Germany
Feller Bach

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3 travelers at this place:

  • Day1

    Endlich auf dem Weg

    May 21, 2017 in Germany

    Nachdem das Wohnmobil mit dem Akku für die Starthilfe ansprang sind wir unterwegs an die Mosel.
    Die Batterie war nur leer weil ich den eingebauten Radio auf Dauerplus gelegt hatte. Die Kontrolle nach einem Tag war OK, aber nach 14 Tagen war die Batterie leer. Blöde neue Technik, früher war das einfacher.

  • Day16

    Müde und wenig motiviert krabbele ich heute morgen um 6.00 Uhr aus dem Bett, während Michael schon munter Kaffee kocht. Ein Blick aus dem Fenster, es dämmert langsam. Ich habe eigentlich keine Lust, nach Hause zu fahren. Die zwei Wochen waren viel zu schnell vorbei. Aber was soll's. Mal sehen, was der vorletzte Tag an Erlebnissen für uns bereit hält. Um Punkt 7.00 Uhr starten wir. 300m weiter, am Supermarkt ist eine Tankstelle. Dieser Ort eignet sich wirklich wunderbar als Zwischenstopp und hat ausser Supermarkt, Tankstelle und schönem Stellplatz noch sehr viel mehr zu bieten, was ich dem Infomaterial, das ich vom gegenüberliegenden Tourist -Office geholt habe, entnehmen kann. Mit nun vollem Tank
    geht es durch die kleinen Orte. Der Bäcker hat bereits auf, und wir können sogar direkt davor halten. Das warme,
    frische Baguette und die Rosinenschnecke möchte ich gar nicht aus der Hand legen, aber das muss bis zur Pause warten. So schlecht ist der Morgen doch gar nicht. In Macon können wir wieder auf die A6 auffahren. Die Sonne geht gerade auf. Der wunderschöne Sonnenaufgang erscheint mir geradezu als Belohnung für das frühe Aufstehen. Es scheint wieder ein sonniger Tag zu werden. Während das Womo Kilometer um Kilometer in Richtung Heimat rollt, nutze ich die Zeit, um ein wenig an meinen Reiseberichten weiter zu schreiben. Es fehlen noch einige Tage. Wenn wir viel erleben, fehlt meist die Zeit, um darüber zu schreiben. Nach einiger Zeit beschwert sich Michael. Auf der Autobahn ist nicht viel los, und ich bin auch nicht gerade unterhaltsam. Also machen wir erst einmal eine Pause. Dijon, Metz, Nancy ziehen an uns vorbei. In Luxemburg wird noch einmal billiger Diesel getankt. Über den heutigen Stellplatz gab es im Vorfeld wieder Diskussionen. Michael möchte auf den Stellplatz in Wittlich, weil er glaubt, in einem der Moselorte am Samstagmittag keinen Platz zu bekommen bei dem ersten Frühlingswochenende mit zweistelligen Temperaturen in diesem Jahr. Ich möchte lieber direkt an die Mosel. Ob wir am Samstagmittag direkt an der Mosel noch etwas bekommen, wird sich zeigen. Doch wir haben Glück. Wir bekommen einen Platz bei einem Winzer in Longuich an der Mosel. Viele Plätze sind nicht mehr frei, und gegen Abend sind alle besetzt. An die deutschen Stellplätze müssen wir uns erst wieder gewöhnen. Das enge Nebeneinanderstehen, wo man jedes Gespräch mitbekommt, ist nicht wirklich schön. Für einen Tag lasse ich mir das gefallen, aber generell muss man wirklich nach Alternativen suchen. 
 In Spanien waren wir nur auf CPs. Die waren ziemlich leer und kosteten auch nicht viel mehr als inzwischen ein Stellplatz. War halt Vorsaison. Im Sommer sieht das auch ganz anders aus. Dann möchte ich da nicht unbedingt sein. Jetzt war es toll. Die erste Reihe haben so eine Art Dauercamper aus der näheren Region besetzt, die scheinbar jedes Wochenende hier sind, sich untereinander kennen und zwischendurch glauben, auch mal den Platzwart ersetzen zu müssen. Wir erholen uns in Longuich erst einmal vor dem Mobil von der Fahrt. Nach dem Kaffee reizen mich die Weinberge, und ich bin dann mal bis zum Abend in ihnen unterwegs und freue mich über den Ausblick ins Tal, die Ruhe und die Sonne. Es ist schon herrlich. Dabei sehe ich wieder einmal, wie viel Arbeit in jedem einzelnen Weinstock steckt. Die Triebe der Stöcke sind herzförmig aufgebunden. Und das bei jedem Stock. Auf allen Hängen. Alles in Handarbeit. Es begegnet mir niemand. Eine himmlische Ruhe. Ganz im Gegensatz zum Stellplatz, wo gegen Abend vor jedem Mobil etwas los und der Nachschub an Moselwein nicht weit ist. Auch wir sitzen bis zum Untergang der Sonne draußen vor dem Mobil, allerdings noch bei einem Glas des französischen Weins aus der Bourgogne, dem spanischem Bier und vernaschen die letzten spanischen Oliven. Die letzten 400 km bis nach Hause werden wir morgen hoffentlich auch noch ohne Probleme meistern. Und nächstes Jahr, da sind wir uns schon jetzt einig, werden wir wieder den Frühling in Spanien suchen. Dann werden wir uns vielleicht sogar ein bisschen weiter südlich bis Tarragona vorwagen.
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Feller Bach

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