Yeehaawh, Colorado wir kommen
August 26 in the United States ⋅ ☁️ 29 °C
Wir sind schon früh wach, aber nicht zwangsläufig wegen eines aufgeregt seins. Ein paar kleine Dinge noch erledigen und dann rein in den öffentlichen Nahverkehr von Brandenburg und Berlin. Erstaunlicherweise klappt alles bestens. Wir kennen es ja auch anders. Also ohne Probleme erreichen wir den BER. Zeit haben wir jetzt noch reichlich. Die Koffer gehen wieder einmal durch den Self Service auf Reisen und schwupps sind sie weg.
Wie üblich noch eine Zigarette und einen Kaffee und dann starten wir zur Sicherheitskontrolle. Auch hier wieder ohne jegliche Probleme. Aber halt, Steffen hat die falsche Hosen-Gürtel-Kombination. Das nervt ihn ein wenig. Zwischendurch bekommen wir immer wieder ein Update unserer Koffer. Schon nicht schlecht wenn die Familie am BER arbeitet.
Etwas verspätet starten wir in Berlin aber sind dennoch pünktlich in Frankfurt. Wir lesen in manchen Foren, das 60 bis 90 Minuten zu wenig seien. Dem ist nicht so. Sicherlich kann man sich nicht für alles unendlich viel Zeit lassen aber man hat für alles Zeit.
Übrigens sind die Wege in Frankfurt noch länger als in Berlin.
Vom Gate geht es noch mit dem Bus über das Rollfeld zu unserer Maschine nach Denver. Eine A350-900 V1 mit dem Namen Bochum soll uns die nächsten Stunden begleiten. Wenn wir also in Denver aussteigen, dann können wir es wie Herbert Grönemeyer halten in seinem Lied "Bochum".
Diesmal biegen wir hinter der Bordtür links ab, wir sind durch den vorderen Einstieg. Üüüp Üüüüp und Tata, da ist sie die Business Class. Dieses Mal haben wir es uns gegönnt. Wir haben damals im November bei der Buchung gesagt, wir wollen entspannt in Denver ankommen und das geht am besten in der Business Class. Die Sitze sind der Hammer. Jeder kann an seinem Platz tanzen und der Sitz ist funktional auch noch ein Bett. Ein richtiges Kopfkissen, eine vernünftige Decke ( nicht wie die in der Holzklasse), dazu noch eine extra Matratze, ein paar Schlappen und allerlei anderes wartet auf uns . Wir sitzen kaum, da haben wir schon Champagner, Wasser und Nüsse an unseren Plätzen. Beim Start ist es kurz ruhig von der Bordcrew, aber danach geht es weiter. Zuerst ein Appetizer, dann ein Erfrischungstuch, es folgt eine üppige Vorspeise gefolgt von der Hauptspeise und der Nachspeise und natürlich einem netten Kaffee noch zum Abschluss. Als wir fertig und müde sind, haben wir auch schon die ersten zwei Flugstunden geschafft.
Wir sind wirklich müde und schlafen ein wenig, ausgestreckt auf unserem 2 Meter Bett. Fast so gut hatten wir es 2017 das letzte Mal und das war einer der letzten Air Berlin Flüge damals. Nein, also wirklich, egal was du willst, die Bordcrew versucht es dir zu besorgen.
Wir schauen noch Avatar - Fire and Ash -, essen zwischendurch immer wieder eine Kleinigkeit und besuchen auch mal die Toilette. Wobei der kurze Weg nur wenig für den Kreislauf macht. Also Fazit der ganzen Sache ist ganz klar, man muss es mal erlebt haben und wirklich: man kann es nur empfehlen als Superstart in den Urlaub. Schaut man natürlich auf das Preis-Leistungsverhältnis, dann müsste man gewaltig viel auf dem Flug essen und trinken und wieder auf nen goldenen Zweig zu kommen. Wir sind mit unserer Entscheidung zufrieden und genießen diese Zeit.
Ich glaube jetzt haben wir schon so alles Positive an der Fliegerei erlebt, bleibt nur noch die Aufnahme in den High Mile Club, aber darauf sind wir nun auch wieder nicht so scharf. Im Alter geht das dann eben auch schon mal auf die Gelenke.
Wir landen pünktlich um 15.30 Uhr Ortszeit und knapp 8400 geflogenen Kilometern in Denver. Bei uns Zuhause ist es jetzt 23:30 Uhr. Na, mal schauen wie wir den Jetlag vertragen. Dazu kommt ja auch noch das wir uns jetzt eine ganze Meile, also 1609 m, über dem Meeresspiegel befinden.
Die Einreise ging super schnell. Für uns zwei Personen hat der Immigration Officer gerade einmal eine Minute gebraucht und beim Zoll konnten wir einfach durch. So schnell waren wir noch nie.
Obwohl nicht erlaubt, durfte ich am Flughafenausgang eine Zigarette rauchen zusammen mit einem Angestellten des Flughafens. Ein paar Worte wurden gewechselt und dann ging es zum Shuttle von AVIS. Nach einer kurzen Fahrt standen wir im Office von GoRentalCars. Das übliche Prozedere und die üblichen Angebote für ein größeres Auto. Aber all das wollten und brauchten wir nicht. Als das Navi bereit war konnten wir starten. Zuerst zum Walmart einige Sachen besorgen, natürlich auch Coors und dann noch kurz bei Bass Pro rein. Ein Unwetter hatte sich über die Stadt gelegt und spätestens nach Bass Pro waren wir klitschnass.
Okay, für heute reicht es, ab zum Hotel. Dafür mussten wir einmal durch die Stadt. Die Rezeption vom Hotel zu finden war etwas schwierig, aber nichts ist zu schwierig. Das Best Western Plus ist nunmehr ein Comfort Inn. Vor 12 Jahren habe ich hier schon einmal übernachtet. Der Wechsel war sicherlich ausschlaggebend das unsere Reservierung nicht gefunden wurde. Sie war einfach nicht da. Expedia anrufen hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Ein Hin und Her und am Ende haben wir ein Zimmer neu gebucht und das dann auch noch upgegraded und um knapp 60 Dollar billiger. Ende gut alles gut. Dadurch sind wir heute dann aber nicht mehr zum Abendessen gekommen, was aber jetzt nicht schlimm war. Es war ein langer und anstrengender Tag, jetzt nur noch schlafen, damit wir morgen fit sind.Read more


















Gute reise [Gerthe]
Na, das hat ja dann schon mal geklappt. Die Anreise selbst, kann ja manchmal schon das erste Abenteuer sein. Schönes Wetter in den Rockys gewünscht und dann kann's losgehen. Viel Spaß. [Ande]
TravelerWir freuen uns mit Euch und wünschen viele schöne Momente!
Wünsche euch einen traumhaften Urlaub, viele schöne Eindrücke und natürlich auch Spaß im Land der unbegrenzten Möglichkeiten! [Jutta]