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Sommerurlaub 2026

Wir haben grob drei Wochen Zeit und fahren in Richung Norden. Leia mais
  • Tintagel Castle - auf Artos’ Spuren

    20 de junho, Inglaterra ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute fahren wir weiter die Küste entlang und landen (wieder mal über teilweise recht abenteuerliche Wege) auf Schloss Tintagel (naja, eher auf den Ruinen dessen, was davon im Lauf der Jahre übrig geblieben ist.

    Der (digitale) Volksmund sagt:
    Schloss Tintagel (Tintagel Castle) ist eine mittelalterliche Ruine an der Nordküste Cornwalls, die vor allem durch die Legende von König Artus berühmt ist, der dort der Überlieferung nach gezeugt wurde. Historisch bedeutsam ist die Anlage jedoch vor allem als Sitz der Earls of Cornwall im 13. Jahrhundert, insbesondere von Richard von Cornwall, der die Burg um 1230 erbauen ließ. Die Verbindung zu Artus ist literarischen Ursprungs (unter anderem durch Geoffrey von Monmouth im 12. Jahrhundert) und nicht historisch belegt, prägt aber bis heute die Wahrnehmung des Ortes.

    Es geht auf jeden Fall viele Höhenmeter runter und rauf. Sehenswert ist es allemal!
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  • Wir sind mal wieder im Pub

    20–21 de jun., Inglaterra ⋅ ☀️ 16 °C

    Den Nachmittag verbringen wir auf dem zwar großen und vollen aber eigentlich recht schönen Parkplatz, auf dem man (für 8 £) sogar übernachten darf.

    Die Sonne kommt raus, grad nett isses.

    Abends landen wir mal wieder im Pub.
    Ich muss zugeben, daß ich die Pubs in England wirklich falsch eingeschätzt hatte, es ist wirklich nett und das Essen ist ausgezeichnet.

    Anschließend noch eine Runde durch den Ort, dann reicht es für heute.
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  • Land‘s End

    21–22 de jun., Inglaterra ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute fahren wir nochmal ein Stück nach Westen.

    Plötzlich geht’s nicht mehr weiter…
    Wir sind am westlichsten Punkt Englands angekommen.

    Anders als der westlichste Punkt Frankreichs (wo wir vor genau drei Jahren und zwei Tagen waren) wird das hier ordentlich ausgeschlachtet und es wurde eine Art „Mini - Disneyland“ mit allerlei Attraktionen aufgebaut.

    Landschaftlich toll ist es trotzdem, und das genießen wir.

    Jetzt erst mal ein Eis im „First and Last House“.

    Anschließend suchen wir uns unseren Übernachtungsplatz für heute und landen auf einer Wiese ein paar hundert Meter weiter östlich.

    Mal wieder mit Meerblick - da könnte man sich daran gewöhnen 🥰
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  • Wir kochen

    21 de junho, Inglaterra ⋅ ☀️ 22 °C

    Ausnahmsweise kochen wir heute mal wieder selbst.

    Wer uns kannst, weiß, daß wir im Urlaub eigentlich meistens abends auswärts essen (oder kurz veschpern), aber oft kochen wir einmal pro Urlaub (oder so) selber.

    Auch mal nett…
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  • St. Michael‘s Mount

    22 de junho, Inglaterra ⋅ 🌬 26 °C

    Oft waren wir ja schon am Mt. St. Michel in Frankreich, aber den „Partnerberg“ hier in England haben wir noch nie besucht.

    Es wird also höchste Zeit!
    Nach einer stürmischen Nacht geht‘s nach dem Frühstück los, nach einigem hin und her stehen wir dann auch auf dem richtigen Parkplatz.

    Das Ticket für den Berg (und auch das Boot, heute ist der Wasserstand leider bis ca. 16 Uhr zu hoch, um die Insel zu Fuß zu erreichen) haben wir schon online besorgt, also ab auf‘s Boot und auf den Berg.

    Wirklich sehr schön hier, auch wenn der Reiz des französischen Pendants noch etwas höher ist.
    Sehenswert auf jeden Fall.

    Wieder zurück an Land lassen wir uns einen kurzen nassen Fußmarsch über einen Teil der überfluteten Zufahrt nicht entgehen (das gilt als Baden, oder?) und machen einen Abstecher auf den Chapel Rock.

    Das ist auch insofern recht angenehm, als daß es heute extrem feucht-warm ist, und die Abkühlung echt gut tut.

    Nett hier!
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  • The Trengilly Wartha Inn

    22–23 de jun., Inglaterra ⋅ 🌬 22 °C

    Nach dem Besuch des Bergs und einem kleinen (regnerischen) Einkaufsstopp landen wir mal wieder an einem Pub.

    Irgendwann müssen wir jetzt dann doch mal das Auto waschen, man erkennt die Farbe kaum noch, blöderweise lässt sich das aber auf den Straßen nicht immer vermeiden 😜

    Wir müssen sagen: BritStops hat uns bisher jedes Mal positiv überrascht!
    Wieder mal ein Ort, an den wir sonst nie gekommen wären, idyllisch im Grünen in einem Flußtal unweit vom Meer.

    Wir übernachten heute beim Pub „The Trengilly Wartha Inn“ und gehen natürlich abends zum Essen dort hin.

    Wieder ein sehr uriger Laden mit freundlicher Bedienung, gutem Essen und einem lokalen Bier dazu. Tolle Sache!
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  • The Eden Project

    23 de junho, Inglaterra ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute wird es warm.
    Schon beim Frühstück zeigt das Thermometer 28 Grad, was für die Menschen hier unglaublich heiß zu sein scheint 🥵.

    Für uns steht wieder mal was auf dem Programm, was ich mehr oder weniger zufällig entdeckt habe:
    Wir starten dem architektonisch sehr interessanten Eden Project einen Besuch ab.

    Das Eden Project ist ein großer botanischer Garten. Auf einer Fläche von rund 50 Hektar beherbergt die Anlage mehrere markante Gewächshäuser in Kuppelform, in denen Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen der Welt präsentiert werden. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Touristenattraktionen der Region, die jährlich Hunderttausende von Besuchern anzieht; so wurde das Projekt 2019 von rund 1,01 Millionen und 2024 von etwa 674.000 Personen besucht.

    Faszinierend.
    Für den Eintritt sind wir dann aber doch zu knausrig, wir belassen es bei einem Cinnamon Bun und einem Scone mit Clotted Cream und Strawberry Jam.

    Lecker, aber viel braucht man danach nicht mehr 🤣
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  • Ein gemütlicher (Strand-) Nachmittag

    23–24 de jun., Inglaterra ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute Nachmittag lassen wir es mal gemütlicher angehen und gönnen uns einen echten Campingplatz.

    Nachmittags geht’s zum Strand, abends essen wir ausnahmsweise mal zuhause 😜.

    Auch mal nett…

  • Heute wird‘s heiß

    24–25 de jun., Inglaterra ⋅ ☀️ 33 °C

    Heute ist Hitze angesagt.
    Es soll über 30 Grad warm werden, wir nutzen dies, um mal ein paar Kilometer in Richtung Osten zu fahren, da wir ja in einigen Tagen schon wieder auf den Zug nach Europa müssen.

    Wir haben uns auch heute wieder (anders, als von uns gewohnt) für einen Campingplatz entschieden, wenn‘s so richtig heiß wird ist es sicher kein Fehler, eine kühle Dusche und den einen oder anderen Baum in der Nähe zu haben.

    Wir landen in einem Ferienpark im Niemandsland.
    Naja, unser Stellplatz ist ganz nett und die Infrastruktur ist gut erreichbar.

    Wir schauen uns im Shop um, verbringen dann den Nachmittag bei 33 Grad im Schatten.

    Ja, wenn man sich nicht bewegt, geht’s ganz gut 😁.

    Als es später kühler wird regt sich ein kleiner Hunger.
    Wir gehen in‘s abgeschlossene Restaurant und landen in der Systemgastronomischen Hölle und bestellen unser Essen über die hauseigene App.

    Das Essen, das wir dann nach einer guten Stunde bekommen ist aber wirklich ok.

    Wir schaffen es sogar zu essen, ohne mit den sehr distanzlosen Möwen teilen zu müssen.

    Und der Ausblick über die Küste ist einfach toll!
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  • Tagesziel: The Fox Inn, Felpham

    25–26 de jun., Inglaterra ⋅ ☀️ 37 °C

    Da es heute noch etwas heißer werden soll als gestern, beschließen wir, nochmal etwas Strecke zu machen.

    In einem der vielen Küstenorte machen wir noch einen kleinen Fotostopp, anschließend gibt es eine Unterbodenwäsche in der Furt.

    Wir legen mal wieder einen Einkaufsstopp ein…Eigentlich sogar zwei, der erste Sainsburys - Superstore war leider komplett stromlos. Faszinierend eigentlich, was passiert wohl mit den ganzen Tiefkühlprodukten? Wir wollen es lieber nicht wissen.

    Bei Tesco klappt es dann…

    Anschließend (die Temperatur steigt unterwegs auf gut 37 Grad) landen wir mal wieder bei BritStops, am „The Fox Inn“ in Felpham.

    Der Platz ist jetzt nicht super - idyllisch, aber durch kluges Parken schaffen wir uns unseren eigenen Innenhof.

    Wir gammeln etwas im Schatten rum, später dann ein Ausflug an‘s (und natürlich auch in‘s) Meer.

    Abends: eh klar, wir gehen in den Pub.
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  • Seven Sisters in the Mist

    26 de junho, Inglaterra ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einer windigen und extrem heißen Nacht gehen wir erstmal zu Tesco, abkühlen und einkaufen…

    Mehr oder weniger zufällig geraten wir anschließend in die Nähe des Naturschutzgebiets, das sich um die „Seven Sisters“ erstreckt.

    Die Seven Sisters sind eine berühmte Reihe von sieben kreidezeitlichen Klippen an der Südküste Englands, die sich zwischen den Städten Eastbourne und Seaford in der Grafschaft East Sussex befinden und die schon lange auf meinem Plan stehen. Diese markanten, weißen Felsformationen sind Teil der South Downs und bekannt für ihre spektakuläre Küstenlandschaft, die durch das wellenförmige Auf und Ab der sieben Gipfel charakterisiert ist.

    Wir parken oben auf der Klippe, von hier aus hat man den besten Blick auf die Küste…

    … wenn es denn das Wetter zulässt 😜.

    Wir können auf unserer kleinen Wanderung eine der sieben erahnen, der Rest ist mit dichtem Nebel bedeckt.

    Wettertechnisch ist das heute eh wieder faszinierend, es hat 16 Grad weniger als gestern um die Zeit und wie gesagt Nebel.

    Wir warten etwas, dann geben sich ein paar weitere der Schwestern die Ehre, die in der Sonne so richtig strahlen.

    Ein tolles Naturschauspiel.

    Auf dem Rückweg kommt uns eine mindestens fünfzigköpfige asiatische Reisegruppe (stilecht mit Fähnchen vorneweg) entgegen. So kann‘s gehen.
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  • Tagesziel: Cannon Camping, Pevensey Bay

    26–27 de jun., Inglaterra ⋅ ☀️ 22 °C

    Von den sieben Schwestern fahren wir noch ein paar Kilometer weiter nach Osten und landen schließlich auf dem Cannon Camping & Caravan Park , Pevensey Bay.

    Ein kleiner familiengeführter Platz, genau das richtige für heute Nacht.

    Nachmittags sitzen wir im Schatten und genießen die Temperatur, zwischendrin bringen wir unser Fahrzeug innen etwas auf Vordermann, später dann endlich mal wieder ein Veschper.

    Abends laufen wir noch an den Strand.
    Schrecklich und faszinierend zu gleich sind für uns diese Betternburgen - Konservendosen - Mobilehomeparks. Hunderte exakt gleich aussehende Blechdosen au der Fläche zwischen Straße und Meer aufgereiht. Kaufpreis 35000 £ aufwärts.

    Naja, die Nachfrage scheint da zu sein…

    Schnell weiter.
    Wir genießen den Sonnenuntergang am Strand (leider nicht über‘m Meer).
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  • Ein kurzer Besuch in Dungeness

    27 de junho, Inglaterra ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute müssen wir uns ja so langsam auf den Weg nach Folkestone machen, dort wartet ein Zug auf uns.

    Nach dem Frühstück machen wir aber noch einen kleinen Zwischenstopp im Landschaftsschutzgebiet Dungeness.

    Hier gibt’s viel Strand, Natur, eine Schmalspurbahn, das ganze idyllisch flankiert von zwei Leuchttürmen.

    Direkt nebenan (weit weniger idyllisch) ein Monument der wohl größten Fehlentscheidungen der Menschheit: ein AKW.

    Nett hier.

    Wir machen einen Spaziergang von den Leuchttürmen an den Strand und genießen nochmal die englische Südküste.
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  • Zurück in der EU

    27–28 de jun., França ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach unserem Stopp am Strand fahren wir wieder zu unserem LeShuttle - Terminal zurück, mal sehen ob wir (wie bei der Hinfahrt) kostenfrei einen früheren Transport erwischen können.

    Heute ist dort irgendwie der Wurm drin, die Züge fahren durchschnittlich eine Stunde später als geplant, teils fallen sie aus und eine halbwegs vernünftige Anzeige ist auch nicht zu bekommen.

    Naja, uns eigentlich egal, wir sind in Urlaub und das Terminal hat eine angenehme Temperatur.

    Wir besorgen uns einen Happen zu essen und einen Kaffee, dann warten wir, bis wir dann doch irgendwann aufgerufen werden (J3).

    Kurz vor 18.30 geht es los, Zollkontrolle, Gaskontrolle und so weiter…
    Klappt alles, ein paar Minuten später sind wir auf dem Zug.
    Die Rückfahrt dauert ca. 1,5 Stunden (35 min. Fahrzeit und eine Stunde Zeitverschiebung), irgendwann heißt es dann „Bienvenue en France“.

    Oh Mann, die ersten Kreisverkehre sind gefährlich, dann gewöhnt man sich auch daran wieder.

    Da in Calais morgen ein Marathon stattfindet ist die Stadt komplett überfüllt, wir fahren noch ein paar Kilometer weiter und landen in Gravelines.

    Hier waren wir vor etlichen Jahren mit dem blauen Bus auf dem „Camping des Dunes“, heute stehen wir ganz unspektakulär auf einem Parkplatz davor.

    Wir versuchen, auf dem Campingplatz noch was zu essen zu bekommen, es ist aber blöderweise schon eine Stunde später als gestern um die Zeit, die Bar macht gerade zu.

    Naja, gibt es halt noch ein Brot mit Clotted Cream.
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  • Holland, was für ein Kackland

    28 de junho, Países Baixos ⋅ 🌬 22 °C

    … was soll ich sagen.

    Nach einer ruhigen Nacht (erstaunt waren wir, zu welchen Zeiten in Frankreich Glas im Container recycled wird 😜) fahren wir zum Super U, Frühstück kaufen und essen dann auch gleich dort.

    Dann wollen wir weiter nach Holland.

    Nachdem wir vor einigen Jahren mit dem Bus schon ein paar schlechte Erfahrungen mit Holland gemacht hatten, wollten wir der Region nochmal eine Chance geben.

    Naja, sauber verkackt.
    Wir hatten uns einen offiziellen Übernachtungsstellplatz raus gesucht und wollten dort unser Lager aufschlagen.

    Parkschein kam keiner, die Schranke ging dann irgendwann einfach so auf. Platz gesucht und ab zur Rezeption des angeschlossenen Campingplatzes, da gab’s ein Ausfahrticket, das wir morgen für die Ausfahrt nutzen können.

    Alles gut.

    Gerade als wir in unser Éclair beißen wollen, kommt ein extrem unfreundlicher Mensch auf dem Fahrrad an und scheucht uns vom Stellplatz weg.

    Hier darf nur zwischen 19 und 10 Uhr mit dem Camper geparkt werden.

    Genau unser Humor, gerade wurde uns noch an der Rezeption bestätigt, daß wir dort stehen dürfen.

    Was für ein (sorry an alle Hollandliebhaber:innen) Kackland! Holland mag ja ein nettes Land sein, für unsere Art, Urlaub zu machen, ist es aber nachhaltig durchgefallen. Schnell weg hier!

    Kurze Zeit später stehen wir in Belgien an einem netten Stellplatz. Das Éclair gönnen wir uns in dem Fall halt nicht in Holland.
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  • Blankenberge, Belgien

    28–29 de jun., Bélgica ⋅ 🌬 22 °C

    Wie schon gesagt sind wir ja heute Vormittag endgültig aus Holland geflüchtet…

    Jetzt stehen wir auf einem recht zentralen Stellplatz mit guter Infrastruktur in Blankenberge, ca. 50 Kilometer von unserem Traumstellplatz von vorletzter Woche entfernt.

    Auch hier fährt (dieselbe) Tram direkt am Platz vorbei. Man kann mit dieser die belgische Küste einmal komplett abfahren. Faszinierend.

    Wir packen heute auch endlich mal wieder unsere E-Roller aus, um die es in den letzten 11 Tagen sehr ruhig geworden war.

    Wie wir erst nach unserer Einreise nach England festgestellt haben, sind diese in Großbritannien auf öffentlichen Straßen verboten.
    Komische Sache, aktuell läuft ein Pilotprojekt zur Genehmigung der Dinger nach Befähigungsnachweis, man darf gespannt sein.

    Holland enttäuscht aber auch bei diesem Thema nicht: überall purzeln Radfahrer wie besoffen in der Gegend rum, als ob sie komplett alleine auf der Welt wären, aber E-Scooter sind bei Strafe verboten. Sogar das mitführen solcher Teufelsgeräte kann (sofern diese sichtbar getragen werden) bestraft werden.

    Wir sind ja aber wieder in Belgien, hier darf man mit seinem E-Scooter machen, was man möchte.
    Wir sagen: Tolle Sache…

    … und machen uns gleich mal auf den Weg, die Stadt zu erkunden.

    Nett.
    Leider fällt auf dem Weg mein Display aus und ich weiß nicht, ob ich den Scooter wieder anbekomme wenn er mal aus ist.

    Das probieren wir aus, als wir wieder am Platz sind. Klappt. Also fahren wir nochmal los, um am Strand etwas zu essen.

    Lecker.

    Am Rückweg stoppen wir noch an einem verlassenen Hallenbad mitten in der Stadt. Sehr interessant.

    Mal sehen, wo wir morgen hin fahren…
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  • Tagesziel: Antwerpen

    29–30 de jun., Bélgica ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute verabschieden wir uns für‘s Erste wieder vom Meer und fahren in Richtung Osten.

    Wir landen in Antwerpen auf einem einfachen aber angenehm grünen Platz in der Nähe des Zentrums.

    Nachmittags machen wir einen Ausflug mit der Tram in die Stadt und laufen durch die Altstadt.

    Wir müssen zugeben, Antwerpen ist wirklich nett, scheinbar haben wir Belgien echt unterschätzt!

    Unser Abendessen nehmen wir heute auf der Terrasse zu uns.

    Kurz vor 21 Uhr quetscht sich dann ein Mietcamper auf die Terrasse, wir hatten eigentlich gehofft, daß uns das Kuschelcampen in diesem Urlaub erspart bleibt…

    Fußball auf dem Handy, Dosenbier, Zigarettenrauch und freudig zelebrierte Darmtätigkeit, was will man mehr 🤮.

    Naja, man kann nicht immer alles haben, morgen fahren wir ja weiter.
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  • Meck A. Dings, ääähm, Bums Outlet

    30 de junho, Países Baixos ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht (die Terrassenbesetzer sind zum Frühstück glücklicherweise schon weg) geht’s heute wieder nach Deutschland.

    Nach dem Frühstück starten wir noch kurz die 30 Grad - Wäsche im Bad, dann geht’s auch schon los.

    Wir machen noch einen Zwischenstopp zum Tanken und anschließend bei einem Supermarkt (im weitesten Sinne).
    McArthurDingsBumsOutlet oder so (treue Leser:innen kennen meine Begeisterung für solche Orte ja schon).

    Wir reihen uns ein in die Meute von Dopaminsklaven (Gerüchten zufolge wird bei mir allerdings eher Cortisol ausgeschüttet) und deren willenloser Papiertütenträger.

    Ich lasse mal die Bilder sprechen 😜.
    Georg findet dann aber doch noch was, um seine Papiertüte zu füllen.

    Erstaunlich billig sind heute Sporthemden mit Deutschlandfahnen drauf 🤣.

    Jetzt dann aber schnell weiter…
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  • Düsseldorf (einen Versuch war es Wert)

    30 de junho, Alemanha ⋅ ☁️ 28 °C

    Anschließend wollen wir uns Düsseldorf ansehen.

    Ich bin ja seit Jahren immer ein paar Tage zum Caravan Salon dort, aber Georg war hier noch nie, also wollen wir die Gunst der Stunde nutzen…

    Etliche Kilometer und ein paar Stunden später geben wir auf, Parkplätze sind entweder voll, werden gerade mit Festen bebaut oder sind schlichtweg nicht vorhanden bzw. scheinen keine Einfahrt zu haben.

    Naja, inzwischen haben wir eh schon eine ordentliche Stadtrundfahrt gemacht, also Ziel quasi erreicht.

    Wir fahren wieder raus ins Grüne
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  • Tagesziel: Zollfeste Zons

    30 de jun.–1 de jul., Alemanha ⋅ ☁️ 25 °C

    Düsseldorf ist uns zu hektisch zum übernachten, also fahren wir noch ein paar Kilometer weiter und landen in Zons, auf einem öffentlichen Parkplatz direkt am Rheindamm.

    Nett hier.

    Abends gehen wir in‘s alte Fährhaus („Gasthaus zur Rheinfähre“) zum Essen, dann laufen wir noch ein bisschen am Rheindamm entlang und durch die Zollfeste.

    Erstaunlich, daß hier so wenig los ist!
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  • Rheinfähre, Fritz Berger und Kühlschrank füllen

    1 de julho, Alemanha ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Morgen gegen 7 Uhr begannen die Aufbauarbeiten für‘s Zollfestenfest (Arbeitstitel), wie wir schon vermutet hatten.

    Trotzdem hatten wir hier eine angenehme und ruhige Nacht.

    Wir setzen mit der Fähre über den Rhein, fahren dann weiter in Richtung Süden.

    Morgen werden wir familiär bei Frankfurt erwartet.

    Heute geht’s aber erstmal zu Fritz Berger nach Leverkusen, wir liebäugeln mit einem Toaster für den Gasherd. Prompt werden wir fündig.
    Zwar nicht das erhoffte Modell, aber besser als nichts.

    Endlich führt unsere Route auch an einem Dampfstrahler vorbei, mit dem wir den gröbsten Dreck der letzten Wochen vom Pössl waschen.

    Wo wir schon mal da sind kaufen wir gleich noch was für‘s Abendessen ein.
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  • Tagesziel: Landvergnügen bei der Rosenschule Ruf

    1–2 de jul., Alemanha ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute haben wir uns als Tagesziel mal wieder einen Landvergnügenhof ausgesucht, auch um mal wieder einen Botschafterbericht schreiben zu können.

    Wir haben uns bei der Rosenschule Ruf bei Bad Nauheim angemeldet (die neue Reservierungsfunktion ist eine echte Bereicherung und funktioniert echt gut).

    Nachmittags kommen wir dort an und finden ein wahres Paradies vor (nicht nur für Rosenliebhaber:innen). Die verschiedensten Pflanzen, ein sehr nettes Hofcafé und ein ordentlicher Stellplatz.
    Wirklich toll, wir lassen mal die Bilder sprechen.

    Natürlich nehmen wir auch ein paar Pflanzen mit…

    Nachmittags gönnen wir uns Kaffee und zwei ausgezeichnete Hausgemachte Törtchen im Hofcafé, am Abend veschpern wir mal wieder zuhause.

    Landvergnügen pur… Schöner steht man selten!
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  • Familienbesuch in Linsengericht

    2 de julho, Alemanha ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute gibt es nur einen kurzen Footprint.

    Wir sind zu einem Familienbesuch bei Marianne und Larissa in Linsengericht eingeladen.

    Erstmal ein paar Fotos der gestern gekauften Pflanzen. Die Chili „Lila Luzi“ ist optisch wirklich schön.

    Wie immer wenn wir in der Nähe sind ein kurzer Stopp bei (Engelbert) Strauss, ein paar Hemden kaufen, dann schauen wir noch kurz bei Carglass vorbei. Blöderweise ist unser Steinschlag in der Region der Scheibe, die bei der HU als „Sichtfeld“ bezeichnet wird, also kann sie nicht repariert werden.
    Naja, warten wir’s mal ab.

    Nachmittags das eine oder andere kühle Getränk auf der Terrasse, abends gehen wir ins Urige Gasthaus in der Nähe.

    Auch mal schön 😁
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  • Päuschen im Wald

    3 de julho, Alemanha ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer ruhigen Nacht im Wohngebiet, einem leckeren Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung (wir kommen bald mal wieder) fahren wir heute in Richtung Weissach (im Tal).

    Auch die heutige Nacht wollen wir wieder bei Freunden verbringen.

    Wir geraten auf die A81 und flüchten schnellstmöglich wieder von dieser garstigen Buckelpiste.

    Also über‘s Land. Dauert zwar etwas länger, man erlebt dafür deutlich mehr.

    Die Straße ist vielversprechend (teils eher ein besserer Feldweg), wir beschließen: Hier machen wir ein Päuschen und essen den Rest unserer französischen Chinois.
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  • Tagesziel: Weissach im Tal

    3 de julho, Alemanha ⋅ ☀️ 25 °C

    Irgendwann kommen sie aus dem Wald auch wieder raus und landen (wieder einmal) in Weissach im Tal. Treue Leser:innen wissen, daß wir hier schon ein paar mal waren.

    Wir dürfen heute mal wieder an den Kraftwagenhallen übernachten, einem Traum für jeden Autoliebhaber, den unsere langjährigen Freunde Stefan und Geli mit Familie hier aufgebaut haben.

    Jedes Mal wieder faszinierend!

    Abends kommt Stefan vorbei, wir gehen mal wieder in ein Restaurant in der Nähe mit angenehm kühlem Biergarten und verbringen einen sehr netten Abend.

    Es gibt viel zu erzählen, da wir uns leider viel zu selten treffen.
    Aber wir kommen bald mal wieder, versprochen!!
    Nett war‘s!
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