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MindTheGap

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    🇬🇹 Livingston, Guatemala

    Süßwasser & Salzwasser

    6 maart, Guatemala ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute haben wir den ganzen Tag ein Boot mit Fahrer! Hugo holt uns um 8 Uhr ab, wir fahren den Rio Dulce Richtung Meer, fahren einen Schlenker durch Mangroven mit rotem, weißem und Wasser-Schneeflocken und überall Wasservögel. Der Fluss wir breiter (El Golfete, Breite 3 km), sieht eher aus wie ein See, ab und zu Inseln, voll mit Vögeln: Möven, Pelikane, Cormorane,… irgendwann wird der Fluss dann wieder eng und dann noch enger, Kalkfelsen schimmern durchs Grün. Häuser gibts nur noch vereinzelt, sie sind nur per Boot erreichbar. An der Mündung ins Meer wird der Fluss breit, wir fahren an Livingston vorbei, ein ganzes Stück an der Küste entlang und kurz vor der Grenze zu Belize bleiben wir ein paar Stunden am Playa Blanca. Schwimmen, lesen, aufs Meer gucken.
    Hugo fährt uns nach Livingston, das Boot hüpft auf den Wellen. Wir spazieren durch den Ort, essen ein Eis und fahren weiter und essen nachmittags zu Mittag. Unterwegs viele Pelikane, Wasservögel, Schildkröten.
    Das Restaurant ist riesig, auf Touris ausgelegt, aber wir sind so spät, dass wir die einzigen sind. Die Boote parken unten, im ersten Stock ist das Restaurant. Es gibt Rutschen ins Wasser und ein Seil und Jürgen kann nicht widerstehen!
    Danach stoppen wir an heißen Quellen, die sprudeln am Rand des Flusses und stinken nach Schwefel. Wir bleiben eine Weile mit ein paar andern im warmen Wasser und fahren zurück. Auf der breiten Flusstelle ist es sehr wellig und wir hüpfen und hüpfen mit unserm Boot. Noch ein Schlenker durch Mangroven, vorbei an hübschen Häusern, teils einfach, teils riesig und genauso die dazugehörigen Boote… denn auf dem Landweg sind sie nicht zu erreichen! Übrigens auch nicht Livingston!
    Wir sind kurz nach Sonnenuntergang wieder im Hostel, wir haben so viel gesehen heute und sind ganz erfüllt… so schön hier!
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  • Flores nach Rio Dulce

    5 maart, Guatemala ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir frühstücken direkt am Lago Petén Itzá* auf dem Steg überm Wasser in einem supernetten Restaurant, sehr grün, viele nette kleine Sitzecken und leckeres Sauerteigbrot! Laufen noch ein bisschen herum, Flores ist klein und sehr nett, viele bunte Häuser, nette Details…
    Danach holen wir unser Gepäck und fahren Tuktuk zum Busbahnhof und nehmen um 11 den Bus bis Rio Dulce.
    Das ist ein älteres Modell, als alle drin sitzen müssen wir aber wieder aussteigen, Bus kaputt, der Ersatz sieht noch älter aus. Die Scheibe vorne ist total gerissen, die Tür schließt nicht und hängt wackelig mit mehreren Zentimetern Luft rum… wir fahren mit offenen Fenstern, eigentlich voll gut, weil Klimaanlagen hier immer möglichst kalt eingestellt sind, so dass wir schon oft gefroren haben, obwohl wir Pullis etc mithatten… Essen gibt’s auch unterwegs, wie überall auch in Südamerika steigen immer wieder Verkäuferinnen ein, die ihr Essen anbieten und irgendwann wieder aussteigen und mit dem nächsten Bus zurück fahren.
    In Rio Dulce fahren wir mit dem Hotel-Shuttle-Boot zur Unterkunft, die liegt in einem Seitenarm vom Rio Dulce, auf dem Weg dahin überall hübsche Häuser am Ufer, oft ist der Boat-Port größer als das Haus… da gibts wohl (Ferien)häuser von Leuten mit Geld, haben wir nicht erwartet! unsere Unterkunft liegt direkt am/auf dem Wasser, erst mal schwimmen und das Grün und die Ruhe genießen!

    ————-

    *Der Wasserstand des Lago Petén Itzá ist derzeit außergewöhnlich hoch. Das ist kein dauerhafter Zustand, aber ein Problem, das in den letzten Jahren immer häufiger auftritt. Quasi der komplette äußere Ring steht unter Wasser.
    Der Hauptgrund sind extreme Niederschläge. In den letzten Jahren (besonders 2024 und bis hinein ins Jahr 2026) gab es in der Region Petén überdurchschnittlich viel Regen. Da der Lago Petén Itzá ein endorheisches Becken ist – das heißt, er hat keinen natürlichen oberirdischen Abfluss zum Meer –, kann das Wasser nur durch Verdunstung oder Versickerung im kalkhaltigen Boden entweichen. Wenn es schneller regnet, als das Wasser versickern kann, steigt der Spiegel unweigerlich an.
    Der See liegt in einer Karstlandschaft (Kalkstein). Der Wasserstand wird stark durch das Grundwasser beeinflusst. Wenn die unterirdischen Kanäle und Höhlensysteme durch Sedimente oder einen gesättigten Boden "verstopft" sind, steigt der Seepegel und bleibt oft über Monate oder sogar Jahre auf einem hohen Niveau.
    Die starke Abholzung rund um den See führt dazu, dass Regenwasser nicht mehr vom Wald aufgefangen wird, sondern direkt in den See abfließt. Dabei wird Erde mitgeschwemmt (Erosion), die sich am Boden des Sees absetzt. Dadurch wird das Becken "flacher", und die gleiche Menge Wasser nimmt mehr Platz ein – der Spiegel steigt.
    Die berühmte Ringstraße um die Insel Flores steht oft unter Wasser. Viele Hotels und Restaurants mussten Barrieren bauen oder ihre Erdgeschosse aufgeben.
    In der Geschichte gab es immer wieder Zyklen. In den 1970er und 80er Jahren war der Wasserstand ebenfalls extrem hoch, sank dann aber wieder. Momentan befinden wir uns jedoch in einer sehr langen und intensiven Hochwasserphase.
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  • Tikal

    4 maart, Guatemala ⋅ ⛅ 27 °C

    3.50 h aufstehen, Abfahrt 4.30 h
    Wir haben ein Early Bird Ticket und wir sind mit bei den ersten im Park und es ist noch nicht viel los.
    Wir laufen ca. 10 km mit Guide, immer wieder Pausen, um auf die Ruinen zu steigen oder herumzulaufen. Im Gegensatz zu Chichen Itza ist Tikal mitten im Urwald gelegen, viele Ruinen sind noch gar nicht ausgegraben, man läuft durchs Grüne und immer wieder erscheinen riesige Pyramiden. Sehr hübsch! Von der höchsten Pyramide hat man einen tollen Blick auf den Dschungel und sieht diverse Pyramidenspitzen über den Baumwipfeln. Es war mit seinen 78m bis zum Bau des ersten Wolkenkratzers in USA über 1000 Jahre das höchste Gebäude in Amerika.

    Und was für Jürgen noch wichtiger ist: es war der STAR WARS Drehort die Basis der Rebellen in „Die Rückkehr der Jedi“.
    (https://m.youtube.com/watch?v=8zuWzM932oI)

    Wir sehen und hören Affen, Papageien, Tucane, Nasenbären und viele Vögel. Die Sonne kommt ab und zu raus und es wird gleich sehr heiß, gut, dass es ein wenig bewölkt ist! Rückfahrt mit Bus nach Flores,
    Wir gehen noch Burritos essen, eine SIM-Karen kaufen und kommen gerade vor dem Gewitter in unserer Unterkunft an! Das geht nicht lang und wir laufen danach einmal um die Insel, sitzen ans Wasser und treffen wieder Hannah und Alfie, die Insel ist klein… und trinken Margarita mit Seeblick…

    **Infos zu Tikal
    Die Stadt wurde etwa 900 v. Chr. gegründet und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Zentren der Maya-Kultur.
    Ihre Blütezeit hatte Tikal zwischen 250 und 900 n. Chr. In dieser Zeit lebten dort vermutlich 100.000 Menschen.
    Sie lebten von Landwirtschaft, vor allem vom Anbau von Mais, Bohnen und Kürbis. Da es in der Region keine Flüsse gibt, legten die Maya große Wasserspeicher an, um Regenwasser zu sammeln.
    Neben Herrschern und Priestern gab es Handwerker, Händler und Bauern. Die Gesellschaft war streng gegliedert.

    Es entstanden große Tempelpyramiden, Paläste und Plätze. Besonders bekannt ist der Tempel des Großen Jaguars, der als Grabstätte des Herrschers Jasaw Chan K’awiil I diente.

    Um das Jahr 900 n. Chr. wurde die Stadt verlassen. Gründe waren wahrscheinlich Umweltprobleme, Dürre, Überbevölkerung und Kriege. Danach wurde Tikal vom Regenwald überwuchert, die Mayas kannten sie weiterhin, aber 1848 wurde sie von einer offiziellen Expedition wiederentdeckt und in den 1950ger Jahren dann teils freigelegt. Seit 1979 Weltkulturerbe!

    **Sapodilla Tree (spanisch chicozapote)
    Einritzen der Rinde des Baumes in Zickzack-Linien > Aus den Schnitten läuft eine weiße, milchige Latex-Flüssigkeit > Dieser Saft heißt Chicle > Er wird gesammelt, gekocht und zu Blöcken gehärtet > früher der Hauptrohstoff für Kaugummi!
    Die Maya Civilization kauten ihn schon vor Jahrhunderten.
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  • Busfahrt durch Belize…

    3 maart, Belize ⋅ ☀️ 27 °C

    … nach Guatemala!
    Wir sitzen lange im Bus, deswegen fast nur Bilder aus staubigen Fenstern 😂.
    Wir laufen früh um 6:30 zum Plaza, heute fahren wir mit dem Bus durch Belize (als Transit) nach Guatemala, nach Flores. Ein Busunternehmen bietet den kompletten Transfer an (rosa Bändel = Guatemala, blaue Bändel Belize)
    Alle gehen gemeinsam über die Grenze/Zoll. In Belize ist fast alles auf Englisch, wir steigen in Belize City um, warten eine Weile mit allen anderen die in Bacalar rosa Armbändel bekommen haben und dann geht’s weiter im Kleinbus, Gepäck aufm Dach…
    An der Grenze nach Guatemala geht es nicht soo schnell und wir kommen abends nach fast 13 Stunden (plus eine Stunde Zeitverschiebung) in Flores (Schööön hier) an. ATM, shopping und dann essen wir (nach Maries Empfehlung) Tacos und Tostadas bei uns um die Ecke und gucken beim Basketballtraining zu… der Sportplatz ist mitten im Dorf!
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  • Bacalar

    2 maart, Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach dem Frühstück im Hostel (richtiges Baguette! 😋) spazieren wir ein wenig durch den Ort und machen dann eine Bootstour auf der ‚Lagune der sieben Farben’: einem langgestrecktem Süßwassersee.
    Die gesamte Halbinsel Yucatán besteht aus Kalkstein. Über Jahrtausende hat Regenwasser diesen Kalk gelöst und ein riesiges unterirdisches Höhlensystem (Cenoten) geschaffen.
    Die Lagune entstand durch den Einsturz mehrerer Cenoten, die sich miteinander verbunden haben. Sie wird hauptsächlich durch unterirdische Flüsse gespeist.
    Die berühmten sieben Blau-Nuancen entstehen durch die unterschiedlichen Tiefen des Bodens, den weißen Kalksand und die extreme Klarheit des Wassers.
    Wir fahren an ein paar Cenoten vorbei, die am Rand des Sees liegen, gut erkennbar durch die viel dunklere Farbe, weil sie viel tiefer als der See sind!
    Wir schwimmen im flachen Wasser und außer hellen Fischen ist unter Wasser nicht viel zu sehen, außer weißem Sand, der das Wasser so leuchten lässt.
    Wir fahren weiter über den See, vorbei an der Vogel-Insel, hier nisten Störche, die Kanada für den Winter verlassen und zum Canal de los Piratas. Den nutzen Piraten früher mit Kanus, er ist sehr schmal und flach und wurde als Verbindung zu den Handelsrouten genutzt…Wir hüpfen hier nochmal ins Wasser und es gibt frisches Obst.
    Wieder am Land gibt’s ein spätes Mittagessen mit leckeren Burritos, danach chillen und Reiseplanung im Hostel.

    ——

    *Süßwasser-Stromatolithen:
    In Bacalar findet man eine der weltweit größten Ansammlungen von lebenden Stromatolithen: Korallen oder einfache Steine, sondern um Sedimentstrukturen, die durch die Aktivität von Mikroorganismen (vor allem Cyanobakterien) entstehen.
    Die Bakterien fangen Sonnenlicht ein und binden Kalziumkarbonat aus dem Wasser. Ganz langsam lagert sich Kalkschicht um Kalkschicht ab. Das Wachstum ist extrem langsam – oft nur Millimeter pro Jahr.
    Vor Milliarden von Jahren waren Stromatolithen die Ersten, die durch Photosynthese Sauerstoff produzierten und so die Erdatmosphäre schufen.
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  • Weiter geht’s… wieder zu zweit

    1 maart, Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir bleiben noch bis 13 h in unserem Haus am Meer und genießen Meer, Pool und die Weite vor uns. Dann fahren über den Mirador der Mangeoven und Sümpfe (mit Flamingos) nach Mérida, geben das Auto ab, kaufen um die Plaza und ein bisschen umher, trinken schnell noch Eiscafé/Eisschokoladen und fahren alle zum Busbahnhof…
    Unsere Wege trennen sich: 17.05 h: Maya, Marie und Maurice fahren Richtung San Christobal/Pazifik (?!) und reisen zu dritt weiter und fliegen dann Mitte Februar von Ciudad de México heim, 17 h: wir fahren Richtung Bacalar.
    Unterwegs riesige Berge aus Wolken und Regen… um Mitternacht sind wir in unserer Unterkunft - kleine Hütten mit Palmblätterdach!
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  • Blau, Türkis und sonst Nix

    27 februari, Mexico ⋅ ☀️ 24 °C

    Tatsächlich wie auf den Bildern… unser Haus ist der Knaller. Viel Platz, Pools (ein runder und ein eckiger), eine Aussicht, von der man nicht genug bekommen kann und der Strand ist 9 Treppenstufen entfernt - und es ist niemand da. Ich stehe vor Sonnenaufgang auf, spaziere am Strand lang, schaue den Pelikanen und den vielen verschiedenen Vögeln zu… Wir genießen den restlichen Tag diesen Blick und die Ruhe. Lesen, kniffeln und faulenzen. Schön 💙Meer informatie

  • Wieder ans Meer…

    26 februari, Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir packen alles ins Auto, lassen das am Haus stehen, laufen durch die Stadt, ein bisschen shopping, essen am Markt und fahren dann weiter… Stop in Uayma an der hübschen Kirche ( die einzige in diesem Stil) und in Izamal, ein ganzes Dorf in gelb - inklusive Kloster! Weiter geht’s über Mérida ans Meer nach Chuburna… der Golf von Mexiko! Wir haben ein Haus direkt am Meer, sehr schön! Ankunft im Dunkeln und wir sind gespannt auf die Aussicht am Morgen…

    Wir haben eine Stunde Zeitverschiebung… irgendwie komisch! wenn man das auf der Karte anschaut, gibt es einen richtigen Knick… und man erwartet das nicht. Das liegt an verschiedenen mexikanische Bundesstaaten, hat wirtschaftliche und touristische Gründe… Quintana Roo (eher touristisch) hat 2015 die Zeitzone gewechselt
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  • Chichén Itzá

    25 februari, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir fahren um 7 Richtung Chichen Itza. Wir wollen vor dem großen Andrang da sein. Leider kommt uns eine rote Ampel dazwischen, an der ein Polizist steht… die Orange-Phase ist hier einfach kurz. Wir bekommen einen Strafzettel, müssen zum Polizei-Büro (mit Polizei Eskorte, denn der Führerschein wurde eingezogen) und sind dann mit 1000 Pesos (50Euro), Führerschein zurück ein wenig später in Chichen Itza.

    Chichén Itzá (gegründet ca. 450 n. chr) war eine der bedeutendsten und größten Städte der Maya-Zivilisation. In ihrer Blütezeit war sie ein politisches und wirtschaftliches Zentrum, in dem schätzungsweise zwischen 35.000 und 50.000 Menschen lebten.

    Wir schauen uns alles an, Tempel, Säulen, beide Cenoten… Ganz schön beeindruckend! Und heiß, deswegen fahren wir nach einem späten Mittagessen zur Cenote Ik Kil, diesmal eine halboffene Cenote, um uns zu erfrischen! Kaltes Wasser und wirklich sehr hübsch, aber eher wie ein Freibadbesuch… Umkleiden, Duschen, Westen… sehr touristisch! Aber trotzdem cool, im Wasser zu treiben und die grünen Wände mit all den Hängepflanzen zu sehen…
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  • Valladolid

    24 februari, Mexico ⋅ ⛅ 25 °C

    Sonnenaufgang am Wasser, packen, aufräumen Maya und Maurice gehen ins Gym, Aguti & Eichhörnchen um den Pool rum, Frühstück, wir sagen Adios zu Ledi&Jose und dem Alligator Fred und fahren weiter nach Valladolid.
    Dort angekommen, ist es noch zu früh für den Check in, wir lassen unser Gepäck im Haus, essen um die Ecke lecker Lokales, dann können wir in die Unterkunft, Pool & Siesta und dann gegen Abend free walking tour durch die Stadt. wir laufen vom Plaza mit der Catedral de San Servacio, durch die Calzada de los Frailes (hübsche Straße mit pastellfarbenen Häusern) bis zum Convento de San Bernardino de Siena, einem ehemaligen Kloster aus dem 16. Jahrhundert. Noch ein bisschen bummeln und ab ins Bett.

    Valladolid ist ein Pueblo Mágico - eine Idee, die das mexikanische Tourismusministerium hatte: eine offizielle Auszeichnung für Orte, die ihre Kultur, Geschichte, Legenden und ihre besondere Architektur über die Jahrhunderte bewahrt haben.
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  • Tulum

    23 februari, Mexico ⋅ ☁️ 26 °C

    Wir fahren früh los,… Tulum* ist eine Maya Stätte direkt am Meer, sehr hübsch deswegen auch sehr touristisch…
    Nach einem Frühstück bei 7eleven sind fast noch alle Parkplätze leer und noch wenig Menschen unterwegs…
    Wir spazieren durch die archäologische Anlage, immer wieder hübsche Aussichten aufs Meer und nach einem kurzen Spaziergang zum Leuchtturm gehen wir runter zum Strand, schwimmen & Kurzknacker, leckeres
    , lokales Mittagessen und anschließend fahren wir zu einer kleinen, offenen Cenote**, der Cenote Cristalino.
    Das Wasser ist sehr klar, es gibt viele Fische, einen Wasservogel, dem wir beim Jagen unter Wasser zuschauen und eine kleine Höhle, durch die man hindurch schwimmen kann! Die Mangroven aus der Wasserperspektive zu sehen ist auch cool…
    Wir fahren nach Hause, Maurice joggt die letzten 15 km (er trainiert für den Iron-Man im Sommer), wir gehen zu unserem Strand, und treffen eine kleine schwarze Katze nach Sonnenuntergang…

    Infos

    Tulum
    *Ursprünglich hieß die Stadt wahrscheinlich Zama (Maya für „Morgendämmerung“), sie nach Osten zum Sonnenaufgang über dem Meer ausgerichtet ist. Der heutige Name Tulum bedeutet „Mauer“ oder „Zaun“ und bezieht sich auf die massiven Verteidigungswälle, die die Stadt auf drei Seiten umschließen.
    Tulum war ein Knotenpunkt für den See- und Landhandel. Waren wie Jade, Baumwolle, Axtköpfe aus Kupfer und Kakao wurden hier umgeschlagen.
    Tulum war eine der wenigen Maya-Städte, die bei der Ankunft der Spanier im Jahr 1518 noch bewohnt waren. Der spanische Chronist Juan Díaz verglich die Größe der Stadt sogar mit Sevilla.
    Die Stadt wurde nicht durch Schlachten besiegt, sondern durch die von den Europäern eingeschleppten Krankheiten, die die Bevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte dezimierten. Um 1600 war die Stadt weitgehend verlassen.
    Die Maya nutzten eine Lücke im zweitgrößten Korallenriff der Welt direkt vor Tulum, um mit ihren Kanus anzulanden. Wer die Lücke verfehlte, zerschellte am Riff – ein natürliches Verteidigungssystem. Die Maya selber nutzten zwei Fenster im oberen Teil des Leuchtturms El Castillo als Navigationshilfe. Wenn Seefahrer nachts die Lichter (Fackeln) in beiden Fenstern gleichzeitig sahen, wussten sie, dass sie die gefährliche Lücke im Korallenriff sicher passieren konnten!

    **Cenoten
    Das Wort stammt vom Maya-Wort ts’ono’ot und bedeutet „heiliger Quell“.
    Geologisch gesehen sind es eingestürzte Kalksteinhöhlen, die mit glasklarem Grundwasser gefüllt sind. Da es auf der Halbinsel Yucatán kaum oberirdische Flüsse gibt, waren sie für die Maya die einzige Trinkwasserquelle und galten als Eingang zur Unterwelt (Xibalbá).
    Es gibt drei verschiedene Arten von Cenoten: geschlossene, halboffene und offene.
    Die geschlossenen sind ohne Tageslicht, eine Höhle mit Wasser gefüllt, die offenen wie ein See und die
    halboffene Cenoten sind besonders hübsch, ein Teil der Decke ist noch intakt, aber es gibt eine große Öffnung oben. Oft hängen lange Lianen von der Decke bis ins Wasser hinunter.
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  • Gemütlich & Puerto Morales

    22 februari, Mexico ⋅ ⛅ 26 °C

    Gemütlicher Morgen mit Strand, verlassenes Hotel, viele Leguane…, mittags Strand und am Spätnachmittag fahren wir nach Puerto Morales (kleines, entspanntes Dorf nicht weit von uns) spazieren über den Strand, den Steg und den Markt, gucken den schiefen Leuchtturm und die Pelikane und genießen leckere Tacos und Coctails! … und Marie bekommt ihre verspäteten Geburtstagsgeschenke!

    Achja, das Gepäck von Maurice, das in Amsterdam liegen geblieben ist, wurde tatsächlich heute direkt in unsere Unterkunft gebracht! 😄
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  • Cozumel

    21 februari, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir stehen mal wieder früh auf, 5.30 h und fahren, nachdem wir tatsächlich einen Parkplatz gefunden haben, der früh aufmacht, zur Fähre nach Cozumel.
    Die fährt in Playa del Carmen ab… Dort angekommen holt uns die Tauchschule ab… Ich Schnorchel nur, die anderen müssen erstmal wetsuits anprobieren und dann geht’s zum Hafen des Naturparks xxx. Wir fahren mit dem Boot raus zu den Tauchplätzen, erst San Franzisco, dann gibt’s Lunch auf dem Boot und der zweite Tauchgang geht nach Yucab, einem großen Korallenfeld.
    Man kann sich mit der Strömung treiben lassen, ich schnorchele mit José zusammen, türkises und tiefblaues Wasser, bunte Fische, Rochen, Langusten und kleine Baracudas… die Taucher sehen einiges mehr… das Wasser ist ganz schön frisch, danach erst mal aufwärmen!

    Wir sind gegen 14 Uhr fertig, hole in der Tauchschule unsere Sachen und trinken dann erst mal was Kühles a Frappés, 2 für 1. Maurice kauft sich Schuhe und geht joggen, der Rest zu einem kleinen Strand und Schnorcheln… nach dem Sonnenuntergang laufen wir zur Fähre, fahren heim, essen Burritos…
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  • Alle da!

    20 februari, Mexico ⋅ 🌬 29 °C

    Nach dem Sonnenaufgang am Strand sitze ich mit Marie unten im Wozi, als das Gefrierfach vom Kühlschrank mit einem lauten Knall aufgeht und die Sektflaschen sich selber entkorken. Überall Sektschaum und Sekt und das vor dem Frühstück! Wir haben sie vergessen rauszunehmen… also erstmal putzen!
    Wir fahren dann zum Flughafen, Maurice kommt ohne backpack an… wir hoffen, der schafft es noch aus Amsterdam zu uns! aber Hauptsache er ist da! juhu! ♥️ wir fahren nochmal beim Supermarkt, vorbei, kochen zu Hause, chillen, Pool und Strand, abends gibt’s leckere Tostadas…
    Wir freuen uns, endlich alle zusammen!
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  • Erst mal ankommen

    19 februari, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Sonnenaufgang am Strand, Frühstück, Alligator bestaunen am Nachbartümpel neben dem Haus, einkaufen, Mittagessen und Siesta, Strand mit Wellen, Kokosnuss-Weitwurf mit viel Lachen und Sonnenuntergang. Schön wieder mit Maya und Marie zusammen zu sein! Jetzt fehlt noch Maurice…Meer informatie

  • Der Weg nach Mexiko

    18 februari, Karibisches Meer ⋅ 🌬 27 °C

    5 Uhr aufstehen, packen, Taxi zum Flughafen… Gepäck abgeben und dann erst mal Kaffee! Wir wollen nach Norden, aber müssen erst mal nach Bogota also wieder nach Süden fliegen… dort steigen wir um und weiter geht’s! 2300 km (Luftlinie) nach Cancun, Mexiko!
    Einreise, Geld abheben, SIM Karte… immer dasselbe - Routiniert.
    Aber diesmal mit Mietwagen und… (freufreufreu!!!!!!!!) wir holen Marie und Maya ab, soooooo lange nicht gesehen ❤️❤️! Wir fahren zu unserem Haus am Playa Paraiso, kochen was und fallen alle in den Pool und dann ins Bett!
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  • Cartagena

    17 februari, Colombia ⋅ 🌬 29 °C

    Morgens verabschieden wir uns bei Craig, seinem Hund und den Katzen und nehmen das TukTuk bis Coveñas und dann den Bus (beim Warten schmilzen wir schier dahin, es fehlt die Brise vom Meer) nach Cartagena.
    Unterwegs gibt’s tatsächlich eine Polizeikontolle, Pässe zeigen, Taschen werden durchsucht (unsere nicht…), dauert aber nicht lange. Am Ende bedankt sich die Polizei für die Kooperation - freundlich.
    Unterwegs große Plantagen von Ölpalmen, die Früchte werden gerade geerntet, überall liegen Berge davon!
    In Cartagena checken wir ein ( wir wohnen in der Altstadt innerhalb der alten Stadtmauer, laufen durch die Gassen… schön bunt hier… und viel los! Tanzgruppen, Touris (viele machen hier einen Kreuzfahrtstop), überall kleine Stände… Schöne Stimmung.

    Ein paar Facts zur Stadt:
    Gründung 1533 durch die Spanier, strategisch top Lage an der Karibikküste, die Stadt wird schnell zum wichtigsten Hafen des spanischen Weltreichs: Von hier aus wurden Gold, Silber und Smaragde nach Europa verschifft und… Macht die Stadt zum Hauptziel von Piraten! Das erklärt die gewaltige Stadtmauer und die Festungen. Cartagena war leider auch das Zentrum des spanischen Sklavenhandels in Südamerika und Sitz der Inquisition. Die Stadt war eine der ersten in Kolumbien, die sich 1811 von Spanien unabhängig erklärte. Simon Bolivar nannte sie deshalb die „Ciudad Heroica“ (Heldenstadt), weil sie sich trotz brutaler Belagerungen hartnäckig wehrte. Heute ist die Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe.

    Die Gassen mit den alten Kolonialbauten sind toll: bunt, viele Pflanzen überall, gut gepflegt und diese Holzbalkone… sooo schön!!!
    Kurzer Stop mit Cappuccino und
    Tarta de Lulo (kolumbianische Spezialität) für Jürgen… und dann verbringen wir den letzten Abend in Südamerika mit Sandra und Marc, die wir in Peru kennengelernt haben und die auch gerade hier sind! Es gibt Ceviche auf karibisch und einen sehr netten Abend mit ihnen… wir spazieren zum Hotel, auch im dunkeln sind die bunten Gassen hübsch… überall Lichterketten, viel Deko und viel los…
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  • Sonntagsspaziergang am Meer

    15 februari, Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir spazieren heute immer am Strand lang, machen immer wieder Stops, um ins Wasser zu gehen. Viel los ist hier nicht. Die Häuser stehen bis ans Wasser, teils ohne Zaun, manche sind sehr hübsch, aber bei den meisten ist niemand da, Ferienhäuser! Oft liegen wir alleine am Strand. Ein kleines Strandrestaurant lockt ein paar Leute an, ein paar Fischer ziehen die Leute mit aufblasbaren Kissen und Sitzen hinter dem Boot her,… ihr Lachen und Kreischen ist das Einzige, das man hört… und natürlich ab und zu kolumbianische Musik… wir kehren zu unserm Strand zurück, Siesta und gegen Spätnachmittag gibt’s ein Gewitter mit viel Regen und lautem Donner und Steomausfall.Meer informatie

  • Endlich Meer!

    13 februari, Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Aufwachen und erstmal den Strand gucken, gestern war es ja schon dunkel…
    Kaffee bei Craig unsern Vermieter, er wohnt seit 5 Jahren hier in seinem Haus am Strand. Sehr hübsch. Wir haben ca 100 m zum Wasser, quasi ein Privatstrand!
    Die Stürme vorletzter Woche sieht man dem Strand noch etwas an, aufgeräumt wurde schon, mittlerweile ist das Meer wieder ruhig…
    Nach dem Frühstück fahren wir Tuktuk zum Supermarkt, denn wir wohnen etwas außerhalb und es gibt nur kleine Läden… und dann müssen wir uns erst mal erholen. Den Rest des Tages verbringen wir wahlweise in der Hängematte und am Strand…

    ——

    * Pelikane in Kolumbien
    Sind meist Braunpelikane, für spektakulären Jagdflüge bekannt: Sie erspähen Fische aus bis zu 20 Metern Höhe. Dann klappen sie die Flügel ein und stürzen sich mit hoher Geschwindigkeit kopfüber ins Meer. Luftsäcke unter der Haut dämpfen den Aufprall wie ein Airbag ab, damit sie sich nicht verletzen.
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  • Karibik, wir kommen!

    12 februari, Colombia ⋅ ⛅ 34 °C

    Gemütliches Frühstück, packen, Café & Snack am Flussufer und nachmittags (vorher keine Verbindung…) geht’s weiter mit dem Bus nach Sincelejo. Wir dachten an Minibus oder Collectivo, aber wir sind die einzigen in einem großen Reisebus! Es wird immer ländlicher, kleine Obststände am Straßenrand mit der Ernte des Tages… der Busfahrer hält an und kauft ein. Jürgen geht raus und bekommt 2 Bananen geschenkt.
    In Mangangue stoppen wir, Fracht wird eingeladen, manchmal werden auch einfach Briefe oder Päckchen mit transportiert… wir stehen lange im ZOB rum und endlich geht’s weiter… schon gar 17h! Weiter gehts, viel kleine Dörfer, die Häuser teils nur noch aus Holz, viel Wellblech, und Dächer mit Palmenblättern. Pomelo Bäume, auch noch nie gesehen! Am Anfang noch viel Wasser, auch Rio Magdalena und dann wird die Landschaft trockener, sieht eher aus wie bei uns am Sommerende…
    In Sincelejo ist es wuselig am Busbahnhof, schon dunkel, alle wollen uns mit dem Taxi fahren. komisch irgendwie. Wir werden angesehen wie Frischfleisch im Wildgehege. Kurz: keine Collectivos oder Busse mehr, wir fahren Taxi, zum doppelten Preis.
    In Coveñas noch schnell in Supermarkt und mit einem Tuktuk zur Unterkunft… ein paar Schritte später am Strand und nach einer Sektflasche ist wieder alles gut. ENDLICH am Meer! Karibik!
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