• Monument und Memorial

    September 13 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir bleiben in Rapid City . Nicht, weil die Stadt mit ihren etwas mehr als 74.000 Einwohnern so schön ist. Das ist sie nicht. Es gibt in der Umgebung einige Sachen zu sehen.
    Wir schlafen aus und nach dem Frühstück geht es zum Mount Rushmore. Ihr wisst schon...die 4 Präsidenten im Fels. Alles ist beim Alten. Der Eintritt ist kostenlos, jedoch muss man 10 Dollar für den Parkplatz berappen. Einige Stufen nach oben oder eben mit dem Elevator und schon steht man genau davor. Es ist schon beeindruckend was geschaffen wurde und wie es dargestellt wird. Nach dem Eingang folgt die Avenue of Flags. Wer dann noch weiter ran will, muss nach der View Terrace zum Amphitheater hinunter steigen. Ich glaube, das ist dann auch das dichteste.
    Lange wird man hier nicht verweilen. Wir empfehlen aber das Visitor Center. Hier erfährt man viel über dieses Projekt und dessen Entstehung.
    Wir fahren weiter durch die Black Hills -> Land, welches man den Indianern gegeben und als man Gold fand wieder genommen hatte. Die Indianer hatten damals ihren größten Feind getroffen, die weißen Landeroberer. Um eben auch den Indianern zu gedenken, entsteht seit 1948 nicht weit entfernt das Crazy Horse Memorial. Seine Ausmaße sind kaum zu beschreiben. Vor 12 Jahren war ich hier, da konnte man die Hand erahnen. Heute sehe ich die Hand, den Finger und ein wenig von der Mähne des Pferdes. Was für ein Kraftakt. Noch beeindruckender wird es wenn man die Geschichte von und um Korczak Ziolkowski und seine Familie erfährt. Mittlerweile arbeitet die 3. und 4. Generation an diesem Memorial. Wir empfehlen euch, seht den Film darüber im Theater an (im Visitor Center). Es ist wirklich beeindruckend. Beeindruckender als Mount Rushmore und wir finden Crazy Horse interessanter. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Verändert hat sich aber nicht nur das Memorial. Ich glaube mich zu erinnern, dass wir damals keinen Eintritt gezahlt hatten und der Parkplatz war nicht so groß und nicht asphaltiert. Heute bezahlt man 15 Dollar pro Person und erst ab drei Personen in einem Auto 35 Dollar pro Auto als Eintritt. Eine Teerstraße führte zum Visitor Center. Der Parkplatz ist nun dreimal so groß. Wahrscheinlich haben sie erkannt, wieviel Geld man hier einnehmen kann. Aber klar, das Bauwerk muss auch irgendwie bezahlt werden. Nicht nur das Bauwerk, sondern noch viele andere Dinge auch. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
    Auf dem Hinweg haben wir neben Old MacDonald's Farm, einen Laden entdeckt, den es wert war auf dem Rückweg nochmal anzusteuern. Christmas Village.
    Ein großer Laden nur mit Weihnachtssachen in allen Ausführungen. Das was man sich als Weihnachtsschmuck vorstellt, all das gibt es hier und zwar das ganze Jahr. Natürlich musste Sonni da rein und sich umschauen. Ich bin gerne mit hinein da es auch der Eingang zu einem etwa halb so großen NFL Shop war. Jede Mannschaft ist hier vertreten, jedoch nicht mit allem was man sich vorstellen kann, aber eine Unmenge. Vom Fußabtreter bis hin zur Fließdecke. Vom Nussknacker bis zum simplen Sticker. Einfach alles.
    Sonni hat eine Kleinigkeit in diesem großen Laden gefunden. Ich leider nicht, was aber nicht schlimm ist.
    Heute essen wir früher zu Abend. Dazu fahren wir bei Little's Caesar Pizza ran und holen uns eine (!) von der wir beide mehr als satt werden. Dazu ein kleines Bier aus unserem Bestand und wir sind glücklich.
    Den Rest des Tages lassen wir gemütlich ausklingen.
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