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Italien

Dem Winter entfliehen Læs mere
  • 🇮🇹
    Sidst set i
    Mascali

    Pech gehört auch mal dazu

    I går, Italien 🌧 21 °C

    Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Und da dies in erster Linie mein Reisetagebuch ist, teile ich auch die nicht so schönen Erlebnisse mit euch. 😉

    Wie schon erwähnt ist die Gegend hier gruselig. Ein bisschen übertrieben gesagt: Mit Schusswaffen in der Tasche würden wir uns wohler fühlen. 🤣
    Wir haben von unserer schönen großen Terrasse eigentlich nicht nur Meerblick, sondern auch direkten Blick auf den Ätna. Die meiste Zeit versteckt er sich aber hinter tiefhängenden schwarzen Regenwolken, aus denen es immer wieder kräftig regnet.

    Aber das ist noch lange nicht alles.
    Gestern sind wir zum »EuroSpin« gefahren. Das ist eine Supermarktkette mit riesigen Filialen, bei denen man so ziemlich alles bekommt, was man braucht. Ihr wisst schon.
    Als wir in den Laden kamen, trauten wir unseren Augen kaum. Teile des Ladens waren völlig leer gekauft. Zuerst vermuteten wir einen Ausverkauf, weil die Filiale vielleicht schließt. Später erfuhren wir, dass die Lkw-Fahrer wegen der hohen Benzin-/Dieselpreise streiken und es in vielen Teilen Süditaliens gerade zu Hamsterkäufen kommt. Frische Waren wie Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, ect. gibt es gerade nicht, und im schlimmsten Fall könnte sich der Streik noch bis zum 26.10. hinziehen.
    Da haben wir eine so tolle Outdoorküche und dann sowas. 😔
    Nun, wir nehmen es mit Humor und leben von Luft und Liebe. ♥️
    Und von Chips.
    Und von Keksen.
    Und von Weingummi.
    Und überhaupt Nudeln gehen immer. 😎

    Auf dem Weg zum zweiten Supermarkt gab es einen kleinen Lichtblick: Einen wahnsinns Gummibaum mit einem Stamm von gut 4 Metern breite. Das Grundstück, auf dem er stand, war leider komplett abgeschottet. Vermutlich um Vandalismus vorzubeugen.

    Ach, und der Pfarrer von Mascali hat übrigens ein etwas gestörtes Verhältnis zu seinem Glockenturm. Aber hört selbst. 😂

    Am Sonntag bekreuzige ich mich drei Mal und dann sind wir wieder weg! 🙏🏼
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  • Sizilien

    18. oktober, Italien ☁️ 20 °C

    Heute Morgen ging es schon relativ früh los. Wir hatten heute ein paar Kilometer mehr zurückzulegen.

    Die Fähre fährt alle 40 Minuten, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag.
    Es läuft alles wie am Schnürchen. Als wir Sie erreichen dürfen wir auch gleich auf das Autodeck fahren. 5 Minuten später - wir hatten uns gerade einen kleinen Snack gekauft -, fährt sie auch schon los. 👌🏼

    Kein Glück hatten wir an der Autobahn: Wir fahren mit der Mautbox. Und dieses Mal streikte sie. Zum ersten Mal! Tja da standen wir wie nun. Wie zwei Rindviecher auf dem Weg zur Schlachtbank. Kein Weg vor, keiner zurück, und hinter uns standen hupende Italiener. Also sind wir ... weiter gefahren. Erwartungsgemäß funktionierte die Mautstation auch beim Ausfahren nicht.
    Bin gespannt was da noch kommt. 🥴

    Eine Stunde später sind wir an der Unterkunft. In dieser Gegend möchte man nicht tot über über dem Zaun hängen. Sie ist schäbig und die Häuser sind es ebenfalls. Wir haben ein bisschen Angst auf das was uns erwartet.

    Ende gut alles gut. Die Wohnung ist top!
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  • Abschied

    17. oktober, Italien ⛅ 20 °C

    Wir kaufen uns ein letztes Busticket, um noch einmal mit dem abenteuerlichen Linienbus nach Amalfi zu fahren. Außerdem können wir uns so von diesem hübschen Städtchen verabschieden.

    Wir spazieren noch einmal die Einkaufsmeile rauf und runter.
    Am Schluss sitzen wir in einem Hafenrestaurant und genießen die tiefstehende Sonne im Gesicht.

    Was für einen wunderschöner Sehnsuchtsort!

    Dann geht es gemächlich zum Busbahnhof. Die Fahrpläne sind an einem Samstagabend nur noch Dekoration. Der Bus kommt wenn er eben kommt.

    La Dolce Vita 🥰!
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  • Shopping

    13. oktober, Italien ☀️ 21 °C

    Nachdem wir fast alle Läden leergeshoppt haben, gehen wir in DIE Patisserie am Platz. Wir bestellen einen Klassiker: Ein Zitronentörtchen höchster Güte, dazu eine heiße dunkle Schokolade. Und die ist fast noch besser als das Törtchen. Dick und cremig verteilt sie sich im ganzen Mund. Der Hammer!
    Danach machen wir uns langsam wieder auf den Weg zum Bus. Mittlerweile ist der Teufel los. Der Bus ist proppevoll. Und dann reiten wir satt und zufrieden in den Sonnenuntergang. 😁
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  • Heißer Ritt nach Amalfi Stadt 🫣

    13. oktober, Italien ☀️ 19 °C

    Nachdem gestern unser erster Versuch, Amalfi zu Besuchen, ins Wasser gefallen war, starten wir heute einen zweiten.
    Und dieses Mal sitzen wir im Bus ganz vorne.

  • Amalfi Stadt

    12. oktober, Italien 🌧 19 °C

    Wir fahren für gerade mal 2,50 € mit dem Linienbus hinunter nach Amalfi. Die 17 km Küstenstraße sind halsbrecherisch, und schon jetzt ist klar: Wenn wir das nächste Mal dorthin fahren, werde ich vorne sitzen um dieses Spektakel zu filmen. 🫣

    Leider schaffen wir nur den Dom und das berühmte Zitronensorbet. Nachdem die frische Lieferung Zitronen mitsamt Grünzeug vor unseren Füßen abgeladen ist, fängt es an zu regnen. Und es hört auch nicht mehr auf. Wir kehren noch in einer kleinen Pizzeria ein und machen uns dann auf den Heimweg.

    Morgen starten wir einen zweiten Versuch.
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  • Amalfiküste

    11. oktober, Italien ☀️ 20 °C

    Der Regen der letzten Tage verzieht sich und hängt noch schwer in den Wolken. Da wir früh dran sind, beschließen wir, vorher noch bei einem großen Supermarkt anzuhalten, um Vorräte für die Woche zu kaufen. Kurz vorm Ziel, am Stadtrand von Neapel ist noch einer. Danach wird's mager. In der näheren Umgebung der Unterkunft gibt es nur noch kleinere Märkte. (Für uns eher so »Spätis«. 😁)

    Wie gesagt, es war nur der Stadtrand. Aber der Verkehr war abenteuerlich, die Schlaglöcher groß und zahlreich.
    Unsere erste Lektion: Einfach beherzt weiterrollen. Wer den besten Schwung hat, hat Vorfahrt. Vespafahrer sind sowieso allüberall und man kann gar nicht Augen genug haben. Konzentration ist angesagt und immer schön im (Verkehrs-)Fluss bleiben. Wer bremst wird angehupt. Mitten im Chaos trauen wir unseren Augen kaum. Da fährt ein etwa zehn-/zwölfjähriges Mädchen auf einem Roller ohne Nummernschild (mehr Roller als Mädchen), und die Eltern dahinter, ebenfalls auf dem Roller, geben Anweisung, was zu tun ist . »Learning by doing« nennt man das wohl. 🫣

    Wir sind heilfroh als wir aus dem Trubel raus sind. Und nun geht es eine schöne, enge Serpentinenstrecke hinauf auf den Berg.
    Fast oben angekommen werfe ich einen Blick hinunter auf Neapel und das Meer.
    Wow!
    Es folgt ein 1 km langer Tunnel. Dahinter grüne Berhänge, die hübsch bebaut sind. Als hätte jemand das Bühnenbild gewechselt. Die Serpentinen werden noch etwas enger.

    Unser Vermieter bat uns gestern Abend dass wir uns auf einem Parkplatz an der Kirche treffen. Wir fanden das anfangs etwas befremdlich. Jetzt wissen wir aber dass es Sinn macht. Wir fahren ihm hinterher und an der engsten Kurve bleibt der Benz stecken. - Kurz zurück und weiter geht's. Noch schnell an des Nachbars Haustreppe vorbei, die in der Kurve in die Straße hineinragt, und dann sind wir auch schon in der Unterkunft angekommen. 🙏🏼

    Was soll ich sagen? Es ist wieder einmal eine traumhafte Wohnung!!! ♥️
    Und jetzt sitzen wir hier draußen und haben uns zur Begrüßung auch schon unsere ersten Mücken-Küsschen abgeholt. 😉
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  • Castello Orsini-Odescalchi

    9. oktober, Italien 🌧 19 °C

    Das Castello Orsini-Odescalchi gehört zu den beeindruckendsten und besterhaltenen Renaissanceburgen Italiens.
    Für 10 € Eintritt kann man sich eigenständig ohne Aufpasser und mit Hilfe eines Audioguides durch das Schloss bewegen.
    Dieser Audioguide war wirklich klasse; die Beschreibungen sehr lebendig! 👍🏼

    Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 12. oder 13. Jahrhundert zurück, als die Familie Di Vico auf dem Hügel eine mittelalterliche Festung errichtete.
    Um 1470 begann Napoleone Orsini, ein Angehöriger einer der mächtigsten Adelsfamilien Italiens, mit dem Bau. Sein Sohn Gentil Virginio Orsini vollendete die Anlage gegen Ende des 15. Jahrhunderts.
    Die Orsini hatten enge Verbindungen zum Papsttum und spielten eine bedeutende Rolle in den italienischen Machtkämpfen der Renaissance.

    1696 musste die Familie Orsini aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ihren Besitz verkaufen. Käufer war Livio Odescalchi, ein Neffe von Papst Innozenz XI.
    Die Familie Odescalchi besitzt das Schloss bis heute. Zwischenzeitlich gehörte es von 1803 bis 1848 der Bankiersfamilie Torlonia.
    Ende des 19. Jahrhunderts ließ Prinz Baldassarre Odescalchi die Anlage umfassend restaurieren. Dabei wurden zahlreiche Veränderungen rückgängig gemacht und der Renaissancecharakter wiederhergestellt.

    Im Papstsaal wird aktuell noch restauriert und wir durften zusehen, wie das Fachpersonal akribisch und mit der ruhigen Hand eines Uhrmachers an den Fresken arbeitete. Seehr beeindruckend.
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  • Wanderung entlang des Tiber

    8. oktober, Italien ☁️ 24 °C

    Uns steht der Sinn nach Natur. Wir fahren etwa 12 km mit dem Auto, weil wir eigentlich nur eine kleine Runde von 5 km laufen wollen. Aber wie das so ist, wenn man die Örtlichkeiten nicht kennt. Parken geht nur weiter weg und zack, werden es 10 km.

    Gestern Abend hatten wir ein heftiges Gewitter. Entsprechend schwül ist es heute. Wir laufen einen etwa 2½ km langen Schotterweg direkt neben den Bahnschienen in der prallen Sonne entlang, bevor wir wieder Schatten haben. Der Weg wird enger, es fängt kurz an zu regnen und von "eng" biegen wir ab in "Gestrüpp". So richtig fieses, mit Brombeeren.
    Beides, der Regen und das Gestrüpp, haben wir aber schnell hinter uns gebracht. Die Wege werden schöner. Die Wolken spenden Schatten, etwas Wind kommt auf. Sehr angenehm!

    Dann klettern wir ein kurzes steiles Stück glitschige Holzstufen in rutschigem Lehmboden hinab. Zum Glück kann man sich links und rechts des Weges immer irgendwie festhalten, denn die Wanderstöcke liegen im Auto. 🙄

    Plötzlich steht da ein großer, weißer herrenloser Hund auf dem Weg. Und noch einer ... und ein Dritter.

    Roland blickt links ins Gebüsch, wo der Zweite herkam und sagt: »Da lag ein Rücken, eine Wirbelsäule! Richtig groß! Die haben daran geknabbert.« Er schaut mich mit ängstlichem Blick an. »Na hoffen wir mal, dass es kein Wanderer war«, sag ich. Roland findet das nicht witzig. 🫣
    Ich habe das im Vorbeigehen zwar nicht gesehen, aber vermutlich war es ein Wildschwein? Deren Rippen können ja auch ganz ordentlich sein. Oder tatsächlich ein Wolf? 🤷🏼‍♀️ Dafür sind so Hütehunde schließlich da. So genau möchte ich das auch gar nicht wissen.
    Was wir aber wissen ist, dass wir in deren Augen hier aber mal so überhaupt nichts verloren haben! Wir senken den Blick und gehen ganz ruhig den Weg weiter. Ich muss dabei an so manchen Footprint von »Pilger-Biene« denken. 😉 Später sind da noch mehr Hunde. Insgesamt etwa 7 oder 8 an der Zahl.
    Roland ist jedenfalls froh, als wir wieder bei den Bahnschienen rauskommen.
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  • Der größte Olivenbaum Europas

    7. oktober, Italien ☁️ 24 °C

    Auf dem Weg nach Hause machen wir noch einen Abstecher nach Canneto.
    Hier befindet sich der außergewöhnliche „Ulivone“.

    Zitat der Website:https://sabinapiu.it/lolivone-di-canneto-sabino/
    »Wir wissen mit Sicherheit, dass Canneto viele Jahrhunderte lang unter der Herrschaft der nahegelegenen Abtei Farfa stand und dass diese die landwirtschaftliche Nutzung ihrer weitläufigen Ländereien förderte. Canneto entstand vermutlich in diesem Kontext, etwa im 10. Jahrhundert, als Folge des Bestrebens der Mönche, unkultiviertes Land zu bewirtschaften. Sollte der Olivone-Baum damals gepflanzt worden sein, könnte er über tausend Jahre alt sein – ein beeindruckendes Alter.

    Heute befindet sich der Olivenbaum von Canneto im Besitz der Familie Bertini, die ihn zusammen mit dem dazugehörigen Land vom Kloster erwarb. Das Land gehörte einst den Mönchen. ...«

    Seine Dimensionen sind beeindruckend: eine Höhe von etwa fünfzehn Metern, ein Kronendurchmesser von etwa dreißig Metern und ein Stammumfang von 7,2 Metern, 1 Meter über dem Boden.

    Die Familie, in deren Garten der Baum steht, bittet auf einem Schild um 2 €, wenn man auf ihr Grundstück möchte. Sie waren gar nicht da. Die 2 € habe ich einfach ans Messingschild am Baum gelegt. Schon alleine dafür, dass ich einfach auf Privatgrund herumgelaufen bin.
    Außerdem war es das allemal wert!!! 🫶🏼🫶🏼🫶🏼
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  • Tivoli

    7. oktober, Italien ☁️ 23 °C

    Tivoli (antiker Name Tibur) war eine Stadt der Latiner, die mit dem gesamten Latium im 4. Jahrhundert v. Chr. unter römische Kontrolle kam (Municipium 90 v. Chr.). Vor der Stadt errichtete Kaiser Hadrian eine ausgedehnte Villenanlage, die Villa Adriana, als Sommerresidenz. 

    Auch im Mittelalter war Tivoli einer der wichtigsten Orte in der Umgebung von Rom. Mitte des 16. Jahrhunderts erbaute Pirro Ligorio für Kardinal Ippolito d’Este die wegen der Wasserspiele in ihrem Renaissance-Garten berühmte Villa d’Este.

    Beide Villen kann man auch besichtigen. Wir möchten aber beim besten Willen nicht für jedes Gebäude in Italien Eintritt bezahlen und verzichten dankend, denn die romantische Lage der Stadt mit den Wasserfällen des Aniene und die antiken Ruinen von außen haben uns voll und ganz genügt. 🙂
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  • Rieti Altstadt

    5. oktober, Italien ☁️ 22 °C

    Ein authentischer, sehenswerter Ort.

  • Rieti - Basilica die Santa Maria

    5. oktober, Italien ☁️ 23 °C

    Die Betten sind meeeega und das koste ich heute Morgen so richtig aus. Wir bleiben liegen bis 9.30 Uhr. Herrlich! ☺️

    Nach dem Frühstück wird Wäsche gewaschen und mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse noch etwas herumgetrödelt.

    ChatGPT empfiehlt mir zum Ausgleich für den Trubel in Rom die Stadt »Rieti«. Dort soll man ohne viel Tourismus durch die mittelalterlichen Gassen der Stadt schlendern können.
    Genau das, was wir suchen. Rom kann (wenn überhaupt) warten.

    Inmitten eines geschichtsträchtigen Tals liegt Rieti am Ufer des klaren Flusses »Velino«, auf der dritten Etappe des Franziskusweges. In römischer Zeit war der Ort durch eine Brücke, Teil der Via Salaria, mit Rom verbunden; ihre Überreste sind noch heute sichtbar.

    Die Basilica di Santa Maria hat mich schwer beeindruckt. Stilistisch und farblich stimmig ist sie - vollgepackt mit Kunst - ein einziges Kunstwerk. Toll!!
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  • Durch Umbrien nach Latium

    4. oktober, Italien ☀️ 27 °C

    Wir dürfen uns heute Morgen Zeit lassen, weil die nächsten Gäste erst am Freitag anreisen. In der nächsten Unterkunft dürfen wir früher rein, alles läuft wie geschmiert.
    Die Fahrt hierher weckt viele Erinnerungen an 2024-2025, als wir unsere Südeuropareise gemacht haben. »Viterbo«, »Bolsena«, »Pitigliano« steht entlang der Autobahn auf den Richtungsschildern. Da waren wir überall und es war traumhaft schön.
    Jetzt, ohne den »Dicken« am Haken, möchten wir aber ganz runter in den Süden Italiens.
    Ach so, die Gegend hier heißt »Montopoli di Sabina«. Und beim Einzug in die Wohnung merken wir erst, wie wenig Komfort die letzte Unterkunft hatte.
    Es sind nur Kleinigkeiten, wie, dass man sich in der Küche anständig bewegen kann. 🤣
    Und die Betten fühlen sich beim ersten hinlegen sehr vielversprechend an. Endlich! Ich bin gespannt.
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  • Ciao, Sieci ♥️

    3. oktober, Italien 🌙 21 °C

    Heute war unser letzter Tag, hier auf diesem wunderschönen Hof.

    Wer Luxus und Komfort sucht, wäre garantiert falsch an diesem Ort.
    Wir aber haben es geliebt!!! Ja, das Bett war ebenfalls (zumindest für mich) unbequem und die Mücken zahlreich (aber nur in der Abenddämmerung).

    Dafür hatten wir inmitten von Weinreben und Olivenhainen einen großen Pool in einem wunderschönen Garten fast für uns alleine, nur Vogelgezwitscher, ab und zu ein »Miau« vor der Tür, einen sehr netten Vermieter, der sich vorbildlich um seine drei Katzen, Lena, Luna und Lana kümmert, 🥰 und eine super Anbindung nach Florenz und Siena. Wir würden wiederkommen.

    Ein paar Flaschen von dem bekömmlichen Rotwein und Olivenöl vom Hof sind schon im Gepäck. Morgen geht es weiter.

    poderepalazzuolo.it
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  • Siena - Altstadt

    2. oktober, Italien ☁️ 23 °C

    Siena hat mir persönlich besser gefallen als Florenz. Es war zwar auch richtig voll, verlief sich aber besser.
    Alles in Allem ein gelungener Ausflug. 👍🏼

  • Siena - Dom

    2. oktober, Italien ☁️ 21 °C

    Als wir vorgestern aus Florenz zurückfahren wollten, hatte man die Gleiszufahrten, warum auch immer, spontan geändert, und wir saßen pünktlich auf dem richtigen Gleis um die richtige Uhrzeit im Zug. Leider nicht mehr der, der dort ursprünglich hätte fahren sollen. Die »Ehrenrunde« hat uns eine Menge Zeit gekostet.
    Deshalb fahren wir heute mit dem Auto etwas früher los, um noch einen Platz im Parkhaus zu bekommen. Das hat schon mal prima geklappt.

    Mittels sechs Rolltreppen sparen wir uns den mühseligen Aufstieg und gelangen bequem zum Domvorplatz. Das Ganze erinnert mich stark an »Orvieto«. Der Dom übrigens auch. Der Stil ist nahezu identisch mit der Kathedrale dort. Das Innenleben ist hier in Siena allerdings üppiger.

    Der Fußboden des Domes von Siena ist eines der größten und wertvollsten Beispiele für eine Gruppe von Marmoreinlagen, ein schmückendes Projekt, dessen Fertigstellung sechs Jahrhunderte, vom 14. bis zum 19. Jahrhundert, dauerte.
    Wir hatten Glück, denn er wird nur einmal jährlich für etwa zwei Monate, zwischen Ende August und Ende Oktober für Besucher freigelegt. Den Rest des Jahres ist abgedeckt um ihn zu schonen.
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  • Florenz

    30. september, Italien ⛅ 25 °C

    Mit je einem 3 €-Seniorticket gelangen wir mit der Regionalbahn der Firma »Trainline« nach Florenz.
    Es ist brechend voll.
    Entsprechend unentspannt ist es in den Straßen. Und entsprechend unmotiviert sind wir, viel Geld für den Eintritt in den Dom zu bezahlen. Erst recht als wir die Warteschlange davor sehen.
    Stattdessen lassen wir einfach nur die Eindrücke auf uns wirken. War auch schön.
    Eigentlich wollen wir demnächst auch Rom besuchen. Das müssen wir uns wohl noch mal überlegen. 🤔
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  • Toskana - Sieci

    27. september, Italien ☀️ 26 °C

    Aus der lauten Stadt geht es hinaus aufs Land.
    Das »Agroturismo Podere Palazzuolo« ist unser Ziel. Was für ein Kontrastprogramm! Sowohl was die Lage angeht als auch die Wohnung. Absolut charmant! 👍🏼
    Ich glaube, die Bilder sprechen für sich.
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  • Saronno, letzter Tag

    26. september, Italien ☀️ 23 °C

    Nachdem wir gestern unseren Füßen etwas Ruhe gegönnt haben, spazieren wir heute ein letztes Mal durch den Ort.
    Zum Abschied gönnen wir uns ein Fischrestaurant, dass ich bei unserer Ankunft entdeckt hatte. Das Essen ist ganz vorzüglich!

    Unterwegs werden wir dann zwei Mal angebettelt. Erst von einer älteren Dame, die arm, aber gepflegt aussieht. Roland drückt ihr 2 € in die Hand. Später von einem Mann. Definitiv nicht die klassischen Obdachlosen, wie man sie aus der Großstadt kennt. Einfach arme Teufel, bei denen es eben hinten und vorne nicht reicht. Er hat Pech. Kleingeld ist alle. 🤷🏼‍♀️

    Wir kaufen im Supermarkt noch eine Kleinigkeit für's Frühstück ein und machen uns auf den Heimweg.

    Sachen sind jetzt gepackt. Morgen geht's weiter in ein hoffentlich bequemeres Bett. Auf jeden Fall wird es ruhiger werden. Den Lärmpegel in "zentraler Lage" sind wir, als Landeier, nicht gewohnt. 😄
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  • Mailand am Abend

    24. september, Italien 🌙 22 °C

    Wenn ich eins empfehlen kann, dann das am Abend beleuchtete Mailand!

    Wir hatten uns hauptsächlich auf den Weg gemacht, um den Domplatz noch einmal bei Nacht zu sehen. Das alleine war ja schon ein Erlebnis. Wir schlendern noch einmal durch die »Galeria Vittorio Emmanuel II«, setzen uns anschließend in eine Gelaterie zu Füßen des Doms und verabschieden uns bei einem sehr leckeren Eisbecher von Mailand. Danach machen wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof.
    Über die Via Orefici stoßen wir auf den »Piazza Cordusio«.
    Ich bin immer noch total überwältigt von so viel Schönheit.
    Er liegt im Mittelpunkt der Stadt und wird von herrschaftlichen Gebäuden umrahmt, die beleuchtet wirken, als hätte ein König seine Schatzkammer leergeräumt und alle seine Schmuckschatullen im Kreis aufgestellt - und wir mittendrin. Wahnsinn!
    Ich kann unmöglich weiter gehen. Diesen Anblick muss ich sacken lassen. In der Mitte des Platzes sitzt ein älterer Herr mit einem elektrisch verstärkten Akkordeon, auf dem er wunderschöne Musik spielt und damit dafür sorgt, dass ich diesen bezaubernden Moment hoffentlich nie wieder vergessen werde.
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  • Mailand

    23. september, Italien ☀️ 24 °C

    Zwischen der Highline über die Dächer und dem Mailänder Dom schieben wir ein Mittagessen in der Galerie dazwischen. Alles edel, alles schick: das Essen im Gino's ist eher untere Mittelklasse. Die Galerie selbst ist ein ebenfalls sehr beeindruckendes Bauwerk, das neben dem Mailänder Dom keinesfalls blass wirkt.
    Nach dem Besuch im Mailänder Doms gehen wir weiter in Richtung »Fontana di Piazza Castello« und von dort weiter durch das »Castello Sforzesco«, den Innenstadtpark, bis zum »Parco della Pace«, ein von Luigi Cagnola im Auftrag Napoleons erbauter Triumphbogen.
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