• Florian Oswald
  • Florian Oswald

Eine kleine Fahrradtour

Eine Reise von Florian & Miriam Okumaya devam et
  • 95 - Hello Hello Hello und abklatschen

    23 Temmuz 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 19 °C

    Wir verlassen Panjakent und folgen einer Straße mit guten Asphalt. Der Verkehr ist ruhig. Die Straße führt an einem Fluss entlang durch ein Tal, hohe Berge links und rechts. Ringsum kleine Orte und landwirtschaftliche Nutzflächen. Alle Kinder können Englisch - zumindest ein Wort, "Hello". Alle wollen hallo sagen und beim vorbeifahren abklatschen. Das passiert dann doch schnell 100-200 mal pro Tag. Sobald sie uns sehen springen sie auf, rennen zur Straße und schreien so laut sie können "Hellooooooo"Okumaya devam et

  • 96 - Su? Woda? Water? Aqua? Об!

    24 Temmuz 2024, Tacikistan ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Sprachbarriere zeigt sich in den entlegenen Tälern deutlich. Während man die ganze Reise mit Englisch, Türkisch oder ein paar Brocken Russisch gut zurechtkam, wird hier auch das Bestellen von Wasser manchmal zur Herausforderung. Immerhin ist man dadurch motiviert die neue Sprache auch direkt zur lernen. Wasser heißt hier " об", gesprochen "ob". Нон ("non", Brot) ist immer als Snack dabei, in den Suppen ist meistens гӯшти гов (Rindfleisch) und heute Mittag gab es leckere ангур (Trauben). Die tadschikische Sprache ist sehr ähnlich zur persischen, wird aber für gewöhnlich in kyrillisch geschrieben.

    Die heutige Nacht verbringen wir in einem Homestay in Аини und bekommen sogar frisch gebackenen Apfelkuchen. Die Oma hat gerade einen ihrer Söhne in Moskau besucht und kommt heute zurück. Wegen der Sommerferien sind auch beide Töchter mit den fünf Kindern zu Besuch und es ist ganz schön was los.

    Die Straße entlang des Flusses Serafschan ist überraschend gut. Einzelne kleine Siedlungen sind deutlich als grüne Flecken im wüstenartigen Tal erkennbar. Zwischen uns und Duschanbe liegen noch 140km mit 2000hm. Auf gut 2700m ü. NHN wird der "Tunnel of Death" auf uns warten.
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  • 97 - High auf Abgasen den Berg hinauf

    25 Temmuz 2024, Tacikistan ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einem leckeren Pfannkuchen von der Oma des Homestays und Tomaten aus ihrem Garten geht es weiter am Fluss Fondaryo entlang. Navigation? Nicht nötig, es gibt nur eine Straße.

    Es geht immer weiter bergauf. Neben normalen Autos teilen sich auch viele Kohletransporter aus einem nahegelegenen Bergwerk die Straße mit uns.

    Gegen 17Uhr finden wir einen Zeltplatz auf einer Wiese an einem Bergbach.
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  • 98 - Von 10°C auf 40°C

    26 Temmuz 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 31 °C

    Wir wachen gegen 5 Uhr morgens am Berg auf. Nur eine kurze Strecke bis zum Ansob Tunnel - auch Tunnel des Todes genannt. Warum? Weil dieser 5km lange Tunnel keine Belüftung, Licht bietet und es nur wenig Platz gibt.

    Wir trampen durch den Tunnel mit LKW Fahrern.
    Eine coole Erfahrung.
    Alles läuft gut und aus die Fahrerkabine des LKWS wirkt es nicht so schrecklich.

    Aber mit dem Fahrrad durchzufahren sollte man nicht machen. Außer man steht auf Abgase.

    Nach dem Tunnel ging es 75 km bergab bis nach Dushanbe. Tolle Bergblicke, mehrere kleine Tunnel. Dreck und Abgase von der Straße bleiben auf der Haut kleben, man kann es am Ende deutlich in unseren Gesichtern sehen
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  • 100 - Dame bei 42° Grad

    28 Temmuz 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 24 °C

    Dushanbe verlassen wir gegen 9:30 Uhr.
    Um die 42 Grad sind die gemeldete Temperatur. Gegen 9 Uhr hat es bereits 35 Grad.

    Die ersten 20 km sind anstrengend. Neben der Hitze drängen wir uns durch den Stadtverkehr auf die viel befahrene Straße.
    Als wir nach einer guten Weile auf eine ruhigere Straße kommen - wird es besser.

    Unser Wasserverbrauch liegt bei 13 Uhr schon bei 4 Litern pro Person.

    Viele kleine Supermärkte liegen auf dem Weg, so dass man sich generell aber keine Sorgen machen muss - ohne genügend zu trinken da zu stehen. Nur sind die Läden nicht in der Karte eingezeichnet, wodurch man lieber mehr dabei hat als zu wenig.

    Flo hatte manchmal 9 Liter Wasser dabei - einfach weil man ja nie weiß was kommt ( und weil er für mich auch im Notfall immer noch Wasser dabei hat - voll lieb ;)).

    Gegen Mittag pausieren wir im Schatten und spielen Dame mit einem Einheimischen.

    Danach geht's weitere durch die Hitze.
    Eine Stunde vor unserem Zielort, sind wir total platt - chillen kurz am Straßenrand - ein Taxi Fahrer hält an, quatscht mit uns und schenkt uns einen Energy Drink.

    1.070 Höhenmeter und 70 km später bauen wir unser Zelt auf einem abgeernteten Heufeld auf.

    Viele kleine Momente am Tag, Tadjiken sind so interessiert, winken, grüßen - daran hat sich auch heute nichts verändert.
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  • 102 - Straße Horror, Ausblick traumhaft

    30 Temmuz 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 22 °C

    Wir verlassen unsere Csmpsite gegen 6 Uhr. Richtig happy so früh unterwegs zu sein, starten wir top motiviert.

    Keine fünf Minuten später sagt Flo: "Morgens radeln ist einfach das beste. Ich werde es sicherlich in einer Stunde verfluchen - wenn es heiß wird aber jetzt ist es toll"

    Recht hat er.

    Morgend, Sonnenstrahlen und dadurch das wir hoch fahren ein toller Ausblick auf das Tal. Ein breiter Fluss und Felsklippen so weit das Auge reicht.

    Ein Kieswerk, sorgt aber trotzdem für etwas Trubel um uns herum. LKWs fahren im 5 Minuten Takt an uns vorbei. Jedes Mal wieder - eine Staubwolke in die wir eintauchen. xD Monster Trucks vs. Cyclists.

    Selbst die Trucker grüßen freundlich, motivieren einen ( fahr schneller Handgestik ) oder hupen. ( Was echt nerven kann - bei den lauten Hupen - direkt neben einem. Aber sie meinen es nur nett - wollen freundlich grüßen.

    Mittags stoppen wir in einem Supermarkt, kochen uns leckeren Couscous und unterhalten uns mit dem Besitzer und seinen vier Söhnen.

    Im Nebenraum liegen zwei Matratzen - der Besitzer besteht darauf, das wir ein kurzes Nickerchen machen.

    Danach geht's weiter durch diese malerische Jurassic Parc Kulisse.

    Nach 1.300 Höhenmeter und 62km zelten wir.
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  • 103 - früher Straße, jetzt Fluss

    31 Temmuz 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 17 °C

    Unterwegs gibt es viele kleine Bäche über der Straße die durchquert werden wollen. Meistens sind sie nur ein paar Meter breit und 10cm tief, also kein Problem. An einer Stelle hat der Fluss allerdings die Straße auf einem kompletten Kilometer überspült und wir müssen einen Umweg nehmen.

    Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, der Untergrund und die Aussicht ändern sich ständig. Etwa alle 30km gibt es einen kleinen Shop mit Instant-Nudeln, Süßigkeiten, Keksen und ein paar Getränken. Frische Lebensmittel sind hier quasi nicht verfügbar. Im wunderschönen Ort Tavildara gibt es zwar mehrere Shops, aber niemand hat Brot verfügbar. Kurz darauf nimmt der Bürgermeister des Orts mich mit in sein Büro und schenkt mir etwas von seinem eigenen Brot. Abends filtern wir uns Wasser aus einem Bach und bauen dann auch bald unser Zelt auf.
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  • 104 - Über den Pass, 3252m

    1 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer kurzen Nacht im Zelt auf einem schrägen Feld geht es früh morgens weiter. Weitere 1000 Höhenmeter bis zum Pass erwarten uns.

    Auf dem Weg dorthin verabschiedet sich das Ventil im Hinterrad und verteilt Luft und Dichtmilch in alle Richtungen. Nach einer Stunde ist wieder alles einigermaßen geflickt und der Berg wird gemeistert. Während der Reparatur bringen Einheimische etwas Melone als Snack vorbei. Später können wir uns revanchieren indem wir dabei helfen ein kaputtes Auto zu schieben.

    Die anstehende Abfahrt mit über 2000hm auf schlechten Straßen ist fast anstrengender als der Aufstieg. Gegen Ende können wir nochmal zur Abkühlung unsere Kleidung im einem Bergbach nass machen. Manchmal erwarten einen auf der Straße Militärcheckpoints zur Kontrolle von Registrierung, Visum und Sondergenehmigung für dem Aufenthalt im der Pamir-Region. Meistens wird ein Foto von allem gemacht und alle Daten per Hand in ein großes Buch eingetragen. Bisher verlief immer alles problemlos und alle waren sehr freundlich.

    Gegen 16Uhr kommen wir in Qalai Khumb an und haben somit die herausfordernde Nordroute geschafft. Da viele Reisende vom Essen krank werden, kaufen wir noch einiges ein um die nächsten Tage selbst kochen zu können.
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  • 105 - Afghanische Grenze

    2 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 20 °C

    Die nächsten Tage begleitet uns der Fluss Panj - und damit die Grenze zwischen Tadschikistan und Afghanistan - auf dem Weg von Qalai Khumb nach Chorugh.

    Wir folgen der Straße auf tadschikischer Seite. Sie liegt auf dem schmalen Streifen zwischen Fluss und Bergen. Die Straße wird gerade erneuert, deshalb fährt man zu einem großen Teil durch eine riesige Baustelle.

    Man hat ständig Blick auf das Leben in Afghanistan. Menschen auf Motorrädern, Bauern die auf dem Feld arbeiten, Kinder die im Fluss baden und Esel auf der Wiese. Das Ganze wirkt sehr friedlich.

    Nachmittags machen wir einen Stop im einem Restaurant und Shop. Im Restaurant gibt es nur Tee und altes Brot und der Besitzer des Shops ist gerade nicht da. Sein Shop besteht nur aus einem einzelnen kleinen Kühlschrank aus dem er kalte Getränke verkauft. Später kommt er doch noch und gesellt sich für mehrere Stunden zu uns. Er arbeitet als Lehrer im Nachbarort und erzählt uns viel über das Leben hier.

    Im Tal einem guten Schlafplatz zu finden ist garnicht so einfach. Wir finden doch noch einen ruhigen Platz und bauen das Zelt ohne Außenzelt auf. Dadurch kann man durch dem dünnem Mesh-Stoff des Innenzelts die ganze Nacht den schönen Sternenhimmel bewundern.
    Okumaya devam et

  • 106 - Das Ende der ewigen Baustelle

    3 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 16 °C

    Erst gegen 6:45 Uhr kommen wir in die Gänge. Theoretisch nicht spät, aber dadurch das es ab 12 Uhr sehr heiß ist und es nur bis 20 Uhr hell ist- haben wir kein großes Zeitfenster um in angenehmer Temperatur zu radeln.

    Ein weiterer harter Tag erwartet uns. Über loses Geröll radeln wir weiter an dem Fluss auf der M41 entlang. Zumindest muss man nicht navigieren - ein Vorteil dieses Weges.

    Es ist super spannend auf der Straße unterwegs zu sein und zu sehen - wie an allen Ecken an der Straße gebaut wird.
    Unsere Kommunikation beschränkt sich auf das nötigste. In dieser Umgebung zwischen riesigen Bergen, Schluchten einem reißenden Fluss - ist reden nicht so wichtig. Man ist konzentriert auf die Straße vor einem, versucht so wenig Schlaglöcher wie möglich mit zu nehmen und dennoch vorwärts zu kommen.
    In Gedanken zu sein ist auch manchmal etwas schönes.

    Einmal mehr wird einem klar wie wichtig gute Straßen für die Infrastruktur sind. Jeeps, LKWS kommen uns entgegen, überholen uns - jedoch nur selten so das es nervt.
    Wie wird sich das Leben hier verändern wenn die Straße einmal fertig ist?

    Nach 40 km machen wir in einem Restaurant halt und pausieren 3h um der Hitze zu entkommen.
    Kinder springen voll bekleidet in den Pool und rennen danach wieder herum.
    Eine Männer Gruppe setzt sich an den Nebentisch. Ein und derselbe Song dröhnt zum 40x aus der Bass Box. Ein Mann fängt an zu tanzen.
    Okumaya devam et

  • 107 - Ein Hotel ganz für uns alleine

    4 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ ☀️ 21 °C

    Die letzten Tage waren ziemlich herausfordernd. Der fehlende Asphalt auf den Straßen lässt einen nicht immer so schnell vorwärts kommen.

    Aber bisher haben wir alles geschafft - Irgwie ist unsere Muskulatur vllt. jetzt wie Stahl 😂

    Ohne Flo wäre ich wahrscheinlich schon längst mit nem LKW getrampt - aber es fühlt sich gut an die Dinge durchzuziehen. Durch unbequeme Situationen zu kommen - ist Teil der Reise.

    Gegen Mittag stoppen wir in einem Hostel/Homestay/ Hotel. Die Besitzer eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern begrüßen uns. Im Hotel hängen Schilder : Founded by European Union.

    In den Orten sieht man Schilder die über Hilfsorganisationen informieren ( Mission East/ Deutsche Zusammenarbeit) die Projekte in der Region umsetzen ( WASH/ DRR).

    Fun fact: eigtl. war es bisher in jedem Land möglich Haferflocken zu kaufen. Irgwie immer gut zum transportieren und um ein Frühstück zu haben für unterwegs mit Wasser und bisschen Kakao Pulver. Jetzt gibt's keine Haferflocken mehr zu kaufen aber es gibt so ein Babybrei was Haferflocken und Bananen enthält 😂 bin jetzt darauf umgestiegen und funktioniert
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  • 110 - Ab jetzt nur noch nach oben

    7 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 12 °C

    Von Chorugh [2100m] aus geht es die nächsten Tage in Richtung Koitezek Pass [4271m]. Um Höhenkrankheit zu vermeiden, teilen wir uns die Strecke auf drei Tage auf. Wir finden einen schönen Zeltplatz direkt am Fluss auf 2700m. Auf den Bergen um uns liegt teilweise Schnee und man kann die ersten Gletscher erkennen. Die Nächte werden kalt und der Sternenhimmel wunderschön.Okumaya devam et

  • 111 - Pamir Highway

    8 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ ☀️ 12 °C

    Gegen 7:30 Uhr starten wir in den Tag.
    Entspannt konnten wir neben dem Fluss zelten. Da wir uns auf 2.700 Höhenmetern befinden war die Nacht deutlich kühler als die vorherigen.

    Der Tag verläuft easy entspannt. Die Straße ist gut befahrbar.
    Tolle Bergpanoramen so weit das Auge reicht.

    Abends stellen wir unser Zelt auf einer Wiese neben dem Fluss auf und gehen baden. Auf 3.510m ü. NHN wird es direkt sehr kühl sobald die Sonne hinter einem Berg verschwindet.
    Okumaya devam et

  • 113 - Mit Rückenwind durch die Hochebene

    10 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ ☀️ 14 °C

    Gegen 7:00 Uhr verlassen wir unseren Overnight Spot.

    Die ersten 15 min. brauchen wir um erstmal wieder zurück zur Straße zu gelangen. Da diese Landschaft einfach sooo weitläufig ist.

    Dann gehts erstmal bergauf aber nach dem relativen kurzen Aufstieg folgt eine fast perfekt asphaltierte Straße.

    Unterwegs quatschen wir mit anderen Radreisenden aus Italien und Frankreich. Die fahren die Strecke genau umgekehrt. Immer cool, so Tipps auszutauschen.

    In einem kleinen Ort gibt es einen Laden in dem wir ein paar Snacks und Getränke kaufen können. Die restlichen km fliegen wir fast. Der Rückenwind war enorm.
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  • 114&115 - Murghab

    11–13 Ağu 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 15 °C

    In Murghab bleiben wir zwei Nächte. Flo baut sich für 3 € eine neue Kettenschaltung ans Fahrrad welche er auf dem Bazar ergattert.

    Er konnte seit zwei Tagen nicht mehr ins große Kettenblatt schalten ( auch nicht weiter wichtig wenn man Bergauf im Pamir fährt:D) trotzdem gut, für die nächsten Etappen das es jetzt wieder geht. Cool zu sehen, auch wenn's gebastelt ist - gibt's oft Lösungen.

    In Murghab bleiben wir zwei Nächte im Gasthaus Rasul. Die Gastfamilie ist super freundlich, bereitet Frühstück und Abendessen zu. Wir freunden uns mit einem Schweizer Pärchen an.
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  • 116 - Mit dem Rudel am Fluss

    13 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 15 °C

    Weiter geht's durch diese trockene Berglandschaft. Heute einmal in Gesellschaft unterwegs. Radeln wir mit den Schweizern: Michael und Anna aus Winterthur.

    An einem See bleiben wir übernacht. Eine Schafherde wird direkt neben unseren zelten entlang geführt.
    Die drei Hirtenhunde riechen unser Essen und denken gar nicht mehr daran uns zu verlassen.

    Ein Armee Auto, fährt durch den Fluss, grüßt und fährt vorbei.
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  • 117 - Der höchste Pass [4.655m]

    14 Ağustos 2024, Tacikistan ⋅ 🌙 10 °C

    ... und Übernachtung am See.

    Gegen 7:00 Uhr verlassen wir den Zeltplatz.
    Es sind weitere 700 Höhenmeter bis zum Pass.

    Die Szenerie ist atemberaubend.
    Besonders am Pass angekommen: Berge weit und breit.

    Die Abfahrt gestaltet sich aber weitaus anspruchsvoller als erwartet. 60 km bis zum Ort Karakul.
    Theoretisch ohne Höhenmeter, aber durch dauerhaften Gegenwind auf zu 50% nicht asphaltierter Straße macht die Sache anstrengend.

    Am Karakul See, direkt vor dem Ort bleiben wir. Ein toller Bergsee, ringsherum mit tollen Ausblicken.
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  • 118 - In den kirgisischen Regen

    15 Ağustos 2024, Kırgızistan ⋅ ☁️ 11 °C

    Als erstes stoppen wir in Karakul um unsere Wasservorräte aufzufüllen. 4 Liter pumpt Flo aus einem Brunnen und filtert er mit unserem Wasserfilter.
    Weitere 4 Liter Softgetränke: Cola, Fanta, Saft kaufe ich in einem kleinen Laden hier "Magazin" genannt ein.

    Die Frau öffnet den Laden extra für mich. Neben Getränken wandern noch ein Mars und Bounty in der Einkaufstasche.

    Auf dem Weg zur kirgisischen Grenze haben wir wohl alle Herausforderungen auf einmal: schlechte Straße, Gegenwind, Höhe, bergauf.
    Für 5 km brauchen wir gefühlt 1,5 Stunden.

    Dennoch kommen wir irgendwann am Grenzposten - der am höchsten Punkt liegt - an.
    Freundlich aber diskret - Pass zeigen, ausstempeln und weiter geht's. Der kirgisische Grenzposten zum einreisen liegt 20 km entfernt.

    Das heißt erstmal 20 km durchs Niemandsland.

    Die Straßen werden immens schlecht. Es fängt an zu regnen. Riesige Schlaglöcher.
    Man kommt sich vor wie in einem Computerspiel. Hauptsache - von A nach B kommen :D bzw. in unserem heutigen Fall bis nach Sari Tash.

    Ein Fluss hat die Straße durch den Regen weg geschwemmt. Wie kommen wir durch?
    Flo läuft einfach durch den Fluss. Nasse Füße? Ja.
    Ich warte einen Moment vor dem Fluss ungeduldig, ohne Lust auf nasse Füße wenn, man noch 30 km fahren will. Am Fluss stehen weitere Touris - Drei Italiener die mit einer alten Karre bei der Mongorallye teilnehmen.

    Einer hat eh auch schon nasse Füße und fragt ob er mir helfen kann. Mega!
    Weiter geht's.

    Tatsächlich packen wir es bis Sari Tash - ein warmes Bett und leckeres Essen, Bier und die Gesellschaft von einer spanischen Wandergruppe warten auf uns.
    Okumaya devam et

  • 120-123 - Pause in Osh

    17–21 Ağu 2024, Kırgızistan ⋅ ☁️ 26 °C

    In Osh bleiben wir vier Nächte. Einfach Mal nichts tun - tut auch gut.

    An Miris Geburtstag gehen wir abends etwas essen und lernen unerwartet zwei Motorradreisende kennen.
    Ein lustiger Abend mit Tanzeinlagen in der Skybar.Okumaya devam et