• Es gibt so Tage ...

    27 febbraio, Spagna ⋅ 🌬 18 °C

    ... da sollte man sich nichts vornehmen und nichts anfassen. Am besten rumdrehen und den Tag vorüberziehen lassen.

    Naja, zwischendrin war er auch mal ganz nett, dieser Tag:

    Die Wetterapp versprach gestern schönes Wetter mit guter Luftqualität. Und wir schmiedeten schon Pläne.
    Pustekuchen! Gleich nach dem Aufstehen rausgeguckt ... Diesig. Und zwar so richtig. Der Wind pustet momentan viel, viel Feinstaub aus der Sahara herüber.
    Nun ja, dachte ich, bis du deine Arbeit erledigt hast, hat sich das aufgeklärt.
    Die Arbeit erledigte sich aber nicht so einfach, was auch meiner eigenen Schusseligkeit geschuldet war. 🙄
    Also: Pläne über den Haufen werfen, umdisponieren. Ist ja nicht tragisch, weil immer noch keine Fernsicht möglich war.

    Es dauert etwas länger, dann habe ich endlich Feierabend. Eine längere Wanderung ist jetzt kaum noch möglich und das mit der Fernsicht haben wir uns mittlerweile auch abgeschminkt.

    Roland hat die geniale Idee, einfach eine kleinere Wanderung zu dem hübschen Leuchtturm zu machen, auf den wir vom Zimmer aus blicken. Find ich super. 👍🏼 Das machen wir. Hauptsache raus, hauptsache Bewegung!

    Wir schnappen uns die Wanderstöcke, gehen vor die Tür und ... blicken auf eine fette schwarze Wolkenfront. Da Wandern? Jetzt? Auf gar keinen Fall!! 🫣

    Wir kehren um und setzen uns in die Poolbar. Einen Kaffe später merken wir, dass dieses Wolkenpaket parallel über uns hinwegzieht, ohne auch nur einen Tropfen zu verlieren.

    Also gut, wir wagen es, und stellen relativ schnell fest, das es keinen richtigen Weg zum Leuchtturm gibt. Nur straßelaufen wäre angesagt.
    Enttäuscht kehren wir um. - Ich will partout nicht wieder ins Zimmer und so laufen wir einfach in die andere Richtung weiter. Mal sehen, ob da was geht. Und siehe da, wir werden fündig. Ein Rundweg um die komplette Hotelanlage. Gar nicht mal so kurz und richtig schön!

    Das Hotel verspricht ein wenig Show am Pool. Das nehmen wir noch mit, bevor wir uns fürs Abendessen umziehen.

    Und zum Abschluss dieses "speziellen Tages" fällt mir zur Krönung noch meine gute Flasche Chardonnay im Hotelzimmer auf den Steinboden.
    In einer Pension kein großes Ding. Aufnehmer raus, wegwischen, fertig. Auf dem Campingplatz würde die Flasche vermutlich nicht mal kaputt gehen.
    Hier hieß das, den Zimmerservice rufen und zuzusehen, wie jemand meine Schweinerei wegwischt. Man, war mir das unangenehm.

    Habe ich schon erwähnt, dass ich noch ne Flasche Rotwein hier habe? 🥳🤪
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