Danny und Lena

Joined February 2017
  • Day25

    Utrecht

    April 2 in the Netherlands

    Wir wurden sehr herzlich und fürsorglich von Tedi und Ludwig in Utrecht empfangen. Da wir keinerlei warme Sachen mit hatten (s. vorheriger Blogeintrag 😒) wurden wir erstmal mit dem europäischen Klima passenden Jacken vom Bahnhof abgeholt. Nachdem wir uns mit einem Kaffee und einer Art Osterstollen gestärkt hatten, zogen wir nochmal los, um das idyllische Zentrum von Utrecht zu erkunden. Da wir einen kleinen Hunger bekamen, kehrten wir in eine als Bar umfunktioniere Kirche ein und snackten leckere niederländische Spezialitäten und belgisches Bier. Auf dem Heimweg kamen wir an einem Rummel vorbei und dachten uns, dass man mal so ne kleine Runde auf dem Karussell und mit den Autoscootern drehen könnte (sollte man viel öfter machen) 😁🙄. Als Abendessen gab es passend zu Ostern einen sehr sehr leckeren Lammbraten mit Offenkartoffeln und Böhnchen - ein richtiges Festmahl nach dem nicht so spektakulären Flugzeugessen. Danach spielten wir bis in die Nacht eine Partie Phase 10, aus der Tedi als Gewinnern hervorging. Wir hatten einen wirklich schönen Ostersonntag und guten Ausklang eines wundervollen Urlaubs.Read more

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  • Day24

    Aprilscherz

    April 1 in the Netherlands

    Nach einen überraschenderweise angenehmen und auch nicht all zu langen Flug (9:47 Minuten) mit dem netten KLM Personal landen wir kurz nach 12 in Amsterdam. Kaum ausgestiegen sehen wir schon die Regentropfen an den Fensterscheiben und unser Handy zeigt 9 Grad Außentemperatur an - toll 😒. Das Beste kommt noch, denn unsere Befürchtung wird wahr, als wir an der Gepäckausgabe einen freundlichen KLMer fragen - unser Aufgabegepäck bekommen wir heute nicht mehr, da es schon für unseren Flug morgen mittag nach Dresden eingecheckt ist. Damit hatten wir nicht gerechnet und so wird es wohl ein kühler Tag, da wir im Handgepäck nur das nötigste drin haben, was man halt während eines Fluges so braucht. Nungut. Wird schon irgendwie gehen und außerdem meinte der KLM-Mitarbeiter, dass heute doch ganz gutes Wetter sei 🙈. Jetzt sitzen wir im Zug nach Utrecht, wo wir den Tag bei einem Freund (Ludwig) verbringen werden, der hoffentlich die ein oder andere Wechselklamotte hat....Aus Prinzip haben wir heute mal keine Bilder für euch 😉Read more

  • Day23

    Adios Mittelamerika

    March 31 in Panama

    Der letzte Tag unserer Reise ist abgebrochen. Am morgen in Panama City beschließen wir unseren Joghurt mit frischen Früchten auf dem Dach im 38. Stock zu genießen. Danach wollen wir von Panamas Hauptstadt wenigstens noch die Altstadt Casa Viejo sehen und begeben uns gegen 10 als wir fertig gepackt haben auf den Weg. Von einem Freund aus Dresden haben wir die für den öffentlichen Nahverkehr benötigten Bezahlkarten schon parat. Leiser wissen wir nicht, ob noch genug Geld drauf ist. Da wir aber keine funktionierende Ladestation finden, probieren wir es einfach aus und es klappt. Bei noch 90ct Kartenvolumen können wir die Fahrt locker antreten, denn sie kostet hier nur 25 Cent. Ein wenig später sind wir in der Altstadt angekommen und genießen erstmal einen leckeren Kaffee. Danach geht es durch kleine Gassen, die von schönen Kolonialbauten begrenzt sind. Hier bauten die Menschen, die den Großbrand Panama-Stadts (der von Henry Morgan angeführten 1200 Piraten gelegt wurde) überlebt hatten, ihre Stadt 1671 wieder auf. Zum Mittag fanden wir einen kleinen Imbiss, der uns für wenig Geld eine große Portion auf den Teller packte. Halb 2 ging es dann wieder mit dem Bus zurück und die letzten Stunden genossen wir auf dem Dach am Pool bevor es um 4 frisch geduscht mit Uber zum Tocumen Airport ging. Dass es nochmal knapp werden könnte dachten wir nicht. Doch die Gepäckaufgabe zog sich bis ins unendliche. 1,5h später - es war schon nach 6 - ging es endlich zur Sicherheitskontrolle. Boarding sollte auch schon gegen 6 starten. Und so blieb uns nicht viel Zeit zum Abschied nehmen und schwupps ging es ab in den Flieger. Vamos a Amsterdam.Read more

  • Day22

    San Blas Islands

    March 30 in Panama

    Der Wecker klingelt 4:15 Uhr. Wir sind sofort hellwach. Wir machen uns noch etwas frisch und sitzen kurz vor 5 Uhr in der Lobby. Unser Fahrer kommt dennoch erst kurz vor 5:30 Uhr. Wir sammeln noch 4 andere Teilnehmer ein und machen uns auf die Piste nach San Blas. Eigentlich dachten wir, dass es Frühstück gibt und so fahren wir zwei Stunden mit etwas knurrendem Magen Richtung Karibik. Angekommen am kleinen Hafen von Carti geht es schnell und wir sitzen im Boot zu unserer Insel. Vorbei an vielen kleinen Inseln fahren wir 20 Minuten durch stürmisches Meer und springen dabei gefühlt die Hälfte der Zeit von Welle zu Welle. Endlich angekommen auf der kleinen Insel sollen wir es uns gemütlich machen, denn erst um 12 Uhr gibt es das erste Essen. Leider ist es bewölkt und sehr windig, das kommt hier ca 10 mal im Jahr vor. Ausgerechnet heute. Inzwischen sind auch noch andere Boote mit Gästen angekommen, darunter auch eine 12-köpfige Männertruppe aus Holland. Zum Mittag gibt es leckeren Fisch und Reis und kurz danach startet auch die erste Tour. Wir fahren in einem kleinen Boot zu einer Sandbank mitten im Meer. Das Wasser ist hier nur kniehoch. Schon sehr außergewöhnlich und beeindruckend. Der nächste Stop ist auf einer Insel, die etwas einen Campingplatz erinnert. Viele Menschen und Zelte, ein paar Leute grillen und die Sonne zeigt sich auch zum ersten Mal. Die Strände sind hier schon traumhaft und so beginnen wir nach einer kurzen Abkühlung eine Sandburg zu bauen. Schnell sammelt sich eine kleine Schar von Kindern um uns und betrachtet uns bei unseren "Künsten". Da wir nur wenig später von unserem Boot abgeholt werden, überlassen wir den Kindern die Burg. Zurück auf unserer kleinen Insel können wir unser Zelt beziehen und machen es uns gemütlich bis zum Abendessen. Es gibt frischen Hummer (super lecker) und dazu ein paar kühle Bierchen. Die Tourguides machten die Musik lauter und starten ein kleines Feuer am Strand und so genießen wir den ersten Abend auf einer kleinen Insel, die nicht größer als ein Handballfeld ist. Die Nacht war relativ stürmisch und so taten wir uns schwer gut zu schlafen. Ziemlich fertig starteten wir also in den nächsten Tag. Zum Frühstück gab es Pancakes und etwas Obst. Die ersten Stunden verbrachten wir auf der Insel bevor es gegen 10:30 Uhr noch mal eine kleine Tour geben sollte. Leider fuhren wir wieder auf die gleiche wie den Tag zuvor und wurden dort zwei Stunden lang zurückgelassen. So blieb uns nicht viel anderes übrig als die Sonne zu genießen und einen kleinen Schnorchelgang zu wagen. Das Wasser hier ist wunderbar klar und auch die Fische direkt vor der Insel zahlreich und verschieden. Zum Mittag gab es dann noch mal Reis mit Meeresfrüchten und um 3 Uhr ging es zurück aufs Wassertaxi Richtung Panama City. Alles dauerte etwas länger und so waren wir erst um 7 Uhr wieder in unserer Wohnung.
    San Blas besteht aus ca 360 kleinen Inseln, die meist von einheimischen Familien bewohnt werden. Die Strände sind wunderschön, das Wasser klar und normalerweise brennt die Sonne hier das ganze Jahr. Wir hatten leider etwas Pech mit den Wolken und auch von den Touren haben wir uns mehr versprochen. Aber dennoch war es eine einzigartige Erfahrung und zugleich Lenas Geburtstagsgeschenk.
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  • Day20

    Boquete nach Panama City

    March 28 in Panama

    Nachdem wir gestern vom Vulkan zurück gekehrt waren, gönnten wir uns einen schönen Mittagsschlaf. Um 5 fuhren wir aber nochmal ins Dörfchen, um etwas zu essen und und etwas für die lange Busfahrt zu holen. Zuerst gab es einen leckeren Kaffee und dann noch ein Mitbringsel für unsere neue Kaffeemühle in der heimischen Küche. Danach besuchten wir unseren Freund, der einen kleinen Gemüseladen am Hauptplatz betreibt. Mit ihm hatten wir schon am Sonntag ein Pläuschchen gehalten. Er wollte für uns eine Guanabana zurück legen, die nun reif sein soll für uns. Er versprach uns eine Geschmacksexplosion. Nun waren wir wieder da. Er erkannte uns sofort, holte uns hinter die Theke und fertigte noch ein paar Kunden ab. Dann schloss er den Laden extra für uns und holte wie versprochen die für uns neue Frucht hervor. Er schnitt sie auf und wir probierten alle drei gemeinsam. Es war wirklich sensationell fruchtig. Er erklärte uns noch ein paar Dinge und schloss dann sein Lädchen wieder auf. Wir kauften noch etwas Gemüse und bezahlten auch die Guanabana, obwohl er sie uns eigentlich schenken wollte. Welche unvergesslicher Moment und was für ein sympathischer Mensch!
    Zum Abendessen gab es dann Salat und Tacos und bei Zeiten ging es ins Bett. Die Nacht war dann für uns um 7 vorbei, wir packten und machten Frühstück, verabschiedeten uns von den lieb gewonnenen Alex und Mags (ich nannte sie Mäxi 😀) und liefen zur nahegelegenen Bushaltestelle Richtung David.
    Nach 10 Minuten hielt ein kleiner Bus und wir stiegen etwas widerwillig ein, da wir mit den großen Rucksäcken eigentlich einen Reisebus nehmen wollten. Aber naja, wir quetschten uns rein. Und halb 10 waren wir in David. Wir suchten umgehend den Bus nach Panama City und sollten auch direkt einsteigen ohne Ticket, da er gleich los fahren wollte. So ging es 9:45 Uhr ab auf die Piste. Kurz später wurden wir dann auch abkassiert. 25 Euro für uns beide und 8 Stunden Busfahrt. Das geht. Die Zeit vertrieben wir uns mit einem Netflixmarathon (Danny) und Musik (Lena) und nach einer Mittagspause waren wir dann 17:45 Uhr wirklich in Panama City. Allerdings bestand die letzte Stunde Fahrt kurz nachdem wir den imposanten Panamakanal überquert hatten nur noch aus Stau stadteinwärts. Am Busbahnhof angekommen weigerte sich sowohl free WiFi als auch die mobilen Daten uns eine stabile Verbindung zur Uber-App aufzubauen und so nahmen wir notgedrungen ein Taxi. Die kalkulierten 8-9 Dollar vor Fahrtantritt wurden beim Aussteigen zu 22 Dollar. Vom Taxifahrern in Panama sollte man Abstand nehmen. Das waren bisher allesamt *****. Aber egal. Angekommen in unserem Airbnb-Zimmer im 32. Stock des Grandbay-Towers überwältigt uns erstmal die Aussicht. Bis uns unserer Gastgeber sogar mit aufs Dach nimmt. Dort gibt es Tische und Liegestühle und einen Pool für die Bewohner und sogar ein hauseigenes Fitnessstudio, das wir nutzen könnten. Nach einer Runde durch die Gegend und einem kleinen Einkauf machen wir es uns dort gemütlich und essen und trinken und genießen die atemberaubende Aussicht über die Wirtschaftsmetropole Mittelamerikas. Denn morgen geht es früh los zu Lenas Überraschungsgeschenk-Trip. Deswegen setzen wir auch einen Tag aus. Denn dort, wo es hin geht, gibt es sicher kein Internet. ;)
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  • Day19

    Vulkan Barú

    March 27 in Panama

    Es war ein kurzes Nickerchen. 2 Stunden lagen wir im Bett als der Wecker wieder klingelte. Kurz nach 23 Uhr machten wir uns bereit, schmierten ein paar Brote und packten die letzten Sachen in den Rucksack. Alex und Mäxi waren auch bereit und so ging es 23:45 Uhr pünktlich mit dem Taxi vor unserem Hostel los. Der Taxifahrer brachte uns vier an den Eingang des Nationalparks und dem Start unserer Strecke. Es war inzwischen 0:20 Uhr und der Mond schien hell, so dass wir für die ersten Meter gar keine Taschenlampe brauchten. Der Weg ging direkt steil bergauf und so sollte er auch die kommenden 13km bleiben. Der Mond verschwand mit der Zeit und so war es stockduster, dafür bekamen wir aber einen wirklich atemberaubenden Sternenhimmel zu sehen, wie selten zuvor. Wir kamen anfangs gut voran und so hatten wir schon nach 2 Stunden die Hälfte geschafft. Das war allerdings zu schnell, denn wenn wir die andere Hälfte so weiter gingen, wären wir viel zu früh am Gipfel (und dort ist es 5 Uhr morgens bitter kalt). Daher machten wir eine Pause und passten unser Tempo danach entsprechend an. Da wir alle unsere Probleme hatten (ob mit der zunehmend dünner werdenden Luft oder den müden Beinmuskeln), verringerte sich das Tempo aber sowieso. 5:45 nach fünfeinhalb Stunden Aufstieg und über 1500 Höhenmetern und 13,5km Strecke waren wir da - endlich. Am Ende ging es nochmal eine sehr steile Straße mit viel Geröll herauf, die uns allen die letzte Kraft raubte. Pünktlich zur Morgendämmerung kletterten wir auf ein kleines Stromhäuschen und waren fix und fertig. Bevor die Sonne richtitg da war, war der Horizont mit einem Meer aus Wolken bedeckt, die in unterschiedlichen Rot- Orange - und Gelbtönen leuchteten. Als die Sonne dann endlich da war, genossen wir die Wärme auf einem Vorsprung und hievten uns sogar später noch die fehlenden 50Meter Kletterarbeit zum Gipfelkreuz hinauf. Der Ausblick war der Wahnsinn. Wir standen auf 3475m auf dem höchsten Berg Panamas und konnten (was selten ist) beide Ozeane sehen. Den Pazifik und die Strände der Karibik. Nirgends sonst auf der Welt gibt es diese Möglichkeit. Nach einer guten Stunde starteten wir den Abstieg der 13,5km zurück, der laut Erfahrungen weitere 3 Stunden dauern sollte. Wir kamen gut voran, waren aber dank Schlafmangel und Erschöpfung ziemlich lustig. Und nach müde kommt bekanntlich blöd 😉. Wir konnten kaum glauben welche Wege wir da mit unserer Taschenlampe mitten in der Nacht hochgestiefelt waren. Eine Stunde bergab und 4km später hielt ein großer weißer Geländewagen mit offener Ladefläche neben uns und bot und an uns mit nach Boquete zu nehmen. Wir freuten uns dann doch sehr darüber und so ging es die steile Straße bergab und ab und an hatten wir eine tolle Aussicht auf Boquete und das Umland. Wir landeten dann 11:00 Uhr völlig erschöpft wieder im Hostel. Wir genehmigten uns ein deftiges Abendmahl zum Mittag und nun wartet der wohlverdiente und benötigte Schlaf.Read more

  • Day18

    Aguas Termales

    March 26 in Panama

    Heute wollten wir einen ruhigen Tag machen, um später für den Aufstieg fit zu sein. Wir haben gestern noch Caro, Theresa, Magdalena und Alex im unserem Hostel kennengelernt. Alex und Magdalena (Mäxi) kommen mit uns auf den Vulkan. Da wir alle nicht recht wussten was wir vor so einer Tour machen sollten, beschlossen wir zu sechst zu den Hot Springs von Caldera zu fahren. Um 11 Uhr starteten wir gemeinsam zum Bus. Wir hatten Glück und nach kurzer Zeit kam auch schon einer und nahm uns ein Stückchen mit die Straße hinab. Dort sollten wir umsteigen in einen anderen Bus nach Caldera. Der kommt allerdings so selten, dass wir eine geschlagene halbe Stunde an der Bushaltestelle warteten bis es weiter ging. Der Busfahrer lies uns an der richtigen Stelle raus und wir beschlossen doch lieber erstmal ein paar Meter zurückzugehen in ein kleines lokales Restaurant, um dort Mittag zu essen. Für insgesamt 11 $ für 6 Personen gab es reichlich Reis, Fleisch und Suppe und wir starteten gut gesättigt zu den Quellen. Leider dauerte der Fußmarsch dorthin nochmals gut 40 Minuten. Endlich angekommen bei 30 Grad sahen diese Hot Springs gar nicht mehr so einladend aus. In einen stiegen wir doch hinein und konnten uns bei 50 Grad Wassertemperatur doch nicht so recht entspannen. Glücklicherweise floss 50 m weiter ein Fluss mit angenehm kühlem im Wasser. Dort lies es sich aushalten und gegen 4 Uhr starteten wir den Rückweg. Zurück auf der Hauptstraße fanden wir auch relativ schnell einen Bus und so waren wir mit einmal umsteigen um 6 Uhr wieder am Hostel. Da wir um 12 Uhr Mitternacht den Weg auf den Vulkan starten wollen, genehmigen wir uns noch einen Burger im Restaurant um die Ecke und versuchen jetzt noch drei Stunden Schlaf zu bekommen bevor es bald an die 5 Stunden Aufstieg geht. Das Ziel ist zum Sonnenaufgang den Gipfel erreicht zu haben.Read more

  • Day17

    Von Bocas nach Boquete

    March 25 in Panama

    Die letzte Nacht war ruhiger und besser und so starteten wir nach einem kleinen Frühstück kurz nach 10 zu unserem Touranbieter. Um 11 startete dann das Wassertaxi zum Festland und von dort kurze Zeit später der Bus nach Boquete. Der Bus war so eng, dass man kaum die Beine zwischen Sitz und Vordersitz stecken konnte. Irgendwie quer und in den Gang herein konnten wir dann doch irgendwie sitzen und freuten uns schon auf 4 Stunden Enge. Die erste Hälfte der Fahrt ging es durch den Nebelwald und Dschungel Panamas hoch und runter durch saftig grüne Landschaften bis wir plötzlich auf der Straße hielten. Ein Faultier überquerte die Straße. Und da diese Geschöpfe nicht für ihre Schnelligkeit bekannt sind, sprang eine Mitfahrerin aus dem minibus und trug es ein paar Meter. Als wir dann das Gebirge überquert hatten, änderte sich die Landschaft prompt. Es wurde nadliger und trocken. Ein Wahnsinns Unterschied. Gegen halb 4 waren wir dann in Boquete angekommen und riefen ein uns Taxi zur Unterkunft.
    Und nun ja. Die Frage nach dem Preis für die Fahrt von 5 Minuten haben wir dann missinterpretiert. Wir dachten er will 7 Dollar, wir gaben ihm am Ziel angekommen anschließend erstmal nur 5 und nachdem sich niemand wirklich zuckte, fuhr er davon. In unsrem kleinen Hostel angekommen erfuhren wir, dass die Taxen für den Weg in die Stadt 60 Cent nehmen. Das hatten wir dann wohl deutlich überbezahlt... Aber: Karma is a bitch, auch im positiven Sinne. Denn nach einem kurzen Check in wollten wir zurück in die Stadt etwas essen. Und mit dem richtigen Preis im Gepäck stellten wir uns an die Hauptstraße. Dort hielt kurze Zeit später ein amerikanischer Opa an und nahm uns kostenfrei mit. Da er wie wir zu einem italienischen Restaurant wollte, fuhr er uns gleich bis vor die Tür. Sonntags ist halt Pizzatag. Das Essen war gut und mit ein paar Insidertips von unserem Chauffeur wagten wir uns auf die Straße und erkundigten uns etwas über den Aufstieg zum Vulkan. Dazu morgen mehr. Im Supermarkt trafen wir zwei andere Deutsche aus unserem Hostel und siehe da - sie waren mit dem Mietwagen da und nahmen uns gleich mit zurück. Nach dem überteuerten Taxi also dann zwei Freifahrten ;)
    Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde mit weiteren 4 deutschen Reisenden (alle unser Alter) auf der Hostelcouch und tauschten uns über unsere Reisen und Erfahrungen aus. Morgen werden wir nicht allzu viel unternehmen, denn wir planen die kommende Nacht einen Aufstieg auf den Vulkan Baru. 5 Stunden bergauf, um zum Sonnenaufgang oben zu sein. Es kribbelt schon.
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  • Day16

    Isla Bastimentos

    March 24 in Panama

    Die letzte Nacht war nicht wirklich erholsam. Zwischen 2 und 4 Uhr fiepte Etwas in der Art eines Feuermelders mit schwachen Batterien - ununterbrochen 😑. Danny machte das nicht so viel aus wie mir und so schlief er durch, ich nicht, was sich in einer etwas muffligen Stimmung vormittags bemerkbar machte. Nach dem Frühstück wollten wir eigentlich zur Isla Bastimentos aufmachen, aber es schüttete wie aus Kübeln. So machten wir nochmal ein kleines Nickerchen und gegen 12 hatte der Regen aufgehört und wir schipperten in einem Wassertaxi in einem wirklich rasanten Tempo rüber zur anderen Insel. Dort angenommen machten wir uns bergauf zu "up in the hill" (der Name ist wirklich Programm) durch den Dschungel und konnten endlich nach 2 Wochen mitschleppen unsere Wanderschuhe einsetzen, denn durch den Regen war es ziemlich rutschig. Up in the hill ist ein kleines bezauberndes Kaffee mitten im Dschungel- wir gönnten uns einen Kaffee und leckeres Toast mit einem Veggie-Bratling und Rührei, bevor wir noch im Shop stöberten- dort gibt es selbstgemachtes Kokosöl in allen möglichen Variationen (Kosmetik), Kaffees und Kakao - alles 100% Bio und aus dem Dschungel. Nach diesem idyllischen Besuch ging es weiter zum Wizard Beach. Ein Strand, an dem Robinson Cruso gestrandet sein könnte. Eine Landzunge komplett mit Dschungel bedeckt und wilde, tosende Wellen. Eigentlich wollten wir dann noch zum Red Frog Beach,dem bekanntesten Strand der Isla Bastimentos. Dieser kostet allerdings Eintritt und die beiden Polizisten am Wizard Beach schauten sehr genau wo man hinlief. Ärger mit der Polizei wollten wir uns ersparen und so entschieden wir, den Red Frog Beach auszulassen und zurück zu laufen. Auf dem Weg gab es in einer "Bar" (es war ein Familienhaus, das nebenher halt ein paar Getränke verkauft) noch ein Wegbier und dann ging es wieder rasant mit dem Boot zur Isla Colón zurück. Dort angekommen fing es sofort wieder mit regnen an. Wir holten auf dem Heimweg zum Hostel einen Beutel voll frisch duftender Wäsche von der Wäscherei ab (traumhaft 😍) und trafen Maria im Hostel. Nach einem weiteren heftigen Schauer machten wir uns nochmal in die Stadt für Abendessen und aßen das obligatorische Eis auf dem Heimweg (wie die letzten beiden Tage 😉). Jetzt sitzen wir auf der Veranda, planen die nächsten Tage und quatschen ein wenig.Read more

  • Day15

    Inselhopping

    March 23 in Panama

    Für heute hatten wir eine Tour gebucht, die eine Mischung aus Inselhopping, Schnorcheln und Spaß versprach. Und genau das haben wir auch bekommen. Halb 10 wurden wir mit einem Boot direkt vom Steg unseren Hostels abgeholt. Dann ging es mit ordentlich Tempo im Motorboot zum ersten Stop - der Sloth Island (deutsch Faultier Insel). Die Insel kann man nicht betreten und so fuhren wir mit dem nah an dem mit Mangroven übersäten Ufer entlang und versuchten die Faultiere zu entdecken, die uns unsere Guids zeigten. So leicht ist das gar nicht - aber dann: ein 3-Finger Faultier was sich mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit den Baum abwärts bewegte, um offensichtlich seine wöchentliche Toilette zu erledigen. Das konnten wir dann leider nicht mehr beobachten, denn dafür versteckte es sich hinter dem Baum 😉. Wie die Faultiere auf die Insel mitten in der Karibik gekommen sind? Nunja, sie sind geschwommen. Das können sie wohl ganz gut und so leben auf der Sloth Island heute etwa 40 Faultiere, die von der Isla de Bastimentos rüber geschwommen sind. Danach ging es weiter an traumhaften Stränden vorbei zu einer seichten Stelle. Wir bekamen ein subwing-board, welches am Motorboot befestigt ist und einen durchs Wasser zieht. Man kann damit auch tiefer ins Wasser und fliegt dann quasi in recht schnellem Tempo über die bunte Unterwasserwelt. Es hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht, hat aber leider nur eine viertel Stunde gedauert. 😔 Danach fuhren wir noch ein Stückchen weiter und hatten Gelegenheit zum schnorcheln. Dort gab es unter der Wasseroberfläche eine wunderschöne Landschaft bestehend aus Korallen in allen Farben, Fischschwärmen und vereinzelt hübschen Fischen. Danach stärkten wir uns in einem kleinem Restaurant direkt am Wasser bevor wir zu einer einsamen traumhaften Karibikinsel fuhren - Zapatilla. Diese Insel erfüllt im positiven Sinne jedes Karibik-Klischee: weißer Strand, Palmen, Dschungel in der Mitte und türkisblaues, klares Wasser. Wir hatten etwa 2 Stunden Zeit, um die Insel zu erkunden bevor es nach einem leckeren Fruchtsnack wieder ins Boot ging. Auf dem Heimweg machten wir noch Halt an einer kleinen Mangroven-Insel, die von Seesternen im Wasser umringt ist. Da das Wasser so klar ist, kann man die Sternchen auch vom Boot aussehen. Danach fuhren wir zurück zum Hostel und hatten noch ein paar Drinks mit Maria und Monique (aus Kassel und Köln und seht sehr nett) in unserem Hostel. Mit Maria aßen wir dann noch gemeinsam ein Hähnchen mit irgendwas Frittierten dazu frisch von einem Stand an der Straße, ein leckeres Eis und lassen den Abend auf der Veranda des Hostels ausklingen. Was für ein schöner Tag, an dem sich die Karibik von ihrer schönsten Seite gezeigt hat.Read more

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