• Etappe 6 – zur Wolayersee Hütte

    August 29 in Austria ⋅ ⛅ 9 °C

    So ein Aufbruch mit 60 Leuten am Morgen ist schon immer eine spannende Sache. Insbesondere die Hütten mit Tagesgästen legen großen Wert darauf, dass man zügig die Hütte verlässt und Frühstück gibt’s daher oft nur von 6:30 bis 7:30 Uhr. Eigentlich ist es dann schon fast erstaunlich, dass es trotzdem mit nur 2 Toiletten je Geschlecht klappt…
    Heute sind wir um 7:40 Uhr aufgebrochen und hatten direkt wieder einen schönen Anstieg zum Warmwerden als Einstieg.
    Danach ging es zuerst auf einem Forstweg, später auf einem Wanderpfad durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft.
    Der Weg war insgesamt lang (knapp 15 km) und mit 1030m rauf und 930m runter auch nicht ohne – zumal er vom Untergrund auch teilweise anspruchsvoll war.
    Steffi hat den gestrigen langen Tag noch etwas in den Beinen gehabt aber dennoch wacker durchgehalten.
    Wir haben jede Stunde eine kleine Pause eingelegt und den Rucksack abgesetzt. Und von gestern hatten wir noch einen Apfel und vor allem eine Portion Nudeln-Bolognese (decathlon) übrig. Und die war wieder mächtig lecker!
    Der Weg runter ins Tal zog sich ganz schön hin aber der Anstieg zur Wolayersee Hütte war sehr weil wir den Fahrweg gewählt haben.
    Und den sind wir dann wesentlich zügiger gegangen als geplant, weil wir in der Ferne schon Donnergrollen gehört haben.
    Gregor Zwanzig hatte für 15:00 Uhr starkes Gewitter und Regen angekündigt.
    Um 14:40 Uhr haben wir die Hütte erreicht und wenige Minuten später fing es plötzlich an zu Regnen.
    Um 15:10 Uhr schüttete es wie aus Eimern und hagelte.
    Nach einer herrlichen Dusche konnten wir uns die Reste des Schauspiels bei einem Apfelstrudel und Kaffee durch die Panoramascheiben der Hütte anschauen!
    Das Menü war lecker (oberer Durchschnitt) und der Service gut.
    Morgen ist unser erster „Ruhetag“ – wir gehen nur 3 Stunden (300m Anstieg, 960 Abstieg aber auf nur 6 km – naja, so ein richtiger Spaziergang wird das auch nicht). Aber den Tag danach geht es noch mal richtig zur Sache.

    In Österreich ist der KHW (Friedensweg) übrigens sehr bekannt. Er erinnert an die gemeinsame verlustreiche Geschichte mit Italien.
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