• Toto von den DirtBirds
  • Zisi von den DirtBirds
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TET Spanien

Wir sind drei Wochen auf dem TET Spanien und dem ATC Spanien unterwegs. もっと詳しく
  • Rioja

    2024年9月17日, スペイン ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir sind müde und abgekämpft, am Ende unserer Kräfte. Aber was wir dann sehen, gibt den Strapazen wieder einen Sinn. Wir erreichen die berühmte spanische Wein-Region Rioja.

    Die Gebäude sind herrschaftlich. Sie zeugen von Wohlstand dieser Region und stehen im krassen Gegensatz zu der kargen und ärmlichen Wüstenlandschaft, aus der wir gerade kommen. Überall gibt es Weinberge, Weingüter und natürlich Restaurants, in denen feinster Rioja angeboten wird.

    Im Hotel lassen wir es uns am Abend auch nicht nehmen, mehrere Gläser Rioja unterschiedlicher Weingüter auszuprobieren. Neben Syrah ist Rioja nämlich Totos Lieblingsrotwein.

    Apropos Hotel: Wir haben die günstigste Unterkunft der Stadt gebucht. Und trotzdem sind wir begeistert. Der Dame am Empfang ist nicht entgangen, dass wir mit den Bikes unterwegs sind. Deshalb bietet sie uns die hoteleigene Garage kostenlos an. Die wird eigentlich nicht an Gäste vermietet, schliesslich gibt es vor dem Haus einen riesigen Parkplatz. Aber sie hat wohl ein Herz für Biker. Zisi Herz erobert das Hotel spätestens, als sie die Badewanne sieht, die wir im Zimmer haben. Davon stand auch nichts in der Beschreibung. Eine gelungene Überraschung also.
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  • Entspannen in Haro

    2024年9月18日, スペイン ⋅ ⛅ 18 °C

    Die kleine Stadt Haro gefällt uns. Sie liegt in der nordspanischen Autonomen Region La Rioja. Die Gemeinde gehört zum Weinbaugebiet der Rioja Alta.

    Eigentlich wollten wir hier nur eine Nacht bleiben und dann weiter Richtung Bilbao. Aber nach dem gestrigen Ritt (und den Stürzen) brauchen wir dringend Erholung. Toto tut der Rücken weh. Zisi der Ellbogen. Wir suchen nach einer Massage und finden tatsächlich ein breites Angebot in dieser 12‘000 Einwohner zählenden Kleinstadt. Also verlängern wir unseren Aufenthalt um eine Nacht.

    Am nächsten Tag schauen wir das kleine vom Weinbau geprägte Städtchen an. Wir geniessen ein leckeres Frühstück, bevor Toto zum Friseur geht. Haare und Bart müssen wieder deutlich gestutzt werden. Allerdings nimmt der Barbier die Anweisung 0 mm auf dem Kopf etwas ernst. Er zückt nicht nur den Elektrorasierer, sondern auch das Messer. Und ruckzuck fühlt sich Toto Kopf an wie ein Babypopo. Aber wenigstens kann er so wieder unter Menschen.

    Beim Schlendern durch die Innenstadt trinken wir nicht nur noch einen Kaffee, sondern entdecken auch noch einen Süssigkeitenladen. Zeit für einen Grosseinkauf.

    Auf dem Weg zu unserem Motorrad (heute sind wir nur mit der Tuareg unterwegs) klappern wir noch verschiedene Massagesalons ab. Am Ende ergattern wir einen Termin spät am Nachmittag. Und das gleich zu zweit. Perfekt.

    Zisi entdeckt auch noch einen Töff-Laden, indem sie einen neuen Spiegel erwerben kann. Aber nicht nur das…
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  • Feliz Navidad 🎄

    2024年9月18日, スペイン ⋅ ☀️ 23 °C

    Während Toto beim Barbier stillhalten muss, schlendert Zisi durch das Städtchen Haro. Oh, was sieht sie denn da gleich um die Ecke?! Einen Yamaha-Händler. Was für ein Zufall. Ihre Yamaha „Venus“ hatte gestern etwas arg leiden müssen und dabei ist der rechte Rückspiegel zu Bruch gegangen. Da im Schaufenster dasselbe Bike ausgestellt ist, versucht sie ihr Glück und fragt in der Werkstatt nach einem Ersatzspiegel. Den haben sie. Allerdings nicht die Originalen, sondern Offroad-Spiegel zum Klappen. Die sind zwar günstig und gäbig, allerdings merken wir im Hotel, dass diese nicht passen.

    Da wir wissen, dass der Chef der Werkstatt (fährt selbst eine Ténéré) am Nachmittag anwesend ist, versuchen wir unser Glück nochmals bei ihm. Er hat zwar nichts an Lager. Doch ohne zu zögern, montiert er den Spiegel von seiner eigenen Tenere aus dem Schaufenster ab und schraubt sie an Zisis Bike an. Wow, Zisi ist erleichtert.

    Und gleichzeitig entdeckt sie an der Ténéré des Ladenbesitzers noch einen ultraschönen und massiven Kettenschutz. So einen will sie schon lange. Da diese allerdings selbst beim Händler nicht verfügbar sind, notiert sich Zisi dieses schöne Stück auf ihrer Wunschliste.

    Doch Toto sieht das Glänzen in Zisis Augen und die Chancen da noch etwas zu machen. Er ekundigt sich auf spanisch (DeepL 🙏🏽) beim Händler, ob wir seines abkaufen dürfen. Er zögert zuerst, doch dann kann er Zisis Grinsen wohl auch nicht mehr widerstehen ☺️.

    Er läuft nochmals zu seinem Bike und demontiert den Kettenschutz, um diese dann an Zisis Bike zu befestigen. Sie entschuldigt sich dabei für den Dreck, der sämtliche Schrauben noch umfüllt. Doch der Werkstattchef bringt sowas nicht aus der Ruhe. Er selbst fährt Offroad und zeigt stolz Bilder auf seinem Phone.

    Toto nutzt die Gunst der Stunde und fragt, ob ein Mechaniker seine Kette noch spannen könne. Kurz danach wird der Gehweg vor der Werkstatt, selbst zur Werkstatt. Es stossen immer mehr Menschen dazu. Am Schluss erhalten wir noch einen Tipp für unsere Weiterfahrt.

    Dieser Halt hat sich definitiv gelohnt ☺️ Zisi fühlt sich wie an Weihnachten.
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  • Abfahrt aus Haro

    2024年9月19日, スペイン ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir verlassen die kleine Stadt Haro und die Weinregion La Rioja in Richtung Nordwesten. Wir haben das Städtchen lieb gewonnen und viele freundliche Menschen kennengelernt. Schon die Rezeptionistin, die uns kostenlos einen Garagenplatz anbot, hat unser Herz gewonnen. Aber auch der Motorradhändler, der Zisi seinen halben Töff überlassen hat. Und natürlich der Masseur, der uns 45 Minuten lang durchknetete, Nadeln in den Rücken stach (Akupunktur), Zisi 5 cm grösser machte und Toto Plaster auf den Rücken klebte - für insgesamt 80 Euro. Und dann war da noch der Biker, der uns im Restaurant ansprach und fragte, ob wir ein Problem mit unseren Töffs hätten. Er hatte das DirtBirds-Logo auf Totos Kappe wiedererkannt und sich erinnert, dass dies schon auf den beiden fremden Töffs vor der Werkstatt gesehen hatte. Diese Begegnungen werden wir nicht vergessen. Deshalb fahren wir auch etwas mit Wehmut. Der TET beginnt heute freundlich. Beginnt…もっと詳しく

  • Stotzig wiene morä

    2024年9月19日, スペイン ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem Ruhetag geht’s wieder los mit Offroad-Fahren. Zuerst ganz moderat und dann aber gleich richtig grob. Eigentlich schön gedacht, denn die Route führt um einem kleinen See im Wald. Doch das Stück danach lässt uns kurz leer Schlucken. Es geht richtig steil runter. Toto findet eine Alternative. Eine Art Wanderweg. Ganz sachte bringt er seine Chloé diesen Abhang runter. Zisi sitzt noch der Sturz von den Spurrillen vor zwei Tagen im Nacken und bittet Toto die Venus zu fahren. Toto hilft natürlich und übernimmt Venus (nicht das erste mal). Der schwierige Part klappt mühelos. Weiter unten fühlt er sich sicher und lässt den Motor an. Da sich auch Zisi sicher ist, dass nun alles geschafft ist, will sie noch ein Video von der anspruchsvollen Passage machen. Und just in diesem Moment verliert Toto das Gleichgewicht und kann selbst mit langen Beinen nicht mehr abstürzen. Beim Abflug ins Grüne ist Toto zum Glück nichts passiert. Einzig bei der Venus müssen einmal mehr Ersatzteile gefunden werden. Doch warte… oh Wunder. Genau den Frontfender wollte Zisi ja sowieso auswechseln . Gibt wohl keine Zufälle. Auch das kommt nun auf die Weihnachts-Wunschliste ☺️もっと詳しく

  • Wer macht denn sowas?

    2024年9月19日, スペイン ⋅ ⛅ 22 °C

    „Wer denkt sich so etwas aus?“,flucht Toto durch das Headset. „Halt an, nicht weiter fahren, dreh um!“

    In dem Moment verwünscht Toto alle, die an der Erstellung des TET beteiligt sind. Gerade fahren wir noch mit mehr als 100 km/h über breite Schotterpisten. Dann plötzlich geht der TET links ab. Es wird eng. Sehr eng. Kurze Zeit später steht Chloé auf einem mit Gras bewachsenen Feldweg, der so breit ist, wie ihr Hinterrad. Links und rechts davon ist ein Graben, der mindestens 50 Zentimeter tiefer liegt, als der Weg. Da reichen nicht mal die langen Beine von Toto.

    Deshalb funkt er Zisi an, die zum Glück weiter hinten fährt. Sie soll auf keinen Fall weiter fahren. Denn der Weg ist zu eng, um die Töffs zu wenden. Zisi hört die Info und reagiert sofort. Sie steht zum Glück noch an einer Stelle, wo wir Venus umdrehen können. Für Chloé ist es zu spät. Sie muss da jetzt durch. Und Toto auch.

    Wir drehen Venus auf dem Ständer um. Zisi fährt zurück und um den Engpass rum. Dazu muss sie einen grossen Umweg in Kauf nehmen. Toto kämpft sich derweil weiter durch den Engpass. Er kann - wenn er O-Beine macht - auf dem schmalen Grat etwas mitlaufen. Chloé kippt immer wieder bedenklich zur Seite. Toto kann sie mit viel Mühe mehrmals abfangen. Und plötzlich steckt das Hinterrad in einer Mulde, die auch noch das letzte Stück Weg unterspült hat. Toto schimpft und hat so viel Wut, dass er absteigt und Chloé mit aller Kraft aus der Mulde hebt.

    Wenig später geht der Weg auch noch steil bergab. Doch am Ende dieser Passage ist Land in Sicht - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn da ist das Sonnenblumenfeld auf der gleichen Höhe wie der Weg, auf dem Toto und Chloé unterwegs sind. Toto nutzt die Chance und biegt ins Sonnenblumenfeld ab. Am anderen Ende ist ein normaler Feldweg - die Rettung. Nur schade um die Blumen. Aber davon hat es ja hier genug.

    Kurze Zeit später erreicht Toto den vereinbarten Treffpunkt. Aber wo ist Zisi? Toto hat ihr doch ganz genau erklärt, wie sie das Navigationsgerät nutzen muss. Aber weit und breit ist nichts von ihr zu sehen.

    Da plötzlich taucht sie auf. Am richtigen Ort. Aber aus der falschen Richtung… „Ich war völlig lost“, erklärt sie. Aber sie hatte ja zum Glück Screenshots von der Karte gemacht. Und da stand der Name des Dorfes nebenan. Dem hat sie dann bei Google Maps eingegeben. Und - oh Wunder - die App aus den USA hat mal einen Ort in Spanien gefunden.

    Wiedervereint buchen wir rasch ein erschwingliches Hotel in der Nähe und fahren weiter.
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  • José umsorgt uns

    2024年9月19日〜20日, スペイン ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach der glücklichen Wiedervereinigung von Toto und Zisi, suchen wir uns ein nahe gelegenes Hotel. Da dieses preislich eher etwas günstiger wie die anderen Hotels liegt, erwarten wir nichts Besonderes. Hauptsache aus den verschwitzten Klamotten und duschen.

    Umso überraschter sind wir vom sehr gepflegten, einem Schloss ähnelnden Anwesen. Am Empfang begrüsst uns José. Ein sehr junger, charmanter Spanier. Er spricht zwar kein Englisch, doch wir spüren schnell, er kann Wünsche lesen. Und er hat offenbar Freude daran, checken wir in diesem doch sehr noblen Hotel mit unseren Bikes ein. Er will uns sogar beim Hochtragen des Töffgepäcks zu unserem Zimmer helfen. Das schaffen wir dann doch noch alleine. Dafür geniessen wir dann den Service auf der schönen Terrasse. Das kühle Radler tut gerade richtig gut.

    Was nun folgt, übertrifft alles bisherige Essen in Spanien. Es sieht nicht nur top aus, es schmeckt auch himmlisch gut.

    Dieses Hotel empfehlen wir definitiv gerne weiter.
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  • Sektion 9 - Schlammschlacht

    2024年9月20日, スペイン ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute nehmen wir die Sektion 9 des spanischen TET in Angriff. Diese beginnt in der Nähe unseres Hotels und Endet 83 km weiter ein Stück vor Bilbao. Da wollen wir den TET verlassen und auf der Strasse weiterfahren.

    In der Nacht hat es heftig geregnet. Und wir ahnen schon, dass dies die Sache erheblich erschweren wird. Aber was uns dann erwartet, haben wir so nicht erahnt. Enge Wege, steile Aufstiege, ebenso steile Abfahrten und die ganze Strecke ist von Schlammlöchern übersäht.

    Unser einziges Glück an diese Tag ist, dass grosse Teile der Sektion 9 auf der Strasse liegen. Aber abseits des Asphalts müssen wir ins mächtig ins Zeug legen, um vorwärts zu kommen. Bei den grossen Schlammlöchern hilft nur konsequentes Team-Work: Einer fährt, der andere stützt oder schiebt. Gemeinsam kämpfen wir uns über eine der schwierigsten Abschnitte bisher.

    Wir sind mehrfach am Ende unserer Kräfte und müssen längere Pausen machen. Aber wir schaffen es über die gesamte Strecke, ohne einmal die Töffs aufstellen zu müssen. Darauf sind wir mächtig stolz.

    Am Ende des TET treffen wir auf eine Tankstelle. Wir brauchen Benzin, Softdrinks und Luft für die Reifen. Denn jetzt geht es für uns auf der Strasse weiter. Doch nach der Schlammschlacht, die hinter uns liegt, ist es schwierig, das Ventil zu finden. Und vor allem, es wiederzufinden, wenn wir es mal abgeschraubt haben, hat es doch die gleiche Farbe wie der Boden.
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  • Zeit, mal anzuhalten

    2024年9月21日, スペイン ⋅ ⛅ 22 °C

    Für die nächsten drei Tage haben wir uns ein Appartement mit Waschmaschine gemietet. Unsere Kleider müssen unbedingt gewaschen und auch wir etwas auskuriert werden. Zudem soll es die nächsten Tage immer wieder regnen. Perfekte Gelegenheit also zu rasten.

    Das Städtchen Mundaka liegt an der spanischen Küste zwischen Bilbao und San Sebastian. Als wie vor dem Gebäude stoppen, kommt uns unsere Gastmutter bereits entgegen gelaufen. Sie hat schon alles bis ins letzte Detail für unseren Aufenthalt in ihrem Haus vorbereitet und nimmt sich Zeit, uns alles zu erklären. Obschon sie einzig spanisch spricht, verstehen wir erstaunlich viel. Liegt das jetzt daran, dass wir dich schon ein paar Worte spanisch aufgeschnappt haben oder weil unsere Gastmutter Spanisch unterrichtet und daher sehr deutlich und langsam spricht mit vielen Gesten? Wie auch immer. Unser Zmorgen für den ersten Tag und sogar Milch und zwei Bierchen hat sie uns bereits vorbereitet. Auch entschuldigt sie sich mehrmals bei Toto für die kleinen Betten und die niedere Decke. Die Spanier sind offensichtlich alle etwas kleiner. Da muss sich selbst Zisi zum Teil bücken.

    Beim Spaziergang durch das Städtchen verlieben wir uns in die vielen Gässlein und die schöne Aussicht aufs Meer ☺️ hier lässt sich’s definitiv aushalten. Ein schöner Ort, um uns zu erholen.
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  • Insel der Träume?

    2024年9月22日, スペイン ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute ist Bike-Off-Day angesagt. Wir wollen nur kurz unsere Töffs waschen. Doch da das Wetter besser ist als angekündigt, wollen wir doch noch ein Ausflügli machen. Wir erinnern uns daran, dass wir einen Tipp für einen Insel-Besuch erhalten haben. Da die Insel nur 15 Kilometer von unserem Dörfchen entfernt liegt, sitzen wir wieder mal auf unseren Bikes.

    Kaum losgefahren lotst uns das Navi in einen Wald hinein. Toto hat vergessen, bei der Navi-App „Strassen meiden“ auszuschalten. Der Weg wird immer steiler und steiniger - bis nur noch ein schmaler, kaum erkennbarer Grasweg die Route darstellt.

    Da wir noch nicht mal Schoner angezogen haben, entschliessen wir zu kehren und eine asphaltierte Strasse zu nehmen. Toto wendet rasch, während Zisi Milimeter-Weise mit ihrer Venus zurücksetzt in den Wald, um zu wenden. Solche Manöver sind für sie immer eine Challenge, da die Ténéré sehr hoch ist und Zisi nur mit den Zehenspitzen runterkommt. Wenn dann der Untergrund uneben ist, dann muss sie erst recht aufpassen und am richten Ort abstehen. Der Anfang vom Manöver sieht noch recht zielführend aus. Doch dann im letzten Moment, hat sie keinen Halt mehr am Boden und auch keine Kraft, um den Töff in der Schräge zu halten. Venus liegt einmal mehr am Boden. Diesmal geht der linke Spiegel zu Bruch 🤬💣😩🔪🛡️🤬🔪🗡️

    Toto hört es nur noch Fluchen im Headset. Zisi macht ihren Ärger Luft. Aber Toto ist immer geübter als Krisenmanager. Er erinnert sie daran, dass wir die Spiegel ja sowieso ersetzen wollten. Wie recht er hat. Auch Zisi ist zwischenzeitlich schon abgehärteter und kann sich doch noch auf den Insel-Besuch freuen.

    Was sollen wir sagen... die Bilder von der Inselb sprechen für sich. Obschon der lange Fussweg - erstrecht in den Biker-Schuhen - schon recht streng ist.
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  • Kommt ein Vogel geflogen

    2024年9月23日, スペイン ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute wollen wir auf der Strasse über San Sebastian (da will Zisi unbedingt hin) nach Frankreich (da hat Toto ein schönes AirBnB gefunden) fahren. Dort beginnt dann auch der Adventure Country Track, eine weitere Offroad-Strecke durch die Pyrenäen, die wir in der kommenden Woche zurück nach Girona fahren wollen.

    Auf dem Weg machen wir einen kleinen Zwischenstopp. Denn Zisi ist nach einer schlaflosen Nacht sehr müde. Ausserdem wollen wir etwas essen.

    Wir landen in Zarautz, einem kleinen, touristischen Küsten-Städtchen, das für seine Wellen bekannt ist. Entsprechend viele Surfer sind dort unterwegs. Und auch fast alle Läden haben Surfbretter - zum Verkauf oder bloss als Deko.

    Das Café, in dem wir auch gleich leckeren Hummus und feine Poke Bowl zum Mittag essen, verkauft ebenfalls Bretter zum Wellenreiten. Ab 700 Euro geht es los. Toto ist überrascht angesichts der Preise für so ein Brett.

    Die eigentliche Attraktion des Ladens ist aber der kleine Spatz, der sich sichtlich wohl zwischen den Gästen fühlt. „Der wohnt hier“, verrät der Barista. Zwar hält der kleine Vogel Abstand zu den Gästen, aber Angst scheint er nicht zu haben. Aber zu nahe darf man ihn dann doch nicht kommen - auch nicht zum fotografieren oder filmen.
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  • Jump in the water

    2024年9月23日, スペイン ⋅ ⛅ 20 °C

    Mittlerweile erreichen ja auch in der Schweiz die herbstlichen Temperaturen wieder die 20-Grad-Marke. Da sollte es dann auch okay sein, Fotos vom Badewetter in Spanien zu zeigen. Zisi wagt den Sprung ins kühle Nass. Toto ist die Umzieherei zu aufwändig.

    Gemäss Zisi ist es noch immer angenehm warm zum Baden (Bemerkung am Rande: seit letztem Jahr hat sie das Eisbaden entdeckt 😉).
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  • Feucht-fröhlicher Abschied

    2024年9月24日, フランス ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Empfang wie auch der Abschied von unserem heutigen AirBnB ist feuchtfröhlich. Unser Gastgeber hat drei Hunde, welche allesamt sehr kontaktfreudig sind. Der anhänglichste der Dreien ist taub. Er sucht den Körperkontakt und liest unsere Gesten.

    In dieser Stadt scheinen generell alle hundefreundlich zu sein. Auch bei den Nachbarn bellt und wedelt es, sobald wir uns bewegen.

    Heute Nacht, in diesem Chalet ähnlichen Häuschen, haben wir beide besser geschlafen. Es ist eine besondere Atmosphäre hier. Und an der Wand hängen interessante Konstruktionen von unserem Gastgeber. Er ist Produkt-Designer und liebt offenbar Bodyboards. Gut liegt das Meer so nahe.

    Am Morgen gönnen wir uns ein Frühstück in der nahe gelegene Boulangerie. Ja die Franzosen wissen was lecker ist. Wir müssen sogar eine zweite Bestellung aufgeben und nehmen noch je ein Stück Kuchen mit auf den Weg. Eigentlich voll unideal im Töffgepäck, doch wir wollen diese feine Bäck noch etwas länger geniessen 😋
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  • Der nächste ACT

    2024年9月24日, スペイン ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem wir den Teil des TET Spanien von Barcelona bis Bilbao abgefahren sind und drei Tage Pause eingelegt haben, starten wir heute den zweiten Akt - die Rückfahrt. Und die führt uns zu grossen Teilen über den Adventure Country Track (ACT) Pyrenäen.

    Die Strecken werden von einem deutschen Verein, dem ACT e.V., entwickelt und veröffentlicht. Um an die GPX-Daten der Strecken zu kommen, sind wir Mitglieder in diesem Verein.

    Wir fahren also von unserer Unterkunft in Frankreich erst mal zurück nach Spanien. Hier treffen wir auf die ausgewiesene Strecke. Toto, der die Navigation übernommen hat, ist so euphorisch, dass er erst mal in die falsche Richtung fährt. Kurz vor San Sebastian, wo Zisi gestern baden war, endet der Track. Wir sind also am Startpunkt angekommen. Das wollten wir so zwar nicht. Aber die Aussicht aufs Meer ist so wunderschön, dass wir froh sind, diesen Teil noch gefahren zu sein. Und Toto ist froh, dass er keinen Ärger bekommt 😄

    Happy und bei strahlendem Sonnenschein drehen wir um und nehmen den ersten Tag (bzw. den 5-ten, weil wir die Strecke rückwärts fahren) in Angriff.

    Strecke Tag 5: 225 km von San Sebastian nach Ansó, 40% Offroad, Schwierigkeit leicht/mittel.
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  • Im Land der Pferde…

    2024年9月24日, フランス ⋅ ⛅ 18 °C

    … Schafe, Kühe und Katzen.

    Oooh schau Pferdis 😍 in unseren Headsets ist der Jööö-Effekt deutlich wahrzunehmen. Auch halten wir immer wieder an. Überall freilaufende Pferde, Schafe und Kühe. Viele der Tiere haben Junge dabei und grasen völlig relaxt, auch wenn wir mit unseren Motorrädern neben ihnen vorbeifahren. Eine gute Gelegenheit unsere Rüebli, welche wir seit längerem mitführen, loszuwerden. Toto nimmt mehrere Anläufe, doch wirklich trauen tun sie uns dann doch nicht.もっと詳しく

  • Haaalt! Ich muss wenden.

    2024年9月25日, スペイン ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute haben wir eine lange Strecke vor uns. Wir wollen unbedingt etwas mehr Zeit in Andorra verbringen, weshalb wir uns für den schnellen Weg über die Asphalt-Strasse und nicht den ACT-Weg entscheiden. Dennoch, 360 Kilometer müssen abgespult werden.

    Doch auch die Alternative durch die Pyrenäen ist unfassbar schön! Zisi könnte gefühlte 100x halten, die Aussicht geniessen, Füssen baden und Fotos machen. Auch Toto ist mächtig angetan von den kurvenreichen Strassen. Sie führen uns durch lange Täler mit unzähligen Tunnels.

    Doch bei der mindestens 10ten wunderschönen Stein-Brücke, muss Zisi halten, respektive sogar wenden. Mindestens eine Brücke will sie von Nahem sehen. Nicht mal den Helm zieht sie ab. Doch es hat sich gelohnt. Alleine die Aussicht über dem Fluss ist nochmals schöner als neben dem Fluss.
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  • Füessli bädele

    2024年9月25日, スペイン ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Weg führt lange an einem schönen Fluss entlang. Zwischenzeitlich ist es auch wieder richtig heiss geworden. Auch wenn wir die vielen Kilometer, die noch vor uns liegen, noch im Hinterkopf haben: Dieser Halt muss jetzt sein. Toto findet die perfekte Stelle. Wir kommen von hier aus auf eine Art Insel und haben eine grandiose Aussicht auf die Bergen. Auch entdecken wir Sand an einer Stelle am Fluss. Spätestens hier ist es um uns geschehen. Wir wollen ins Wasser. Zumindest unsere Füsse etwas kühlen. Da lohnt sich auch der Aufwand die Schoner, Schuhe und und und auszuziehen. Bhoa ist das herrlich 🫠もっと詳しく

  • Repsol-Oma - Teil 2

    2024年9月25日, スペイン ⋅ ⛅ 18 °C

    „Ja, ist klar“, denkt Toto in sich hinein. Gerade sagt Zisi, wir seien an der Tankstelle der Repsol-Oma vorbeigefahren.

    Logisch. Wir kreuzen durch halb Spanien, um dann ausgerechnet an der einen Tanke erneut vorbei zu fahren, wo wir die alte Tankwartin getroffen und ins Herz geschlossen haben. Uns sie uns. Jedenfalls hat sie unseren DirtBirds-Aufkleber gleich an ihre Scheibe geklebt.

    Vermutlich hat Repsol genau wie McDonalds so Bausätze für ihre Tankstellen. Deshalb sehen die alle gleich aus.

    „Doch, ich habe unseren Aufkleber gesehen“, behauptet Zisi fest und steif. Okay, Toto dreht um. Er glaubt das zwar immer noch nicht. Aber er will dann ja auch nicht so sein.

    Ihm fallen fast die Augen aus dem Kopf, als er sieht, dass Repsol nun wohl den DirtBirds-Aufkleber in ihr Baukastensystem aufgenommen haben.

    Okay, es war wirklich die Tankstelle der Oma. Nur war sie leider nicht da. Nur der Tankautomat. Wir hätten uns sehr gefreut, sie nochmal zu sehen.

    Kleiner Fun Fact: Auch an dem Café, wo Zisi der Bedienung unseren ersten Aufkleber geschenkt hat, kommen wir nochmal vorbei, halten aber nicht an ☺️
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  • Holy-Moly

    2024年9月25日, スペイン ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir halten wieder einmal, um Koffein zu tanken. Bestimmt schon der 6te „Solo“ (Espresso) heute. Doch hier bleiben wir dann doch noch etwas länger. Diese Kirche hat eine besondere Wirkung auf Zisi. Sie lässt sich von der Musik in der Kirche berieseln und nimmt sich Zeit, um bewusst anzukommen. Wir haben schon so viel erlebt und diesen Ferien, so viele Begegnungen und Natur. Damit sind wir dankbar.もっと詳しく

  • VIP in Sort

    2024年9月25日, スペイン ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir übernachten heute in Sort. Am Empfang erwartet Zisi schon der erste Vierbeiner, auch wenn der gerade nicht zum Spielen aufgelegt ist.

    Frauchen, die uns empfängt und die Schlüsselkarte übergibt, ist dafür sehr hilfsbereit. Wo wir unsere Töffs parken können? Natürlich im Garten. Gleich nehmen dem Pool. So exklusiv haben Venus und Chloé noch nie übernachtet.もっと詳しく

  • Der Weg nach Andorra🇦🇩

    2024年9月26日, スペイン ⋅ ☁️ 15 °C

    Es regnet den ganzen Morgen in Sort. Da der Checkout erst um 12 Uhr ist, unser Tagesziel Andorra nicht weit und Toto noch neue Schuhe braucht, weil er mit seinen schon alten und zerschundenen gestern in 💩 getreten ist, schieben wir die Abreise etwas hinaus. Toto wird fündig. Und als wir dann endlich die Pferde satteln, kommt - oh Wunder - die Sonne hervor. Dabei sollte es heute doch nur einmal regnen.

    Aber wir haben mal wieder Glück und die Fahrt nach Andorra bleibt trocken. Wir legen noch ein paar bedruckende Zwischenstopps in den Bergen ein. Vor allem die riesigen Raubvögel hier faszinieren uns. Nur wissen wir nicht: Sind es Adler? Grosse Bussarde? Condore? Geier? Wer kann helfen?
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