June - August 2020
  • Day57

    Sommer, Sonne, Strand und Meer

    August 11 in Sweden ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach dem Frühstück am Picknickplatz direkt am See, machte Leni erst einmal Bekanntschaft mit dem anderen Wohnmobil, ein deutsches Ehepaar mit Hund. Leni erzählte den Leuten ununterbrochen alle möglichen Dinge und stellte auch viele Fragen vor allem über deren Hund. Um ihren Redefluss zu bremsen, blieb nur eins - eine Erfrischung im kühlen Nass.

    Nach einem Bad mit den Kindern, gab es für die beiden eine kleine Vorspeise in Form eines Picknicks am Wasser. Danach wurden noch Pfannkuchen von uns allen verzehrt und es ging weiter südlich diesmal ans Meer.

    Simone verbrachte den restlichen Tag mit den Kindern beim Buddeln am Strand, auf dem Spielplatz und mit Malen im Mobi, während ich nochmal mit dem Rennrad loszog.

    Als ich zurückkam, wollten die Kinder mit mir auch nochmal ne Runde schwimmen. Danach wurde mal wieder lecker gegrillt.
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  • Day56

    Tierpark Kolmården

    August 10 in Sweden ⋅ ☁️ 16 °C

    Morgens spielten die Kinder nach dem Frühstück noch eine Runde mit ihren neuen 1-Tages-Freunden und ich war im warmen und trüben Wasser schwimmen.

    Dann wurde alles gepackt für unseren heutigen Besuch im Tierpark Kolmården. Tickets hatten wir wegen Corona und begrenzter Besucherzahl bereits online vorab kaufen müssen.

    Kolmården ist Zoo und Freizeitpark in einem und gilt als der größte Zoo Nordeuropas. Hier wohnen u.a. auch die asiatischen Elefanten von König Carl XVI. Gustaf.

    Zunächst waren wir etwas enttäuscht, weil das Kinderland mit Fahrgeschäften für die Kleinen zu hatte und wir die ersten Tiere (Luchs und Bär) nicht zu Gesicht bekamen, weil diese sich in ihren großzügigen Gehegen wohl zu gut versteckt hatten. Wir hatten schon die Vermutung, dass der Zoo vielleicht keine echten Tiere zu bieten hat und die guten Bewertungen nur Fake-Bewertungen waren. Aber die Enttäuschung hielt nicht lange an, denn wir sahen noch jede Menge Tiere, vor allem im Safaripark durch den man in einer geräumigen Gondel ca. 25 Minuten mit einer Seilbahn fährt. Hier gab es Löwen, Giraffen, Zebras, Büffel, Bären und vieles mehr zu bestaunen.

    Auch das Delfinarium hat uns gut gefallen und ich hatte Spaß auf der Holzachterbahn „Wildfire“, die über eine Klippe gebaut wurde und über drei Inversionen verfügt. Aufgrund der kurzen Wartezeit wurde diese gleich mehrmals genutzt.

    Am späten Nachmittag sind wir dann müde von den vielen Eindrücken und satt vom letzten Eis noch eine knappe Stunde südlich an einen schönen See gefahren.

    Bei meinem abendlichen Lauf bin ich dann noch einem Dachs begegnet und konnte ihn eine zeitlang beobachten, bis er mich bemerkte und erschrocken davon rannte.

    Zum Abschluss des Tages gab es typisch schwedisch - Kötbullar!
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  • Day55

    Sonntag = Ruhetag

    August 9 in Sweden ⋅ ☀️ 23 °C

    Das erste Bild des Tages wurde aus unserem Bett gemacht und zeigt das bunte Treiben am Frühstückstisch, wenn die beiden Kleinen ihr Müsli verzehren. Die Überreste der beiden Müslischalen finden dann normalerweise den Weg zu mir und der Tag beginnt.

    Da uns der gestrige Tag am See gut gefallen hat, haben wir uns dazu entschlossen den See erneut aufzusuchen. Die drei Grad weniger haben scheinbar direkt die Hälfte der anderen Badegäste verschreckt und es war daher noch entspannter. Leni und Jona haben mich dann überzeugt zur Badeinsel mit ihnen zu schwimmen. Leni weiß seit heute, dass das Meer ziemlich wellig sein kann und Jona findet das salzige Wasser hier „Pfui Teufel ekelig“.

    Abends ging es dann weiter auf einen Platz in der Nähe vom Tierpark Kolmården. Eine weitere deutsche Familie mit Wohnmobil stand schon dort. Die Kinder waren sehr glücklich endlich deutschsprachige Spielkameraden gefunden zu haben und Jona ist mit seiner neuen Freundin direkt Hand in Hand geschlendert.

    Auf meiner abendlichen Laufrunde musste ich mich hier und da durch stark bewachsene Wiesen wühlen und habe die Natur wieder einmal intensiv gespürt.

    Morgen sind wir sehr gespannt, wie der Park die Kombination - aus Zoo mit Tigern, Löwen und weiteren Tieren und Erlebnispark mit einer der größten Holzachterbahnen der Welt - hinbekommt.
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  • Day54

    Erkunden des Naturreservats

    August 8 in Sweden ⋅ ⛅ 19 °C

    Der Tag begann wie fast immer gegen 9 Uhr mit einer Runde Müsli für die Kinder. Gefolgt von gemeinsamen großen Frühstück für uns alle. Dann wurden die Badesachen gepackt und es ging an den 2 km entfernten Strand. Nach einem kurzen Fußmarsch durch den Wald waren wir auch schon da. Und dann wurde natürlich als erstes .... gepicknickt! Die Kinder hatten nämlich schon wieder Hunger. Nach der Stärkung ging es erst mal ins Wasser und für mich ging es auf eine 80 km Radtour durch schöne Wiesen und Felder.

    Simone verbrachte den Tag mit den Kindern am Strand. Es wurde gebuddelt, Ball und Frisbee gespielt oder auf dem Spielplatz geschaukelt.

    Abends wurde zunächst gegrillt und da keinerlei Müdigkeit in den Kindern steckte, bin ich noch mal los mit den beiden zu einem ausgedehnten Waldspaziergang. Dabei wurde auch gleich das Dessert in Form von Blaubeeren eingenommen. Nach einer Stunde waren die beiden dann auch geschafft und wir haben sogar Frösche und ein Reh im Wald gesehen.
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  • Day53

    Heißer Tag!

    August 7 in Sweden ⋅ ⛅ 27 °C

    Auf sonnige 27 Grad haben wir es heute geschafft. Hitzerekord nach knapp zwei Monaten Reise. Zum Glück aber nicht vergleichbar mit den aktuellen Temperaturen (36 Grad und es wird noch heißer) bei euch daheim.

    Was macht man an einem solchen Sonnentag direkt am Wasser? Genau, man macht nichts ;-)
    Wir haben direkt am Wasser im Schatten geparkt und waren nach dem Frühstück die ersten auf der großen Wiese im kostenlosen Freibad. Langsam durften wir dann das Befüllen dieser Wiese mit Menschen aller Herkunftsländern beobachten inklusive 360 Grad Beschallung mit der passenden Musik.

    Wenn wir mal nicht im Schatten lagen, haben wir Ball gespielt oder eifrig im Sand gebuddelt. Schwimmen fanden die Kinder wegen den Algen am Boden nicht so gut und daher blieb es bei zwei kurzen Abkühlungen.

    Eine weitere Abkühlung gab es durch leckeres Eis, das uns aufgrund von Sprachproblemen direkt an den Platz geliefert wurde. Leni und Jona hatten ihr Eis bestellt, allerdings hatte der Kioskbesitzer nicht genügend Rückgeld für den 500 Kronenschein (ca. 50 €). Leni muss dann so traurig und sauer auf ihn gewirkt haben, dass er den kompletten Weg zu uns, mit dem Eis in der Hand, hinter ihr hergelaufen ist.

    Abends entschieden wir uns zur Weiterreise in das ruhige Naturreservat Nynäs. Willkommene Abwechslung nach dem Trubel im Freibad. Es war aber zunächst nicht so einfach das 7m lange Mobi aus dem letzten Eck des nun komplett gefüllten Parkplatzes zu bekommen. Nach einigen Rangieren hat es geklappt. Danach noch schnell Einkäufe erledigen und nun stehen wir hier auf einem schönen Rastplatz mitten in der Natur neben vielen Kühen und Schafen. Ich gehe nun mal laufend die Natur ringsherum erkunden.
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  • Day52

    ❤️ Stockholm ❤️

    August 6 in Sweden ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute haben wir Stockholm auf dem Rad und zu Fuß mit all seinen Inseln von morgens bis abends erkundet. Die Mischung war perfekt und wir haben viel zu sehen bekommen und unseren Rhythmus von Radfahren in ein Stadtviertel und danach erkunden des Viertels zu Fuß gefunden.

    Los ging es morgens wieder durch herrliche Parkanlagen entlang des Wassers. Dort haben Kinder in Lenis Alter gerade ihre ersten Segelerfahrung auf ihren kleinen Booten gesammelt und kreuzten wild durch das kühle Nass. In der Innenstadt angekommen, haben wir unserem Wachmann vom Vorabend wieder einen Besuch abgestattet. Wie geplant haben wir es rechtzeitig zum Wachwechsel geschafft und sind der Kolonne hinterhermarschiert.

    Die vielen kleinen, süßen und kitschigen Läden in der Altstadt haben bei Simone das Shoppingfieber ausgelöst. Bei Leni merkt man deutlich dass die ausgeprägten mütterlichen Gene in Bezug auf die Freude am Einkaufen Oberhand gewinnen und daher haben Jona und ich uns bei frischgepressten Orangensaft auf den diversen Bänken in Gamla Stan die Zeit vertrieben. Die Frauen haben währenddessen neue Accessoires für unser Haus und ihren Kleiderschrank gekauft. Erschöpft und zufrieden haben wir am Marktplatz - am wohl schönsten touristischsten Platz der Stadt - unser Mittagessen bestehend aus Suppe, Lasagne, Quiche, Pfannkuchen und Kuchen eingenommen.

    Nach dem Mittagessen ging es weiter auf den unzähligen gut ausgebauten Radwegen zum Rathaus und dem angeschlossenen kleinen Park. Dort wurde gerade ein Brautpaar fotografiert und Leni war für 30 Minuten nicht ansprechbar, sondern ist der Braut durchgängig hinterhergelaufen.

    Als letztes Viertel haben wir uns Södermalm angeschaut. Hier waren nochmals mehr Radfahrer unterwegs und viele Straßen sind nur noch für Radfahrer und Fußgänger freigegeben. Viele Studenten und Künstler prägen diesen Viertel und wir mittendrin.

    Danach war es Zeit für unsere Abreise und 30km südlich von Stockholm wollten wir die Nacht und den morgigen Tag verbringen. Leider darf man dort aktuell im See wegen schlechter Wasserqualität nicht baden und daher wurde nur das Abendessen auf dem Steg während dem Sonnenuntergang eingenommen und die Reise nochmals um weitere 30km fortgesetzt. Hier nächtigen wir nun direkt am Wasser und freuen uns auf den morgigen Tag bei 28 Grad am Strand.
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  • Day51

    Cityhopping

    August 5 in Sweden ⋅ 🌙 15 °C

    Nach einer Runde joggen und Frühstück, machten wir uns auf den Weg Richtung Stockholm. Zwischenstopp zum Mittagessen wurde in Sigtuna, der ältesten Stadt Schweden gemacht.

    Der Ortskern ist sehr idyllisch mit hübschen Holzhäuschen, kleinen Läden, netten Restaurants und vielen Cafés. Wir liesen uns im Garten des Cafés Tant Bruns nieder, einer grünen Oase mitten in der Stadt. Es gab leckere Sandwiches mit Lachs und Garnelen, gefolgt von köstlichem Apfel- und Himbeerkuchen. Simone durfte dann anschließend noch ein bisschen bummeln und ich war mit den Kindern auf dem Spielplatz,

    Dann ging die Fahrt weiter nach Stockholm.
    Das Mobi wurde etwas außerhalb in einem Erholungsgebiet geparkt, dies sollte auch unser Stellplatz für die Nacht werden. Die Räder wurden gesattelt und es ging auf toll ausgebauten Radwegen durch schöne Parkanlagen, vorbei an prunkvollen Gebäuden und über viele Brücken Richtung Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm. Diese beeindruckt mit gepflasterten Straßen und Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Stockholmer Schloß ist zwar eines der größten Schlösser Europas, aber nicht unbedingt schönsten. Uns hat vor allem der Wachmann davor gut gefallen.

    Zum Abendessen gab es leckere Burger in einem Restaurant am Hafen.

    Wir freuen uns schon darauf morgen die Stadt weiter zu erkunden. Stockholm gefällt uns bisher sehr gut, noch mal um einiges schöner als Oslo oder Bergen. Simone war zwar mit ihrer Schwester schon mal vor über 10 Jahren hier - als ich den Kurztrip wegen einer Kundeneskalation bei Coca Cola in den USA absagen musste - aber sie kann sich nur noch daran erinnern, dass es früh dunkel wurde, es war nämlich im Winter! So können wir nun viele Jahre später im Sommer bei viel Sonnenschein mit zwei quirligen Kindern die Stadt neu entdecken.
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  • Day50

    Eine Familie in Uppsala

    August 4 in Sweden ⋅ ⛅ 19 °C

    Da wir immer lange schlafen, gemütlich frühstücken, bisschen aufräumen etc. vergehen die Vormittage meist wie im Flug. So wie der heutige auch. Als Highlight haben die Kinder noch einen Frosch entdeckt und es wurden wieder Himbeeren gepflückt. Dann ging es auch schon musikalisch mit „Ein Student aus Uppsala“ untermalt in die besagte Stadt. Diesmal auf einen Campingplatz, da wir zum einen Strom brauchen und Wäsche waschen wollen und zum anderen direkt nebenan eines der größten Erlebnisbäder Schwedens beheimatet ist. Als wir ankamen sangen die Kinder immer noch - genauso wie jetzt beim Einschlafen - den bekannten Hit von Kirsti Sparboe aus dem Jahr 1969. Hoffentlich geht der Ohrwurm bald vorbei.

    Nach kurzem Spielplatz Besuch hieß es dann für die Kinder und mich ab Richtung Schwimmbad. Simone wollte lieber auf dem Campingplatz bleiben, gemütlich in der Sonne etwas lesen und sich um Wäsche und Co. kümmern. Die vier Stunden im Schwimmbad haben wir größtenteils auf der Rutsche verbracht und Jona konnte am Ende die Treppen zu den Rutschen vor Müdigkeit kaum noch hochlaufen.

    Abends kamen dann noch Lachs, Feta, Maiskolben und andere Leckereien auf den Grill. Jetzt liegen wir für unsere Verhältnisse sehr früh (22 Uhr) im Bett, denn morgen wollen wir Stockholm unsicher machen.
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  • Day49

    Fast wie im Ferienlager

    August 3 in Sweden ⋅ ☀️ 20 °C

    Aufgewacht sind wir an unserem schönen Platz alleine, dies blieb aber nicht so. Nun aber erst mal der Reihe nach.

    Erst mal wurde draußen gefrühstückt, danach ging es wieder ans Beeren sammeln, Enten füttern, Frisbee werfen, Seil springen und Steine ins Wasser werfen. Dann wurde mit den Großeltern geskypt und zu Mittag gegessen. Gegen Nachmittag hat sich der Platz dann so langsam vor allem mit deutschen Campern gefüllt. Dies hat uns aber nicht gestört, denn ein älteres Ehepaar hat uns gut unterhalten. Der Mann hat uns Wohnmobil Tipps gegeben (fahren auch einen Carado) und die Frau hat mit den Kindern zusammen Papierschiffe gefaltet und ins Wasser gelassen. Die Kinderbetreuung habe ich genutzt und bin in der Zeit noch ne Runde im Meer schwimmen gegangen.

    Irgendwann wurde es uns aber doch etwas zu voll und weil wir auch noch einkaufen mussten, fuhren wir weiter - wieder ein Stück südlich Richtung Gävle. Eingekauft wurde diesmal im Lidl und daher ist der Kühlschrank mit in Deutschland produzierten Lebensmitteln (Würstchen, Ayran ;-) und Co) Gut gefüllt.

    In Gävle fanden wir einen Platz am Meer für uns GANZ alleine. Den Abend ließen wir mit Angeln & Lagerfeuer bei Vollmond gemütlich ausklingen.
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  • Day48

    Erlebnisreicher Sonntag

    August 2 in Sweden ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir sind immer noch an unserem schönen Stellplatz in Galström. Nach dem Frühstück wurden erst mal Himbeeren im Wald gesammelt. Danach spielten die Kinder mit Willi der Riesenraupe und machten mit den Rädern den Platz unsicher.

    Anschließend ging es auf große Tour zum 16 km entfernten Strand Norrvikssand. Simone fuhr mit dem Rad und hatte die Kinder im Anhänger und ich bin gejoggt. Vorbei ging es an den typisch roten Schwedenhäusern, an Seen und Wäldern.
    Es hat sich gelohnt, denn wir hatten den tollen Karibik weißen Strand fast für uns alleine. Die Kinder haben fleißig gebuddelt und Ball gespielt. Natürlich wurde auch noch das leckere Picknick verspeist. Das Wasser war leider zu kalt zum schwimmen, zumindest für uns.
    Die Rückfahrt war dann doch anstrengender als gedacht, da Simones Akku vom eBike leider plötzlich leer war und sie ordentlich strampeln musste. Leni hat daher angeboten das letze Stück gemeinsam mit mir zu joggen und so sind wir beide noch einen Kilometer zusammen gelaufen.

    Von den Strapazen erholten wir uns bei Eis und Kaffee. Die Kinder hatten danach wieder genug Energie für eine Runde Spielplatz und Minigolf.
    Am Abend ging es dann noch eine Stunde weiter südlich. Wir fanden wieder einen schönen Stellplatz direkt am Meer, diesmal für uns alleine.

    Zum Abschluss des Tages schlugen alle bis auf Jona sich die Bäuche mit Spaghetti Bolognese voll. Jona ist beider Fahrt eingeschlafen und es gelang uns nicht mehr ihn wachzubekommen. Der Hunger kam dann bei ihm gegen 1 Uhr und zum Glück ist er nach einer Banane wieder eingeschlafen.
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