Folgetag bin ich morgens um 5.30 wach und beschließe, die ab 6.00 geöffnete Aussichtsplattform des örtlichen Aussichtsturmes zu erklimmen, der aufgrund seiner etwas erhöhten Lage der höchste Aussichtsturm Litauens (45m für die Plattform und 55m Gesamt-Turmhöhe) sein soll. Peter hatte signalisiert, dass ich das gerne auch ohne ihn machen kann😉. Ich genieße die Morgensonne mit dem erneut strahlend blauen Himmel, aber es ist ausgesprochen stürmisch auf der Plattform. Der CP-Wirt hatte uns noch erzählt, dass die Idee des Turmes war, dass er so hoch werden sollte, wie Ballonflüge üblicherweise stattfinden, damit man von der Plattform die Ballon-Perspektive hat. Das ist gelungen. Ich mache dennoch nur schnell in jede Richtung ein Foto und spute mich, wieder runter zu kommen, weil ich mich in dem eisigen und kräftigen Wind kaum halten kann. Müßig zu erwähnen, dass ich um die Zeit alleine dort oben war… .
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  • Erste Tage in Litauen

    April 23 in Lithuania ⋅ 🌬 13 °C

    Nach den vielen Großstadttagen sind wir erst einmal ruhebedürftig und suchen so sehr einen ganz ruhigen Platz für 2-3 Tage. Aber bei den ersten beiden Stellplätzen auf Gehöften weit abseits fester Straßen noch in Polen entscheiden wir uns jeweils doch am Folgetag für die Weiterfahrt. Dann überqueren wir die Grenze nach Litauen. Im 3. Anlauf bleiben wir auf einem Gehöft immerhin 2 Nächte und machen, mit Ausnahme einer kleinen Radtour zum nächsten Mini-Supermarkt, mal einfach nur … nichts😉.

    Litauen im Überblick:

    Im Mittelalter war Litauen größtes Land Europas und letztes heidnisches Land. Litauen ist der südlichste der 3 baltischen Staaten. In der Mitte liegt Lettland und im Norden Estland. Alle 3 Staaten zusammen entsprechen von der Größe her der Hälfte von Deutschland und gehörten zur ehemaligen Sowjetrepublik, sind aber seit 1991 unabhängig. Alle 3 Staaten gehören seit 2004 auch zur EU und zur Nato und haben, ganz im Gegensatz zu Polen, inzwischen auch den Euro als Währung. Litauen grenzt im Süden an Polen, von wo wir kommen. Im Norden grenzt es an Lettland, wo wir gerne hinmöchten. Im Osten grenzt es an Belarus und im Westen an die russische Enklave Kaliningrad. Zu diesen beiden Locations möchten wir eher nicht😉. Litauen hat ca. 2,9 Mio Einwohner, zum Vergleich: Deutschland hat ca. 83,5 Mio. Einwohner. Die Nordsüd-Entfernung des Baltikums beträgt ca. 650-700 km, die Breite ca. 350 km. - Das mal so als kleines Intro für jene, die in dieser Ecke nicht so ganz sattelfest sind.

    Unsere grobe Route für alle 3 baltischen Länder: An der Ostseite von Süden nach Norden aller 3 Länder hoch bis Estland und dann, wenn es ein wenig wärmer wird, an der Küstenseite durch alle 3 Länder in umgekehrter Richtung wieder zurück, also eine Rundreise. Wir orientieren uns somit nicht an den einzelnen Ländern.
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  • Danzig

    Apr 18–21 in Poland ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach dem Krieg wurde Danzig Teil Polens (Gdańsk). Es ist eine wunderschöne Stadt mit einem sehr großen historischen Kern. Die Altstadt von Danzig war leider zu 90% zerstört.  Der Wiederaufbau erfolgte historisierend, d.h. bewahrte das Stadtbild, aber in abgewandelter Form. Das Ergebnis ist wunderschön und geprägt durch unzählige, teils sogar bunte Bürgerhäuser. Danzig erinnert architektonisch ein bisschen an Amsterdam. Zudem ist Danzig eines der Zentren des Bernsteinhandels und wird deswegen auch die „goldene Stadt“ genannt.Read more

  • Auf dem Weg nach Danzig

    April 18 in Poland ⋅ ⛅ 10 °C

    Wir fahren weiter Richtung Danzig. Dort finden wir erneut einen CP in unmittelbarer Nähe der Ostsee, sehr idyllisch in einem Pinienwald gelegen mit zahlreichen Holzhütten um uns herum. Als wir hier einen kleinen Spaziergang machen, stellen wir aber doch staunend fest: Wir sind direkt am Danziger Containerhafen, der vom Strand aus schon sehr dominant wirkt. Und auch wenn es damals nicht der Container-Hafen war, sondern die Werft: Irgendwie denkt man bei diesem Anblick der riesigen Hafenkräne hier in Danzig direkt an Lech Walesa. Das damalige Engagement der Solidarnosc und die daraus resultierenden Umwälzungen in Polen wurden letztlich doch auch Grundlage der Entwicklungen, die schließlich zum Fall der Mauer geführt haben. Man ist unwillkürlich erfüllt von tiefer Demut.

    Dass Angler direkt neben einem riesigen Container-Schiff tief im Wasser stehen und angeln, erfüllt zumindest mich mit einem gewissen Unbehagen. Ich würde hier auf den Genuss von Fisch wohl doch eher verzichten😉.
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  • Kolberg

    April 17 in Poland ⋅ ☀️ 8 °C

    Auf unserem weiteren Weg Richtung Danzig suchen wir auf halber Strecke einen CP möglichst nah an der Ostsee und vor allem ruhig. Die Beschreibungen der polnischen CP im Netz sind allerdings ein bisschen gewöhnungsbedürftig, teils bis zu 10 Jahre alt und mit vielfach wohl nicht sehr aktuellen Bildern. Schließlich landen wir in Kolberg, dem größten polnischen Kurort , direkt an der Ostseeküste gelegen. Wir lassen es auf einem fast leeren CP ganz ruhig angehen. Ich habe viele „Hausaufgaben“ zu machen (nachbereiten, vorbereiten…). Wir bleiben 2 Nächte, machen nur einen längeren Spaziergang am Strand bis zur Seebrücke und schlendern über die Ufer-Promenade zurück.

    Die Temperaturen sind einstellig, dazu ein leichter Ostseewind, der einen dankbar sein läßt für vorhandene Wintersachen. Die angekündigten 18 Liter Regen für den folgenden Sonntag lassen uns unseren 2. Ruhetag lieber verschieben.

    Direkt gegenüber vom CP gibt es ein kleines, schickes Restaurant mit sehr leckerem polnischen Essen, welches wir an beiden Abenden gerne nutzen. Ich esse erstmals Pierogis. Das sind gefüllte Teigtaschen aus einem dünnen Teig mit unterschiedlichsten Füllungen. Sie gelten als polnisches Nationalgericht. Sie waren ein Gedicht!
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  • Potsdam - Park Sanssouci

    April 13 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Das Schloss Sanssouci ( sans souci = ohne Sorge‘) ist eine ehemalige Sommerresidenz der Könige von Preußen , erbaut von Friedrich dem Großen („Alter Fritz“), über den berühmten Weinbergterrassen gelegen. Das Schloss entstand zwischen 1745 und 1747 als bewusster Gegenentwurf zu den repräsentativen Residenzen seiner Zeit. Sanssouci war kein Ort der Machtdemonstration, sondern ein Refugium für Geist, Kunst und Natur – ein Rückzugsort, an dem der König „ohne Sorge“ leben wollte. Auch seine Frau hatte keinen Zutritt … . (schloss-sanssouci.info)Read more

  • Potsdam - Innenstadt

    April 12 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    In Potsdam hatten wir bei beiden Besuchen großes Wetter-Glück! Die Highlights: wieder aufgebautes Stadtschloß, St. Nicolai Kirche, holländisches Viertel, Schloss Sanssouci.

    Das Potsdamer Stadtschloss war ab 1670 Residenz der brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige sowie ab 1918 Sitz des Potsdamer Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung. Im Zweiten Weltkrieg 1945 vollständig ausgebrannt, wurde es in der DDR 1959/1960 komplett abgerissen. Auf einen Beschluss des Landtags Brandenburg wurde es 2010–2013 äußerlich wiederaufgebaut und dient seitdem als Sitz des Landesparlaments von Brandenburg.

    St. Nikolaikirche: Nachdem 1795 die alte Nikolaikirche abgebrannt war, wurde sie ab 1828 nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels erstmals wieder aufgebaut. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erstreckte sich der Wiederaufbau über fast 3 Jahrzehnte und war erst 1981 fertiggestellt.

    Das Holländische Viertel besteht aus vier Karrees mit etwa 150 Backsteinhäusern in holländischem Stil – unverputzt, mit weißen Fugen, Fensterläden und zum Teil geschwungenen Giebeln. Erbaut wurde das Bauensemble zwischen 1734 und 1742 für holländische Handwerker, die König Friedrich Wilhelm I. – der Soldatenkönig – nach Potsdam geholt hatte. (Potsdam.de)
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  • Berlin l - insbes. Regierungsviertel

    April 10 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    Am 10.04. sind Peter und ich so gestartet, wie wir letztes Jahr nach Paris auch gestartet sind: Ich bin vorab per Zug mit ca. 20 Freundinnen vorgefahren und Peter kam mit dem WoMo hinterher. So ging es dieses Mal auch nach Berlin. Die ersten beiden Tage war ich ohne ihn in Berlin und Potsdam unterwegs, danach noch mal 3 Tage mit ihm. Geplant waren eigentlich nur 2 weitere Tage, aber als das Wetter erst am 3. Tag wieder so richtig schön wurde, haben wir noch mal einen Tag verlängert.

    Unser Ausgangspunkt war Camping Sansoussi in Potsdam, ein schöner Platz direkt am Templiner See. Nach Berlin war die Verbindung mit der Bahn recht gut, wenn man sich an die Shuttle- Zeiten des Camping-Platzes hielt. Nach Potsdams Innenstadt gab es einen wunderbaren Radweg entlang des Templiner Sees fast bis zum Potsdamer Schloß.

    Peter war bisher nur 1 x beruflich in Berlin, ohne Sightseeing. Also ging es drum, erst einmal ein Gefühl für beide Städte zu verschaffen. Aber wir wollen auf alle Fälle wiederkommen.

    Die Fotos sind sowohl in den ersten beiden als auch in den weiteren 3 Tagen entstanden, da wir viele Locations in beiden Konstellationen besucht haben.
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  • Erneut: Kleiner Rückblick

    April 10 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    Jubel! Wir sind wieder on tour, E N D L I C H!

    Aber zuerst noch einmal ein kleiner Blick zurück:

    Ihr erinnert euch: die 4. Panne bei Montpellier im Juni letzten Jahres? Ursache auch für diese Panne war tatsächlich ein weiteres Mal die nicht sachgerecht vollendete Auswechslung des Motors. Der Schlauch des Turboladers war nach dem Motorwechsel leider auch nicht ordnungsgemäß befestigt worden und hat sich bei Montpellier mit einem dicken Knall gelöst. Aber in Frankreich schaut halt keine WoMo-Werkstatt mal einfach kurz in ein Fahrzeug. Man muss sich ausnahmslos in 4-6wöchige Warteschlangen einreihen. Also bleibt nur das Abschleppen nach Hause. Nachdem unser WoMo dort wieder angekommen war, hat die Reparatur keine 10 Minuten gedauert. Eine Bagatell-Ursache mit hohen Kosten, aber Gott sei Dank nur für den ADAC. Wir hatten dank unseres Schutzbriefs erneut keine Kosten zu tragen.

    Unsere erste Reaktion nach dem erneuten großen Schlag im Motorraum: Jetzt ist endgültig Schluß! - Aber dann haben wir uns überlegt, dass bisher alle 4 Pannen nur auf fehlerhafte Arbeiten der Werkstatt zurückzuführen waren (und das haben wir gutachterlich und auch vom ADAC bestätigt bekommen) und noch nicht mal was mit dem WoMo-Hersteller zu tun hatten. Wir haben kein Montags-WoMo, wir hatten eine desolate Werkstatt und die haben wir inzwischen gewechselt. Also trauen wir uns nun doch noch mal… 😉.
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    Trip start
    April 10, 2026