Dominican Republic
Samaná

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33 travelers at this place:

  • Day5

    Cayo Levantado/Nationalpark Los Haitises

    January 14, 2017 in Dominican Republic

    Heute haben wir uns von Las Terrenas nach Samana fahren lassen von wo aus wir mit dem Schnellboot zwei Höhlen im Nationalpark besichtigt haben. Anschließend ging es zum Mittagessen und Verweilen auf die Cayo Levantado, die sogenannte Bacardi Insel, auf der in den 90ern der bekannte Werbespot gedreht wurde. Der schneeweiße Strand lässt im Moment auf sich warten und immer wieder gab es kleine Regenschauer. Auf dem Meer war es ordentlich schaukelig. Wir gönnten uns trotzdem Cocktails aus den frischen Früchten! Wieder ein Tag rum an dem wir viel gesehen haben und uns gefällt das Land langsam besser.Read more

  • Day8

    Chilli-Milli und Brackwassersee

    January 17, 2017 in Dominican Republic

    Die Unterkunft verließen wir erst nach dem Mittagessen. Schön lecker Nudeln mit Barilla Pesto. Eigentlich hatten wir keinen Plan für den heutigen Tag, bis wir mit Edith (der Besitzerin dieses kleinen Paradieses) über natürliche Seen ins Gespräch kamen. Der kleinere See befand sich 45 Minuten fußläufig entfernt. Dabei liefen wir über Waldwege die voller riesiger Pfützen und illegalen Müllhalden waren. Die Pfützen konnten wir mit Flipflops durchqueren, die Müllberge allerdings nicht ausblenden. Auf dem Rückweg ging es wieder am Strand entlang. Heute Abend gibt es Chili con carne, für mich (David) Avocado Baguette. Immer was los hier. Gestern gab es gemeinsames Barbecue.Read more

  • Day4

    Las Terrenas, endlich Meer

    January 13, 2017 in Dominican Republic

    Heute sind wir endlich der Großstadt entflohen. Um 9:30 nahmen wir den Bus. Jetzt gegen 13:00 sind wir angekommen und das ganze für 7 Euro pro Nase, inkl WLAN. Zwischendurch gab es unterschiedliche Landschaften zu sehen: Reisfelder, Bananen- und Ölpalmenplantagen. Die Schotterstraßen säumten ärmliche Bretterbuden. An jedem Busstop warteten haufenweise Motortaxen (Männer, die ein Motorrad besitzen und einen mitnehmen wollen) und warben für ihre Dienste mit einem einfachen "Moto? Moto?" Aber da setzen wir uns lieber nicht drauf! Jetzt geht es erst mal ans Wasser.Read more

  • Day6

    Beachday

    January 15, 2017 in Dominican Republic

    Nachdem der Tag gestern recht anstrengend und nervenaufreibend war, starteten wir heute morgen um 10 Uhr zum Playa Bonita. Enorme Regenfälle und Stürme führen momentan dazu dass die Strände stark ausgespült werden und teilweise schon die Grundstücksgrenzen der Hotels und Villen erreichen. Ein weiteres Problem ist, dass durch die starke Bebauung das eigentliche Supfgebiet trocken gelegt wird. Dieses Sumpfgebiet filterte die letzten Jahrzehnte das Regenwasser, bevor es ins Meer gelangte. Nun geschieht dies nicht mehr und die Korallen sterben ab. Die Wellen brechen nicht mehr an den Korallenriffen sondern erst am Strand und somit wird dieser weggespült. Trotzdem sind die Strände traumhaft schön und durch die Kokospalmen, die bis zum Meer wachsen, findet man immer ein schattiges Plätzchen.Read more

  • Day7

    Salto el Limón

    January 16, 2017 in Dominican Republic

    In den frühen Morgenstunden wurden wir für einen Ausflug am Hostel abgeholt. Am Ausgangspunkt angekommen, sollten wir uns, wie alle anderen Touristen auf die Pferde schwingen. Nicht unser Ding, weshalb wir den 30-Minuten-Weg mit einem Guide gewandert sind. Den hätten wir uns auch sparen können, war aber im Preis mit drin. Ich (David) habe es mir nicht nehmen lassen am Wasserfall ein kurzes Bad zu nehmen. Hat sich gelohnt. Nach gut 45 Minuten ging es auf dem gleichen extrem matschigen Weg zurück zur Station wo ein leckeres warmes Buffet auf uns wartete (inkl frittierten Maniok Stücken). Auf dem Rückweg entschieden wir uns etwas früher auszusteigen und gingen noch ein gutes Stück am Strand zurück. Heute Abend wird hier gegrillt!Read more

  • Day26

    Boca del diablo

    March 14 in Dominican Republic

    Das Nasenlöch des Teufels....der Weg dorthin war auch des Teufels....insbesondere die letzten 5km...mit Polizeigeleit, da es dort tatsächlich Bandidos geben soll...vielleicht aber auch, weil nicht alle die Strassenlage meistern können...
    Bilder 5 und 6: ein Steinbruch auf dem Weg

  • Day32

    Los Haitises

    March 20 in Dominican Republic

    Cueva de San Gabriel :
    Bild 1 zeigt neben den Smailies ein Werk der Ureinwohner.
    Das Gebiet wurde schon in präkolumbischer Zeit von den Taínos, den Ureinwohnern der Insel, besiedelt oder zumindest immer wieder zeitweise aufgesucht. Hierauf deuten vor allem Petroglyphen an den Wänden der zahlreichen Höhlen des Gebietes. Der Name „Haitises“ leitet sich von „Aiti“ bzw. „Haiti“ ab, der Bezeichnung der Taínos für Hügel bzw. hügeliges/bergiges Land. Die Erhebungen in den Haitises sind zwar nicht hoch (kaum 100 m), jedoch recht steil, so dass der Name verständlich ist.Read more

  • Day194

    DomRep - Las Terrenas ‍♀️

    May 6, 2017 in Dominican Republic

    Nun gehts es auf die Peninsula "Samaná", die uns schon wärmstens von unserem Kumpel Ernesto empfohlen wurde. Wir stoppen zuerst in Las Terrenas und haben dort tatsächlich Couchsurfing gefunden. Patrick heißt er und ist Kanadier 🙋🏻‍♂️ Er hat in dem Touriort Las Terrenas, welcher von hier lebenden und hierhin reisenden Franzosen dominiert wird, ein Hostel mit Restaurant und Bar eröffnet. In seinem Profil auf Couchsurfing heißt es, dass er einmal Millionär war und ein ziemlich großes Unternehmen geführt hatte. Das wurde ihm dann zu viel, vorallem durch ein verlorenes Gerichtsverfahren. Er hat seiner ganzen Vergangenheit, ebenfalls seiner Frau und Familie, den Rücken gekehrt und ist in die DomRep ausgewandert. 😮 Als wir ankommen werden wir zunächst von Andrew, einem seiner Geschäftspartner empfangen. 🤑 Der möchte uns sofort Touren verkaufen und findet uns schon weniger sympathisch, als er merkt dass er damit mit teuren Adventure-Touren bei uns auf Granit beißt. Wir bekommen ein Doppelstockbett in einem 6-Bettzimmer. Dort schläft mit uns eine Französin, Lison 🙋🏻, supernett, mit der wir uns auf Anhieb gut verstehen und die nächsten Tag einiges zusammen unternehmen werden. Einzig komisch ist, dass sie normal als Hostelgast bezahlt und wir eben nicht. Wir empfehlen ihr Couchsurfing und sie ist sehr angetan, erzählen aber nicht, dass Patrick unser Host ist. 🤥

    Als wir unsere hingestellt hatten, verspüren wir Hunger. Also bestellen wir etwas in seinem Restaurant im Hostel, da uns nicht mehr nach Kochen ist. Zudem steht in Patricks Couchsurfing-Profil, dass er sich freuen würde, wenn Couchsurfer das ein oder andere bei ihm als Gegenleistung konsumieren. 🤜🏻 Deal! Es gibt Hühnchen mit Gemüse, was preislich in Ordnung ist. Später lernen wir Patrick kennen und er setzt sich zu uns an den Tisch und holt noch einen Kanadier dazu, der einsam an der Bar sitzt. Nun erzählt er uns auf unser Nachfragen nochmal live seine Memoiren...und holt dabei kaum Luft. Ob alles stimmt, können wir schwer sagen, aber manches klingt schon filmreif. Er geriet in Zahlungsverzug, aber nur einen Tag. Daraufhin zog die Bank den flexiblen Tilgungszins von heut auf Morgen auf das Dreifache an, was Patrick für seine zahlreichen Immobilien nicht mehr bedienen konnte. Alles war nur über Kredite (Kreditsumme: 52.000.000 US$) finanziert und wurde durch Mietzahlungen getilgt. Er war also plötzlich vom Millionär zum Insolventen geworden. Als die Entscheidung im Hinterzimmer das Gerichtssaales feststand, überschrieb er alle Immobilien der Bank, übergab symbolisch den Generalschlüssel und verließ das Gebäude durch den Hinterausgang. Er ging direkt zum Wasser und entledigte sich all seiner Sachen bis auf eine Sonnenbrille und ging nackt nach Hause. 🤣 Ja klar, war bestimmt genau so, und dann hat ihn ein Einhorn auf einem Regenbogen abgeholt. 🦄🌈 Naja zumindest unterhaltsam ist es, auch wie er das Hostel aufgebaut hat. Wir hören ihm eine gute Stunde zu, trinken dabei einen Mojito in der Happy Hour und klettern dann ins Hochbett. 😴

    Morgens gehen wir mit Lison zum Supermarkt um Frühstück und vor allem Wasser zu kaufen. Leitungswasser ist, wie in so vielen Ländern unserer Reise, ungenießbar. Also wird gebuckelt und die täglichen 4 Liter Wasser pro Nase kommen uns schon allerhand vor. Lison kennt sich schon ein wenig im Örtchen aus und leitet uns den Weg. Sie bleibt bei der Boulangerie Francaise hängen und wir machen uns auf die Jagd nach unserem Früchtefrühstück. Die Beute wird mit hervorragendem Ausblick im Hostel verspeist. Während wir 3 im Gaststättenbereich sitzen, wird Lison allerdings schon das zweite mal aus unserem Zimmer beklaut. 😲 Es fehlen diesmal 20€ aus ihrem Portemonnaie, wobei nur ein großer Schein gemopst wurde und die anderen ruppig wieder reingesteckt wurde. Wir verdächtigen die unsicher um sich schauende Putzfrau, die generell einen “falschen” Eindruck macht. 🕵🏼‍♀️🕵🏼 Sie huscht während unserer Zeit im Hostel immer wieder um uns herum, lukt ins Zimmer und nutzt jede Chance ungestört zu unserem vom Barberiech nicht einsehbaren Zimmer zu verschwinden. Von nun an sind wir vorsichtig und verstecken unser Hab und Gut und strafen die vermeintliche Elster mit skeptischen Blicken. Wohl ist uns ab da nicht mehr und wir berichten Patrick davon. 😒 Der ist seelenruhig und beruft sich auf seine alles überwachenden Kameras am Objekt. Gönnerisch erlässt er Lison eine Nacht im Hostel...und bietet ihr am selben Tag zu später Stund mit roter Nase eine Massage in seinem Zimmer an. Ein Schelm, wer da Böses denkt! Generell hatten wir bei Patrick einen guten Eindruck, da er im Gegensatz zu anderen weißen ausgewanderten älteren Herren, sich nicht mit jungen Einheimischen zur “Unterhaltung” umgibt. Aber er geht da nur eben anders vor. Die nächste Nacht verlässt eine Angestellte auch erst am darauffolgenden Morgen das Hostel.

    Wir beschließen das schöne Wetter zu nutzen und Fahrräder auszuleihen um so am besten, umweltschonend und sportlich den Ort zu erkunden. Wir stiefeln gemeinsam mit Lison zu einem Fahrradladen. Der ausgewanderte Schweizer, der den Laden leitet hat auch neben ein paar lustigen Schluchtenscheißer-Sprüchen auch ganz gute Drahtesel für uns. Nicht ganz billig, aber bei den schlechten Straßen, sollen die Räder schon gut sein. Wir verlieren keine Zeit und strampeln sofort los zu einer beliebten Fischhütte etwas weiter westlich an der Küste. Wir kommen schneller als erwartet bei Luis Fischladen an, was einerseits am Appetit, andererseits an den Fahrradrennen mit einheimischen Jungs lag...die wir alle gewonnen haben. Wir hatten aber auch einen deutlichen Materialvorteil. Die Lage der Luis´ Fischschlemmerei ist recht einsam und wirklich toll, aber auch nicht anders als viele andere Fressbuden direkt am Strand in der DomRep. Wir gehen zunächst Schwimmen bzw. wieder Wellenreiten 🏊🏻‍♀️🏊🏻🌊 Zum frühen Abendessen gibts dann Fisch direkt am Strand 🍴🐟

    Wir halten auf dem Rückweg nochmal beim Supermarkt und rüsten uns mit Wein, Schokolade und Chips aus. Das wird dann genüsslich bei Sonnenuntergang am Strand vorm Hostel konsumiert. 🍷 🌅 Als wir zurück ins Hostel kommen verweilen wir erst ein wenig und raffen uns dann doch noch auf in das berühmt berüchtigte Tanzlokal von Las Terrenas "La Bodega". Ebenfalls ein ziemlicher Touriladen, jedoch auch mit vielen Zugezogenen und bezahlter weiblicher Unterhaltung. Es gibt dazu noch Tanzanimation, in Form von männlichen wie auch weiblichen Tanzlehrern, die einen regelmäßig zum Tanzen auffordern. 💃🏼🕺🏼 Wir bestellen uns jeder ein Getränk und werden kurz darauf zum Tanzen aufgefordert. Wir schwingen die Tanzbeine zu Bachata, aber leider weniger zu Salsa. Patrick kommt wie versprochen später auch noch hinzu und gibt die zweite Runde Getränke aus. 🍻 Jeder hatte somit zwei Getränke was nun eigentlich nicht viel ist. Wir tanzen so ein Weilchen. Die Damen werden regelmäßig vom Sitzen abgehalten und dürfen ordentlich das Tanzbein schwingen. Philipp hat kriegt auch ein paar Bachata-Einheiten von einer kleinen stämmigen Dame. Patrick berichtet weiter über sein Leben dort und wer wo was zu sagen hat und wann man wie Schmiergeld zahlen muss. Ganz unterhaltsam, jedoch weniger, als sich Jessi im Hostel nochmal den Abend durch den Kopf gehen lassen muss und litt dementsprechend den nächsten Tag im Doppelstockbett. Eigentlich waren es nur 2 Getränke, Sherlock und Watson vermuten ein gepanschtes Getränk. Während Jessi sich also wieder zu Kräften schlief, bringt Philipp Lison im strömenden Regen zum Bus. Wir vermuten, dass da etwas mehr im Drink war als gewollt, aber Sherlock und Watson ermitteln noch.

    Unser geplanter Fahrradausflug zu dem Wasserfall in El Limon fällt somit ins Wasser. Philipp konnte jedoch einen guten Deal mit dem radelnden Schweizer machen, sodass unsere Zeit mit den Fahrrädern um einen Tag verlängert wird. 👍🏻 Auf nen Kater ist doch das erfrischende Nass die beste Genesung, vorallem da in der Nebensaison die Strände menschenleer sind. Ein paar All-Inclusive-Gäste marschieren zielstrebig an uns vorbei zum Abendbuffet.

    Den Ritt zum Wasserfall treten wir also am nächsten Tag an. 🚴🏼‍♀️🚴🏼 Wir werden schon weit vor den Wasserfällen von Tourguides abgefangen und regen uns abermals lautstark auf Deutsch über deren Masche auf. 😡 Je mehr die Leute labern und je mehr Touristen-Kontakt Einheimische haben, desto (charakterlich) versauter und nervtötender sind sie. Letzten Endes kommen wir nicht darum herum uns auf ein Pferd und einen Esel zu schwingen, da es die doofen Touris anscheinend sonst nicht über einen knietiefen Bach und 3 Stufen den Berg hochschaffen würden. 🙄 Unser Guide Manuel ist allerdings ganz nett und wir unterhalten uns gut auf Spanisch. Er kommt wesentlich sympathischer rüber als der typische Touri-Bequatscher. Während des langsamen und rutschigen Aufstiegs schaukeln wir in unseren Satteln hin und her. 🐴 Philipps Esel bleibt zudem alle 30 m stehen um zu fressen, weil er auch einiges mehr an Anstrengung aufbringen muss um ihn hochzutragen. 😂 Angekommen am Wasserfall versammelt sich bereits eine Busladung voll weißer Touristen am Wasserfall und zeigt sich von der besten Selfi-Seite. Wir steigen ebenso kurz ins kühle Nass und ratschen uns ordentlich die Füße und Beine an der schroffen Unterwasserwelt auf. Ist schon schön, aber weniger Leute wären schon angenehmer. 😫 Wir haben festgestellt, dass bei der Art, wie wir reisen, auf größere Menschenansammlungen monatlich angespannter und gestresster reagieren. Bereits beim Ritt abwärts stammelte Manuel etwas von, dass er dies freiwillig machen würde. Schnell ist klar, was er will. Wir lassen ihn sich trotzdem erklären, was ihm sichtlich unangenehm ist und stellen auf doof. Wir machen ihm klar, dass wir nicht bereit sind noch mehr für die Tour gezwungenermaßen zu zahlen. Trinkgeld ok, aber das ist dann doch zu dreist. Er fordert mindestens 12$. Diese unverschämte Mistkröte! Wir werden langsam verärgerter und geben ihm letztendlich ein Trinkgeld von 6$. Denn schließlich hatten wir die Tour schon vorher gebucht und wider Willen bezahlen, wobei uns der andere Schmierlappen nichts gesagt hat. 😤 Im Großen und Ganzen war es ein toller Ausflug mit viel Natur in den Bergen der DomRep. ⛰

    Als wir wieder zurückkommen ist Patrick immer noch nicht wieder da und wir hören, dass wir ihn auch gar nicht mehr vor unserer Abreise sehen werden. Er ist "spontan" nach Kanada geflogen zu seiner Familie, auch sein Geschäftspartner und seine Angestellten sind etwas ratlos... 🛫😶 Wir ziehen wieder los in die Stadt und essen erneut bei einem sehr sympathischen Food-Truck. Burrito, Hamburger und Yaroa gibts. Letzteres ist alles an Fastfood in eine Schüssel geschmissen und einfach nochmal mit Käse überbacken. 😝 Nehmen wir! Philipps Laktoseintoleranz wird da mal ausgeblendet. Das schlechte Gewissen treibt uns dazu noch einen überteuerten Cocktail und schlechtes tschechisches Dosenbier bei uns im Hostel zu bestellen.

    Am nächsten Tag geht es für uns los und wir vertun uns leider in der Annahme, wo der Bus fahren soll. Somit gibt es eine Dreiviertelstunde Fußmarsch in die falsche Richtung zur Mittagshitze mit Rucksäcken und wieder zurück. 😑 Am eigentlichen Busbahnhof erläutert uns der nette Besitzer aber seine Sicht auf sein Land und woran es noch hapert. Jede doofe Situation hat doch meistens auch irgendetws Gutes. Der Bus fährt also fast direkt neben unserem Hostel ab und wir beschmeißen uns förmlich mit schlechter Laune.

    Highlights Jessy: Reiten auf den Berg, 1A-Lage am Strand, Fahrradtour am Strand, Tanzabend in “La Bodega” ohne die “Rechnung”

    Highlights Philipp: tropisches Paradies, unterhaltsamer Lebensweg von Patrick, mit dem Fahrrad rumheizen
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  • Day196

    DomRep - Las Galeras

    May 8, 2017 in Dominican Republic

    Auf zum zweiten Ort auf der Halbinsel Samaná: Las Galeras! Irgendwie erwarten wir genauso einen Touristenort wie Las Terrenas, der uns eindeutig zu Tourismusorientiert ist. Wir haben hier wieder über airbnb ein Zimmer gebucht und kommen bei einer Italienerin und ihrem dominikanischen Freund unter. 🙋🏽🙋🏿‍♂️ Sie betreiben eine kleine Unterkunft mit Ferienwohnungen und einen Kunst- und Souvenir-Laden. Wir treffen zuerst nur ihn an und er gibt sich recht wortkarg, ist aber trotzdem nett. Leider fängt es mal wieder an zu regnen, als wir aufmachen ein wenig durch die einzig belebte Straße zu schlendern. Wir laufen trotzdem einmal das Dörfchen ab. Es ist wirklich anders als der vorherige Ort, allerdings nur wegen seiner Größe, denn es gibt trotzdem alles, was das Touriherz begehrt. 😬

    Der Strand in der Nähe ist hübsch, jedoch nicht der Knaller, speziell nicht bei dem Wetter. Wir beschließen trotzdem ins Wasser zu gehen und es fängt wieder an zu regnen. Nun allerdings länger und doller, sodass wir beschließen im Wasser zu warten. 🕢 Ein Pärchen, was den Regen genauso im Wasser aushält vertreibt sich mit eindeutigen Bewegungen in beliebten Stellungen die Zeit… Eine knappe Stunde später wird es einem aber selbst im karibischen Meer zu kalt und wir sehen zu, dass wir raus und ab ins Zimmer kommen. Schnell was Trockenes an und ab zum Abendessen-Einkaufen. Der Hunger siegt und es wird ein bereits fertiges Hühnchen mit Yuka vom Grillmeister nebenan erstanden, zudem wir ein wenig Salat zaubern. 🐔🍴 Überhaupt stellen wir fest, dass mithilfe der Sprache uns quasi keine Grenzen mehr im Weg sind und wir mit allen noch so minderbezahnten Landstreichern kommunizieren können. Unser Spanisch macht sich also mehr als bezahlt und unsere Reiseerfahrungen umso reicher.

    Wir gehen nach dem Abendessen nochmal vor die Tür und entdecken einen Salsa-Laden mit einer Live-Band. Es ist auch gleichzeitig der einzige Laden, der aufhat. Wir nehmen einen Drink uns schwingen das Tanzbein. 💃🏼🕺🏼Der Laden ist gerappelt voll und jeder Touri im Ort definitiv anwesend. Die Band macht gut Stimmung.

    Am nächsten Tag erfahren wir von unserer Gastgeberin, dass es der letzte Abend für die Saison war. Super Timing! 😃 Wir fragen uns durch den Ort nach einem Roller, mit dem wir die umliegenden Strände erkunden wollen. Dabei stoßen wir auf einige bekannte Gesichter des Vorabends. Toll, so ein dörfliches Leben! 🛵 Auf zur Sehenswürdigkeit schlechthin in Las Galeras, einem der schönsten Strände der gesamten DomRep - Playa El Rincon. Die Fahrt dahin ist zunächst aufregend mit all den chaotischen Fahrern auf der Straße, aber wir kommen schnell in den Flow, abgesehen von den gemein-gefährlichen Geschwindigkeitsbegrenzern, wo wir trotz Luft anhalten doch manchmal aufsetzen. Angekommen am Strand verstehen wir, warum dieser so beliebt und berühmt ist. Wirklich türkisblaues, ruhiges Wasser, ein langer weißer Strand mit Palmen und wenig Menschen! Also auf ins warme Nass! 🏊🏻‍♀️🏊🏻

    Wir ziehen dann noch weiter mit dem Roller, da wir natürlich das Ding auch gehörig nutzen wollen. 🤑 Wir platzen auf einmal in einen TV-Dreh am Strand für "La Isla" Mexiko rein. Zu Deutsch: "Die Insel", war auch in Deutschland eine nach kurzer Zeit wieder abgesetzte Sendung, in der Z-Promis sich in überaus knappen Kleidung durch vermeidlich schwierige Situationen schlagen müssen, auf einer einsamen Insel... 😅 Wir blicken direkt in die Kamera und lachen uns kaputt darüber, dass zwei Touristen dort auf dem roten Roller mit dusseligen Helmen aufm Kopf im Hintergrund zu sehen sind. Der Regisseur-Assistent kommt angerannt und weist uns schnell, jedoch sehr freundlich, darauf hin uns aus dem Staub zu machen. 😜 Wir tuckern weiter wie Loyd und Harry in Dumm und Dümmer und treffen auf einmal zig Einheimische, die sich um Buden und eine Art Lagune tummeln, trinken und mit Fisch und Reis die Bäuche vollschlagen. Wir mischen uns unters Volk und tun es ihnen gleich. 🐟😋 Wir schauen uns auch die Süßwasserlagune und wohlhabende Städter beim Sonntagsausflug an. Das ist auch schon Fernsehen!

    Dann gehts weiter und wir fahren ziemlich abenteuerliche Wege um weitere Strände zu erreichen. Uns wird bei dem sich verdunkelnden Himmel schon etwas anders. Wir treffen wieder auf einige verlassene Gebäude in einer luxuriösen Siedlung und tapern am durch das Gelände und am menschenleeren Strand entlang. Der Himmel wird aufgrund aufziehenden Regens und Einbrechen der Dunkelheit dunkler und unsere Bange die holprigen, steilen Feldwege wieder zurückzukommen größer. Jessi erklärt sich bereit, die Hälft des Weges zu laufen und Philipp kämpft sich die Pisten entlang. 😬

    Der nächste Morgen beginnt mit einem Lauf am Strand und durch den Ort. Eine tolle Art einen fremden Ort kennenzulernen! Nach dem Frühstück heißt es mal wieder: Packen und auf eine lange Fahrt gefasst machen. Es geht in das bergige Innenland der Dominikanischen Republik!

    Highlights Jessy: Roller fahren zum Playa El Rincon, superwarmes und türkisfarbenes Wasser, Tanzen bei Live-Band

    Highlights Philipp: mit dem Roller umherdüsen und die Gegend erkunden, Live-Musik der Salsa-Band, Strand und Wasser genießen
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You might also know this place by the following names:

Samaná Province, Samana Province, Samaná, Distrito de Samana, AZS

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