A 32-day adventure by Druffunwech
  • Day32

    Wieder zurück

    August 20 in Switzerland ⋅ 🌧 17 °C

    Resümee Türkei

    - Verlust- und Gewinnliste
    Minus:
    :-( 2 Knieschoner
    :-( 1 Handtuch
    :-( 1 Paar schöne Schwimmschuhe
    :-( 1 Nasenbügel von der Brille
    :-( 1 verschlissene Shorts
    :-( ¼ Bremshebel

    Plus:
    :-) ½ T-Shirt als Putzlappen
    :-) 1 Nasenbügel von der Brille
    :-) 1 Shorts
    :-) 1 Paar hässliche Schwimmschuhe
    :-) 1 griechisches Badetuch
    :-) 2 Liter Olivenöl von Mama Theo
    :-) 5, äääh nur noch 4 Gläser Sarelle
    (beste Haselnusscrème von Welt)
    :-) 2 Kilo Bauchfett (siehe oben)
    :-) 6700 erlebnisreiche Kilometer mehr auf dem Tacho

    -Aussagekraft
    Bei allem, was wir erleben und schreiben gilt, daß wir immer nur die schönen und touristischen Seiten kennenlernen. Unser Blick ist also nie "wahr". Dennoch... von uns aus absolut zu empfehlen!

    - Strassenbau!
    ....als gäb's kein Morgen mehr. Jeder Bauer, der nur mit seinem Kebab winkt, bekommt 'ne 2spurige Strasse gebaut. Sollte dabei eine kleine Delle dazwischen liegen, gibt's eben 'ne Brücke dazu. Und falls die Delle eine Beule ist, na dann wird's eben ein Tünneli.

    - Polizei- und Militärkontrollen
    Alle naselang wird aus der breitesten Strasse eine single track road. Sandsäcke und schusssichere Verkleidungen rechts und links. Zumeist grimmig schauende traffic jandarma oder Militär kontrollieren unsere Pässe oder winken uns einfach durch.

    - Überwachung
    Tanken, Autobahn, Hotel, Campingplatz, überall möchte der, dessen Name nicht genannt werden darf, wissen, wo du bist (niemand spricht seinen Namen aus, die Kritik ist gross)

    - Menschen
    Lieb, freundlich-neugierig, nie aufdringlich, gastfreundlich (wenn wir jedes Mal ja gesagt hätten, würden wir spätestens auf Höhe Antalya von Green Peace mit dem Ausruf "Save the Wales" zurück ins Meer gerollt werden). Das Standard Intro ist immer "where you from" um über das "where you go" zum "are you married" über zu gehen. Englisch spricht jedoch kaum jemand und das Übersetzungsgerät war hilfreich.

    Vor allem die Jungen wollen alle weg, sie sehen keine Zukunft im Land. Wir werden oft gefragt, ob wir helfen können bei Jobsuche etc.

    - Grillen
    DER türkische Nationalsport. Immer und überall. Keine Gnade. Nie! (We love it 👍)

    - gefühlte Sicherheit
    Sehr hoch. Geldsack, Handy, eBook, Moppedschlüssel können liegen bleiben, wo sie sind. Kein Grund zur Sorge. Wie bei uns auch. Großstädte sind wahrscheinlich anders, keine Ahnung, da waren wir nicht.

    - Teuerungsgefälle
    Je weiter östlich man kommt, desto preiswerter wird es. Ganz im Osten kosten die Dinge die Hälfte oder sogar nur ein Drittel.

    - Landschaft
    Überraschend unterschiedlich! Von Reisfeldern und weiten Hochebenen bis Schweizer-Alpen-Style und schöne Küstenstrassen. Für alle Geschmäcker was dabei! Vor allem im Osten null Verkehr: Tempomat rein und geniessen.
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  • Day29

    Kalamata

    August 17 in Greece ⋅ ☀️ 35 °C

    Die letzten drei Tage: Abhängen bei Theo!
    Abends noch kleine Familienfeier, sein Vater hat Namenstag, es gibt wieder viiiel zu essen!
    Ansonsten Strand, baden, schlafen, lesen und sonstiges Schönes ☺️.

    Fähre Patras-Ancona: übervoll! Kaum ein Quadratmeter frei, überall lagern und schlafen Reisende! Sind die Kabinen geschlossen?? Wir finden knapp eine Ecke. Nachts 2 Stunden mit grausiger Musik zu beschallt werden soll wohl der allgemeinen Erheiterung dienen?
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  • Day26

    Kreuzfahrt mit 3 Fähren

    August 14 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    1. Fähre: Datça-Bodrum: der Hafen von Bodrum ist voll von vielen grossen Segelschiffen - wo soll hier unsere Fähre anlegen? Doch nicht in der kleinen Parklücke, die es zwischen zwei Segelschiffen hat? Doooooch!

    2. Fähre Çesme-Chios: wir verlassen die Türkei und entsprechend grosses Bohei um die Ausreise. Fahrzeugkontrolle, Passaport, Zoll, nix ist ausgeschildert. Hektisch kommt ein Angestellter kurz vor Abfahrt zu uns, wir waren nicht bei der Fahrzeugpapier-Kontrolle.

    3. Fähre Chios-Piräus: nach knapp 8 Stunden erreichen wir spät abends Piräus bei Athen.
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  • Day24

    Offroad-Camping

    August 12 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C

    Sehr schöne Strecke entlang der Küste, fast wie Kroatien. Der Asphalt teilweise nicht vertrauenserweckend, Tempo entsprechend gedrosselt.

    Wir haben noch zwei Tage zum „verblöterle“, Gisi sucht einen Campingplatz.

    Fehler.

    Nach 6 Km im Nichts… (Zitat G.: Die GS will ja auch mal ihrer wahren Bestimmung zugeführt werden!) landen wir auf einem relativ schattenlosen Platz im Garnichts. Als Ausgleich hat‘s wenigstens Wespen satt und der Zugang ins Meer ist auch eher steinig schwierig.
    Ja ja, die Perle der Campingplätze.
    Aber gemeckert wird net, hätte mich ja auch selber kümmern können.

    Also einfach abhängen… lesen …. Kreuzworträtsel…. essen… Rummikub…..

    Anm. der Redaktion: das Zelt steht sehr wohl schattig und der Platz ist familiär nett. Die Lufttemperatur ist PERFEKT. Okeee, das mit dem Baden ist erschwert.

    Anm. zur Anm.:
    "Familär nett" ist die kleine Schwester von scheisse!
    Nä nä, deees kaaaste mir net schee schwätze 😊
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    Traveler

    Aaaaalso, ich finde den Zeltplatz auch voll ok.... da wird ja wohlauf hohem Niveau gemeckert 😎🤣

    8/13/22Reply
     
  • Day21

    Chillen in der Hitze

    August 9 in Turkey ⋅ ☀️ 30 °C

    Nette Bucht gefunden nach verkehrsreichen, mühsamen Kilometern entlang der Südküste. Die türkische Fahrweise gefällt! Hier wird gefahren (nicht gerast), kein schnelles Stehen wie bei uns. Mal ein Beispiel:
    Du fährst auf eine rote Ampel zu. Auf beiden Spuren mehrere Autos vor dir. Also hinten einreihen, auf grün warten und hoffen, dass jede Schnarchnase vor dir zügig anfährt? 🤮 🤮 🤮
    Aber da rechts vorne, also rechts von der rechten Spur, da ist doch noch 'ne pole position frei. Und weil das ja rechts von rechts ist, muss sowas ja wohl rechtens sein. Gesagt, getan und schon bist du bei grün ganz vorne. Kein Hupen, kein Gemecker, einfach nur freie Bahn mit Marzipan 😊
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  • Day17

    Südküste bei Anamur

    August 5 in Turkey ⋅ ☀️ 32 °C

    Tanken in der Türkei - ein kleines Abenteuer

    Zuerst Deutschland:
    Ran an die Tanke, Zapfhahn raus, gluckgluck bis voll, Hahn wieder rein, bezahlen und tschüss. Kennt man, allet schick.

    Jetzt Türkei:
    Ran an die Tanke, Zapfsäule suchen, nein kein Diesel oder Motorin, wir benötigen Benzin, also andere Säule. Manchmal gibt‘s kein Benzin, wir sind im Dieselland. Warten auf Tankwart. Kommt in der Regel schnell. Der Tankwart tippt zuerst mal das Kennzeichen des Fahrzeugs in eine Tastatur vor Kopf der Zapfsäule. Da kann HG-F 63 schon mal zu einer intellektuellen Herausforderung werden. Nach dem dritten Hinschauen scheint es dann zu funzen. Also jetzt Zapfpistole raus und glu... nein, was? noch nicht, aha, Pistole wieder rein, der nette Mensch muss erst noch seine persönliche Kennziffer an eimer anderen Tastatur eingeben. Boah ey, ok, wir haben ja Urlaub und die Pflicht zur guten Laune... Code drin... jetzt? Ihr ahnt schon, der Tankwart hat zusätzlich noch 'n Transponder um den Hals hängen, der ja auch seine Lebensberechtigung haben muss...

    AAAAARRRGGGLLLLLL GRONF FICK SCHEI...

    Endlich gluckgluck, beide Tanks voll, Zapfpistole wieder rein und das magische Wort "Card“ sagen. Daraufhin macht der Tankwart wieder an der Zapfsäule rum und fördert einen Zettel mit dem Tankbetrag zutage. Mit dem Zettel an die Kasse, bezahlen und raus, stoooopp!!!, nicht einfach gehen, nein, man bekommt noch ein paar Zettel in die Hand gedrückt. Einen davon will der Tankwart draußen sehen, damit auch niemand ohne zu zahlen davonbrausen kann.

    Na gut, zwei Dinge entschädigen regelmäßig für diesen Tank-Terrorismus. Einmal der Spritpreis, der bei dem aktuellen Kurs bei rund 1,25 Euro pro Liter liegt. Andererseits die Freundlichkeit der Leute und den Tee, den man häufig angeboten bekommt.
    Übrigens dient die Eingabe des Kennzeichens bei jedem Tanken zur Überwachung und Kontrolle der Menschen hier. Genauso wie die überall vorhandenen Kameras und die regelmäßigen Verkehrskontrollen. Oder wie Lenin gesagt haben soll: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Da muss wohl jemand ziemlich viel Schiss vor den Leuten haben....
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  • Day13

    36 Grad und es wird noch heisser…

    August 1 in Turkey ⋅ 🌙 31 °C

    Morgens um 7 Uhr gestartet. Kein Kahvaltı (Frühstück), dafür aber noch Temperaturen von 27°C. Also los geht's. Erstes Ziel sind die Steingottheiten in Nemrut (Berg der Götter). Dort angekommen bricht bei Gisi der Hunger durch (sie wird dann ziemlich unleidlich.... besser vermeiden 😇) Unterhalb der Götter gibt's ein Lokal mit Frühstück (sehr leckeres Omelett!!) und danach beginnt der Aufstieg. Uns wurden 600m bis zum Ziel in Aussicht gestellt.... hmmmmja, verschwiegen wurde dabei das Wörtchen  "bergauf" 😖. Aber hat sich gelohnt!

    Euphrat und Tigris... Zweistromland und Mesopotamien..., ei, das waren doch nur Worte aus dem Geschichts- oder Erdkundeunterricht. Und heute sind wir drin geschwommen in dem Unterricht. Dennoch, Fluss bleibt Fluss und Wasser bleibt Wasser, gleichgültig was ich mir Tolles einbilde... eine herrliche Abkühlung war's 👍👍👍

    Danach gilt:
    Erst baden im Euphrat, dann wieder bei 41°C im eigenen Saft.
    (Pulled pork wird, glaube ich, auch nicht heisser gegart, oder?)

    Überall und bei jeder Gelegenheit wird uns Çai (Tee) angeboten, wir müssen nur genug doof und schlapp gucken. Dabei werden wir stets freundlich-neugierig gefragt, woher wir kommen und ob wir verheiratet sind. Dank Übersetzungsgerät sind informativere Gespräche möglich und wir erfahren einiges über Land und Leute.
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    Traveler

    🤣🤣🤣

    8/1/22Reply
    Traveler

    👍

    8/2/22Reply