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La Gomera

A 22-day adventure by Reisezeiten Read more
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    🇪🇸 Hermigua, Spanien
  • 2. Versuch

    March 7 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute Morgen sieht der Himmel vielversprechend aus. Wir fahren relativ früh los und wollen unser Glück noch einmal am Alto de Garanojay versuchen.
    Der Wanderparkplatz ist ganz schön voll. Wir sind wohl nicht die einzigen mit dieser Idee.
    Nebel ist gerade wieder aufgezogen, es ist saukalt. Wir steigen trotzdem hoch. Es ist von hier aus nicht weit. Zum Glück!

    4 Fotos, das letzte am Gipfel - zumindest mit Umrissen einer Aussicht -, sind meine Ausbeute. 🤷🏼‍♀️

    Tja, und nu? Auf GoogleMaps finden wir einen kleinen Ort etwas abseits der Touristenrouten. »La Rajita«. Halleluja, was für ein Ritt über die Berge dieser wunderschönen Insel. Meine Ohren drücken schmerzhaft bei der steilen, nicht enden wollenden Abwärtsfahrt.
    Hin und her, hin und her, schraubt sich das Sträßchen im Zickzack ins Tal. Als wir unten ankommen, höre ich alles ganz dumpf, als hätte ich Gehörschutz auf den Ohren. 😄

    Auf dem Rückweg haben wir dann beim Aussichtspunkt »Mirador de Igualero« Glück. Nachdem wir vor ein paar Tagen hier oben im eiskalten Sprühregen fast weggepustet wurden, können wir heute ein paar schöne Ausblicke genießen.
    Aber nur kurz.☝🏼
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  • Tod durch Schokolade

    March 6 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Jetzt habe ich mir eine lästige Erkältung eingefangen. War ja auch irgendwie abzusehen.
    Ich habe also nur wenig Lust, die Steigungen hier (ohne geht es nun mal nicht) zu erklimmen. Roland ist vollkommen fein damit, und so fahren wir heute einfach mal ganz faul mit dem Auto über die Insel.

    Zuerst geht es nach San Sebastián runter, wo ich mir eine gescheite Wanderhose kaufe. Eine Weste oder dünne und vor allem atmungsaktive Outdoorjacke finde ich leider nicht. Ich gebe es nur ungern zu: Ich bin einfach zu dick geworden. Eine Jacke passt zwar ganz gut, aber mein Allerwertester ist im Weg. Ich bekomme den Reißverschluss nicht zu. 🫣
    Und überhaupt fühle ich mich bei den Sortimenten in diesen Sportgeschäften echt diskriminiert. Als ob man mit ein paar Kilos mehr nicht trotzdem bock auf Sport hätte. *Kopfschüttel*
    Ich stelle mir vor, wie sich wohl ein übergewichtiger Teenager fühlt, der sich vornimmt, mehr Sport zu treiben. Da ist so ein Sportklamotten-Laden doch der Rohrkrepierer schlechthin!!! Man sollte echt mal über ein anderes Konzept nachdenken.

    Sei es drum. Ich bin zum Glück selbstbewusst genug und froh, wenigstens etwas gefunden zu haben.

    Wir fahren weiter Richtung »Playa Santiago«. Eine schöne Strandbar lockt mit einem kalten Bier. Denn kaum haben wir den ersten Berg hinter uns gelassen, ist es richtig schön warm. Die Karte lockt mit ... was? ... Tod durch Schokolade. 😂
    Wir ziehen die Gambas mit etwas Brot vor. (Dicker Hintern hin oder her!) 😛

    Nach einer Weile merke ich, dass die Sonne ganz schön brennt. »Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir heute noch einen Sonnenbrand einfangen würde«, sage ich. Die freundliche Dame am Nachbartisch bekommt das mit und bietet mir spontan ihre Sonnenmilch an.
    Sie erzählt, dass sie ebenfalls auf der Nordseite der Insel wohnt und sich ebenso verkalkuliert hat, was die Wetterschwankungen angeht.

    Sehr nett von ihr, vielen Dank!, meiner Haut hat's gut getan.

    Unterwegs halten wir an vielen Haltepunkten, die eigens für Fotostopps mit dem Auto (oder Reisebuss) angelegt sind. Mega! 👍🏼
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  • Küstenwanderweg

    March 5 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Dieser Weg ist quasi die Fortsetzung des Weges entlang der Küste, den wir zuletzt hinter dem Hotel entlang gegangen sind. Nur in die entgegengesetzte Richtung.

    Als wir aufbrechen, fängt es gerade mal wieder an, zu regnen. Dieses Mal aber nicht lange. Und während der Wanderung wurde das Wetter immer angenehmer.

    Die Wanderung entlang der Küste war auf jeden Fall sehr beeindruckend! 🫶🏼🫶🏼🫶🏼

    Naja, und eins ist sicher: Wir haben die völlig falsche Kleidung dabei.
    Hier muss man immer - aber auch wirklich immer - im Zwiebel-Look unterwegs sein.
    Denn schon hinter der nächsten Kurve kann es fürchterlich kalt, oder richtig warm werden. Eine winddichte Weste wäre hilfreich. Tja, La Gomera ist aber leider keine Insel, auf der man gut shoppen könnte. 😏
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  • Mirador de Abrante

    March 2 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Gestern Abend konnten wir vom Zimmer aus schon die komplette Insel Teneriffa erkennen. Schön ist sie anzusehen, auch bei Nacht!
    Heute morgen war immer noch klare Sicht. Zeit, sich mal einen »der« Aussichtspunkte (ohne Nebel) anzusehen. 😃

    Der im Jahr 2014 eröffnete »Mirador El Abrante«, erschaffen von dem Architekten Jose Luis Bermejo, liegt etwas mehr als 600 Meter über dem Meeresspiegel.
    Von der gläsernen Plattform aus schaut man auf den Ort »Agulo«.
    Momentan wird hier fleißig gewerkelt und saniert. Die Plattform ist unübersehbar in die Jahre gekommen aber für Besucher zugänglich. Das ansässige Restaurant ist seit 2020 nicht mehr in Betrieb.

    Die sieben Meter lange, komplett verglaste Plattform ragt über eine rote Steilwand hinaus. Die Wanderrouten bei Komoot tragen hier gerne den Zusatz »Marslandschaft« im Namen. Denn genau so sieht es hier aus. Einfach toll. Und dann diese Aussicht! 🤩

    Auf dem Rückweg fuhren wir an einem spektakulären, über die komplette Straße wachsenden, Ficus Benjamina vorbei. Fotostopp war angesagt! Eine Restaurant-Terrasse lachte uns ebenfalls an und so kehrten wir kurzerhand ein. Es gab gegrillten Thunfisch und für Roland schwarzen Reis mit Tintenfisch. Essen und Hauswein waren ein Gedicht! 👌🏼
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  • Der Lorbeerwald

    March 1 in Spain ⋅ 🌬 15 °C

    Der größte und älteste Lorbeerwald Europas!
    Den mussten wir uns selbstverständlich ansehen. Nachdem wir gestern bei der Durchfahrt schon die zarten 8 Grad wahrgenommen haben, zogen wir heute also gut gerüstet los.

    Es wurden oben nasskalte (ca. 10 Grad) und weiter unten passable 14 Grad.

    Die Rundtour hatte ich bei Komoot rausgesucht. Knapp 10 km und 290 Höhenmeter waren bei unserem Fitnesslevel mehr als genug.

    Aber wunderschön war's!
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  • Wetterkapriolen - Teil 2

    February 28 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Auf dem Rückweg nehmen wir noch einen »Aussichts«punkt mit.
    »Mirador de lgualero«, sein Name.

    Wir steigen bei Sonnenschein aus.
    ... Hält 15 Sekunden ...

    Was für ein Sturm, mit immer wieder kräftigen, eiskalten Sprühregenschauern, gefolgt von kurzen warmen Sonnenstrahlen.
    Krass!!!
    Unsere Gesichter taten weh vor Kälte, aber wir haben uns köstlich amüsiert. Ich glaube, das sieht man. 😂😂😂
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  • Wetterkapriolen - Teil 1

    February 28 in Spain ⋅ 🌬 19 °C

    Unser heutiges Ziel ist das Örtchen »Valle Gran Rey«, das auf der anderen (der westlichen) Seite der Insel liegt.

    Hier hat es in den 1970er und 1980er Jahren besonders viele Hippies hingezogen. Auch heute noch sieht man viele von ihnen.

    Die Route dorthin war voll von Haltepunkten, an denen man die Aussicht genießen konnte. - Sofern es eine gab. 😂
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  • Es gibt so Tage ...

    February 27 in Spain ⋅ 🌬 18 °C

    ... da sollte man sich nichts vornehmen und nichts anfassen. Am besten rumdrehen und den Tag vorüberziehen lassen.

    Naja, zwischendrin war er auch mal ganz nett, dieser Tag:

    Die Wetterapp versprach gestern schönes Wetter mit guter Luftqualität. Und wir schmiedeten schon Pläne.
    Pustekuchen! Gleich nach dem Aufstehen rausgeguckt ... Diesig. Und zwar so richtig. Der Wind pustet momentan viel, viel Feinstaub aus der Sahara herüber.
    Nun ja, dachte ich, bis du deine Arbeit erledigt hast, hat sich das aufgeklärt.
    Die Arbeit erledigte sich aber nicht so einfach, was auch meiner eigenen Schusseligkeit geschuldet war. 🙄
    Also: Pläne über den Haufen werfen, umdisponieren. Ist ja nicht tragisch, weil immer noch keine Fernsicht möglich war.

    Es dauert etwas länger, dann habe ich endlich Feierabend. Eine längere Wanderung ist jetzt kaum noch möglich und das mit der Fernsicht haben wir uns mittlerweile auch abgeschminkt.

    Roland hat die geniale Idee, einfach eine kleinere Wanderung zu dem hübschen Leuchtturm zu machen, auf den wir vom Zimmer aus blicken. Find ich super. 👍🏼 Das machen wir. Hauptsache raus, hauptsache Bewegung!

    Wir schnappen uns die Wanderstöcke, gehen vor die Tür und ... blicken auf eine fette schwarze Wolkenfront. Da Wandern? Jetzt? Auf gar keinen Fall!! 🫣

    Wir kehren um und setzen uns in die Poolbar. Einen Kaffe später merken wir, dass dieses Wolkenpaket parallel über uns hinwegzieht, ohne auch nur einen Tropfen zu verlieren.

    Also gut, wir wagen es, und stellen relativ schnell fest, das es keinen richtigen Weg zum Leuchtturm gibt. Nur straßelaufen wäre angesagt.
    Enttäuscht kehren wir um. - Ich will partout nicht wieder ins Zimmer und so laufen wir einfach in die andere Richtung weiter. Mal sehen, ob da was geht. Und siehe da, wir werden fündig. Ein Rundweg um die komplette Hotelanlage. Gar nicht mal so kurz und richtig schön!

    Das Hotel verspricht ein wenig Show am Pool. Das nehmen wir noch mit, bevor wir uns fürs Abendessen umziehen.

    Und zum Abschluss dieses "speziellen Tages" fällt mir zur Krönung noch meine gute Flasche Chardonnay im Hotelzimmer auf den Steinboden.
    In einer Pension kein großes Ding. Aufnehmer raus, wegwischen, fertig. Auf dem Campingplatz würde die Flasche vermutlich nicht mal kaputt gehen.
    Hier hieß das, den Zimmerservice rufen und zuzusehen, wie jemand meine Schweinerei wegwischt. Man, war mir das unangenehm.

    Habe ich schon erwähnt, dass ich noch ne Flasche Rotwein hier habe? 🥳🤪
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  • San Sebastián - Teil 2

    February 26 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Zum Abschluss schauen wir uns noch das Olympische Flammenmonument an. Hier kam das Olympische Feuer am 16. September 1968 auf dem Weg von Griechenland nach Mexico vorbei.
    Vorweg ein Castillo. Beide sind über Treppen zu besteigen.
    Ebenso wie die Stadt. Auf dem Rückweg stellen wir uns bei Wolke drei bei einer Tankstelle unter. Beim Aufstieg laufen wir dann wieder in die Sonne.

    Was für ein verrücktes Wetter. Morgen soll es wieder schön werden.
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  • San Sebastián - Teil 1

    February 26 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Kaum in San Sebastiàn angekommen, springt Roland in den ersten Barbershop, der auf dem Weg zum Markt liegt, und lässt sich erst einmal das Winterfell stutzen. 😂
    Welch ein Glück, zieht doch just in dem Moment eine der vielen kleinen, aber sehr gut gefüllten Regenwolken über uns hinweg.

    Die Markthalle ist überschaubar und so ziehen wir direkt weiter zur die Pfarrkirche "Iglesia de Nuestra Señora de la Asunicón". Ein Sakralbau, dessen Ursprung auf das Jahr 1450 zurückgeht.

    Als nächstes schauen wir uns den Torre del Conde (auch: Torre de Los Peraza) an, ein unter Denkmalschutz stehender Wehrturm des späten Mittelalters, der Mitte des 15. Jahrhunderts im Zuge der Eroberung der Kanaren durch das Königreich Kastilien errichtet wurde.

    Bei der zweiten Regenwolke sitzen wir bereits im Hafen und trinken überdacht bei Kaffe und Cola.
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  • Ankommen

    February 25 in Spain ⋅ 🌬 16 °C

    Gestern den ganzen Tag unterwegs, musste ich heute erst einmal einiges wegearbeiten.

    Blieb am Nachmittag nur noch, in den nächsten Supermarkt zu fahren, um den kleinen Kühlschrank im Hotelzimmer mit eigenen Getränken aufzufüllen und damit die Urlaubskasse etwas zu schonen.

    Das Hotel ist sehr gut!
    Hier bleiben beim Essen und auch sonst keine Wünsche offen. Das Zimmer "mit Gartenblick" bietet verdammt viel Meerblick und Leuchtturmblick und Poolblick und Teneriffablick incl. Teideblick, auf dessen Kuppe noch letzte Schneereste liegen.

    Einfach nur Perfekt! 👌🏼

    Der Plan für morgen ist, uns mit einer ersten kleineren Erkundungsrunde einzulaufen. Ich kann's kaum erwarten.
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  • Anreise

    February 24 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Anreise hatte es in sich.
    7.20 Abflug, heißt 5.20 Uhr am Flughafen sein. Von uns zum Parkplatz unseres Wagens: 1 Stunde Fahrt und 1 Stunde sollte beim Parkplatz wegen des Shuttles eingeplant werden.
    Wir schälten und also um 3.00 Uhr aus den Betten. Gestern meldete sich dann der Parkplatzbetreiber um eine außerplanmäßige Straßensperrung anzukündigen, und uns auf einen Ausweichparkplatz umzusiedeln.
    Schickt mich durch Köln, kein Problem. Aber in Düsseldorf? 🥴
    Es war eine "verzwickte" Route, die wir aber souverän meisterten.
    Wer uns kennt, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. 🫣
    Der Rest war ein Kinderspiel. Und nun sitzen wir endlich auf dem Schiff und genießen die Überfahrt, bevor der Mietwagen abgeholt und eingecheckt wird.
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    Trip start
    February 24, 2026