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La Gomera

A 22-day adventure by Reisezeiten Read more
  • Trip start
    February 24, 2026

    Anreise

    February 24 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Anreise hatte es in sich.
    7.20 Abflug, heißt 5.20 Uhr am Flughafen sein. Von uns zum Parkplatz unseres Wagens: 1 Stunde Fahrt und 1 Stunde sollte beim Parkplatz wegen des Shuttles eingeplant werden.
    Wir schälten und also um 3.00 Uhr aus den Betten. Gestern meldete sich dann der Parkplatzbetreiber um eine außerplanmäßige Straßensperrung anzukündigen, und uns auf einen Ausweichparkplatz umzusiedeln.
    Schickt mich durch Köln, kein Problem. Aber in Düsseldorf? 🥴
    Es war eine "verzwickte" Route, die wir aber souverän meisterten.
    Wer uns kennt, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. 🫣
    Der Rest war ein Kinderspiel. Und nun sitzen wir endlich auf dem Schiff und genießen die Überfahrt, bevor der Mietwagen abgeholt und eingecheckt wird.
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  • Ankommen

    February 25 in Spain ⋅ 🌬 16 °C

    Gestern den ganzen Tag unterwegs, musste ich heute erst einmal einiges wegearbeiten.

    Blieb am Nachmittag nur noch, in den nächsten Supermarkt zu fahren, um den kleinen Kühlschrank im Hotelzimmer mit eigenen Getränken aufzufüllen und damit die Urlaubskasse etwas zu schonen.

    Das Hotel ist sehr gut!
    Hier bleiben beim Essen und auch sonst keine Wünsche offen. Das Zimmer "mit Gartenblick" bietet verdammt viel Meerblick und Leuchtturmblick und Poolblick und Teneriffablick incl. Teideblick, auf dessen Kuppe noch letzte Schneereste liegen.

    Einfach nur Perfekt! 👌🏼

    Der Plan für morgen ist, uns mit einer ersten kleineren Erkundungsrunde einzulaufen. Ich kann's kaum erwarten.
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  • San Sebastián - Teil 1

    February 26 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Kaum in San Sebastiàn angekommen, springt Roland in den ersten Barbershop, der auf dem Weg zum Markt liegt, und lässt sich erst einmal das Winterfell stutzen. 😂
    Welch ein Glück, zieht doch just in dem Moment eine der vielen kleinen, aber sehr gut gefüllten Regenwolken über uns hinweg.

    Die Markthalle ist überschaubar und so ziehen wir direkt weiter zur die Pfarrkirche "Iglesia de Nuestra Señora de la Asunicón". Ein Sakralbau, dessen Ursprung auf das Jahr 1450 zurückgeht.

    Als nächstes schauen wir uns den Torre del Conde (auch: Torre de Los Peraza) an, ein unter Denkmalschutz stehender Wehrturm des späten Mittelalters, der Mitte des 15. Jahrhunderts im Zuge der Eroberung der Kanaren durch das Königreich Kastilien errichtet wurde.

    Bei der zweiten Regenwolke sitzen wir bereits im Hafen und trinken überdacht bei Kaffe und Cola.
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  • San Sebastián - Teil 2

    February 26 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Zum Abschluss schauen wir uns noch das Olympische Flammenmonument an. Hier kam das Olympische Feuer am 16. September 1968 auf dem Weg von Griechenland nach Mexico vorbei.
    Vorweg ein Castillo. Beide sind über Treppen zu besteigen.
    Ebenso wie die Stadt. Auf dem Rückweg stellen wir uns bei Wolke drei bei einer Tankstelle unter. Beim Aufstieg laufen wir dann wieder in die Sonne.

    Was für ein verrücktes Wetter. Morgen soll es wieder schön werden.
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  • Es gibt so Tage ...

    February 27 in Spain ⋅ 🌬 18 °C

    ... da sollte man sich nichts vornehmen und nichts anfassen. Am besten rumdrehen und den Tag vorüberziehen lassen.

    Naja, zwischendrin war er auch mal ganz nett, dieser Tag:

    Die Wetterapp versprach gestern schönes Wetter mit guter Luftqualität. Und wir schmiedeten schon Pläne.
    Pustekuchen! Gleich nach dem Aufstehen rausgeguckt ... Diesig. Und zwar so richtig. Der Wind pustet momentan viel, viel Feinstaub aus der Sahara herüber.
    Nun ja, dachte ich, bis du deine Arbeit erledigt hast, hat sich das aufgeklärt.
    Die Arbeit erledigte sich aber nicht so einfach, was auch meiner eigenen Schusseligkeit geschuldet war. 🙄
    Also: Pläne über den Haufen werfen, umdisponieren. Ist ja nicht tragisch, weil immer noch keine Fernsicht möglich war.

    Es dauert etwas länger, dann habe ich endlich Feierabend. Eine längere Wanderung ist jetzt kaum noch möglich und das mit der Fernsicht haben wir uns mittlerweile auch abgeschminkt.

    Roland hat die geniale Idee, einfach eine kleinere Wanderung zu dem hübschen Leuchtturm zu machen, auf den wir vom Zimmer aus blicken. Find ich super. 👍🏼 Das machen wir. Hauptsache raus, hauptsache Bewegung!

    Wir schnappen uns die Wanderstöcke, gehen vor die Tür und ... blicken auf eine fette schwarze Wolkenfront. Da Wandern? Jetzt? Auf gar keinen Fall!! 🫣

    Wir kehren um und setzen uns in die Poolbar. Einen Kaffe später merken wir, dass dieses Wolkenpaket parallel über uns hinwegzieht, ohne auch nur einen Tropfen zu verlieren.

    Also gut, wir wagen es, und stellen relativ schnell fest, das es keinen richtigen Weg zum Leuchtturm gibt. Nur straßelaufen wäre angesagt.
    Enttäuscht kehren wir um. - Ich will partout nicht wieder ins Zimmer und so laufen wir einfach in die andere Richtung weiter. Mal sehen, ob da was geht. Und siehe da, wir werden fündig. Ein Rundweg um die komplette Hotelanlage. Gar nicht mal so kurz und richtig schön!

    Das Hotel verspricht ein wenig Show am Pool. Das nehmen wir noch mit, bevor wir uns fürs Abendessen umziehen.

    Und zum Abschluss dieses "speziellen Tages" fällt mir zur Krönung noch meine gute Flasche Chardonnay im Hotelzimmer auf den Steinboden.
    In einer Pension kein großes Ding. Aufnehmer raus, wegwischen, fertig. Auf dem Campingplatz würde die Flasche vermutlich nicht mal kaputt gehen.
    Hier hieß das, den Zimmerservice rufen und zuzusehen, wie jemand meine Schweinerei wegwischt. Man, war mir das unangenehm.

    Habe ich schon erwähnt, dass ich noch ne Flasche Rotwein hier habe? 🥳🤪
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  • Wetterkapriolen - Teil 1

    February 28 in Spain ⋅ 🌬 19 °C

    Unser heutiges Ziel ist das Örtchen »Valle Gran Rey«, das auf der anderen (der westlichen) Seite der Insel liegt.

    Hier hat es in den 1970er und 1980er Jahren besonders viele Hippies hingezogen. Auch heute noch sieht man viele von ihnen.

    Die Route dorthin war voll von Haltepunkten, an denen man die Aussicht genießen konnte. - Sofern es eine gab. 😂
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  • Wetterkapriolen - Teil 2

    February 28 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Auf dem Rückweg nehmen wir noch einen »Aussichts«punkt mit.
    »Mirador de lgualero«, sein Name.

    Wir steigen bei Sonnenschein aus.
    ... Hält 15 Sekunden ...

    Was für ein Sturm, mit immer wieder kräftigen, eiskalten Sprühregenschauern, gefolgt von kurzen warmen Sonnenstrahlen.
    Krass!!!
    Unsere Gesichter taten weh vor Kälte, aber wir haben uns köstlich amüsiert. Ich glaube, das sieht man. 😂😂😂
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  • Der Lorbeerwald

    March 1 in Spain ⋅ 🌬 15 °C

    Der größte und älteste Lorbeerwald Europas!
    Den mussten wir uns selbstverständlich ansehen. Nachdem wir gestern bei der Durchfahrt schon die zarten 8 Grad wahrgenommen haben, zogen wir heute also gut gerüstet los.

    Es wurden oben nasskalte (ca. 10 Grad) und weiter unten passable 14 Grad.

    Die Rundtour hatte ich bei Komoot rausgesucht. Knapp 10 km und 290 Höhenmeter waren bei unserem Fitnesslevel mehr als genug.

    Aber wunderschön war's!
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  • Mirador de Abrante

    March 2 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Gestern Abend konnten wir vom Zimmer aus schon die komplette Insel Teneriffa erkennen. Schön ist sie anzusehen, auch bei Nacht!
    Heute morgen war immer noch klare Sicht. Zeit, sich mal einen »der« Aussichtspunkte (ohne Nebel) anzusehen. 😃

    Der im Jahr 2014 eröffnete »Mirador El Abrante«, erschaffen von dem Architekten Jose Luis Bermejo, liegt etwas mehr als 600 Meter über dem Meeresspiegel.
    Von der gläsernen Plattform aus schaut man auf den Ort »Agulo«.
    Momentan wird hier fleißig gewerkelt und saniert. Die Plattform ist unübersehbar in die Jahre gekommen aber für Besucher zugänglich. Das ansässige Restaurant ist seit 2020 nicht mehr in Betrieb.

    Die sieben Meter lange, komplett verglaste Plattform ragt über eine rote Steilwand hinaus. Die Wanderrouten bei Komoot tragen hier gerne den Zusatz »Marslandschaft« im Namen. Denn genau so sieht es hier aus. Einfach toll. Und dann diese Aussicht! 🤩

    Auf dem Rückweg fuhren wir an einem spektakulären, über die komplette Straße wachsenden, Ficus Benjamina vorbei. Fotostopp war angesagt! Eine Restaurant-Terrasse lachte uns ebenfalls an und so kehrten wir kurzerhand ein. Es gab gegrillten Thunfisch und für Roland schwarzen Reis mit Tintenfisch. Essen und Hauswein waren ein Gedicht! 👌🏼
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  • Küstenwanderweg

    March 5 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Dieser Weg ist quasi die Fortsetzung des Weges entlang der Küste, den wir zuletzt hinter dem Hotel entlang gegangen sind. Nur in die entgegengesetzte Richtung.

    Als wir aufbrechen, fängt es gerade mal wieder an, zu regnen. Dieses Mal aber nicht lange. Und während der Wanderung wurde das Wetter immer angenehmer.

    Die Wanderung entlang der Küste war auf jeden Fall sehr beeindruckend! 🫶🏼🫶🏼🫶🏼

    Naja, und eins ist sicher: Wir haben die völlig falsche Kleidung dabei.
    Hier muss man immer - aber auch wirklich immer - im Zwiebel-Look unterwegs sein.
    Denn schon hinter der nächsten Kurve kann es fürchterlich kalt, oder richtig warm werden. Eine winddichte Weste wäre hilfreich. Tja, La Gomera ist aber leider keine Insel, auf der man gut shoppen könnte. 😏
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  • Tod durch Schokolade

    March 6 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Jetzt habe ich mir eine lästige Erkältung eingefangen. War ja auch irgendwie abzusehen.
    Ich habe also nur wenig Lust, die Steigungen hier (ohne geht es nun mal nicht) zu erklimmen. Roland ist vollkommen fein damit, und so fahren wir heute einfach mal ganz faul mit dem Auto über die Insel.

    Zuerst geht es nach San Sebastián runter, wo ich mir eine gescheite Wanderhose kaufe. Eine Weste oder dünne und vor allem atmungsaktive Outdoorjacke finde ich leider nicht. Ich gebe es nur ungern zu: Ich bin einfach zu dick geworden. Eine Jacke passt zwar ganz gut, aber mein Allerwertester ist im Weg. Ich bekomme den Reißverschluss nicht zu. 🫣
    Und überhaupt fühle ich mich bei den Sortimenten in diesen Sportgeschäften echt diskriminiert. Als ob man mit ein paar Kilos mehr nicht trotzdem bock auf Sport hätte. *Kopfschüttel*
    Ich stelle mir vor, wie sich wohl ein übergewichtiger Teenager fühlt, der sich vornimmt, mehr Sport zu treiben. Da ist so ein Sportklamotten-Laden doch der Rohrkrepierer schlechthin!!! Man sollte echt mal über ein anderes Konzept nachdenken.

    Sei es drum. Ich bin zum Glück selbstbewusst genug und froh, wenigstens etwas gefunden zu haben.

    Wir fahren weiter Richtung »Playa Santiago«. Eine schöne Strandbar lockt mit einem kalten Bier. Denn kaum haben wir den ersten Berg hinter uns gelassen, ist es richtig schön warm. Die Karte lockt mit ... was? ... Tod durch Schokolade. 😂
    Wir ziehen die Gambas mit etwas Brot vor. (Dicker Hintern hin oder her!) 😛

    Nach einer Weile merke ich, dass die Sonne ganz schön brennt. »Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir heute noch einen Sonnenbrand einfangen würde«, sage ich. Die freundliche Dame am Nachbartisch bekommt das mit und bietet mir spontan ihre Sonnenmilch an.
    Sie erzählt, dass sie ebenfalls auf der Nordseite der Insel wohnt und sich ebenso verkalkuliert hat, was die Wetterschwankungen angeht.

    Sehr nett von ihr, vielen Dank!, meiner Haut hat's gut getan.

    Unterwegs halten wir an vielen Haltepunkten, die eigens für Fotostopps mit dem Auto (oder Reisebuss) angelegt sind. Mega! 👍🏼
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  • 2. Versuch

    March 7 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute Morgen sieht der Himmel vielversprechend aus. Wir fahren relativ früh los und wollen unser Glück noch einmal am Alto de Garanojay versuchen.
    Der Wanderparkplatz ist ganz schön voll. Wir sind wohl nicht die einzigen mit dieser Idee.
    Nebel ist gerade wieder aufgezogen, es ist saukalt. Wir steigen trotzdem hoch. Es ist von hier aus nicht weit. Zum Glück!

    4 Fotos, das letzte am Gipfel - zumindest mit Umrissen einer Aussicht -, sind meine Ausbeute. 🤷🏼‍♀️

    Tja, und nu? Auf GoogleMaps finden wir einen kleinen Ort etwas abseits der Touristenrouten. »La Rajita«. Halleluja, was für ein Ritt über die Berge dieser wunderschönen Insel. Meine Ohren drücken schmerzhaft bei der steilen, nicht enden wollenden Abwärtsfahrt.
    Hin und her, hin und her, schraubt sich das Sträßchen im Zickzack ins Tal. Als wir unten ankommen, höre ich alles ganz dumpf, als hätte ich Gehörschutz auf den Ohren. 😄

    Auf dem Rückweg haben wir dann beim Aussichtspunkt »Mirador de Igualero« Glück. Nachdem wir vor ein paar Tagen hier oben im eiskalten Sprühregen fast weggepustet wurden, können wir heute ein paar schöne Ausblicke genießen.
    Aber nur kurz.☝🏼
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  • Unfreiwillige Rundfahrt

    March 13 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Die Wetterapp versprach gestern für heute 23 C° und kaum Wind!
    Endlich! Also, was unternehmen wir?

    Pooltag? Hm, nachdem wir zwei Tage zu hotelzimmerhocken verdonnert waren (die Arbeit), kam das nicht in Frage.
    Der Aussichtspunkt auf dem höchsten Berg im Lorbeerwald sollte es ein drittes und letztes Mal sein. Bei den tollen Wetteraussichten musste es doch endlich mal klappen mit der Aussicht.

    Heute morgen dann die Ernüchterung:
    Es war in der Früh schon 19 C° 👍🏼,
    es war windstill 👍🏼,
    und es war ... Grau in Grau! 👎🏼👎🏼👎🏼

    Nicht einmal das 44 km entfernte Teneriffa konnte man sehen.
    Auf dem Sattelitenfilm der Wetterapp waberte eine riesige Dunstwolke über dem Pazifik. Keine Aussicht auf Besserung im Laufe des Tages. 😩
    Es soll wohl einfach nicht sein.

    Wir beschlossen, die Dörfer abzufahren. »Alugo« und »Vallehermoso« sollten es werden.
    In Vallehermoso angekommen, bekamen wir nirgends einen Parkplatz. In dem Städtchen war irgendein kleinerer Umzug mit Pauken und Trompeten und so.

    Also gleich wieder umkehren und zurück nach Agulo. Das konnten wir uns immerhin bei einem gemütlichen Spaziergang ansehen und kehrten anschließend auf einen Barraquieto (Kanarencafé) und ein Bier ein. Dazu gab's Hamburger und ein Sandwich. Das ganze vor einer wirklich beeindruckenden Kulisse. 👍🏼
    Es war nicht das, was wir uns für heute erhofft hatten, stimmte uns aber trotzdem wieder milde. 🤗

    Am Hotel zurück, nahm ich dann auch gleich noch den Pool mit. Kann ja nicht sein, dass ich hier drei Wochen lang auf diese tollen Becken schaue und nicht ein einziges Mal reinspringe.
    Das Wasser in einem der drei Pools ist beheizt. Und solange man im Wasser ist, ist es toll! Aber dann nass, bei diesem ungemütlichen Wind ... 🥶 Egal, ich hab's tapfer durchgezogen. 😂

    Drei Tage bleiben uns noch ...
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  • Ermita de Nuestra Señora de Guadalupe

    March 14 in Spain ⋅ 🌬 19 °C

    Wir entscheiden uns heute, den schönen Küstenwanderweg noch einmal komplett bis zur »Ermita de Nuestra Señora de Guadalupe« durchzulaufen. Damit das nicht ausartet, fahren wir mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz. 😎

    1542 wurde sie erbaut, gestiftet von dem ersten Grafen von La Gomera, »Guillén Peraza de Ayala«.
    Der ungewöhnliche T-Förmige Grundriss soll einmalig auf der Insel sein.
    Sie bietet Platz für nur 40 Personen.

    Die Kapelle spielt eine zentrale Rolle in der größten religiösen Tradition der Insel:
    Alle 5 Jahre wird die kleine, etwa 25 cm hohe Marienfigur aus der Kapelle geholt. Sie wird per Boot nach San Sebastián gebracht – einzigartig auf den Kanaren.
    Danach besucht sie mehrere Orte der Insel, begleitet von großen Festen und Prozessionen.
    Diese Feier heißt »Bajada de la Virgen de Guadalupe« und zieht Tausende Menschen an.
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  • Küstenwanderung zur Kapelle

    March 14 in Spain ⋅ 🌬 19 °C

    Das Gebiet bei der »Ermita de Nuestra Señora de Guadalupe« ist ein naturkundlich interessantes Areal mit einer fossilen Düne, vielen endemischen Pflanzen und archäologischen Spuren der Ureinwohner.

    Die Felsen mit ihren bunten Farben und unterschiedlichsten Formen würden das Herz eines jeden Geologen wohl höher schlagen lassen.

    Die Umgebung ist traumhaft schön! 🥰
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  • Ding, ding und tüdelü!

    March 15 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute ist das Wetter vielversprechend genug, um es noch mal durch den Lorbeerwald auf den höchsten Berg der Insel zu versuchen.

    Während der Hinfahrt zum Wanderparkplatz werden wir plötzlich von unseren technischen Geräten genervt. Der Gurt im Auto macht den Anfang. Er behauptet während der ganzen Fahrt, dass der Fahrer nicht angeschnallt sei. Ding, ding, ding ... Wir versuchen, es zu ignorieren, was uns nur bedingt gelingt. Manchmal kommt eine Pause, dann wieder: Ding, ding ...

    Als nächstes verliert Frau Google auf dem Handy immer wieder die Route und berechnet sie ständig neu. Tüdelü, tüdelü, ... Ding, ding, ...

    Wir schauen uns an, und spätestens jetzt brechen wir in Gelächter aus. Meine Fantasie geht mal wieder mit mir durch. »Sabotage? Außerirdische? Die Russen?« 😂😂😂

    Am Parkplatz angekommen, starten wir die wohl schönste Wanderung zum Aussichtspunkt und bekommen eine leise Ahnung davon, wie schön es hier wohl in zwei, drei Wochen sein wird, wenn der Winter endgültig vorbei ist. 👌🏼👌🏼👌🏼
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  • Bancal Hotel & Spa

    March 15 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Zum Abschluss dieser Reise bekommen wir von unserem Hotel 2 Stunden im Spa spendiert. Weil wir ungewöhnlich lange hier gewohnt haben, sagen Sie. Die meisten Touristen sind für ein, maximal zwei Wochen hier zu Gast.

    Das nehmen wir nach unserer Wanderung doch gerne an und genießen Whirpool, Schwimmbecken mit allem Massage-schnick-schnack, den man sich vorstellen kann, Dampfbad, Sauna, Tauchbecken, Ruheraum mit beheizten Steinliegen ...
    Was soll ich sagen? Es war uns ein Fest! 😎

    Das Konzept dieses Hauses hat mich sowieso von Anfang an überzeugt.

    Ich hab dann mal ein wenig recherchiert:
    Der Standort war ursprünglich eine ehemalige Tomatenplantage, angelegt in den traditionellen „Bancales“ (Trockenstein-Terrassen, wie sie auf La Gomera typisch sind). Kleinere Überreste dieser Plantage stehen heute noch.
    Es gab über 14 Jahre lang eine unvollendete, teilweise verfallene Baukonstruktion an dieser Stelle, nachdem frühere Investoren hier gescheitert waren oder das Projekt aufgaben.
    Ende 2019 begannen die Arbeiten, nachdem man die alte, verlassene Struktur abgerissen, geräumt und das Gelände gesäubert hatte.

    Architektonisch orientiert sich das Gebäude stark an den alten Bancales-Strukturen und nutzt lokales Vulkangestein (Basalt) sowie das natürliche Gefälle des Geländes, um das Hotel „ins Terrain einzubetten“.

    Der Entwurf stammt von dem Architekten Alberto Aguiar – laut Berichterstattung ein von der Landschaft geprägter Komplex der wie eine Skulptur über dem Atlantik sitzt.

    2025 wurde das Hotel eröffnet. Es setzt auf Nachhaltigkeit wie nur wenige andere in der Region:
    Es ist ein zu 100 % elektrisch betriebenes Hotel mit eigenem Photovoltaik-System, das einen großen Teil des Energiebedarfs deckt.
    Moderne Wasser- und Abfallwirtschaft sowie lokales Obst/Gemüse aus eigenen Gärten und Zusammenarbeit mit regionalen Bauern sind Teil des Konzepts.
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  • Daheim

    March 16 ⋅ 🌙 17 °C

    Jetzt, wo ich so gelangweilt im Flieger in Richtung Heimat sitze, fällt mir ein, dass ich noch nichts über das Sternerestaurant am letzten Abend geschrieben habe.

    Es war hervorragend. 👌🏼👌🏼👌🏼

    Vorneweg wurde uns frisch geröstetes Brot mit gewürzter Butter, grobem Meersalz und Ölivenöl serviert. Dem Öl war ein Hauch Anis beigemischt. Ich hasse eigentlich Anis. Aber diese Kombi war echt lecker. Ich liebe es, wenn man mich geschmacklich überrascht. 👍🏼
    Zum Hauptgang hatten wir Iberische Schweinebäckchen mit Gemüse und Kalbsfilet mit Ziegenkäse und Feigen.
    Die passende Begleitung: Ein sehr schmackhafter roter Tropfen, eines Tempranillos aus der Extremadura, über die wir übrigens gerade rüberfliegen.
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  • Fazit

    March 17 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Teide zeigte sich heute morgen noch einmal in seiner ganzen Pracht.
    Zwei Stunden später, als wir das Zimmer geräumt haben, hat er sich bereits wieder in sein Wolkenkleid gehüllt.
    Tschüss Teide, tschüss La Gomera.

    Ab morgen soll es hier den ganzen Rest der Woche regnen. Pech für die jenigen, die jetzt nur für eine Woche hier sind.
    Ich revidiere also meine Aussage, dass wir pech mit dem Wetter gehabt hätten.

    Wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten und das Hotel hat ebenfalls seinen Beitrag zu einem rundum schönen Urlaub geleistet.

    Diese kleine Insel hat viel zu bieten: Marslandschaften, Klippen die einen zum Staunen bringen, Urwald, ... und Wetter. Und zwar alle Facetten die man sich vorstellen kann. Eiskalter Regen, Stürme, dass man meint, man wäre im Herbst an der Nordsee und dann hinter dem nächsten Felsen wieder Sonne und sommerliche Wärme. Man zieht sich die Jacke eigentlich ständig an und aus.

    Wir verabschieden uns von dieser fantastischen Insel, mit ihren wunderschönen Ausblicken - und ja - auch Weitblicken, die man sich erklimmen muss, dass die Waden mitunter brennen. Aber dafür waren wir ja hier.
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    Trip end
    March 17, 2026