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Riviera di Ponente 2026

A 13-day adventure by Globetrotter unterwegs Read more
  • Trip start
    March 29, 2026

    Hörbranz | Raststation Bodensee

    March 29 in Austria ⋅ ☁️ 3 °C

    Wenige Tage vor dem Reisestart erhielten wir eine Mitteilung von der österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, kurz ASFINAG, dass wegen technischer Gründe unser Mautgerät (GO-Box) ausgetauscht werden muss. Dies kann nur an den ASFINAG-Vertriebsstellen durchgeführt werden.

    Was wir anfangs als zusätzliche Bürokratiebelastung auffassten, vollzog sich dann schnell und unerwartet stressfrei. Zudem kostenfrei. So verzögerte sich die Fahrt an die Riviera di Ponente, die westliche Riviera, nicht erheblich. Nach einem Frühstückssnack fuhren wir weiter, der ligurischen Küste entgegen. Zurück auf der österreichischen A 14 piepste die neue GO-Box an der Windschutzscheibe. Für den ersten Streckenabschnitt wurde die Maut erfasst. Erleichternd nahmen wir zur Kenntnis, dass das Gerät funktioniert.
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  • Parkplatz Campagnola

    March 29 in Switzerland ⋅ ☀️ 12 °C

    Die pauschale Schwerverkehrsabgabe für die Schweizer Straßen haben wir bereits vor der Abfahrt online gebucht. Richtung Süden belastet die Maut den Geldbeutel beträchtlich. Darüber hinaus ist sie in Österreich, der Schweiz und Italien in den letzten Jahren auch spürbar gestiegen.

    Richtung Süden war das Stichwort: Wir entschieden uns wieder für unsere Lieblingsroute über den San Bernardino. Warum genau diese Strecke? Nicht nur wegen der beeindruckenden Landschaft, sondern auch wegen des besonderen Gefühls, das sich beim entspannten Fahren durch die Schweizer Bergwelt einstellt. Dazu kommt der abrupte Wechsel der Klimazonen, den wir schon im letzten Jahr auf dem Weg ins Piemont erlebt haben – und auch diesmal wieder.
    Während wir oben im Hinterrheintal noch durch dichtes Schneetreiben fuhren, erwartete uns nur kurze Zeit später in Mesocco bereits der Frühling. Bis Bellinzona erlebten wir einen Temperatursprung von fast 20°C. Einfach überwältigend! Wir ließen den Winter hinter uns und freuten uns auf zwei sonnige Wochen.
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  • Marengo Nord | Tanken

    March 29 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Inzwischen haben wir Italien erreicht. Wir ließen Mailand hinter uns und befanden uns auf der „Autostrada dei Giovi“, als der Tankinhalt das Reservelimit erreichte. Seit der Rückkehr aus dem Harz haben wir nicht mehr getankt. Damals war zuhause der Dieselpreis noch um satte 0,67 €/l günstiger. Die Weltlage und insbesondere der Irak-Krieg ist seitdem nicht spurlos an den Zapfsäulen vorbeigegangen.
    In Italien ist der Sprit zwar auch kein Schnäppchen, aber dank einer Ersparnis von 0,23 €/l tut der Tankstopp im Vergleich zur Heimat deutlich weniger weh. Unsere Tankstrategie hat sich somit voll ausgezahlt.
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  • Finale Ligure | Stellplatz Caprazoppa

    Mar 29–31 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir waren zuerst skeptisch, ob zur Osterzeit eine Reise an die ligurische Küste eine gute Idee ist. Die Zahl der Wohnmobilstellplätze ist begrenzt und dem Vernehmen nach sind sie an Feiertagen völlig überfüllt.
    Umso glücklicher waren wir, dass wir in Finale Ligure gleich im ersten Anlauf einen Platz ergattert haben. Es konnte nicht besser laufen.

    Auf dem Stellplatz Caprazoppa darf man maximal 36 Stunden in 7 Tagen bleiben. Kennzeichen-Scanner an der Ein- und Ausfahrt überprüfen dies. Da wir zum Sonnenuntergang angekommen sind, konnten wir zwei Nächte bleiben. Die gerechte Preisgestaltung summiert sich stündlich je nach Aufenthaltsdauer. WC, Wasserversorgung, Fäkalien- und Abwasserentsorgung sind inklusive.
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  • Capo Noli

    March 30 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Für die heutige Tour rechneten wir mit wenigen Parkmöglichkeiten und entschieden uns deshalb, die Pedelecs aus der Garage zu holen. Eine Wahl, die sich später als goldrichtig herausstellen sollte. Wir radelten nach Noli – ein kleines, historisches Küstenstädtchen, rund zehn Kilometer entfernt.

    Über die schmale Küstenstraße, die Via Aurelia, erreichten wir das Capo Noli, einen der spektakulärsten Abschnitte der ligurischen Riviera di Ponente. Die felsige Landzunge mit ihren steilen Klippen wirkt gleichzeitig wild und majestätisch. In einer Kehre trafen wir zufällig auf zwei Italiener – ein Jogger und ein Radfahrer –, die gerade eine Pause einlegten. Sie machten uns auf zwei Besonderheiten aufmerksam, die wir ohne sie sicher übersehen hätten.

    Zuerst zeigten sie uns die Grotta dei Falsari – eine natürliche Felsöffnung direkt über unseren Köpfen, entstanden durch Erosion vor Millionen von Jahren. Heute ist sie ein beliebtes Ziel für Wanderer, denn von dort oben bietet sich ein spektakulärer Blick über die ligurische Küste. Um die Höhle ranken sich zudem spannende Seeräuberlegenden.
    Dann deuteten sie auf den Felsen neben uns: Er ist ein Löwe! Nach unserem ungläubigen Staunen führten sie uns zu einem Punkt, von dem aus sich die Silhouette des Felsens als sitzender Löwe abzeichnete, der auf das weite Meer blickt – der „Leone di Capo Noli“.

    Der Zufall hat uns das kurze Gespräch mit den beiden Italienern geschenkt. Es war auch die Bestätigung, dass die Pedelecs die richtige Wahl waren. An dieser engen Stelle können selbst Autos nicht anhalten.
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  • Noli | Osteria al Purgatorio

    March 30 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Nachdem wir uns am öffentlichen Strand Spiaggia dei Pescatori in Noli umgesehen hatten, wehten plötzlich verlockende Düfte vom Ort herüber. Unsere Neugier – und unser Hunger – führten uns schließlich in die Osteria al Purgatorio, die auch unter dem Namen „La Marinara“ bekannt ist.

    Dort holten wir uns Ligurien auf den Teller und probierten ein regionales Aushängeschild: Trofie al Pesto alla Genovese, traditionell mit Kartoffeln und Bohnen zubereitet. Diese Kombination hatten wir so nicht erwartet, aber sie war überraschend stimmig und richtig lecker.
    Gut gesättigt und voller neuer Energie machten wir uns danach auf, Noli zu entdecken.
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    Trip end
    April 10, 2026