Curacao
Jan Thiel

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Top 10 Travel Destinations Jan Thiel
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20 travelers at this place
  • Day74

    Lockdown!

    March 31 in Curacao ⋅ ⛅ 25 °C

    Hallo zusammen,
    Corona ist nun auch in Curaçao angekommen! Die Zahl der erkrankten ist stark am steigen, was vermutlich auch an den vielen Touristen hier liegt. Nun befindet sich die Insel seit knapp zwei Wochen im Lockdown. Es herrscht Strand und Schwimmverbot, Restaurants haben geschlossen, und man darf das Haus nur noch in dringenden Fällen verlassen. Wir auf dem Schiff sind leider auch nicht verschont davon. Wir dürfen nur noch 3 Stunden am Tag raus, 1.5 Stunden morgens und 1.5 Stunden am Abend, zum Sport machen und laufen, Maximal zwei Person zusammen. Deswegen gibt es auch leider keine neuen Fotos von mir. Die Situation sonst auf dem Schiff ist auch immer noch die Selbe. Mir geht es sehr gut, ich fühle mich hier wirklich schon wie zu Hause. Auch trotz dem Lockdown haben wir eine super Zeit hier. Wir haben ja viel Bewegungsfreiheit 😊 Über Ostern habe ich ein paar Tage frei, so kann mein Körper sich etwas von der harten Arbeit hier erholen 😅
    Wir wissen leider noch nicht, bis wann der Lockdown anhalten wird, aber ich halte ich auf dem Laufenden. Liebe Grüße ❤
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    Guten Morgen Sara, oh das hört sich nicht gut an. Schade, dass Ihr auch nicht an den Strand könnt. Aber auf dem Schiff lässt es sich ja bestimmt auch gut verweilen. Ja bei uns steigen die Zahlen auch wieder, aber das hörst Du ja bestimmt in den Nachrichten. Allerdings haben wir sommerliche Temperaturen. Glück dem, der einen Balkon oder Garten hat. Letzte Woche habe ich mein Gärtle vom Winterspeck befreit und jetzt kommen schon die 1. Blüher aus dem Boden. Ich habe gerade den jungen Hund meiner Tochter. Gestern Abend war ich noch bei Babs und Susann im Garten, wo Wiki dem Hündle beigebracht hat, über die Brücke am Teich zu laufen. Es macht Spaß zu beobachten, wie lernfähig so ein kleiner Schatz ist. Nun genieße die zwar etwas ungewohnte Zeit bis auf bald mal wieder. Fühl Dich umarmt von Ingrid [Ingrid]

    4/2/21Reply
    Sara Kalomba

    Vielen Danke liebe Ingrid für deine Grüße 😊 Das freut mich, dass du deine Zeit gut nutzen kannst, so stört man sich nicht so sehr am Lockdown. Liebe Grüße 🤗

    4/5/21Reply
    barbara Lorenz

    Hallo Meine liebe Sara, Das ist ja ein sehr schönes Bild von dir. Heute Morgen hatten wir ein Zoom Treffen mit der engsten Familie, und da haben wir natürlich auch von dir geredet. Annette hat ein bisschen erzählt was so geht. So blöd dass bei euch auch Corona ausbricht aber es ist halt eine Pandemie und keine Epidemie. Hier ist es insofern k.o. Tisch, weil niemand weiß wie man mit dem ganzen umgehen kann Pannen über Pannen Entscheidungen die man nicht nachzuvollziehen kann und so weiter. Mir geht es trotzdem gut, ich bin ja auch in einer glücklichen Situation, und vor allem bin ich geimpft ohne jegliche Nebenwirkungen das fühlt sich natürlich gut an. Wann werdet ihr denn weiter fahren? Annette sagt es hängt vom TÜV fürs Schiff ab. Ich hoffe dass auch bei euch wieder Normalität eintritt, wenn alle geimpft sind und das Schiff wieder wassertüchtig ist. Denke oft an dich und hoffe du kannst trotz allem dieses Leben genießen. Alles Liebe Babs

    4/4/21Reply
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  • Day50

    Welcome to Curaçao

    March 7 in Curacao ⋅ ⛅ 27 °C

    Hallo zusammen,
    wir sind nach 3 Tagen auf See endlich in Curaçao angekommen!!! 🤗
    Das reinste Paradies hier 😍 Weißer Sandstrand und glasklares Wasser. Wir haben den Strand wirklich direkt vor unserer Haustüre.
    Wir konnten bisher nur einen Tag dafür nutzen um die Insel zu erkunden, aber das was wir bisher gesehen haben, ist einfach überwältigend! Corona ist hier quasi kein Thema. Manche Strände sind richtig voll mit Beachpartys, Cocktailbars und co. Ich bin gespannt was ich hier in den nächsten 3 Monaten noch erleben werde.

    Zu meiner Zeit auf See.....😬 Ich habe ganz zu Beginn Tabletten gegen Seekrankheit genommen, die leider nicht gewirkt haben 😅 Ich lag 1,5 Tage in meiner Kabine im Bett, weil mir einfach nur schlecht war. Ich habs einfach nicht aus dem Bett geschafft. Mein Cabinemate und ein paar andere haben mich in dieser Zeit mit Essen versorgt 😅 Ich habe mich drei Tage lang von trocken Brot und gesalzenem Popcorn ernährt, mehr konnte mein Körper nicht aufnehmen. Am zweiten Tag bin ich dann in die Klinik gegangen und habe dort ein Pflaster gegen Seekrankreit bekommen, hinters Ohr. Damit gings mir schon um einiges besser und ich konnte sogar arbeiten gehen. Trotz der Besserung, war ich dann einfach nur froh, als wir endlich ankamen. Ich hoffe, dass sich mein Körper in den nächsten zwei Jahren an die Seefahrt gewöhnt 🤭 Aber jetzt genieße ich erst mal die nächsten drei Monate am Hafe.
    Machts gut ihr lieben ❤
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    Hallo Sara, die Traumstrände entschädigen Dich für Deine Probleme auf dem Wasser. Die Eindrücke sind umwerfend. Sei ❤️lichst gegrüßt von den Freiburger. [Ingrid]

    3/9/21Reply
    barbara Lorenz

    Hallo liebe Sara, das sind ja positive und negative Nachrichten. Es tut mir sehr leid dass du so von Nausea geplagt wirst. Hoffentlich geht das wieder weg. Das muss schon schrecklich sein wenn es einem dauernd schlecht ist. Die andere Seite sieht ja wahnsinnig toll aus das blaue Meer und so. ich hoffe dass dich das entschädigt. Und so schön warm! Hier ist zwar schönes Wetter aber heute Nacht hat es wieder -3° Brrrrr! Uns geht’s gut hier, wir sind geimpft, und fühlen uns wohl danach. Alles alles Liebe genieße die außergewöhnliche Zeit die du dir selber gönnst! Alles Liebe Babs und Susann

    3/9/21Reply
     
  • Day87

    Vulcano in St. Vincent

    April 13 in Curacao ⋅ ☁️ 28 °C

    Hallo ihr Lieben,
    wir sind gerade auf See, auf dem Weg zurück nach Curaçao. Meine Gemütslage ist gut, so langsam gewöhnt sich mein Körper an das segeln 😁 Die Impfung haben wir auch überstanden 💪🏼 Ich hatte in der Nacht nach der Impfung mit Nebenwirkungen zu kämpfen, ich hatte Fieber und Kopfschmerzen, mir ging es garnicht gut. Die Mehrheit auf dem Schiff hat mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Ich bin nun aber wieder wohl auf 😊
    In St. Vincent ist der Vulcan ausgebrochen ‼
    Der Plan war ja eigentlich, dass wir schon früher nach St. Vincent segeln, aber aufgrund diverser Umstände, hat sich die Abfahrt um einige Tage verspätet. Also eigentlich wären wir wieder wieder zurück in Curaçao gewesen, bevor der Vulkan ausgebrochen wäre. Wir sind jetzt aber genau einen Tag, nachdem der vulkan ausbrach hier angekommen, genau zur richtigen Zeit. Wir durften nur 1nen Tag hier bleiben, aber wir konnten in den 24 Stunden einiges leisten. Das Schiff hat eine Maschine an Bord, mit der man das Salz aus dem Meerwasser filtern kann. Die Menschen hier auf der Insel haben zum Teil kein Strom und kein Wasser mehr, und brauchen dringend Regen, aufgrund der Vulkanasche. Das Schiff konnte 200.000 Liter Wasser spenden 🤗 Wir waren den ganzen Tag und die ganze Nacht, in verschiedenen Gruppen, damit beschäftigt Wasser abzufüllen. Die Leute sind zum Teil Schlange gestanden, um Wasser zu bekommen. Das war trotz der Impfung ein tolles Highlight, dass ich mit euch teilen wollte 😁
    Letzte Woche haben wir ein sogenannten Halo am Himmel gehabt. Sowas habe ich noch nie gesehen, unglaublich 😍
    Am Donnerstag morgen kommen wir in Curaçao an, und Anfang der nächsten Woche wird das Schiff dann trocken gelegt und der TÜV geht los, für die nächsten 4-5 Wochen. Das wird sicher eine spannende Zeit, aber auch sehr anstrengend und mit viel Arbeit .
    Es herrscht immer noch der Lockdown, deswegen gibt es leider nicht viele neue Bilder.
    Machts gut ❤
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    Liebe Sara, danke für die eindrucksvollen Bilder. Eine aufregende und erlebnisreiche Zeit für Euch. Meine Frage: ist das ein Segelschiff, mit dem Ihr unterwegs seit. Dass Ihr Euch auch beim TÜV einbringen müsst, finde ich stark. Da wirst Du ja auch viel technisches Wissen kennenlernen. Bleib weiterhin gesund und genieße diese eindrucksvolle Fahrt. Fühl Dich umarmt von Ingrid [Ingrid]

    4/15/21Reply
    Sara Kalomba

    Liebe Ingrid, wir sind mit einem normalen Passagierschiff unterwegs. Ich schreibe immer wieder vom segeln, weil wir im englischen das Wort sailing benutzen 😅 Liebe Grüße 🤗

    4/15/21Reply
    Stefan Brusl

    Liebe Sara, freut mich, dass du die Impfung gut überstanden hast und dein Körper mit der Segelei klar kommt :-))) Deine Bilder vom Halo und dem Vulkanausbruch finde ich äußerst beeindruckend! Vor allem dieser gewaltige, sandwichartige Aufbau der Aschewolken ist irre. Wunderbar, dass ihr den Leuten mit eurem Trinkwasser helfen konntet. Corona ist natürlich, wie für uns alle, eine extrem blöde Sache und Einschränkung. Aber zum Glück bieten dir die Natur und eure Aktionen so tolle Erfahrungen, die hoffentlich Corona nicht trüben kann. Bleib gesund, weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße, Stefan.

    4/16/21Reply
    barbara Lorenz

    Liebe Sara, entschuldige dass es so lange gedauert hat, bis ich jetzt schreibe! Wir haben wahnsinnig viel zu tun, weil wir alle Kurse online machen und da muss man alles etwas um modeln, wie ist der Terminplan stimmt. Außerdem war susann eine Woche in der Klinik, es war sehr dramatisch. Das sind ja tolle Sachen die du mit uns teilst. Der Vulkan Ausbruch, der Halo wahnsinnig sowas erlebt man in Freiburg natürlich nicht. Bist du schon auf dem Trockendock? Und was macht ihr denn so lang bleibt ihr im Schiff? Mir fällt immer wieder ein, dass ich ja auch schon mehrmals auf diesem Schiff rum gelaufen bin. Das finde ich unglaublich spannend, und auch verbindend. Hier ist es diesen Frühling extrem kalt, es hat nachts zum Teil noch Minusgrade und auch am Tag ist es nicht immer warm. Da hast du im Moment die besseren Karten ganz liebe Grüße und lass wieder von dir hören ich finde es so spannend was du erzählst. Babs

    4/22/21Reply
     
  • Day63

    Still Curacao!

    March 20 in Curacao ⋅ ⛅ 27 °C

    Hallo meine Lieben,
    bei mir ist noch alles beim alten. Viel gibt es nicht zu erzählen. Mir geht es sehr gut, ich hab mich wirklich gut eingelebt 🤗 Ich vermisse mein altes zu Hause (noch) nicht. Ich genieße die Zeit hier und vorallen Dingen die Freizeit 😁
    Ich hoffe euch geht es allen gut ❤
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    Dirk Lorenz

    Hallo liebe Sara, freut mich dass es dir gut geht und ihr euch gut versteht. Das ist ja wirklich eine sagenhaft schöne Gegend. Die Fotos sind gut gelungen. Habt ihr denn eigentlich viele Besucher auf eurem Schiff in der Bibliothek? Kann mir gar nicht vorstellen wie das abläuft. Hier ist es noch ziemlich kalt aber der Frühling kommt bald. Liebe Grüße vom Dirk. Bin gespannt auf den nächsten Reisebericht. 😘🙋‍♂️⚘

    3/21/21Reply
    Sara Kalomba

    Hallo lieber Dirk, der Buchladen hat wegen Corona leider noch geschlossen 😕 Deswegen ist es ziemlich ruhig auf dem Schiff und es gibt auch keine Besucher. Aber wir hoffen natürlich, dass wir bald wieder öffnen dürfen 😊 Bis dahin genieße ich die schöne Gegend hier. Liebe Grüße zurück ❤

    3/21/21Reply

    Liebe Sara, lieben Dank, dass wir Dich auf Deiner wunderbaren Reise begleiten dürfen. Die Fotos sind genial. Genieße weiterhin das schöne Venezuela. Beste Grüsse senden die Freiburger [Ingrid]

    3/22/21Reply
     
  • Day211

    Curacao?

    January 7, 2020 in Curacao ⋅ ⛅ 27 °C

    Da sich der eine oder andere vielleicht fragt, was mich nach Curacao verschlagen hat:

    Nachdem sich einiges anders entwickelt hat, als gedacht, musste ich sehr kurzfristig entscheiden, wie es weitergehen soll.
    Ich wusste nur, dass ich noch nicht zurück nach Deutschland möchte. Im Januar ist auch der Rest Europas wettertechnisch nicht sonderlich attraktiv.
    Daher lag es nahe, Richtung Südamerika zu schauen. Patagonien ist schon lange auf meiner Wunschliste, aber zum einen ist dort gerade absolute Hochsaison, zum anderen hatte ich das Gefühl, das jetzt gerade nicht so richtig wertschätzen zu können.
    Zudem hatte ich ohnehin überlegt, mal wieder einen Sprachkurs zu machen, um mein Spanisch aufzupolieren, und den setzt man ja idealerweise an den Anfang einer Reise. ;)
    Also fiel mein Blick auf Kolumbien, lange als gefährliches Reiseland verschrien, mittlerweile ein echtes Trendziel und sehr viel sicherer als vor einigen Jahren.
    Da ich aber kurzfristig starten musste und die Flüge relativ teuer waren, habe ich nach Alternativrouten gesucht - und festgestellt, dass es günstiger ist, einen Zwischenstopp in Curacao einzulegen. Und so ein richtig hartes Los ist es ja auch nicht, im Januar eine Woche in der Karibik zu verbringen...
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    Julia Althaus

    ....so klein ist die Welt....manchmal...

    1/17/20Reply
     
  • Day218

    Curacao!

    January 14, 2020 in Curacao ⋅ ⛅ 27 °C

    Was nimmt man aus 8 Tagen Curacao mit, wenn die Grundstimmung eher getrübt ist?

    Zum einen, dass es Dinge gibt, die immer guttun. Wandern, zum Beispiel. Auch wenn es überwiegend eher Spaziergänge durch die nähere Umgebung waren, da mein Budget nur für einen Tag Mietwagen reichte. Ich bin von Willemstad zurück zum Hostel gelaufen, an der Küste entlang, über Pfade, die sicher schon lange kein Tourist mehr gesehen hat.
    Ich habe den Kabrietenberg auf der Halbinsel Caracasbaai erklommen (die gesamten 78 Meter ;)), allerdings erst im zweiten Versuch, da auch hier die Wege versteckt und halb zugewuchert waren. Ebenfalls ohne eine Menschenseele in Sichtweite. Und schließlich war ich auf dem Christoffelberg, der höchsten Erhebung Curacaos. Nicht alleine, aber zum Glück früh genug, um die Massen zu vermeiden (bin um 7 gestartet, ab 10 darf man ohnehin nicht mehr aufsteigen, weil die Hitze zu gefährlich ist).
    Ich habe festgestellt, dass es auf einer Insel mit vielen Kakteen, Dornenbüschen und spitzem Vulkangestein ohne Schrammen nicht geht. Und im Januar offensichtlich auch nicht, ohne auf jeder Wanderung mindestens einmal von einem tropischen Regenguss bis auf die Haut durchnässt zu werden. Aber ich habe auch festgestellt, dass die vielen bunten Vögel, das permanente Geraschel der Leguane in den Büschen und der Wind, der einen ruckzuck wieder trocknet, das Ganze trotzdem zu einem tollen Erlebnis machen.
    Was mir außerdem wirklich gut tat, war das Schnorcheln. Mit exakt null Erfahrung konnte ich trotzdem nahe dem Hostel an der Tug Boat Bay nicht nur Korallen und hunderte von Fischen, sondern auch ein versunkenes Schiff beobachten und die Ruhe und den Frieden unter Wasser genießen. Und mir den Rücken verbrennen, natürlich. ;)

    Natur ist auf jeden Fall für mich immer noch wertvoller als Kultur, auch wenn mein Besuch in Willemstad (ich war im Sklavereimuesum und in einer Tropfsteinhöhle....also auch wieder Natur) ebenfalls interessant war.

    Zum anderen habe ich gelernt, dass Mountainbiken nicht mein neues Hobby wird. Da man im Hostel gratis Räder leihen konnte, habe ich's zumindest mal versucht.
    Aber so richtig sinnvoll ist es nicht, wenn man sich die Hügel hochquält um dann bergab zu schieben, weil man zu ängstlich ist. ;)
    Und vielleicht ist es ein Zeichen, dass mir beim ersten Versuch die Kette abgesprungen ist und ich beim zweiten einen platten Reifen hatte?
    Übrigens ist es auch keine gute Idee, kettenfettverschmierte Hände an einem Dornenbusch abzuwischen. Und auch nicht im Meer, wenn man noch Schuhe anhat.

    Weitere Erkenntnisse, in beliebiger Reihenfolge:
    - Busse sind kein Transportmittel für Pauschaltouristen. Habe einige Male das Busnetz genzutzt und war meist alleine unter Einheimischen.
    - Hostels, zumindest Mehrbettzimmer, sind offensichtlich ausschließlich für Menschen unter 30 gedacht
    - Zwischen sinntflutartigem Regen und sengender Sonne liegen manchmal nur 10 Minuten
    - Man kann sich eine Woche von Thunfischsandwiches ernähren, wenn Kochgelegenheiten fehlen und auswärts essen zu teuer ist
    - Selbst die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln sind dreisprachig auf Curacao (Niederländisch, Englisch, Papamientu)
    - Bitterballen und Kibbeling in der Karibik haben deutlich weniger Reiz als an der Nordsee

    Zu guter Letzt habe ich gelernt, dass es leider weniger darauf ankommt, WO man ist, als mit WEM man ist.
    Nach einer Woche, in der ich mehr oder weniger alleine mit meinen Gedanken war, bin ich jetzt gespannt, wie mir die (ausgebuchte) Sprachschule in Medellin bekommt.
    Auch hier wieder im Hostel, aber zunächst werde ich mal vier Nächte Privatsphäre genießen, bevor am Montag mein Sprachkurs beginnt.
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  • Day13

    Donnerstag - Rundreise Osten

    April 1 in Curacao ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute am Donnerstag dürfen wir offiziell wieder mal raus und das muss genutzt werden. Also nicht übertrieben, von wegen früh aufstehen oder so, aber zumindest ein paar Ziele sollten wir heute ansteuern. So haben wir unsere übliche Morgenroutine mit Frühstück und Stille Zeit bis 10 Uhr und dann machen wir uns auf. Wir essen übrigens grundsätzlich draußen bzw. halten uns eigentlich die überwiegende Zeit draußen auf. Von unserer Laube mit den Hängematten und dem Esstisch schaut man gleich aufs Meer raus und kann jeden Tag den Braun-Pelikanen beim Fischfang zusehen.

    Habe gestern auf der Karte überraschend ein überwuchertes Flugzeugwrack in Richtung Osten ausgemacht, es soll neben einer Straße in einem kleinen Waldstück liegen. Dort angekommen können wir erstmal gar nichts erkennen. Ich zieh mir grad richtiges Schuhwerk an um mich da in die Büsche zu schlagen, da kommen Anwohner dazu und berichten dass das Wrack schon entfernt wurde. War als Restaurant gedacht, wurde aber mehrmals angezündet. Gibt also nichts mehr zu sehen, herbe Enttäuschung.

    Einige Kilometer weiter südlich von Willemstad liegt die Caracas-Bay. Wir machen einen Aussichtspunkt an der westlichen Seite aus und beobachten erstmal die Bucht. Es liegen zwei dicke Pötte vor Anker, scheinbar ein altes Kreuzfahrtschiff und sowas wie ein Öltanker mit riesigen Kränen. Exakt auf Höhe des Öltankers liegt ein altes, relativ gut erhaltenes Fort „Beekenburg“ aus dem Jahr 1703. Das Fort und der Turm sind frei zugänglich, das machen wir uns natürlich zunutze. Von hier aus hat man auch einen wunderbaren Blick auf das Treiben auf dem Öltanker.

    Nur einige hundert Meter entfernt - man kann es bereits auf der Erhöhung erspähen - liegt ein „Quarantänehaus“. Sieht erst aus wie ein tolles Landhaus mit fantastischer Sicht auf die Bucht. War aber anders gedacht. Hier mussten Seeleute in vorsorglich Quarantäne bevor sie ins Land durften. Spöter diente es auch für Sklaventransporte als Krankenhaus. Das Haus ist verlassen und baufällig. Wir drehen trotzdem eine Runde, man muss aber aufpassen wohin man tritt. Der zweite Stock ist zugemauert, mit einer kleinen Kletterpartie kann man aber in ein Fenster einsteigen. Oben die gleiche Balken-Konstruktion wie unten. Es macht trotzdem Spaß ein wenig zu erkunden und ist allemal einen Drohnenflug wert.

    Ganz in der Nähe liegt die Directors Bay, früher mal der Privatstrand der Shell-Direktoren und der Königsfamilie. Jetzt ist dort relativ wenig los. Vorher machen wir aber noch einen klitzkleinen Spaziergang auf einen nahen Hügel mit Blick zur Spaanse-Water-Lagune. Ist kaum einer Erwähnung wert, nur dass wir auf ein paar Wander-Schritte kommen.
    Die Directors Bay ist dagegen ein kleines Goldstückchen. Drei Sonnenschutz-Hütten, kleiner Sandstrand, daneben großen Felsblöcke. Ich mach mich ans Schnorcheln und sehe dass es nach einigen Metern direkt steil ins Bodenlose geht. Krass, dass hier das Riff so nah ist, sicher ein toller Tauchspot. Ein paar Sprünge vom Felsen sind auch möglich, nur dass Johnny ungelogen 15 min braucht, bis er sich mal traut. Beim Video wie ich warte und warte muss ich ne Menge Minuten rausschneiden…

    Hier ist es echt nicht verkehrt zu bleiben. Während Johnny liest, will ich noch einen Drohnenflug über den Strand machen. Leider wird die Drohne vom Wind aufs Meer gedrückt. Ich verliere ein paar mal die Verbindung und platziere mich daher ganz auf dem vordersten Felsen. Das Leichtgewicht kommt einfach nicht gegen den Wind an, bei voller Kraft drückt der Wind sie immer weiter raus. Ich bin schon an den beiden Schiffen vorbei, versuche es seitlich und tiefer, keine Chance. Da wird der Akku knapp und ich entscheide mich für die Offensive: Drehe um und fliege mit dem Wind volle Kraft voraus, auf die gegenüberliegende Seite der Bucht. Verbindung reißt ein paar mal ab, fängt sich aber wieder. Mit den letzten paar Prozent will die Drohne notlanden, ist aber noch über’m Wasser. Ich fliege höher und noch weiter, da bricht die Verbindung ab. Hat sie es über die Steilklippe geschafft? Wenn nicht, liegt sie entweder im Meer oder ist aus 30 Metern auf das flache Ufer geklatscht.

    Ich laufe mit wackligen Knien rüber zu Johnny. Wacklige Knie krieg ich hier jedes Mal wenn mir die Drohne abschmiert. Aber bis jetzt hab ich sie jedes Mal eingefangen bekommen. Wir fahren rüber auf die andere Seite der Bucht. Hier standen wir vor ein paar Stunden und haben Fotos gemacht. Ich mach mich auf die Suche im Grad. Da höre ich ein klägliches Piepen. Den Ton kenn ich. Finde die Drohne einen Meter von der Klippe entfernt. Da hatte ich wohl dieses Mal mehr Glück als mit meinen letzten Drohnen :-) Alles heile, sanft gelandet. Aber knapp war’s! Nachher schaue ich mir das auf Google Maps an. Luftlinie 1,5 Kilometer - gutes Ding!

    Auf den Schreck vergeht uns die Lust auf weitere Abenteuer. Brauchen auch dringend Stärkung. Eine Pizzabude auf dem Heimweg hat geöffnet. Wir wollen die Pizza praktisch auf den Parkplatz davor geliefert bekommen. Alles andere ist ja nicht erlaubt. Geht aber auch nicht. Wir müssen vom Parkplatz runter, einen Parkplatz weiter fahren, und bekommen 15 min später pünktlich die Pizzen geliefert. Tut mir echt leid für die Betreiber, dass die aus Angst diesen Unsinn mitmachen müssen.
    Daheim erwarte ich noch Friseurbesuch um 18 Uhr und bekomme einen kurzen Haarschnitt verpasst, während Johnny das Abendessen vorbereitet und Grillfleisch für morgen einlegt.
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  • Day4

    Director‘s Bay-Sonnenuntergang

    March 23 in Curacao ⋅ ⛅ 25 °C

    Um 18.30 Uhr geht hier immer die Sonne unter. Diesen wollen wir am Director‘s Bay heute beobachten. Es ist von Otrabanda aus auch garnicht so weit. Aber irgendwie scheinen wir in die Rush Hour zu kommen. Alle scheinen noch etwas besorgen zu müssen... 🙈 wir schaffen es aber noch rechtzeitig. Wow, der Strandabschnitt ist klein aber wunderschön. An den Seiten ragen Felsen hervor, von denen einige Jungs sogar waghalsige Sprünge ins Wasser wagen. Das Wasser ist unglaublich blau. Hier schnorcheln viele. Von oben aus gesehen dürften hier viele Korallen sein. Auf einem der Felsen genießen wir den Sonnenuntergang.

    Wir nehmen uns vor, hier nochmal herzukommen um zu schnorcheln.

    Hier kommt kurz die Polizei vorbei, schaut aber nur und unternimmt nichts. 😅
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  • Day10

    Kayaking and Snorkelling, Curacao

    December 27, 2017 in Curacao ⋅ ☀️ 27 °C

    A long journey from Granada to Curacao, sailing for 22 hours and arriving at 1200 today. We had a snorkelling and kayaking booked and headed out across Curacao, an island far more developed and 'western' than any we'd been to as yet.

    We kayaked out of the bay (after a stupidly long 'safety' brief which had little safety information despite it's longevity, largely due to the guide believing he was a comedian) and into quite a strong swell. We were able to kayak right up to the oil refinery logistics in the sea as well as to more forts, before beaching up for some snorkelling amongst a small shipwreck. The fish here were equally as incredible and impressive as any we had yet seen and they certainly weren't shy.

    The trip was great fun, but we ended up speaking to Thomson about it as it appeared rather unsafe for a great portion of the trip, including kayaking all around mooring lines and rusted stantions with little direction - in the swell, some of the more inexperienced kayakers did seem to struggle. A shame, as it was a really excellent trip, but a little more thought needed, given that prior experience was not required to sign up.

    Back in Willemstad, we did a spot of shopping in the floating market, got caught in a Caribbean downpour and enjoyed the Queen Emma swing bridge before returning to the boat. We were victorious in this evening's trivia, helped by the fact the questions were a repeat of a set from last week! But the best entertainment of the evening was the fifteen minute faff watching the pilot boat try to collect the pilot from our ship - in the swell the pilot made a few attempts to get off our ship, before the pilot boat having to go around the other side of our ship to escape the swell and finally recover the pilot, to a great cheer from all the passengers and crew on deck!
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  • Jul30

    Curacao dag 2 maandag

    July 30, 2018 in Curacao ⋅ ☀️ 31 °C

    In de ochtend naar Fort Beekenburg gereden wat aan de oostzijde van curacao ligt en tevens naar het quarantainehuis dat vlak bij het fort ligt en waar vroeger zeelieden moesten verblijven om er zeker van te zijn dat ze geen ernstige ziekte meenamen naar Curaçao. Daarna naar Mambobeach gegaan, maar dat was erg toeristisch en commercieel ingericht en daarom zijn we daarna naar Daaibooi beach gegaan. Toen we daar even lagen wilde we drankje en ligbedden gaan halen, maar kon er niet gepint worden.... Omdat we nog steeds geen cash hadden zijn we weer naar Portomari gereden wat vlakbij lag.
    Toen we daar op ons ligbedje lagen kwamen de varkens wel over het strand getjokt. Erg grappig om te zien.
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Jan Thiel