March - April 2017
  • Day23

    Berlin - wie erwartet

    April 1, 2017 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Planmäßig gelandet, das erste mal seit langem Internet und schon nach 2 Minuten die Gewissheit, dass wir heute ohne Gepäck heim reisen. Denn so schnell wie wir durch den Pariser Flughafen geflogen sind, war es für die Rucksäcke eine Unmöglichkeit. Wir erwarten Sie hoffentlich am Montag in Dresden. Jetzt nur noch 2 Stunden Flixbus überstehen und wir sind wieder daheim. Bei der Fahrt mit dem TXL-BUS zum Alex schlafen wir aufgrund der gemäßigten Fahrweise jedoch beinah ein.Read more

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  • Day23

    Abflug 7 von 7 - catch me if you can

    April 1, 2017 in France ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir hatten es bereits befürchtet. 90 Minuten waren geplant zwischen Landung und Abheben in Paris. Wer später los fliegt, ist auch später da. 50 - 60 Minuten waren es beim Abflug, bei der Landung nur noch 40. Touchdown Paris um 14:25. Abflug 15:10 Uhr. Das sollte reichen um aus dem Flieger zu kommen und das Gate zu wechseln - dachten wir. Und dann standen wir auf dem Rollfeld wie samstags mit dem Auto vorm Ikea-Parkplatz. 10 Minuten nix. Flugzeuge parkten aus, rollten an uns vorbei und die Minuten rannten. Dann endlich. Parking Position. 14:37 Uhr. Boarding nach Berlin startet 14:40 Uhr. Und wir saßen in Reihe 40. 10 Reihen konnten wir durch sofortiges losstürmen gutmachen. Dann die gewohnt langsame Schlange gen Ausgang. 14:45 Uhr. Von Terminal 2E zu Terminal 2F. Sollte ja schnell gehen. An Paris' größtem Flughafen. Aber auch die Franzosen haben den Sinn für Humor, der einem oft in solchen Situationen begegnet. 2E ist die eine Seite, 2F die andere Seite des Airports. Mit Shuttlezug und je 60 Gates. Es wurde ein flimreife Verfolgungsjagd. Lena vornweg, ich hinterher. Schubsen, drängeln, "excuse me" hier, "sorry" da und eine viertel Stunde Vollgas. Rolltreppen hoch, Rolltreppen runter. Zug. Rolltreppen. Elend lange Gänge. Und dann endlich F2 - plötzlich Security Kontrolle. Und hinterher noch die Pässe. Wir waren mittlerweile zu dritt auf Hetzjagd. 15:00 Uhr. Und natürlich das beste zum Schluss: Gute F52. Das vorletzte. War ja klar. Angekommen. Last Call. Boarding. Alle drei im Flieger. Doch ca. 10 "Umsteiger" sollten es nicht rechtzeitig schaffen. Uns egal. Next stop Berlin. Wenn es auch unser Gepäck noch geschafft haben sollte, wären wir allerdings mehr als überrascht.Read more

  • Day22

    Abflug 6 von 7

    March 31, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Lima. 26 Grad und Sonnenschein. Scheint schön hier zu sein. Hier unten auf Meereshöhe. 3500m tiefer als Cusco. Wir müssen das Gepäck abholen und neu einchecken. Denn weiter geht's mit Airfrance nach Paris. Hunger bahnt sich an. Nachdem wir endlich die Rucksäcke los sind, beschließen wir dem hektischen Treiben der Eingangshallen zu entfliehen und schon mal die Security zu passieren. Und nunja. Fehler. Denn ab diesem Zeitpunkt kostet das Sandwich 7US$ und kein McD mehr in Sicht. Unser Flug hat wenigstens auch ne knappe Stunde Verspätung. Somit reichen die 4 Bananas Notration auch nur bedingt bis zum Abendessen on board. Es werden also zwei kleine Empanadas und noch kleinere cervezas für 20 Euro. Da unsere Umstiegszeit am Charles de Gaulle nur knapp 1,5h beträgt, wird die Verspätung uns wohl zu einem kleinen Wettlauf in 13 Stunden animieren. Jenseits des Ozeans. Back in europe.Read more

  • Day22

    Abflug 5 von 7 - Ein kleines Fazit

    March 31, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Jetzt sitzen wir in Cusco am Flughafen. Das Frühstück war köstlich, das Taxi überraschend teuer. Zeit für ein kurzes Fazit unserer 3 Wochen Südamerika:

    Was wir gewonnen haben: Erinnerungen & Erfahrung
    Was wir verloren haben: Unschuld, Powerbank & Hut
    Wann Busfahrer abbremsen: bei Bodenschwellen
    Wann Busfahrer nicht abbremsen: bei Schotterpisten im Gebirge
    Was hat uns am besten geschmeckt: Alpaca
    Was hat uns am wenigsten geschmeckt: 95% aller Kaffee und eine Lasagne in Cusco
    Was wir jetzt können: Preise verhandeln
    Was wir immer noch nicht können: Spanisch
    Was es zu viel gibt: Straßenhunde
    Was es zu wenig gibt: ausgebaute Straßen
    Damit haben wir gerechnet: lange Busfahrten
    Damit haben wir nicht gerechnet: Haare schneiden in Uyuni
    Was wir hätten verlängern sollen: Schlaf & Zeit in Cusco
    Was wir hätten verkürzen wollen: Wartezeit am Flughafen
    Was wir vermissen werden: die wunderschönen Landschaften
    Was wir nicht vermissen werden: Bäder & Toiletten
    Worauf wir uns freuen: euch und unsere Wohnung
    Worauf wir uns nicht freuen: Montage

    :)
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  • Day21

    Sac(r)ed Valley

    March 30, 2017 in Peru ⋅ 🌙 10 °C

    Wäre ja auch zu schon gewesen, wenn alles gut gegangen wäre. Wir haben auf unseren diversen Busfahrten festgestellt, dass das von A nach B kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln das mit Abstand gefährlichste ist, was wir hier mitgemacht haben. Als krönenden Abschluss haben wir heute mit erlebt, wie ein Hang auf der "Straße" von Santa Teresia nach Santa Maria abgerutscht ist. Zuvor sind wir gegen 8 in Aguas Calientes aufgebrochen und haben den Weg entlang der Bahnschienen in 2 Stunden gemeistert. Am Hydro Electrica angekommen, wurde uns gleich eine Fahrt in einem Minibus angeboten. Wir sagten zu und fuhren tatsächlich ca. 15 Minuten später los. In Santa Teresia wurde das Gepäck oben auf dem Dach verstaut und Leute stiegen aus und ein. Danach fuhren wir auf die Gebirgsstraße und kurz nach einer Kurve standen schon einige Baufahrzeuge. Wenig später wurde uns klar, was los war. An 2 Stellen lagen große Steine und Geröll. Wir konnten zusehen, wie Steine von der Felsenwand nach unten rollten und die Straße versperrten. Das ganze haben wir etwa 1 1/2 Stunden beobachtet. Da waren ganz schöne Brocken dabei, die gleich noch den nächsten Hang runter sind. Zwischendurch räumte ein Bagger die eine Stelle frei, ein todesmutiger Bauarbeiter rannte in Sicherheit und einige Leute liefen sichtlich angespannt an der Felsenwand entlang. Nach langem Warten räumte der Bagger endlich auch die 2. Stelle frei. Die Fahrer der wartenden Busse und Taxis stiegen schnell in ihre Fahrzeuge und los ging es. So auch wir. Total gebannt starrten wir auf die Felsenwand, als wir die kritischen Stellen pasierten - Adrenalin pur. Unser Fahrer fuhr selbstsicher vorbei. Wir dachten damit sei das schlimmste überstanden. Doch uns erwartete noch ein Gebirgspass von 4300m Höhe - erstmal hoch und dann runter. So ziemlich die gesamte Stecke aufwärts war neblig - weniger als 50m Sichtweite. Zwischendurch immer mal Flussüberläufe durch die wir durchfuhren, Felsbrocken, Schlaglöcher, entgegenkommende Fahrzeuge und Hunde auf der Straße, denen man ausweichen musste. Oben angekommen kreuzigte sich unser Fahrer - zum 3. Mal während der Fahrt. Die Fahrt nach Cusco zog sich. Als allmählich die Dämmerung herein brach, konnten wir weitere Straßenverkehr-Erkenntnisse gewinnen. Wahrscheinlich gibt es ein südamerikanisches Sprichwort "Die Hupe der Nacht wird aus Licht gemacht". Es war als wäre ein Hebel umgelegt worden. Plötzlich Stille aus dem Motorraum, ab sofort aber inflationärer Gebrauch der Lichthupe. Von und bei jedem entgegenkommenden Auto, bei jedem Überholversuch und manchmal auch einfach gleich mit Fernlicht durch die Ortschaft. Gegen 7 erreichten wir dann endlich Cusco und verbringen den Abend noch mit Entspannung und packen bevor es morgen wieder nach Deutschland geht.Read more

  • Day20

    Machu Picchu

    March 29, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir haben uns dagegen entschieden morgens halb 5 den Berg hoch zu wandern. Einen spektakulär Sonnenaufgang konnte man nicht erwarten, es war Regen angesagt. Also klingelte erst um 6 der Wecker und nach einem guten Frühstück ging es los. Wir entschieden uns für den harten, aber ehrlichen Weg. Zu Fuß die 500 Höhenmeter durch den Wald vielleicht 2000 Treppenstufen (gefühlt viel viel mehr) bergauf. Irgendwie wollte es kein Ende nehmen, bis wir auf einmal das Piepen von Bussen, die rückwärts ausparken, hörten. Das klang in unseren Ohren sehr gut und so fanden wir uns kurz darauf in Massen von Menschen am Eingang wieder. Kaum drin, gab es natürlich wieder Stufen, die uns zu der weltbekannten Aussicht auf die Inka Stadt brachten. Schnell ein paar Fotos geknipst, bevor eine Nebelwand vorbei zog. Danach stromerten wir durch die Ruinen und staunten über die passgenaue Bauweise vieler Gebäude. Bald ging es auf 10 Uhr zu und wir bewegten uns Richtung des Huayna Picchu (der große Berg, den man im Hintergrund auf den Bildern sieht), denn wir hatten Tickets für den Aufstieg. Nach einem kurzen Snack mit viel Zucker ging es los. Und natürlich erwarteten uns wieder unzählige Stufen - große, kleine, schmale, breite, aber alle waren ein bisschen rutschig. Wenig später hatten wir schon einige Leute überholt und wenn man seinen Blick von den Stufen löste, wurde man mit einer tollen Aussicht auf Machu Picchu belohnt. Nach vielen schweißtreibenden Treppenstufen erreichten wir schließlich die Spitze und wow - was für eine Aussicht! Ganz klein sah man Machu Picchu umgeben von großen grünen Gipfeln. Als wir uns satt gesehen hatten, ging es an den Abstieg. Uns erwarteten diesmal abwärts erstmal steile schmale Treppenstufen, gefolgt von einer kleinen engen Höhle. Wenig später ging es den gleichen Weg wie aufwärts, abwärts. Unten angekommen unterschrieben wir, dass wir wieder heil angekommen sind - und das innerhalb von 1 Stunde und 58 Minuten :) Danach sahen wir uns noch genauer die Stadt an - inklusive grasenden Lamas und dem Heiligen Platz. Gegen halb 3 machten wir uns auf zum Abstieg - der war auch recht anstrengend, vor allem da unsere Oberschenkel aus Stahl allmählich schlapp machten. 1 1/2 Stunden später erreichten wir komplett erschöpft unser Hostel, hatten eine Dusche und danach das mit Abstand beste Alpaca Steak im Restaurant Mapacha. Danach noch eine kleine Runde "shoppen" und nun lassen wir den Abend mit ein paar Pisco Sour ausklingen.Read more

  • Day19

    Unser Inka Rail

    March 28, 2017 in Peru ⋅ 🌫 11 °C

    Man oh man - der Weg vom hydro electrica bis nach Agua calientes hatte es ganz schön in sich! 11 km durch den Dschungel entlang der Bahnschienen. Aber erstmal von vorne. Wir starteten heute morgen um 7 von unserem Hotel mit dem Taxi zu einem kleinen Busbahnhof. Kaum ausgestiegen wurden wir sofort vollgequatscht , dass wir doch mit dem kleinen Bus nach Santa Maria fahren sollten. Nagut, dachten wir uns und stiegen ein. Nachdem der Busfahrer nochmal eine Runde gedreht hatte, um den Bus vollzubekommen, starteten wir. 4 1/2 Stunden die Berge herauf und herunter. Zu unserem Erstaunen fuhr der Busfahrer für peruanische Verhältnisse gemäßigt - fast wie in Deutschland 😁 Kaum sind wir in Santa Maria ausgestiegen, da wurde uns schon eine Taxifahrt zum Wasserwerk - von wo aus wir dann gelaufen sind - angeboten. Der Preis war in Ordnung, also sagten wir zu. Wir wurden dann nochmal umdisponiert in ein anderes Auto und saßen dann zu 4. hinten. Passt schon. Die Fahrt ging dann auf einer geschotterten Gebirgsstraße entlang und alles war wie gewohnt - durchgeschüttelt, Kurven geschnitten und Minivans überholt. In Santa Teresa gab es nochmal einen Fahrerwechsel und wir landeten eine halbe Stunde später am Wasserwerk, von wo wir unsere 3 stündige Wanderung begannen. Sehr spannend! Zwischendurch kam uns immer mal der Zug "Peru Rail" entgegen, ansonsten war es eher eintönig. Völlig erschöpft haben wir nun im "supertramp" in einem Hostel eingecheckt und genießen ein kaltes Bier, bevor es morgen früh wieder viele hunderte Stufen aufwärts nach Machu Picchu geht.Read more

  • Day18

    Rainbow Mountain

    March 27, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Wecker eröffnete den Tag ziemlich brutal. Und der Tag blieb auch weiterhin hart. Nachdem wir halb 4 im Bus die unbequemsten Plätze ergattert hatten, fuhren wir 3 Stunden holpernd gen Frühstück. Das gab es in einem kleinen Dorf auf 4200m Höhe und bestand aus Tee und etwas Brot aus der Stadt, dazu etwas Butter und Marmelade. Nach einer kurzen Sicherheitseinführung ging es dann zum Startpunkt und ab in die Berge. Nach ca. einer viertel Stunde Aufstieg durch tiefen Schlamm standen zahlreiche Pferde bereit, um Besucher den Berg herauf zu bringen. Da Lena nicht ganz topfit und kreislaufmäßig nicht auf der Höhe war, entschied sie sich fürs Pferd und ich für den Weg zu Fuß. Welch Fehler. Ich hatte große Mühe mit den geübten Beinen mitzuhalten und so ging es einige Kilometer stetig bergauf den Gipfeln entgegen. Doch die Luft wurde immer weniger und die Beine lechzten nach Sauerstoff. Völlig fertig, aber nach 3 Stunden Aufstieg immerhin am Gipfel angekommen wurde das sonst sonnige Wetter plötzlich etwas rauer. Beim Versuch gute Bilder zu machen zogen immer öfter Wolken auf Augenhöhe vorbei und versperrten die Sicht. Zeit abzusteigen, denn auf über 5000m lag zum einen noch Schnee und zum anderen zog eine bitterkalte Brise über den Kamm. Der Abstieg war natürlich um einiges angenehmer, doch die Bodenverhältnisse machten auch diesen zu einem einzigen Kraftakt. Als irgendwann alle zurück waren, ging es kurz nach halb 3 endlich zum wohlverdienten Mittagessen. Und das war mit einer Quinoa-Suppe und einem Stückchen Fleisch auf Reis garnicht so verkehrt. Die Heimfahrt gestaltete sich gewohnt spannend. Nervenkitzel für wenig Geld. Der erste Teil war wie eine eigene kleine Death Road. "Schmale einspurige Straße windet sich um steile Hänge". An uneinsichtigen Kurven wird einfach laut gehupt und ungebremst weitergefahren. Aber auch der asphaltierte zweite Part eröffnete uns neue Erkenntnisse. So wird eigentlich alles und überall überholt. Ist man sich nicht sicher, hupt man mehrmals. Hat der entgegenkommende Fahrer Angst um sein Leben, so gibt er Lichthupe. War ein Überholmanöver sehr sehr knapp, so hupen erst alle wild und wenn alles glatt gegangen ist, hupt unser Busfahrer doppelt, um sich zu bedanken, dass die zwei LKWs kurz gebremst haben. Wir werden weitere Beobachtungen anstellen, z.B. morgen auf dem Weg in Richtung Machu Picchu.Read more

  • Day17

    Hagel in Cusco

    March 26, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

    Kurz frisch gemacht und raus auf die Straße war unser Plan. Denn das einzige, das wir bisher an diesem Tag gegessen hatten, waren je 50% einer "großen" Portion Pommes beim großen gelben M. Des Wifi wegen. Und da wir schon aus Prinzip nirgends essen, wo uns schon auf der Straße beim vorbeigehen die Speisekarte zugebrüllt wird, landeten wir in einer ruhigen Burger-Bar. Und man war das lecker. Alpaccafleisch, in Wein geschmorte Zwiebeln und so weiter. Kurz darauf buchten wir unser Tagesprogramm für Montag. Es geht zum Rainbow-Mountain. Start um 3 Uhr früh. Wir sind trotzdem voller Vorfreude. Wir besteigen unseren ersten 5000er. Und plötzlich hagelt es. Bei 15 Grad. Der kurze Zwischenstop im Hotel gerät durch den anhaltenden Starkregen zum längeren Aufenthalt im Hotelrestaurant. Als es endlich wieder klarer wird, wollen wir zum Pisco-Museum. Das ist eigentlich gar kein Museum, sondern eine Bar. Die zwei servierten Pisco-Sour sind nicht nur gut, sondern auch sehr stark. Selten so angetrunken aus einem Museum gestolpert. Auf dem Heimweg ergatterten wir noch ein paar Schnäppchen auf dem Markt und fallen nun glückselig in den Schlaf mit der bitteren Gewissheit, dass am Montag früh halb 3 der Wecker klingelt.Read more

  • Day17

    Kurz entschlossen nach Cusco

    March 26, 2017 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Da wir von der Sonneninsel nicht sonderlich begeistert waren, entschlossen wir uns kurzerhand einen Nachtbus nach Cusco zu buchen. Die Frage war nur, ob wir das zeitlich schaffen würden. Die Nachtbusse verlassen Copacabana immer um 6, wir legten kurz nach halb 5 an und hatten unsere Sachen noch im Hostel und kein Busticket gebucht. Also - so schnell wie möglich die Busanbieter abklappern, ins Hostel Rucksäcke packen und auschecken und dann ab in Bus! Da wir eigentlich eine Nacht länger in unserem Hostel gebucht hatten, mussten wir unserer Gastgeberin irgendwie klar machen, dass wir schon eher abreisen. Mit Händen und Füßen gelang uns das dann auch (sie sprach so gut wie kein Englisch, wir kein Spanisch - as always). Ich packte unsere Rucksäcke, Danny ging los um die Busse zu buchen. Nächstes Problem - wir hatten kein Bargeld mehr. Danny kam wenig später völlig fertig zurück und meinte, die Bankautomaten spucken kein Geld aus. Er ist das nochmal los mit all unseren Geldkarten und kam halb 6 zurück mit guten Nachrichten - Geld doch noch bekommen, Ticket gebucht und los ging es - vamos! Der Bus war nicht so überragend wie der von Uyuni nach La Paz und mit dem Wissen, dass wir darin die nächsten 13 Stunden verbringen würden, hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Eine halbe Stunde später erreichten wir dann die Grenze nach Peru - anstellen, in Bolivien einen Stempel für die Ausreise abholen, wieder anstellen, einen Stempel in Peru für die Einreise abholen. Nagut. Danach machten wir es uns so gut es ging im Bus gemütlich, schauten mit einer technischen Meisterleistung (s.Bild) 2 Folgen Breaking Bad und hielten dann, kurz nachdem wir beide ein wenig geschlafen hatten, in Puno an. Wie immer hatten wir keine wirkliche Ahnung, was nun passiert - wir hatten wohl eine halbe Stunde Aufenthalt dort, bevor es weiter geht. Schnell im Busbahnhof Zähne geputzt und beeilt. Natürlich umsonst, denn schlussendlich fuhren wir erst gegen halb 12 weiter. Den Rest der Nacht schliefen wir mehr oder weniger gut und kamen dann heute morgen halb 7 in Cusco an. Mit dem Taxi ging es in die Innenstadt, dann erstmal WIFI bei MC Donalds bekommen, um Hostels zu suchen. Nach einigen Anläufen haben wir ein wunderschönes Hotel gefunden - los niños - und sind nun mehr als glücklich, endlich mal wieder eine komfortable wunderschöne Unterkunft zu haben.Read more