Czech Republic
Litoměřice District

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    • Day 15

      Vítejte v České republice 🇨🇿

      September 15, 2022 in Czech Republic ⋅ ⛅ 14 °C

      Als ich Montag Morgen aufstand, war Mandy bereits auf Arbeit. Wir hatten abgesprochen, dass wir vor meiner Abfahrt noch einen Kaffee gemeinsam trinken. Ihre Arbeit liegt nur fünf Gehminuten entfernt.
      Während ich meine Sachen zusammen räumte, vermisste ich eine Sache - die Lust loszuradeln. Auch nach längerem Suchen fand ich sie nicht und fragte Mandy, ob sie mich spontan noch einen Tag länger ertragen würde. Würde sie. Anschließend rief ich meine Kollegen an der Deutsch-Tschechischen Grenze an und reservierte ein Zimmer von Dienstag auf Mittwoch. Alles war für einen weiteren Tag in Dresden geregelt und ich traf mich mit Mandy auf den versprochenen Kaffee.
      Mandy musste danach noch ein paar Dinge erledigen und ich vertrieb mir die Zeit mit einem Telefonat auf den Elbwiesen. Als sie wieder zurück war, hatte sie mir ein kleines Add-On ihres Care-Pakets mitgebracht. Sie hatte mir bereits ein paar Nüsse, eine liebe Karte, Kaffee und eine Dose „Popoflott-Bike-Salbe“ als Welcome-Geschenk hingestellt. Die Salbe ist Teil ihrer eigenen Marke „Fragantura“ - handgemachte Cremes, Öle und Tees aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen. Heute hatte sie noch eine Goldröschensalbe, Jod-Salbe und Sprühpflaster für den Fall der Fälle (der hoffentlich niemals eintreten wird) mitgebracht.
      Am Abend gingen wir in der Dresdner Neustadt etwas essen und ich konnte mich zumindest ein wenig für die herzliche Gastlichkeit erkenntlich zeigen. Über den Goldenen Reiter, Fürstenzug und Frauenkirche ging es mit den Rädern zurück.
      Am nächsten Tag musste Mandy in Pirna arbeiten, was zufällig direkt auf der Hälfte meiner heutigen Etappe lag und wir verabredeten uns erneut auf einen Pausenkaffee.
      Ich räumte in aller Ruhe meine Sachen zusammen und rollte gegen 11 Uhr los. Bis Bad Schandau, meinem heutigen Ziel, war es nur eine Marathon Distanz. Ich hatte somit keine Eile. Meine Motivation war irgendwie noch immer nicht aufgetaucht. Dabei fehlte es mir nicht an der Lust Radzufahren. Das machte Spaß. Camino fährt sich traumhaft und das Wetter spielte heute auch mit. Doch ich fühlte mich allein. Ich war es ja auch. Deshalb fiel mir der Aufbruch schwer und mich beschäftigte bis Pirna der Gedanke, warum ich das mache.
      Ich war vor drei Jahren auch nach Norwegen und sogar nach Neuseeland allein gereist. Ich kann gerade nicht sagen, ob ich da ein ähnliches Gefühl hatte. Ich kann mich nicht erinnern. Ich neige dazu, negative Dinge schneller zu vergessen als positive. Eine hilfreiche Eigenschaft. Rückblickend fühlte ich mich nur sehr selten allein.
      Vielleicht war es auch der Gedanke, dass es ab jetzt kaum noch bekannte Personen geben wird, die ich treffen kann. Ich befuhr unbekanntes Terrain. Ich beschloss, zumindest bis Prag zu radeln und auf dem Weg dorthin zu überlegen, was und wie ich weiter mache.
      In Pirna suchte ich Mandy und wir tranken einen Kaffee zusammen in der Sonne. In unserem Gespräch fiel in anderem Zusammenhang der Satz „Wozu und wofür macht man das alles?“. Er scheint wohl gerade recht allgemeingültig.
      Mandy schrieb mir noch eine liebe Botschaft in meinen Pilgerpass. Dann ging sie zurück an ihre Arbeit und ich fuhr weiter. Über den Marktplatz von Pirna fuhr ich zurück zur Elbe und spulte die verbleibenden 20 Kilometer zur Grenze hinunter.
      Ich konnte die Landschaft jetzt mehr genießen als heute Vormittag. Es lag teilweise an meiner Stimmung aber auch an der Landschaft selbst. Zudem erhielt ich liebe Nachrichten von Menschen, die mir sehr wichtig sind. Ich fühlte mich gar nicht mehr allein und eine tiefe Dankbarkeit für die Menschen in meinem Leben.
      Links und Rechts der Elbe türmten sich nun Felsen auf und ich passierte so beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Basteibrücke oder die Festung Königstein.
      Eine Sache trübte diese Aussicht und mein Fahrgefühl dennoch. Es waren winzig kleine Fliegen. Unzählige. Das meine ich, wie ich es schreibe. Ich erinnerte mich leidvoll an Niko‘s Worte, ich bräuchte eine Fahrradbrille.
      Ich bin oft in der Natur und jogge beispielsweise im Treptower Park an der Spree regelmäßig. Auch dort kenne ich Schwärme dieser kleinen Plagegeister. „Augen zu und durch“ ist dort mein Motto. Beim Laufen mag das gehen - beim Radfahren ist „Augen zu“ kein guter Rat. Und an der Elbe waren es keine begrenzten Schwärme. Die kleinen, nervigen Biester zogen sich kilometerweit. Dabei waren die Fliegen gar nicht richtig als Schwärme zu sehen. Vielmehr waren sie im Gesicht, auf der Brust, auf den Armen und - am schlimmsten - in den Augen zu spüren. Die Streckenführung beinhaltete immer wieder leicht abschüssige Passagen und so bekam ich gut 25 bis 30 km/h auf Camino`s Reifen. Es fühlte sich an, als würde es regnen, als die kleinen Fliegen gegen meine Haut prasselten. Ich senkte den Kopf und versuchte so gut es ging, die Strecke vor mir zu erahnen. Trotz aller Vorsicht landete doch immer wieder eine Fliege in meinen Augen, welche ich mir bei der Fahrt raus wischte. Fahrtwind, Fliegen, Tränen - es war kein Spaß und ich wusste, was meine nächste Investition bei passender Gelegenheit wäre.
      Irgendwann war der Spuk dann doch vorbei. Mein hellgrünes Shirt war mit unzähligen schwarzen Punkten gespickt. Witzig war, dass fast alle davon flogen, als ich anhielt. Sie hafteten vorher wegen des Fahrtwindes und meines Schweiß an mir. Okay - sie waren in ihrer Situation auch nicht zu beneiden.
      Als ich mich die kurze Steigung zur Dienststelle im kleinsten Gang hochgeleiert hatte, wurde ich bereits erwartet. Ich war angemeldet und erhielt den Zimmerschlüssel.
      Natürlich war mein Zimmer mal wieder in der obersten Etage. Netterweise hatte man mir ein Eckzimmer am Ende des Ganges gegeben. So hatte ich wegen der Fenster an zwei Seiten ausreichend Licht.
      Die Dienststelle lag sehr idyllisch an einem Hang und ich hatte von meiner Stube einen herrlichen Blick auf die Elbe und Bad Schandau. Sie hatte den BGS-Charme der 2000er Jahre. Bett, Tisch, Schrank, Kühlschrank, Waschbecken. Toilette und Bad befanden sich auf dem Flur. Ich fühlte mich an meine Ausbildung erinnert und trotz der spartanischen Ausstattung auch irgendwie wohl.
      Ich schnappte mir nochmal Camino und fuhr über die Elbe nach Bad Schandau. Für morgen war ganztägig Regen angesagt. Schweren Herzens hatte ich bereits beschlossen, einen weiteren Ruhetag einzulegen. Ganztägig bei Regen zu fahren, hatte ich nicht vor. Da bei Regen auch nicht die Möglichkeit bestand, sich Bad Schandau näher anzuschauen, nutzte ich hierfür den Rest des Tages. Just in dem Moment, als ich dachte, ob es hier wohl ein Fahrradgeschäft gäbe, entdeckte ich ein Sportgeschäft. Sie müssen Fahrradbrillen haben! Hatten sie auch.
      Bei meinem weiteren Streifzug durch Bad Schandau entdeckte ich eine Therme und im dann einen Historischen Aufzug. Mit der Therme war der morgige Regentag doch noch gerettet. Und über den Aufzug gelang ich auf einen kleinen Wanderweg oberhalb von Bad Schandau. Ich genoß die schöne Aussicht auf Bad Schandau bei untergehender Sonne und fuhr anschließend in meine Stube.

      Am folgenden Tag regnete es wie vorhergesagt nahezu ganztägig und ich genoss die Wärme der Sauna in der Toskana Therme. Da ich keine Badesachen dabei hatte, blieb mir der Rest der Therme leider verwehrt. Sonst passierte an diesem Tag nicht viel, was ich hier erwähnen könnte.

      Am nächsten Morgen waren nur noch die Straßen nass. Von oben kam nix neues dazu. Es war Zeit, endlich die Grenze zu überqueren und weiter Richtung Prag zu radeln. Ich hatte mir ein markantes Grenzzeichen oder eine Tafel vorgestellt, um ein schönes Erinnerungsfoto zu machen. Leider gab es das auf meiner Elbseite nicht. Doch auf der anderen Seite sah ich ein paar Fahnenmasten mit verschiedenen Flaggen. Das musste wohl die Grenze sein. Anschließend las ich an einem Gebäude in deutscher Schrift „Zigaretten & Alkohol“ - das kannte ich aus meiner Heimat, ich musste mittlerweile in Tschechien sein.
      Der Radweg blieb in bestem Zustand und seit dem Stück in Sachsen-Anhalt konnte mich eh nichts mehr schocken. Ich wollte in drei Tagen die gut 180 km bis Prag schaffen. Um ein wenig Puffer für die verbleibenden Tage zu haben, buchte ich eine Unterkunft in Lovosice. Ein kleines, unspektakuläres Örtchen in ca. 71 km Entfernung.
      Ich rollte dahin und ohne es richtig zu merken, waren die Felswände links und rechts der Elbe verschwunden und dem Flachland gewichen. Meine Gedanken lies ich ebensoweit schweifen. So zogen Felder und Höfe, Kirchen und Schlösser, kleine und größere Orte dahin. An zwei Cafés entlang des Weges machte ich jeweils eine kurze Rast. Weder das Wetter noch die Vorstellung der heutigen 70 Kilometer ließen mich lange sitzen. Es war mittlerweile kalt und wenn ich mich nicht bewegte, fror ich aufgrund des frischen Windes und meiner durchgeschwitzten Klamotten doch recht arg. Ich überlegte, ob ich mein Fahrradabenteuer vielleicht in etwas wärmere Breitengrade verlegen sollte. Denn das Radfahren an sich bereitete mir sehr viel Freude. Wenn die Sonne schien, genoss ich das stille dahingleitet entlang der Elbe sehr. Aber vielleicht waren die Sonnentage hier dann doch langsam zu Ende. Ich werde mir in Prag überlegen, wie es weitergeht.
      Lovosice hatte erwartungsgemäß nicht viel zu bieten. Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, drehte ich eine kurze Runde durch das kleine Stadtzentrum und nahm mir von dort eine Pizza mit auf mein Zimmer. Mehr passierte hier nicht.

      Die Sonne schien als ich aufwachte. Morgenroutine, Frühstück und gegen elf fuhr ich los.
      Heute erneut über 60 Kilometer und so verblieb nur noch ein lockeres Ausrollen bis Prag für den nächsten Tag. Es ist erstaunlich, welchen Einfluss das Wetter auf meine Stimmung hat. Die Sonne schien. Mit Rückenwind rollte ich mühelos dahin. Mein Körper schien sich ebenfalls langsam an die Bewegung und Belastung gewöhnt zu haben. Ohne große Anstrengung erreichte ich 26, 27 machmal knapp 30 km/h auf ebener Fläche. Es machte großen Spass. Ich legte mir eine alte Predigt des Berlinprojektes aus 2015 als Podcast auf die Ohren. Bodo Park, ein Gastprediger aus Frankfurt, predigte zum Thema „Laufe deinen Lauf!“. Mich sprach der Titel an und einige seiner Aussagen konnte ich sehr gut nachempfinden. Es ging um Vergleiche. Um den Blick nach links und rechts, statt gerade aus auf den eigenen Weg. Es ging um die innere Unruhe, immer etwas erleben zu müssen. Ich fühlte mich angesprochen. Ich hatte ähnliche Gedanken bezüglich meines Sabbaticals. Nicht selten dachte ich darüber nach, ob ich diese freie Zeit nicht besser nutzen müsste. Auf Instagram sah ich viele Bilder von mir mehr oder minder bekannten Menschen auf denen weiße Strände, beeindruckende Berge oder atemberaubende Sonnenuntergänge an den entlegensten Orten zu sehen waren. Ich hingegen radelte bei beginnendem Herbstwetter von Berlin nach Prag. Irgendwie unspektakulär und vielleicht sogar verlorene Zeit? - dachte ich manchmal bei mir. Dann erinnerte ich mich an die Aussage eines Menschen, den ich vor kurzem auf meiner Tour getroffen hatte. Als ich ihm von meinem Sabbatical und meiner geplanten Tour erzählte, sagte er „Du lebst mein Leben“. Er meinte damit, das Leben, dass er sich wünschte. Damals brachte mich die Aussage bereits kurz zum Nachdenken und nun kam der Gedanke zurück. Mir ist bewusst, wie gesegnet ich bin, diese Zeit für mich zu haben. Ich bin völlig frei und kann tun und lassen, was ich möchte. Möchte ich schöne Strände sehen, sollte ich das tun. Bereitet es mir Freude, die Elbe entlang zu radeln und dabei solche Gedanken zu haben, sollte ich es ebenfalls tun. Möchte ich nach Tibet, sollte ich mir einen Weg dahin suchen. Eines ist bei alledem nur wichtig - ich sollte es tun, weil ich es möchte und nicht, weil ich schöne Bilder auf Instagram posten möchte. Selbiges gilt ehrlicherweise auch für diesen Blog. Ich sollte nichts tun, nur um hier etwas tolles schreiben zu können. In diesem Moment wäre es tatsächlich verlorene Zeit.
      Überraschender Weise erwähnte und zitierte Bodo Park aus dem Buch „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“. Ich hatte dieses Buch vor etwa zwei Jahren geschenkt bekommen und mit großer Freude gelesen. Manche Personen, Gedanken und Dinge begegnen einem im Leben scheinbar wieder. Wann und warum das ist, bleibt ein Rätsel. Es nicht einfach als Zufall abzutun und stattdessen einen möglichen Sinn dahinter zu suchen, bereitet mir viel Freude. Das Buch ist jedenfalls eine Empfehlung für alle, die den kleinen Prinzen mögen und auch schon einmal einen Kaffee am Rande der Welt getrunken haben.
      Mit diesen Gedanken rollte ich dahin und genoss die Zeit, die mir geschenkt ist.
      Ich war kurz vor dem heutigen Ziel, als der Wind plötzlich auffrischte und statt von hinten, von schräg vorn kam. Ich hatte nur noch etwa drei Kilometer, doch diese wurden härter als die heutigen 60 Kilometer zuvor. Mein Weg führte nun direkt gegen den Wind, welcher immer stärker wurde. Ich schaltete weiter runter und kämpfte stellenweise mit 13 km/h gegen den Wind an. Ich erinnerte mich an eine liebe Person, die in dieser Situation sicher ihren Frust rausgeschrien hätte. Ich war mutterseelenallein auf weitem Feld - warum probierte ich diese Frustbewältigung nicht auch einmal? Ich schrie so laut ich konnte. Eine leichte Befreiung war spürbar - mehr nicht. Der Wind nahm dadurch aber leider nicht ab und wirklich leichter fuhr es sich danach auch nicht. Vielleicht fehlt mir Übung, meine Emotionen ungefiltert rauszulassen?
      Auch wenn es noch so windig ist, drei Kilometer sind wirklich kein Hexenwerk und irgendwann geschafft. Der Empfang in meiner heutigen Bleibe war sehr freundlich und sie Strapazen von eben sogleich vergessen. Es mutet nach einem alten Bauernhof an, welcher mit samt seinen Nebengebäuden zu einem Hotel mit Restaurant ausgebaut wurden. In der Mitte war ein kleiner Teich mit Stühlen und Tischen angelegt. Alles sah sehr idyllisch aus und ich entschloss mich nach kurzer Bedenkzeit, hier zwei Nächte zu bleiben.
      Heute ist dieser Ruhetag und ich komme nach langer Zeit mal wieder dazu, einen Blogeintrag zu schreiben. Morgen fahre ich weiter nach Prag. Es sind nur entspannte 38 Kilometer. Allerdings zeigt mir Komoot eine heftige Steigung an. Ich lasse mich überraschen. Heute wird gechillt und die Annehmlichkeiten meines riesigen Drei-Personen-Zimmers genossen.
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    • Day 5

      Idyllische Fahrt nach Roudnice

      June 12 in Czech Republic ⋅ ⛅ 16 °C

      Nach 20 idyllischen Kilometern, brauchten wir Doping in Form von Kaffee. Am Fluss, konnten wir nichts finden, aber das Navi leitete uns sowieso in die Stadt. Dort hatten wir sogar die Auswahl zwischen zwei Cafes, wenn auch an einer großen Straße. Das ausgesuchte Café stellte sich als modernes Szene-Café für junge Leute heraus. Also wollte ich doch einmal ein paar Kreationen probieren und bestellte einen Affogatto und einen Corretto. Heike hatte einen Eiskaffee. Alles war prima! Aber zum Glück waren wir bereits fertig, als ein pseudo-gebräuntes, Schicki-Micki-Mädel, mit einem sehr aufdringlichen Parfum und einer schrillen Lache, sich neben uns setzte. Also ergriffen wir die Flucht und machten uns wieder auf den Weg.Read more

    • Day 4

      Litomerice

      June 3 in Czech Republic ⋅ 🌙 12 °C

      Start 09 :30 von Melnik .Thomas fährt mit Luftballons am Rad er hat Geburtstag. Der Weg führt immer an der Elbe entlang. An einem Olympiastützpunkt für Ruderer machen wir Pause. Weiter geht's nach Roudnice . Hier Einkehr für lecker Kaffee und Kuchen. Gegen 16:30 erreichen wir unser Ziel Leitmeritz. Abends eine Geocache- Tour und dann ins Restaurace. 58 km nicht sehr anstrengend.Read more

    • Day 5–6

      Mělník Altstadt

      June 12 in Czech Republic ⋅ ☀️ 14 °C

      Start um 9.30 Uhr, als endlich die Sonne durchblinzelte. Heute, so versprach mir Heike, sollte es nur eben dahin gehen. Aber erst wollten wir auf die Burg in Melnik und das ging wieder steil nach oben. Aber es hat sich gelohnt! Der Ausblick auf den Zusammenfluss von Moldau und Elbe war fantastisch und auf die schöne Landschaft drumherum. Sogar Wein gibt es hier. Auch die Bürgerhauser und der tolle Brunnen am großen Friedensplatz waren richtig malerisch.
      So entspannt konnte es losgehen. Zuerst mal Neyla übernehmen, die durfte heute ein Stück mitlaufen.
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    • Day 2

      Der 51.

      June 13, 2023 in Czech Republic ⋅ ⛅ 17 °C

      Heute wollen wir schön essen gehen Holger hat eine Karte bekommen und der weg ist eingezeichnet. Natürlich erst mal durch Berge und Wald ca 5 km das Restaurant war nur 800m entfernt. Hat sich gelohnt das Essen war super und später noch in die Havanna BarRead more

    • Day 2

      Burg Königstein

      June 13, 2023 in Czech Republic ⋅ ☁️ 19 °C

      Zweiter Tag über Königstein nach Tschechien. Der Anstieg zur Burg war eine Qual aber hat sich gelohnt. Kurz vor der Burg Holger verloren hatte wohl höhenangst. Auf der Burg ein Gewitter also schnell weiterRead more

    • Day 4

      Ústí-Velké Žernoseky-Litoměřice-Roudnice

      August 2, 2022 in Czech Republic ⋅ ⛅ 22 °C

      Start Elbe aufwärts am frühen Morgen von Ústí nad Labem nach Velké Žernoseky. Unterwegs einzigartige Rundfahrt auf dem Baggerweiher. Um 10:00h Weindegustation auf dem Schiff. Weiterfahrt nach Litoměřice. Mit einem Rundgang wird diese einst reiche, königliche Stadt besichtigt. Die Florentina liegt über Nacht in Roudnice.Read more

    • Flaschenpost von der Elbe

      June 5, 2019 in Czech Republic ⋅ ☀️ 28 °C

      Ahoj aus Leitmeritz, aus dem Kloster, wo ich offenbar hingehör... Echte Mönche hab ich hier keine mehr gesehen, aber Bier wird gebraut. Also auch ein Kulturkloster, Braukultur!

      Neben nemluvím česky, was heisst ‚ich spreche kein Tschechisch‘, und was ich inzwischen gut genug sage, um danach auf tschechisch zugetextet zu werden, konnte ich - natürlich - als erstes in der Landessprache ein Bier bestellen. Kommt nur mir das so vor, oder lernt man das immer gleich am Anfang? Ich kann jedenfalls in mehr Sprachen sagen ‚ein Bier bitte!‘ als z.B. ‚ich liebe Dich!‘. Wir sollten unsere Prioritäten überdenken!

      Ich durfte mein Rad hier im Kloster zwei Tage parken und konnte so entspannt ohne Ballast Prag besuchen. Danke an die Menschen, die ein gutes Wort für die Stadt eingelegt hatten - ich wäre glatt drumrumgefahren. Wir waren vor Jahren schon mal da, mit dem Rad auf Durchreise, und ich habe irgendwie nur die Menschenmassen wahrgenommen. Wo hatte ich nur meine Sinne? Ich muss irgendwann nochmal länger hin, bin sehr angetan. Vielleicht in irgendeinem melancholischen Herbst, steht der Stadt sicher gut, jetzt war es hot, hot, hot...

      Zum Glück taut auch mein aktives Englisch mehr und mehr auf - ich habe in Prag nette neugierige amerikanische Ehepaare und eine Augenärztin aus Peking kennengelernt, die mir erklärt hat, wie Chinesisch auf dem Handy funktioniert.

      Mit Tschechen habe ich hingegen (leider) eigentlich noch nicht gesprochen, bis auf meine beiden Stadtführer, die mir vieles viel näher gebracht haben, und die ich glücklicher- und zufälligerweise mit nur wenigen anderen Touris teilen musste.

      Auf dem Land dann verwegenere Einheimische, die die Bärte, die auch bei uns die Jungs jetzt so gern tragen, wirklich leben, und wo man sein Wechselgeld hier und da besser kontrollieren sollte (musste ich feststellen). ‚Wer nicht stiehlt, bestiehlt seine Familie‘ hat Stadtführerin Jelena eine tschechische Redensart aus den langen kommunistischen Jahren übersetzt, und ihrem Volk immer noch einen Hang zum Korrupten attestiert.

      Wenn man sich die Bilder von gestern Abend anschaut, scheint vielmehr der Wille zum friedlichen Protest gegen einen Korrupten in den Tschechen zu sein. Hoffe sie sägen ihren torkelnden Trump-Verschnitt bald ab.

      Ich bin hier fünf km von Theresienstadt entfernt und da immer sehr angekratzt... Habe es mir nicht (nochmal) angesehen, fahre aber an Auschwitz vorbei und werde die Gedenkstätte sicher besuchen - sollte da gut für mich sorgen, dass ich auch jemanden zum Reden habe, vielleicht über Warmshowers...

      Der Plan für heute: Die Elbe runter in die Böhmische Schweiz. Mal schaun bis wo, ein Platz am See wär toll!

      Hier noch ein paar Fotos aus der Serie ‚Prag - blöd im Bild‘, das Suchbild ‚Finde die fünf Unterschiede‘ von einer Litfasssäule in Karlsbad, und der Beweis, dass ich auch ganz normale Urlaubsphotos machen kann - u.a. die Eger bei Kadań. Und Vorsicht - der Feind hört mit 🙃

      Einen sonnigen Tag allseits!

      PS: Habe jetzt 20 km lang meine spärlichen Sprachkenntnisse reflektiert und festgestellt, dass das Pendel vor allem hier im Osten Richtung Alkohol ordern ausschlägt. Den meisten feurigen Südländern hingegen könnte ich auch in der jeweiligen Landessprache meine Zuneigung erklären. Vielleicht weil das Bier hier so billig ist? Oder weil Albano und Romina Power im Gegensatz zu Karel Gott nicht alles auf Deutsch gesungen haben?

      (Wenn man sich im Grenzort Cheb so umgeschaut hat, scheint zumindest für manche deutschen Herren auch die Liebe hier billiger zu sein als zuhause... sah zumindest billig aus. Wobei man sich bei dieser Art Grenzverkehr wohl nicht mit Vokabeln lernen aufhält...)
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    • Day 4–5

      Oh, wie schön ist Tschechien

      March 25 in Czech Republic ⋅ ☀️ 9 °C

      Heute Morgen sind wir verhältnismäßig früh aufgestanden (bei heute 9 Grad in Trudi) um in die Stadt Pilsen gefahren.
      Brauchten wir doch eine Bank um Geld einzuwechseln.
      Das haben wir auch gemacht und sind dann auch schon weiter.
      Wir sind auf dem Weg in Richtung Theresienstadt.
      Haben zwischenzeitlich einen Tankstopp eingelegt und für umgerechnet 1,58/l getankt.
      Die Landschaft wird immer schöner. Wir sind uns einig - heute konnte Tschechien uns endlich "abholen". Es ist so viel schöner als der erste Eindruck vermittelt hat.
      Und dann haben wir auch noch den wahrscheinlich schönsten Stellplatz gefunden.
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    • Day 8

      Litonerice

      July 1, 2023 in Czech Republic ⋅ ☁️ 24 °C

      Heute hieß es Gas geben, Gas geben Gas geben, an Zusammenfluss von Moldau und Elbe vorbei, bis nach Leitmeritz, ganze 92 km! Aber die zwei Akkus und vor allen Dingen unsere Beine haben uns nicht im Stich gelassen! Und hier der Link zu Tour:

      https://www.komoot.de/tour/1192584442?ref=itd&a…
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    You might also know this place by the following names:

    Okres Litoměřice, Okres Litomerice, Litoměřice District, مقاطعة ليتوميريتسه, Литомержице, Districte de Litoměřice, Distrikto Litoměřice, District de Litoměřice, Litoměřicei járás, Լիտոմերիցեի շրջան, Distretto di Litoměřice, ლიტომერჟიცეს რაიონი, Daerah Litoměřice, Powiat Litomierzyce, Округ Литомјержице, لیتومیرشسے ضلع, ლიტომერჟიცეშ რაიონი

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