Cowboys und Indianer
September 10 in the United States ⋅ ☀️ 11 °C
Und wieder eine gute Nacht in der Big Bear Lodge. Wir haben uns also sehr gut damit arrangiert. Frühstück machen wir uns trotzdem selbst. Wir sind uns jetzt sicher, dass es in der Hütte Nummer 2 eine Maus gibt. Gestern Abend haben wir sie laufen sehen und heute morgen war ein Kaffeepäckchen angebissen. Dann hoffen wir mal, dass sie nicht in unseren Koffern mitreist.
Jetzt, früh am Morgen ist es hier still, man hört nur die Tiere aus dem 30 Meter entfernten Wald. Irgendwo sitzt wahrscheinlich ein Squirrel im Baum und lässt nach und nach Zapfen nach unten fallen. Zur Zeit haben wir hier in Cooke City 2 Grad Celsius und in unserer nächsten Stadt sind es jetzt schon 20 Grad. Was für ein Unterschied und wir sind gerade einmal knapp 100 Meilen entfernt.
Also, wieder raus auf die Straße Richtung Cody/Wyoming. Wir fahren durch den Shoshone National Forest und es ist malerisch schön. Weite, Berge, Wälder und Grasflächen mit Seen wechseln sich ab. Keine Bisons mehr am Straßenrand, sondern Kühe und davon viele auf einer Open Range. Am Ende folgt ein waschechter Cowboy, der die Herde antreibt. Wo sieht man sowas noch, wenn nicht in Montana. Mittlerweile haben wir vom Beartooth Hgwy auf den Chief Joseph Scenic Byway gewechselt. Wir fahren durch das Gebiet der Nez Perce Kriege. Es ist wirklich wieder atemberaubend und sehr windig.
Die letzen 16 Kilometer gehen flott von der Hand bis wir in Cody einfahren. Diese 120 Kilometer waren zwar nur eine kurze Strecke aber landschaftlich sehr beeindruckend und wunderschön wie manch andere 300 Kilometer Strecke nicht. Wir können diesen Teil nur empfehlen, für eine Autotour oder auch als Motorradtour.
Cody ist wirklich eine schöne, nette Kleinstadt. Man bekommt hier auch Andenken an den Yellowstone NP für weitaus weniger Geld als im NP selbst. Also wer in der Hinsicht was braucht sollte bis hierhin warten.
Wir laufen durch die Main Street, am Irma Hotel vorbei. Dort findet heute um 18 Uhr das Shootout statt. Wir freuen uns schon darauf. Für einen Westernfan gibt es hier alles von den Sporen bis hin zu Chaps, einfach alles. Die Countryhemden sind hier um einiges günstiger als in Denver. Wir genießen bei 30 Grad ein handgemachtes Eis und trinken einen Latte im Rawhide Coffee. Eine schöne Kaffeestube. Schaut einfach mal rein, wenn ihr hier seid.
Unser Motel ist das Sunrise Motor Inn. Ein typisch amerikanisches Motel unter scheinbar indischer Führung. Das Zimmer entspricht dem Standard, aber das Bad ist wirklich groß. Wir sind bisher zufrieden.
Der Weg vom Motel bis zum Irma Hotel ist nicht weit. Einen guten Platz bekommen wir auch noch. Wer also früh da ist, muss sich keinen Platz für 4 Dollar kaufen. In der Bar noch zwei Bier geholt und dann kann die Show losgehen. Wir beobachten die Actors bei ihren Vorbereitungen und dann geht's auch los. Natürlich erstmal mit Flaggen, Hymne und allem was dazu gehört. Butch Cassidy, Sundance Kid, Doc Holiday, Wild Bill Hickock und andere spielen eine Rolle und natürlich, wie soll es anders sein gibt es am Ende den Shootout in dem die Bösen verlieren. Recht unterhaltsam und ein Muss wenn man in Cody ist. Übrigens ist der Shootout kostenlos und findet bis September statt.
Wir gehen noch essen im Proud Cut Saloon. Die Bedienung ist nett aber unsere Bestellung ist scheinbar zwischendurch verloren gegangen, da Gäste, die später kamen, längst ihr Bestellungen bekamen. Unsere kam dann natürlich noch. Für mich gab es einen Bacon Mac and Cheese Burger und Sonni einen Housesalat mit crispy Chicken. Dazu hatten wir noch Onion Rings. Eigentlich machbar, aber seht selbst die Bilder. Die Onion Rings sind riesig und hatten dann doch nicht sein müssen. Die beiden Gerichte hätten gereicht. Es schmeckt und der Preis geht auch total in Ordnung. Also eine Empfehlung von uns.
Alles in allem ein perfekter Tag.Read more

Der mit dem Wolf tanz. [Norbi]

Wo ist Kevin ? [Norbi]

Wer soll das schaffen ? [Norbi]
















































