Die weite Welt ist gar nicht so weit weg, wie wir oft denken. Deshalb sind wir zuweilen als Globetrotter unterwegs und schauen sie uns an. Über unsere Internetpräsenzen lassen wir dich an unseren Aktivitäten teilhaben.
  • Day4

    Bad Urach | Brezelbäck

    January 22 in Germany ⋅ ☁️ -2 °C

    Wir Bayern müssen jetzt ganz tapfer sein: Die Brezel - die zur Weißwurst gehört wie das Bier - soll in Baden-Württemberg erfunden worden sein. Genauer gesagt in Bad Urach!

    So zumindest haben wir die Darstellung am Eingang des Bäckerhauses Veit beim Vorbeigehen interpretiert. Wir haben deshalb das Thema auf diversen Internetseiten recherchiert:
    Es ist eine Legende aus dem Jahr 1477, in der der Hofbäcker Frieder aus Bad Urach eine Breze kreiert hat, um eine Begnadigung für sein Todesurteil zu erreichen. Ähnliche Geschichten kursieren auch in anderen Gegenden wie z.B. dem Elsass. Die Brezelform gab es hingegen schon nachweislich im 12. Jahrhundert. In Bayern erzählt man sich die Geschichte, wie im Februar 1839 der Münchner Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner die Laugenbreze versehentlich erfunden hat. Die Schilderung ist aber ebenso wenig belegt.

    So tappen wir weiterhin im Dunkeln, wer die Breze genau wann und wo erfunden hat. Wie wir in Bayern sagen: „Nix Gwiss woas ma ned.“ (Nichts Gewisses weiß man nicht)
    Sinnieren wir halt darüber, ob man das Gebäck nun offiziell „Brezel“, „Breze“, „Brezn“, „Brezg“, „Brezget“ oder eventuell auch „Bretschl“ ausspricht.
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  • Day4

    Bad Urach | Rathaus

    January 22 in Germany ⋅ ☁️ -2 °C

    Die Jungfernfahrt mit unserem „NiBi“ ging dem Ende entgegen. Nach dem geruhsamen Frühstück haben wir die Fäkalienkassette, den Abwasser- und Trinkwassertank vollständig entsorgt. Auf der heutigen Heimfahrt nutzten wir die sanitären Anlagen nicht mehr.
    Seit unserer Ankunft sind ungefähr 10 cm Neuschnee gefallen. Der musste erstmal vom Dach des Wohnmobils gefegt werden, um weiterfahren zu können. Wie gut, dass wir zuvor das Winterwetter erahnt und neben den Winterreifen auch eine Teleskopleiter und einen Besen beschafft haben.

    Bad Urach ist definitiv noch einmal eine Reise wert. Wir haben bei Weitem noch nicht alles gesehen. Dann aber im Sommer und bei besserem Wetter.
    Um zusätzliche Eindrücke mitzunehmen, wollten wir vor der Heimreise uns noch kurz im Zentrum von Bad Urach umsehen. Hierfür parkten wir unser Wohnmobil in einer Nebenstraße am Rand der Altstadt.

    Und tatsächlich: Bad Urach ist mit seinen Fachwerkhäusern ein schmuckes Städtchen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch die Deutsche Fachwerkstraße durch den Ort führt.
    Bad Urach darf sich darüber hinaus offiziell Schäferlaufstadt nennen. Der Schäferlauf ist ein Zunftfest und findet alle ungeraden Jahre am Jakobitag (25. Juli) statt. Im Jahr 2018 ist das traditionelle Fest in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen worden.
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  • Day3

    Bad Urach | AlbThermen

    January 21 in Germany ⋅ 🌫 -3 °C

    Manuela ist gern auf alle Eventualitäten vorbereitet, was dazu führt, dass wir eine Vielzahl von Utensilien bei unseren Reisen mit uns führen. Manchmal zu viele, wie Markus meint. „Wir sind nicht auf der Flucht“, mahnt er dann mit einem Augenzwinkern.
    Nun beschert aber unser Wohnmobil jede Menge Stauraum dafür. Und bisweilen hat Manuelas Umsicht auch Vorteile. So hat sie für diese Tour instinktiv unsere Badesachen eingepackt. Da wir in der Nachbarschaft des Uracher Thermalbads parkten, lag die Idee nahe, abends in die warmen Pools zu hüpfen.

    Das dachten sich andere anscheinend auch, weshalb wir uns erst einmal in eine Warteschlange an der Kasse einreihen mussten. Für einen Samstag Abend ungewöhnlich, wie die einheimischen Wartenden bestätigten.
    Die Tickets kosteten 19,90 € pro Person. Der Wochenendzuschlag von 1 € wurde uns wegen der Ermäßigung durch unsere Gästekarte erlassen. Bis zu fünf Stunden konnten wir uns bei diesem Tarif im Bad aufhalten.

    Die AlbThermen bieten insbesondere bei Dunkelheit ein überraschendes Ambiente. Aufgehängte Kronleuchter verwandeln die Halle buchstäblich in einen Schwimmpalast. An ausgewählten Tagen geben unterschiedliche Ensembles auch musikalische Konzerte zum Besten.
    Sechs Becken werden mit wohltuendem Thermal- und Heilwasser aus der mit 61° C heißesten Quelle Baden-Württembergs in 770 m Tiefe gespeist. In den Pools erreicht das Wasser dann Temperaturen zwischen 32° C bis 38° C. Neben dem Dampfbad wird im Spa-Bereich eine Textilsauna angeboten. In einem Ruheraum, der Wald-Lounge und in einer Salatbar kann man sich außerhalb des Wassers entspannen. Eine separate Saunalandschaft, einen Massagebereich, ein Fitnessstudio und für den Gaumenschmaus ein Restaurant komplettieren so ziemlich alles, was das Wellness-Herz begehrt.

    Es hat uns sehr gut gefallen. Nur für eine tatsächliche Tiefenentspannung war zu viel los. Doch das haben wir in einer Therme dieser Größenordnung auch nicht erwartet.

    Schwimmen macht hungrig. So weihten wir nach der Rückkehr gegen 22 Uhr noch den Gasbackofen im pudelwarmen Wohnmobil ein. Die Backzeit dauerte zwar länger als gewohnt. Das tat dem leckeren Geschmack der überbackenen Toasts aber keinen Abbruch.
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  • Day3

    Bad Urach | Burgruine Hohenurach

    January 21 in Germany ⋅ 🌫 -3 °C

    Ohne „Erfolgserlebnis“ wollten wir nicht zum Wohnmobil zurückkehren. Wir peilten daher als neues Anlaufsziel die Burgruine Hohenurach an. Eigentlich hat man von dort oben einen schönen Rundumblick auf das Ermstal und die Umgebung, doch unsere Aussicht verlor sich im herabfallenden Schnee und hartnäckigen Nebel.

    Die Burg wurde vor knapp 1.000 Jahren errichtet und zählte zu den größten Festungsanlagen in Süddeutschland. Während der Teilung Württembergs war sie zwischenzeitlich auch Residenz des Landesfürsten. Ihre Feuertaufe bestand sie im Schmalkaldischen und Dreißigjährigen Krieg, bei denen sie monatelangen Belagerungen standhielt.
    Nach einem Blitzschlag 1694 setzte der Verfall ein. Die Anlage wurde fortan nur noch als Gefängnis verwendet. Im Jahr 1761 wurde die Bastion vollends aufgegeben. Bei unserem Besuch waren einige Mauerreste eingerüstet. Vermutlich dienten die Bauarbeiten zur Sicherung gegen den Einsturz.

    Wir machten uns wieder auf den Rückweg. 8 km waren wir schlussendlich unterwegs. In uns verfestigte sich der Eindruck, dass wir in einem wahren Wanderidyll gelandet sind. Es gibt noch weitere Rundwege in der Nähe. Besseres Wetter wäre allerdings vorteilhaft, um die geologische Schönheit der Schwäbischen Alb hautnah kennenzulernen. Die Gegend hat auch großes Potenzial für spannende Naturbeobachtungen. Schließlich befinden wir uns hier in einem UNESCO-Biosphärenreservat. Leider konnten wir es diesmal nicht weiter wahrnehmen. Dazu fehlte uns die Zeit.
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  • Day3

    Bad Urach | Wasserfall

    January 21 in Germany ⋅ 🌫 -3 °C

    In der schwäbischen Alb hat es vor einigen Tagen geschneit, weshalb die Landschaft weiß überzuckert ist. Ein seltener Anblick in diesem Winter. Kurz nach unserer Ankunft in Bad Urach begann es wieder zu schneien: Anlass genug für eine Winterwanderung.
    In der Nähe des Wohnmobilstellplatzes verläuft der 2016 zum schönsten Wanderweg Deutschlands prämierte Wasserfallsteig. Der Weg ist wegen seinen Steigungen ambitioniert. Ein intuitives Konditionstraining kann uns aber nach dem zähen Messebesuch gestern nicht schaden.

    Vorbei am Bahnhaltepunkt Bad Urach Wasserfall liefen wir zum Startpunkt des Rundwegs am Maisentalstüble. Zu Beginn verläuft der Weg relativ eben entlang des Brühlbachs. Der Wasserlauf beeindruckte uns mit malerischen Stimmungsbildern, die wir auf Fotos und Videos festhielten. Natürlich auf Kosten der Zeit. Die Strecke lässt sich auch deutlich schneller zurücklegen.

    Auf halbem Weg standen wir vor einem Schild, von dem wir nicht wussten, ob es ernst gemeint, sexistisch oder Satire ist. Wir haben es vorsichtshalber fotografisch festgehalten, sonst glaubt es uns keiner. Es kann natürlich auch nur typisch deutsch sein. In unseren Landen hilft oft nur ein Verbotsschild, um beachten zu werden. Diesmal eben eines mit unerlaubten Pumps. Eine Empfehlung, den bis hierhin einfachen Weg nur mit festem Schuhwerk zu begehen, würde bestimmt nur prinzipielles Kopfschütteln hervorrufen.

    Dabei hat das Schild durchaus seine Berechtigung, wie wir 750 m weiter am eigenen Leib erfahren mussten. Der Uracher Wasserfall uferte im wahrsten Sinne des Wortes aus und nahm seinen Lauf auf den vereisten Treppen, die primär für die Wanderer vorgesehen waren. Wir hätten Gummistiefel mit Spikes mitnehmen sollen!
    Auch eine Umgehung war nicht möglich, da die Kalktuffflächen rechts und links des Weges aus Naturschutzgründen gesperrt sind. Der Wasserfall zwang uns somit zum Umkehren. Den Rutschenfelsen sollten wir heute nicht mehr erklimmen.
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  • Day3

    Bad Urach | Wohnmobilstellplatz

    January 21 in Germany ⋅ ☁️ -3 °C

    Wir starteten gemächlich in den Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück verließen wir vormittags die Messe Stuttgart. Eigentlich beabsichtigten wir zum TK-Elevator-Testturm in Rottweil zu fahren. Doch bei dem nebligen Wetter machte ein Ausblick von der mit 232 m höchsten Besucherplattform Deutschlands wenig Sinn.
    Hier kam zum ersten Mal die Flexibilität eines Wohnmobils zum Tragen. Wir erinnerten uns an den auffälligen Tourismusstand von Bad Urach und deren Camperwerbung auf der CMT. Warum sollten wir das Angebot nicht gleich testen? Daher fuhren wir kurzentschlossen zum naheliegenden Luftkurort und Heilbad in die schwäbische Alb.

    Zuvor mussten wir allerdings die erste provisorische Reparatur am Fahrzeug vornehmen. Während der Fahrt nach Stuttgart riss unerklärlicherweise das Lüftungsgitter des Absorberkühlschranks aus der Verankerung. Eventuell war das Kunststoffteil bei der Auslieferung nicht fachmännisch befestigt worden. Mit einem Klebeband, das wir kurzerhand in einem Reutlinger Baumarkt erstanden, befestigten wir notdürftig eine Folie an der Öffnung, damit kein Schmutz ins Fahrzeug eindringen konnte. Nach der Tour werden wir wegen des Vorfalls Kontakt mit unserem Händler aufnehmen.

    Gegen Mittag erreichten wir den Wohnmobilstellplatz nahe der Therme. Die Pauschalgebühr von 10 € beglichen wir per EC-Karte am Automaten. Sie beinhaltete die Nutzung des Parkplatzes, die Kurtaxe, die Entsorgung der Fäkalien und des Abwassers, den Strom sowie Ermäßigungen bei touristischen und kulturellen Einrichtungen in der Stadt und Umgebung. Eine Wasserbetankung hätte 1 € gekostet. Davon hatten wir indessen noch genügend an Bord. Unseres Erachtens also ein sehr lukratives Angebot, das nicht zu viel versprochen hatte.
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  • Day2

    Stuttgart | CMT

    January 20 in Germany ⋅ ☁️ -1 °C

    Gut genächtigt und mit einem reichlichen Frühstück gestärkt liefen wir die wenigen Meter von unserem Übernachtungsplatz zum Messeeingang. Dort waren keine Tageskassen eingerichtet. Die 14 € teuren Tickets (samstags und sonntags 17 €) konnten nur online erworben werden. Der per E-Mail postwendend zugesandte Barcode war dann letztlich der Schlüssel, der am Self-Boarding-Gate zum Eintritt berechtigte.

    Es sollte ein anstrengender Tag werden. Die CMT (Caravan - mobile Freizeit - Tourismus) ist so groß, dass man sie bei intensiver Besichtigung nicht an einem Tag bewältigt. Wir legten daher den Fokus insbesondere auf das Zubehör für Wohnmobile. Fahrzeuge standen hinten an - wir hatten ja ein neues.

    Unser erster Augenmerk lag speziell auf der Wasserhygiene im Auto. Hier gibt es unterschiedliche Ansätze: von einfach zu bedienenden mobilen Filtern bis hin zu fest verbauten Wasserwiederaufbereitungsanlagen. Da wir vorrangig im zivilisierten Europa unterwegs sein werden, entschieden wir uns für ein pragmatisches System.
    Ein Filter, der am Schlauch befestigt wird, fischt bei der Betankung etwaige Fragmente aus dem Wasser. Um eine Keimbildung im Tank zu verhindern, konserviert dort ein Silbernetz mittels Silberionen den Inhalt. Dies reicht für das Brauchwasser vollkommen aus. Die geringe Menge Trinkwasser, die wir benötigen, bereiten wir rasch in einem handsamen Behälter auf. Dieser entfernt Mikroorganismen, Chemikalien und auch Chlorgeschmack.

    Als Nächstes nahmen wir das Thema Sicherheit ins Visier. Es sind schon einige Komponenten verbaut, die den Diebstahl im und des Wohnmobils erschweren. Eine Alarmanlage mit Lokalisierung des Fahrzeugs wird dies nun zukünftig unterstützen.
    Und ach ja: Es wurde so viel Sinniges und Unsinniges an Zubehör auf der Messe zum Kauf angeboten. Wer sich dem hingibt, kann ein größeres Wohnmobil gleich mitbestellen. Wir werden unsere Ladesysteme noch optimieren. Im Innenraum soll während der Fahrt nichts klappern und in der Heckgarage wollen wir zukünftig unsere Fahrräder mitnehmen. Hierfür gibt es für den nachträglichen Einbau diverse Halterungen. Für eine werden wir uns demnächst entscheiden.

    Am Nachmittag schauten wir uns noch in den Touristikhallen um. Vielleicht entdecken wir eine Region, zu der es uns alsbald auf einer unsere Fahrten hinzieht. Ehrlich gesagt, es waren zu viele Inspirationen, als dass wir etwas Fixes verlautbaren können. Heuer stehen die Niederlande und die Schweiz in unserer Gunst. Doch diese Reiseziele waren auf der Messe nicht mit Informationsständen vertreten. Zumindest blieben sie von uns unentdeckt.

    So kam es wie es kommen musste. Wir schauten uns zum Abschluss noch einige Fahrzeuge an. Aber nur die „Unerreichbaren“ zum Träumen. Hierzu muss die Portokasse schon fürstlich gefüllt sein, um sich diese Luxusgüter leisten zu können. Uns stellte sich vor allem aufgrund der üppigen Größe die Frage, welche Orte überhaupt mit den bis zu 12 m langen und 4 m hohen Megalinern angefahren werden können.
    Da lag der Blick rüber zu den Expeditionsmobilen nahe. Einige Freunde sind immer noch der Meinung, dass diese Fahrzeuggattung die geeignetere Wahl für uns gewesen wäre. Sicherlich, es würde in das bisherige Schema unserer Reisen passen. Doch dann wären wir monatelang unterwegs. Eine Option also nur für das Rentenalter. Aber auch diese Vehikel haben je nach Größe den Wert einer Eigentumswohnung bzw. eines Einfamilienhauses.
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  • Day1

    Stuttgart | Stellplatz Messe

    January 19 in Germany ⋅ ⛅ 0 °C

    Für uns beginnt eine neue Ära. Wir haben uns ein Wohnmobil gekauft - ein vollintegriertes. Somit verlegen wir von nun an den Schwerpunkt unseres Reisens mehr auf das Unterwegssein, weniger auf exotische Expeditionen. Es ist das erste Mal, dass wir ein solches Fahrzeug unser Eigen nennen. Bisher haben wir bei Bedarf eines gemietet.

    Diese Tour ist sozusagen unsere Jungfernfahrt mit dem Mobil. Kurz vor Weihnachten konnten wir es nach 18-monatiger, nervzehrender Wartezeit entgegennehmen. Zweimal wurden wir vertröstet, da sich wegen Probleme bei den Lieferketten die Auslieferung immer wieder verzögerte. Zugleich erlebt die Campingbranche eine ungeheuere Nachfrage, die die Situation am Markt noch zusätzlich verschärft.

    Das Wohnmobil ist ein Niesmann + Bischoff Arto 79R mit einem Fiat Ducato 8 als Basisfahrzeug und einem AL-KO Tiefrahmenchassis. So haben wir unterhalb des Fußbodens noch zusätzlich beheizte Stauräume.

    Das winterfeste Fahrzeug ist vollgepackt mit moderner Technik. Auf dieser Fahrt wollen wir in erster Linie mit ihr vertraut werden. In der Zwischenzeit haben wir uns um die unentbehrliche Zusatzausrüstung gekümmert, die nicht Bestandteil beim Neuwagenkauf ist - seien es Winterreifen, 11-kg-Gasflaschen, Bettbezüge, Stromkabel und einen Wasserschlauch, um nur einige Utensilien zu nennen. Es fehlen aber noch einige Gegenstände, um mit der Landyacht autark in See stechen zu können.

    Nachdem wir die Bordbatterien geladen und die Diesel- und Wassertanks vollgetankt haben, fuhren wir als erstes die CMT Reise- und Touristikmesse in Stuttgart an. Dort werden nicht nur Fahrzeuge, sondern auch vielerlei Zubehör für den Campingbereich ausgestellt. Ideal also, um sich an einem zentralen Ort einen Überblick zu verschaffen.

    Aufgrund der hohen Nachfrage, haben wir den Stellplatz an der Messe für zwei Nächte vorab online gebucht (20 € Parken und 5 € Strom pro Nacht). Die Reservierung hat tadellos geklappt, die Organisation der Veranstalter vor Ort jedoch nicht. Wir wurden schon bei der Anfahrt auf einen anderen Parkplatz umgeleitet, auf dem allerdings keine Stromanschlüsse installiert waren. Erst nach einem zeitfressenden Eiertanz gemäß dem Buchbinder-Wanninger-Prinzip konnten wir unser Mobil auf dem bestellten Parkplatz abstellen.

    Mit der eingebauten Vollluftfederung brachte Markus per Knopfdruck die Wohnkabine automatisch in Waage. So kann die Schräge des Untergrunds ausgeglichen werden. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Manuela zauberte das erste Abendessen im „NiBi“ - wie die Wohnmobile der Marke Niesmann + Bischoff liebevoll genannt werden - auf den Tisch. Lecker. Und die Warmwasserheizung arbeitet wie prophezeit einwandfrei. Trotz kalter Außentemperaturen ist es im Fahrzeug angenehm warm.

    Unsere Ferienwohnung auf Rädern macht alleinstehend eine stattliche Figur. Doch im Vergleich zu einem luxuriösen Morelo Palace, das daneben stand und noch nicht einmal zu den größten Wohnmobilen zählt, wirkt sie geradezu schmächtig. Ein Indiz, dass wir das für unsere Zwecke passende Fahrzeug gewählt haben: innen mit ausreichend Platz, außen trotzdem so kompakt wie möglich.
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