One Million Dollar Highway
August 30 in the United States ⋅ ☁️ 11 °C
Wow, war die Nacht super. Endlich mal wieder bis 7 Uhr geschlafen. Vor dem Zimmer sind die Diamanthäher schon fleissig beim Fressen und wir werden uns dann auch zum Frühstück begeben.
Das Frühstück war sehr schön angerichtet und lecker. Nebenbei führten wir noch die eine oder andere Unterhaltung mit Walter und den Gästen aus San Antonio. Wir sind gestärkt und können raus auf den Highway 550 oder anders gesagt dem One Million Dollar Highway. Warum er so heißt, weiß wohl niemand. Der Eine sagt so der Andere so. Egal, ist einer Schönsten. Die Landschaftsbilder kann man gar nicht in Fotos wiedergeben. Wir glauben hier werden die Postkartenbilder gemacht...alle! Einfach überwältigend.
Anfangs hören wir noch die Railroad auf ihrem Weg nach Silverton, sehen könnten wir sie jedoch nicht.
Noch geht es flott voran, aber nach vielleicht 30 km kommen immer mehr Kurven dazu. Es ist nicht schlimm, dass man jetzt langsamer fahren muss, denn man hat hier die wunderschönen Panoramen.
Silverton ist unser erster Stopp. Kleine Überraschung, wir sind schneller als die Railroad.
Silverton ist ein kleines Goldgräberstädtchen mit dem höchstgelegenen Harley Davidson Store. Das Zentrum sieht wunderschön aus und für einen kleinen Stopp reicht es allemal.
Wir fahren weiter nach Ouray, dem Switzerland der USA.
Vorher halten wir noch an einem Wasserfall, welcher unter der Straße durch in die Tiefe stürzt. Es sieht schon etwas kurios aus. Sonni hat ihn nicht sehen können aufgrund ihrer Höhenangst. Man muss also schon schwindelfrei sein um auf der Plattform, die über den Felsen ragt, dem Wasserfall gegenüber zu stehen. Kurz danach erreichen wir Ouray. Vom Overlook über der Stadt sieht das Panorama herrlich aus. Unten im Canyon liegt Ouray und ist eingeschlossen von hohen Bergen auf allen Seiten. Grandios. Wir waren selbst noch nicht in der Schweiz, haben deswegen keinen Vergleich. Man könnte sich die Schweiz aber so vorstellen.
Auch Ouray hat man schnell gesehen. So machen wir uns wieder auf den Rückweg.
Zwischendurch haben wir immer wieder einmal etwas Regen bis hin zum kurzen Graupelschauer. So schnell wie der Regen kommt, so schnell ist er auch wieder weg. Das ist Colorado, sagt Walter, unser Gastvater.
Walter ist eigentlich Österreicher aber lebt schon ca. 46 Jahre in den USA und seit 21 Jahren hier in Durango. In deutsch ist die Unterhaltung für uns dann doch etwas einfacher, zwinker.
Scheinbar sind am Nachmittag die Truthähne hier unterwegs. Zuerst zieht eine Frau einen überfahrenen Truthahn von der Straße, dann meint eine Elster schneller zu sein als wir und dann laufen zwei Truthähne mitten auf der Straße. Okay, mit denen wollte ich mich mit dem Rental Car nicht anlegen. Kurzes scharfes abbremsen und die Situation war bereinigt. Natürlich warf ich zuvor einen Blick in den Rückspiegel.
Sonni macht noch ein paar Rückenübungen in der Unterkunft, weil es heute früh mal kurz "blitzte" und ich sitze auf der Terrasse und schreibe. Neben mir kommen immer wieder die Kolibris um sich Nektar zu holen und vor mir erscheinen all die anderen Waldvögel um zu fressen. Bis hin zu einer Gruppe Truthähne, welche über das Grundstück wandern.
Es wird Zeit für ein Abendessen und heute wollen wir mal ganz einfach zu Denny's fahren. Na, mal schauen.
Unser Navi kam etwas durcheinander, also mussten wir ihm zeigen wo es lang geht.
Denny's ist ein amerikanisches Diner mit amerikanischem Essen. Es geht schnell und es schmeckt. Wenn man also einfach nur essen gehen möchte, dann ist Denny's schon eine gute Wahl.
Morgen wird für uns wieder ein längerer Tag. Der Mesa Verde NP, Monument Valley und der Horseshoe Bend stehen auf dem Programm, bevor wir die Beine im Hotel ausstrecken können.Read more









































❤️ [Gerthe]
TravelerAtemberaubend🤩
Wunderschön [Sylvia]