Ethiopia
Ginfile

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16 travelers at this place

  • Day2

    Erster Tag

    April 28, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach einem ruhigen Flug kamen wir heute morgen in Addis Abeba an. Die ersten Eindrücke der Stadt waren überwältigend. Wir brauchten eine Weile um zu realisieren, das wir auf einem anderen Kontinent sind. Wir sahen uns ein wenig die Stadt an und waren über die Gegensätze auf so kurzer Distanz erstaunt. Da hier gerade Ostern ist, wurden wir von unserem Reiseführer zum Essen eingeladen. Das einheimische essen war sehr lecker.
    Alles in allem ein aufregender Tag und viele neue Eindrücke einer neuen Kultur. Freue mich auf mehr in den nächsten Tagen. ;)
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  • Day3

    Mücken und Muslime

    April 29, 2019 in Ethiopia

    Fortgesetzter Schlafmangel. Der Tag beginnt 0:00 Uhr mit einem lästigen Jucken des rechten Arms und der linken Hand. Als ich eine Allergie ausgeschlossen hatte, kam die Panik beim Anblick der MÜCKE! Der Blutfleck an der frischgestrichenen Wand war eindrucksvoll! Malaria, ich jetzt? Nein, nicht in Addis, sagt das Internet. Was meint die Mücke? Weiterschlafen war auch nicht, sie war nämlich nicht allein. Ich hoffe, ich habe den Zeugungsakt durch 2fachen Totschlag unterbrechen können. Das Wecken übernahm bei Sonnenaufgang der Muezzin, und das sehr ausgiebig. Alles kein Problem. Wir waren alle fit für die Besorgungen: 2500 Hefte, unzählige Stifte, Chemikalien, Mikroskope, einen Drucker mit Toner, zwei gebrauchte Computer und und und, mit unseren Koffern, denen für Shafamu und den ganzen gekauften Sachen sind alle beiden Autos voll, einschließlich des Daches. Gut verpackt haben wir uns mit dem Geologen, den ich jetzt beinahe unterschlagen hätte, auf den Weg nach Woliso gemacht.
    Ein Wort zum Wichtigsten:
    Wir waren in der Hydrofirma. Es ist die einzige private im Land mit viel Erfahrung in Nigeria. Morgen wird der Geologe alle nötigen Untersuchungen für die Planung des Brunnens in Shafamu durchführen und noch vor unserer Abfahrt klären wir den weiteren Verlauf. Macht alles einen super seriösen Eindruck.
    Die Fahrt raus aus Addis in die ländliche Region ist immer wieder faszinierend.
    Die Lodge haben wir leider erst am Abend erreicht, konnten also die Annehmlichkeiten nicht nutzen. Trotzdem haben wir dann sehr schön gemeinsam draußen gegessen und den Tag bei netten Gesprächen ausklingen lassen.
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  • Day8

    Mit Crazy Abebe durch das crazy Addis

    May 4, 2019 in Ethiopia ⋅ 🌙 24 °C

    8.30 Uhr Abfahrt zum Einkaufen auf gefühlt 5 verschiedenen Märkten in Addis. Afrikanisch sollte man immer mindestens 15 Minuten Karenzzeit einplanen. Computerrechnung, Schulbücher für die 7./8. Klassen, Chemikalien haben wir, Farben und Lehrertische müssen wir nachorganisieren. Die restliche Zeit bis 18.30 Uhr haben wir den großen Merkato (Markt) besucht. Mir fehlen die Worte um dieses Treiben zu beschreiben. Das ist nicht nur Handeln, das ist Leben auf und mit dem Markt. Es wird gearbeitet, gelötet, geschweißt, geflochten, genäht, transportiert, gebaut, gebetet ... Es riecht nach Kräutern und Gewürzen, Esel laufen zwischen den Autos herum, Menschen reden, spielen und sitzen einfach nur da.
    Der Silberpiazza, eine der ältesten Händlestraßen in Addis, war das letzte Einkaufsziel des Tages. Ohrringe und Oberhemden wurden gekauft, leider eine gute Sonnenbrille versetzt. Obwohl wir 10 Min. später nachfragten, war es zu spät.
    Den letzten Abend verbrachten wir im Folklorerestaurant mit Buffet und Schautanz. Da ist man nur noch sprachlos. Aber Friedemann war auch echt Klasse auf der Bühne.
    Jetzt Koffer packen und schlafen in den letzten Tag hinein.
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  • Day7

    Zurück in die Hauptstadt

    May 3, 2019 in Ethiopia ⋅ ☀️ 26 °C

    Noch bevor wir zum Frühstück gingen, war Abebe schon mit einem Hinterrad zugange, ausbauen, in der Stadt reparieren lassen, einbauen. Die Zeit reichte, um das Frühstück (trockenes Brot, Kaffee, Rührei und Marmelade) zu uns zu nehmen.
    Ich war übrigens nicht die einzige gewesen mit Riesenkakerlaken-Begegnung, aber wir haben es sie alle überlebt.
    Auf dem Weg zurück machten wir Halt bei den Karaju Oromi. Das ist ein Nomadenvolk, das in der Awashregion unterwegs ist. Arme Menschen mit viel Stolz. Abebe musste sich erst als Oromi outen, bevor sie uns akzeptierten und in ihr Dorf ließen. Das bestand aus ca. 6 rechteckigen Häusern und ca. 50 m weiter standen noch vielleicht 5 Rundhütten. Es war gerade der Wasserwagen da, also pures Volksgetümmel, das wir dann mit Süßigkeiten, Stiften und Spielzeug noch aufmischten. Hübsche Menschen mit dezentem Perlenschmuck, neugierige Kinder und wieder diese Freundlichkeit und Offenheit gegenüber den Ferengi, wie die Ausländer hier genannt werden, kein Betteln nach Geld!
    In Adama machten wir dann Halt in der "Fleischerei", wo traditionell rohes Fleisch vom Zebu (Buckelrind) serviert wird. Bernd und Abebe haben den Fleischteller mit rohen Stücken bestellt und genossen, uns alle haben sie ein kleines Stück kosten lassen. Ich muss sagen, es schmeckte sehr buttrig, war zart und frisch. Wir bekamen dann die gebratenen Strücke in einem speziellen Tischgrill serviert, super lecker.
    Kaffee gab es in einem Hotel mit Spa und Pool, den unsere Kleinen (Elli, Kiell und Friedemann) ganz schnell in Beschlag nahmen. Das gefiel augenscheinlich der einen oder anderen jungen Frau, die das Geschehen vom Rand betrachteten. Kjell musste sogar für ein Selfi herhalten.
    Nun sind wir wieder in Addis, können langsam runterfahren und morgen den Rest für die Schule erledigen. Hört sich einfach an, aber wir sind hier in Äthiopien!
    Zum Abendessen führte uns Abebe in eine Kunstgalerie mit Pizzeria. Schöne Bilder, leckeres Essen.
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  • Day9

    Jump to Afrika

    December 18, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 12 °C

    Wie zwei bleichgesichtige Aliens sitzen wir im Flugzeug nach Addis Abeba in Äthiopien. Nach zwei regenreichen, bettlägerigen Tagen im seychellischem Paradies ruft das unbequeme und unbekannte Abenteuer. Ich habe ganz und gar keine Vorstellung vom dem, was mich in diesem afrikanischen Land erwartet. Und kenne auch niemanden, der diese Vorstellung besitzt, außer Reisereportagen und Reiseführer. Deshalb erntet man im Gespräch nach der Antwort auf die Frage, "Wohin geht es denn diesmal in den Urlaub?" , nur hochgezogene Augenbrauen und ein ungläubiges "Aha!". Und jetzt sind wir auf dem Weg in das "Aha!" - dorthin, wo laut Charles Darwin vor 6 Mio Jahren alles anfing, die Wiege der Menschheit, die ersten erfolgreichen Gehversuche des Homo Sapiens. Wenn nicht ein fleißiger Tübinger Forscher den 11,62 Mio alten Udo aus dem Allgäu entdeckt hätte. Nachdem auch schon in Ungarn, Bulgarien und Griechenland die Wiege stand. Wo auch immer, wir werden in den nächsten 12 Tagen in dieses Land eintauchen, den Süden erkunden und hoffentlich ohne an den Marterpfahl gebunden zu werden, eine bunte, afrikanische Reise überstehen.
    Heute sind wir nach 3 Stunden Flug in Addis Abeba gut gelandet und ohne Verzögerung liegen wir im schönen Hotelzimmer in der Nähe des Flughafens mit Blick auf die bunten Lichter der Stadt.
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  • Day2

    Stadtrundfahrt in Addis Abeba

    November 7, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir besuchen das Nationalmuseum und erfahren einiges über die Geschichte Äthiopiens. Äthiopien wird auch das Dach von Afrika genannt. Kein anderes Land liegt auf die gesamte Fläche gesehen so hoch wie Äthiopien. Addis Abeba liegt schon auf über 2000m und es geht nach Norden immer weiter aufwärts. Auch wird Äthiopien die Wiege der Menschheit bezeichnet. Hier soll der Mensch entstanden sein. Beweis dafür ist "Lucy", welche man im Museum betrachten kann. Äthiopien ist berühmt für seinen Kaffee, auch dieser soll ursprünglich von hier stammen. Kaffee wird unser Begleiter auf dieser Reise.
    Das äthiopische Essen ist gewöhnungsbedürftig und nicht so jedermanns Geschmack. Ich habe es gekostet und mir meine eigene Meinung gebildet.
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  • Day2

    Addis Abeba

    November 7, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir fahren zu einem Aussichtspunkt, dem Entoto, Addis Abeba's Hausberg, der etwa 3000m hoch ist. Auf der Straße begegnen wir den sogenannten Holzsammlerinnen. Frauen, die Eukalyptusäste sammeln, zu schweren Bündeln zusammenpacken und sie dann bergab auf ihren Rücken tragen. Dies ist eine menschenunwürdige Arbeit, ist aber eine wichtige Einnahmequelle für die Frauen und deren Familie, denn das Holz wird dann als Feuerholz verkauft. Von hier hat man einen wundervollen Blick auf die dritthöchste Stadt der Welt. Danach besuchen wir den Mercato. Es ist vermeintlich der größte Markt Afrikas. Hier werden nahezu jegliche Artikel und Erzeugnisse verkauft.Read more

  • Day2

    Safe and sound!

    September 17, 2015 in Ethiopia ⋅ ⛅ 15 °C

    Angekommen und nach einigen Komplikationen und viel hoffen auf den Anschluss und das Gepäck ist alles da und ich Sitz mit Fritz im hostel und warten auf den Fahrer (tut das gut das zu sagen) Der bringt uns dann ins Büro und dort werden die (hoffentlich) letzten Formalitäten geklärt. Wenn das erledigt ist freut sich mein Körper auf jeden Fall über ne dusche und nen nickerchen!Read more

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