Curacao
Jan Thiel

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Top 10 Travel Destinations Jan Thiel

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14 travelers at this place

  • Day218

    Curacao!

    January 14 in Curacao ⋅ ⛅ 27 °C

    Was nimmt man aus 8 Tagen Curacao mit, wenn die Grundstimmung eher getrübt ist?

    Zum einen, dass es Dinge gibt, die immer guttun. Wandern, zum Beispiel. Auch wenn es überwiegend eher Spaziergänge durch die nähere Umgebung waren, da mein Budget nur für einen Tag Mietwagen reichte. Ich bin von Willemstad zurück zum Hostel gelaufen, an der Küste entlang, über Pfade, die sicher schon lange kein Tourist mehr gesehen hat.
    Ich habe den Kabrietenberg auf der Halbinsel Caracasbaai erklommen (die gesamten 78 Meter ;)), allerdings erst im zweiten Versuch, da auch hier die Wege versteckt und halb zugewuchert waren. Ebenfalls ohne eine Menschenseele in Sichtweite. Und schließlich war ich auf dem Christoffelberg, der höchsten Erhebung Curacaos. Nicht alleine, aber zum Glück früh genug, um die Massen zu vermeiden (bin um 7 gestartet, ab 10 darf man ohnehin nicht mehr aufsteigen, weil die Hitze zu gefährlich ist).
    Ich habe festgestellt, dass es auf einer Insel mit vielen Kakteen, Dornenbüschen und spitzem Vulkangestein ohne Schrammen nicht geht. Und im Januar offensichtlich auch nicht, ohne auf jeder Wanderung mindestens einmal von einem tropischen Regenguss bis auf die Haut durchnässt zu werden. Aber ich habe auch festgestellt, dass die vielen bunten Vögel, das permanente Geraschel der Leguane in den Büschen und der Wind, der einen ruckzuck wieder trocknet, das Ganze trotzdem zu einem tollen Erlebnis machen.
    Was mir außerdem wirklich gut tat, war das Schnorcheln. Mit exakt null Erfahrung konnte ich trotzdem nahe dem Hostel an der Tug Boat Bay nicht nur Korallen und hunderte von Fischen, sondern auch ein versunkenes Schiff beobachten und die Ruhe und den Frieden unter Wasser genießen. Und mir den Rücken verbrennen, natürlich. ;)

    Natur ist auf jeden Fall für mich immer noch wertvoller als Kultur, auch wenn mein Besuch in Willemstad (ich war im Sklavereimuesum und in einer Tropfsteinhöhle....also auch wieder Natur) ebenfalls interessant war.

    Zum anderen habe ich gelernt, dass Mountainbiken nicht mein neues Hobby wird. Da man im Hostel gratis Räder leihen konnte, habe ich's zumindest mal versucht.
    Aber so richtig sinnvoll ist es nicht, wenn man sich die Hügel hochquält um dann bergab zu schieben, weil man zu ängstlich ist. ;)
    Und vielleicht ist es ein Zeichen, dass mir beim ersten Versuch die Kette abgesprungen ist und ich beim zweiten einen platten Reifen hatte?
    Übrigens ist es auch keine gute Idee, kettenfettverschmierte Hände an einem Dornenbusch abzuwischen. Und auch nicht im Meer, wenn man noch Schuhe anhat.

    Weitere Erkenntnisse, in beliebiger Reihenfolge:
    - Busse sind kein Transportmittel für Pauschaltouristen. Habe einige Male das Busnetz genzutzt und war meist alleine unter Einheimischen.
    - Hostels, zumindest Mehrbettzimmer, sind offensichtlich ausschließlich für Menschen unter 30 gedacht
    - Zwischen sinntflutartigem Regen und sengender Sonne liegen manchmal nur 10 Minuten
    - Man kann sich eine Woche von Thunfischsandwiches ernähren, wenn Kochgelegenheiten fehlen und auswärts essen zu teuer ist
    - Selbst die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln sind dreisprachig auf Curacao (Niederländisch, Englisch, Papamientu)
    - Bitterballen und Kibbeling in der Karibik haben deutlich weniger Reiz als an der Nordsee

    Zu guter Letzt habe ich gelernt, dass es leider weniger darauf ankommt, WO man ist, als mit WEM man ist.
    Nach einer Woche, in der ich mehr oder weniger alleine mit meinen Gedanken war, bin ich jetzt gespannt, wie mir die (ausgebuchte) Sprachschule in Medellin bekommt.
    Auch hier wieder im Hostel, aber zunächst werde ich mal vier Nächte Privatsphäre genießen, bevor am Montag mein Sprachkurs beginnt.
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  • Day211

    Curacao?

    January 7 in Curacao ⋅ ⛅ 27 °C

    Da sich der eine oder andere vielleicht fragt, was mich nach Curacao verschlagen hat:

    Nachdem sich einiges anders entwickelt hat, als gedacht, musste ich sehr kurzfristig entscheiden, wie es weitergehen soll.
    Ich wusste nur, dass ich noch nicht zurück nach Deutschland möchte. Im Januar ist auch der Rest Europas wettertechnisch nicht sonderlich attraktiv.
    Daher lag es nahe, Richtung Südamerika zu schauen. Patagonien ist schon lange auf meiner Wunschliste, aber zum einen ist dort gerade absolute Hochsaison, zum anderen hatte ich das Gefühl, das jetzt gerade nicht so richtig wertschätzen zu können.
    Zudem hatte ich ohnehin überlegt, mal wieder einen Sprachkurs zu machen, um mein Spanisch aufzupolieren, und den setzt man ja idealerweise an den Anfang einer Reise. ;)
    Also fiel mein Blick auf Kolumbien, lange als gefährliches Reiseland verschrien, mittlerweile ein echtes Trendziel und sehr viel sicherer als vor einigen Jahren.
    Da ich aber kurzfristig starten musste und die Flüge relativ teuer waren, habe ich nach Alternativrouten gesucht - und festgestellt, dass es günstiger ist, einen Zwischenstopp in Curacao einzulegen. Und so ein richtig hartes Los ist es ja auch nicht, im Januar eine Woche in der Karibik zu verbringen...
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  • Day10

    Kayaking and Snorkelling, Curacao

    December 27, 2017 in Curacao ⋅ ☀️ 27 °C

    A long journey from Granada to Curacao, sailing for 22 hours and arriving at 1200 today. We had a snorkelling and kayaking booked and headed out across Curacao, an island far more developed and 'western' than any we'd been to as yet.

    We kayaked out of the bay (after a stupidly long 'safety' brief which had little safety information despite it's longevity, largely due to the guide believing he was a comedian) and into quite a strong swell. We were able to kayak right up to the oil refinery logistics in the sea as well as to more forts, before beaching up for some snorkelling amongst a small shipwreck. The fish here were equally as incredible and impressive as any we had yet seen and they certainly weren't shy.

    The trip was great fun, but we ended up speaking to Thomson about it as it appeared rather unsafe for a great portion of the trip, including kayaking all around mooring lines and rusted stantions with little direction - in the swell, some of the more inexperienced kayakers did seem to struggle. A shame, as it was a really excellent trip, but a little more thought needed, given that prior experience was not required to sign up.

    Back in Willemstad, we did a spot of shopping in the floating market, got caught in a Caribbean downpour and enjoyed the Queen Emma swing bridge before returning to the boat. We were victorious in this evening's trivia, helped by the fact the questions were a repeat of a set from last week! But the best entertainment of the evening was the fifteen minute faff watching the pilot boat try to collect the pilot from our ship - in the swell the pilot made a few attempts to get off our ship, before the pilot boat having to go around the other side of our ship to escape the swell and finally recover the pilot, to a great cheer from all the passengers and crew on deck!
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  • Jul30

    Curacao dag 2 maandag

    July 30, 2018 in Curacao ⋅ ☀️ 31 °C

    In de ochtend naar Fort Beekenburg gereden wat aan de oostzijde van curacao ligt en tevens naar het quarantainehuis dat vlak bij het fort ligt en waar vroeger zeelieden moesten verblijven om er zeker van te zijn dat ze geen ernstige ziekte meenamen naar Curaçao. Daarna naar Mambobeach gegaan, maar dat was erg toeristisch en commercieel ingericht en daarom zijn we daarna naar Daaibooi beach gegaan. Toen we daar even lagen wilde we drankje en ligbedden gaan halen, maar kon er niet gepint worden.... Omdat we nog steeds geen cash hadden zijn we weer naar Portomari gereden wat vlakbij lag.
    Toen we daar op ons ligbedje lagen kwamen de varkens wel over het strand getjokt. Erg grappig om te zien.
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  • Day55

    Eine Schifffahrt, die ist lustig...

    May 25, 2016 in Curacao ⋅ ☀️ 31 °C

    Eigentlich wollten wir heute tauchen und schnorcheln, aber Christoph hatte eine Erkältung, die uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Nach längeren Diskussionen entschlossen wir uns deshalb heute mit unserem Skipper Annabelle segeln zu gehen.

    Nach ca. 1 Stunde Fahrt durch Willemstad, unterbrochen von einer kurzen Eispause, fanden wir den Bootssteg in der Bucht Spaansewater. Nach kurzer Einweisung in die Jolle und die doch recht komplizierte Bucht (sollte noch zum Problem werden), ging es auch schon los: Skipper Annabelle übernahm das Ruder und Hauptsegel, Basti und Jule waren die Vorschoter am Vorsegel und Christoph agierte als Ballast. Gegen eine steife Brise (im Sinne von Starnberger See bei Gewitter) gingen die ersten Wenden recht gut und waren ein großer Spaß für die gesamte Mannschaft.

    Durch das ständige Hin und Her hatten wir aber etwas die Orientierung verloren und sind just in einen Segelschifffriedhof gefahren...zumindest gab es in der kleinen Bucht im Schatten eines Berges kaum noch Wind. Hier war es dann aber sicher genug, dass Christoph mal seine Überfahrt bezahlen und das Ruder übernehmen konnte...bzw. durfte, denn Können ist anders: Nach 3 hektischen Wenden Richtung Ausgang konnte eine Meuterei der Mannschaft einzig durch die Übernahme des Ruders durch Annabelle abgewendet werden. Diese brauchte dann unendliche Gedult, um uns Millimeter für Millimeter wieder aus dem Windschatten zu manövrieren. Danach ging es endlich direkt Richtung dem eigentlichen Ziel, den traumhaften Sandstrand Santa Barbara Beach. Toll.

    Mit Rückenwind gibt es danach wieder Richtung Bootssteg. Dabei durfte Christoph nochmals das Ruder in die Hand nehmen (im Sinne von einfach nur gerade festhalten) und zeigte, dass er aus den früheren Fehlern gelernt hatte: Segeln braucht Ruhe und Gefühl.

    Aber auch diesmal entpuppte sich die Bucht als Labyrinth und so verirrten wir uns zwischen einige Hausboote, von denen wir durch einen laut bellenden Hund vertrieben wurden. Als dieser auch noch ins Wasser sprang und auf uns zu schwamm, traten wir unter vollen Segeln den Rückzug an. Auf der Flucht und immer noch orientierungslos setzten wir prompt die Jolle im Flachwasser auf Grund auf. Aber kein Problem für den erfahrenen Skipper sowie Basti und Chris, die den Karren (im Sinne von Boot) wieder aus dem Dreck zogen (im Sinne von ins Wasser springen und schieben). Trotzdem musste sich noch ein dahergelaufener (im Sinne von im Motorboot zu uns gefahrener) Surferboy vor den Ladies aufspielen und uns "freiziehen". Naja, zumindest konnte er uns wieder einnorden, wodurch wir zielgerichtet zum Bootssteg zurückfahren konnten. Toll.

    Diesen aufregenden und vor Allem für uns Landratten wirklich spannenden Tag krönten wir mit einem tollen BBQ in unserer Villa. Als kleiner Wermutstropfen: Es gab leider keine Thüringer Rostbratwürste.
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