Durch die Nationalparks
September 7 in the United States ⋅ ☀️ 9 °C
Wir haben sehr gut geschlafen und jetzt hetzen wir auch nicht. Das Frühstück im Flying Saddle Resort ist okay. Alles ist da, was wir brauchen.
Jetzt heißt es aber Sachen packen und weiter zum Grand Teton NP und zum Yellowstone NP.
Unser Navi will nicht so wie wir es wollen oder ich habe einen Eingabefehler verursacht. Im Zweifel liegt es immer am Bediener. In diesem Falle bin ich es gewesen. Über einen Umweg kommen wir dennoch in Jackson Hole an und sind dann wieder auf der richtigen Straße.
Jackson Hole gefällt uns eher nicht so. Die Stadt mag schön anzusehen sein aber es ist voll. Menschen wo man hinschaut. Es ist Labor Day und das erschwert alles noch ein wenig, da auch die Einheimischen auf den Beinen sind . Ansonsten ist Jackson Hole voll auf den Tourismus ausgelegt und verdammt teuer.
Einige Kilometer weiter fahren wir auch schon in den Grand Teton NP ein. Das Bergmassiv ist grandios anzuschauen. Hoch oben in den Bergen gibt es einzelne kleinere Gletscher. Die Straßen sind aufgrund des Feiertages etwas voll.
Vielmehr spektakuläre Dinge können wir nicht erblicken...bis auf die Natur natürlich, die auch hier wieder überwältigend ist.
Eigentlich waren wir noch nicht aus dem NP raus da kommt auch schon der Eingang zum Yellowstone. Unser letzter NP und wieder funktioniert alles reibungslos. Unsere Fahrt ist kurvenreich und führt durch viel Wald und später dann durch die Ebene. Heute wollen wir nur durchfahren, sammeln ein paar Appetizer und ab morgen fahren wir die Punkte ab, welche für uns sehenswert sind. So nehmen wir die östliche Route Richtung Nordost Ausgang. Buffalos haben wir heute natürlich auch schon gesehen. Mal ganz nah, friedlich grasend und dann in Herden einige mehrere Meter entfernt. Sobald hier irgendein großes Tier gesichtet wir, gibt es mindestens einen der auf der Straße anhält und schon hat man wieder ein Autonest. Auch wenn das Tier noch soweit entfernt ist und man es nur mit dem Fernglas genau erspähen kann. Unser Weg führt uns zum Schluss durch das Lamar Valley bis zum Ausgang.
Wir müssen noch bis Cooke City, eine kleine Stadt einige Kilometer außerhalb des Parks. Sie sieht aus wie eine kleine Westernstadt mit Hotels und Saloons. Was man aber vergebens sucht ist ein Lebensmittelgeschäft. Glücklicherweise haben wir noch Reserven für heute Abend aber für das Frühstück brauchen wir noch eine Kleinigkeit. Das bekommen wir in einem General Store und das zu mächtig teuren Preisen. Aber viel brauchen wir nicht.
Unsere Blockhütte in der Big Bear Lodge liegt 3 Meilen außerhalb der "Stadt". Hier mitten im Wald gibt es wirklich nur zwei Häuser und die Unterkünfte der Gäste. Die Tür zum Office bekomme ich erst gar nicht auf, bis ich durchs Fenster im Inneren ein Schild lese, dass man fest drücken muss, damit sie aufgeht. Schon stehe ich im Office. Ein Geruch von Hundefutter fährt mir in die Nase und ein Wohlbehagen kommt in mir nicht auf. Es dauert eine Weile, bis endlich jemand kommt. Der Check In ist schnell und komplikationslos. Wir haben die Blockhütte Nummer 2, ein Stück von der Straße weg. Es ist wirklich einfach, aber es ist warm und wir werden nicht nass. Wir kommen klar, obwohl mich selbst diese Buchung jetzt etwas ärgert. Aber so ist es eben....wir sehen es abenteuerlich. Naja, wenigstens haben sie hier WLAN, sagt jedenfalls das Schild. Wie sich später herausstellt, funktioniert es halbwegs gut an der Straße. Ihr erinnert euch, wir haben die Blockhütte etwas weg von der Straße. Daher kommt das Signal dort nur spärlich bis gar nicht an.
Wie verwöhnt wir in unserer heutigen Zeit sind. Nun es ist wie es ist. Wenn morgen der Grizzly zum Kaffee vorbeikommt hat sich die Entbehrung gelohnt. Morgen ist ein neuer Tag.Read more





























