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Project26 - AbAnsKapp

Und ein Stück zurück.
22. Juni 2026 - 6200 k bikepacking trip
Nordkapp, North Cape
During the trip the route will be publicly accessible to enable managing meet ups on the way. #abanskapp #project26 #nc5000 #norway #northcape #bikepacking
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  • Trip start
    June 22, 2026

    Preparations ongoing

    June 16 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    16. Juni - Die meisten Gepäckstücke sind in den Taschen verstaut. Das "Beladungskonzept" verteilt den Ballast auf sieben große und zwei kleine Taschen und einen Rucksack mit Trinkblase. Wobei "groß" relativ ist. Es gibt wesentlich größere Taschen vom Hersteller meines Vertrauens.

    Wie viele andere Bikepacker vor mir habe auch ich versucht, Aufgabentreue bei den einzelnen Taschen herzustellen. Heißt: Jede Tasche hat eine Aufgabe, sodass man, wenn man bspw. schlafen gehen möchte, nicht alle Taschen oder fast alle, sondern im besten Fall nur eine Tasche öffnen muss. Das klappt nicht durchgehend bei mir, weil die einzelnen Taschen eher kleine sind. In einer ist zum Beispiel nur die Isomatte und der Schlafsack. Wenn ich im Zelt schlafen benötige ich neben der Tasche "Bett" auch noch die Tasche "Schlafzimmer", gehe ich mal in eine Hütte oder in einen Shelter, kann die Tasche "Bett" vielleicht ausreichen.

    Am Wochenende wird alles nochmal ausgepackt und geprüft, ob die im Konzept enthaltene Aufgabentreue auch den Weg in die einzelnen Taschen gefunden hat. Danach findet dann die obligatorische Wiegung statt. Wie beim Boxkampf. Michael Buffer hat aber leider keine Zeit, das ganze Prozedere zu kommentieren. Muss ich's halt wieder selber machen.

    Noch sechs Tage bis zum Start.

    ++++++

    June 16 - Most of the luggage is stored in the bags. The "loading concept" distributes the ballast between seven large and two small bags and a backpack with a drinking bubble. Where "big" is relative. There are much larger bags from the manufacturer I trust.

    Like many other bikepackers before me, I also tried to maintain task compliance with the individual bags. This means that every bag has a task, so that if you want to go to sleep, for example, you do not have to open all the bags or almost all of them, but in the best case only one bag. This does not work for me all the time, because the individual pockets are rather small. For example, only the sleeping mat and the sleeping bag are in one. If I sleep in the tent, I need the bag "bed" in addition to the bag "bed" and the bag "bedroom," if I go to a hut or a shelter, the bag "bed" may be enough.

    At the weekend, everything is unpacked again and checked to see whether the task compliance included in the concept has also found its way into the individual bags. After that, the mandatory weighing takes place. Like in boxing. Unfortunately, Michael Buffer does not have time to comment on the whole procedure. I have to do it myself again.

    Six days until the start.
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  • Kochen und Packen

    June 18 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

    18. Juni - Ohne Mampf keine Tour. Heute wurde die Sauce angesetzt. Die darf jetzt zwei Tage köcheln... dann ist sie perfekt. Mit den Spaghetti dazu wird es die Energiequelle für die ersten ein zwei Tage. Es wäre wirklich toll, wenn man quasi auf Vorrat sich mit Spaghetti Bolognese voll fressen könnte. Sollte irgendjemand einen Weg kennen, wie das geht, bitte teilt diese Information mit mir!!!Read more

  • Imprägnierung

    June 19 in Germany ⋅ ☁️ 31 °C

    Auspacken, imprägnieren, wieder einpacken, ans Rad hängen. Kaum vorstellbar bei den aktuellen Temperaturen und Wetteraussichten, dass es irgendwann auch mal regnen könnte. Aber ich bin überzeugt davon, dass Norwegen mir irgendwann in den nächsten Wochen auch mal die kalte Schulter zeigen wird...

    Und jetzt: Essen fassen! Ein bisschen Sauce ist noch übrig. Ich denke, dass es am Montag noch fürs Frühstück reicht. So sollte es sein 😜
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  • Ich bin Teil des Systems

    June 20 in Germany ⋅ ☀️ 29 °C

    Manchmal muss man sich einfach von Dingen trennen. An diesem Punkt bin ich jetzt mal wieder angekommen. Das Gesamtsystem Fahrrad, Gepäck, ich selbst, liegt aktuell bei 125 kg. Das sind 5 kg zu viel, wenn man vom zulässigen Gesamtgewicht der Herstellerempfehlung ausgeht. Und es sind ungefähr 100 Kilo zu viel wenn man von einer Streckenplanung ausgeht, die in der zweiten Woche drei Etappen mit jeweils ca 3000 Höhenmeter hintereinander vorsieht 😂

    Außerdem eiert mein Lenker, vom wenn man versucht freihändig zu fahren, da muss noch Gewicht umverteilt werden. Aber umverteilen allein wird nicht ausreichen, ich muss mich von ein paar Gegenständen trennen und nachher noch mal ganz genau meine Packliste durchgehen. Ein paar Ideen sind mir aber auf der letzten Testfahrt heute Vormittag schon in den Kopf gekommen. 5 kg werde ich nicht einsparen können aber ein bisschen geht schon noch...
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  • The art of northcape

    June 20 in Germany ⋅ ☀️ 34 °C

    owW

  • Amorbach - Pause

    June 22 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

    Pause in einer Pizzeria. Die ersten 100 km sind durch. Der Berg... Hügel geschafft und die Hitze war oben im Wald nicht vorhanden. Jetzt ausgedehnte Pause. Und das Bier ist natürlich alkfrei.

  • Hefe 4 und 5

    June 22 in Germany ⋅ ⛅ 33 °C

    Aschaffenburg. Schöner Biergarten. Ich leg mich ne Runde hin 🥱

    Es ist heute die erwartete Hitzeschlacht. Aber dadurch, dass die Strecke gnädigerweise die Höhenmeter in der ersten Halbzeit verbucht hatte und jetzt im zweiten Abschnitt es zwar in den wärmeren Tälern aber eben immer flach am Fluss entlang geht, ist es noch zu bewältigen. Ab und an haben ein paar kleine Wäldchen schatten gespendet und meine Klimaanlage arbeitet auf Hochtouren. Im 10 Minuten Takt leere ich Wasser über meinen Helm und meine Arme und in meinen Nacken, um mit der Verdunstungskälte etwas runterzukommen.Read more

  • Burger King

    June 22 in Germany ⋅ ☁️ 30 °C

    Es sind noch 13 km bis zum schlafplatz. Mit diesem quick and dirty Abendessen - und wenn ich mir meine Beine so anschaue, bekommt der Begriff dirty noch mal eine ganz andere Bedeutung - habe ich das Abendessen Problem gelöst. Ich kann auf dem Zeltplatz auflaufen mein Zelt aufbauen und Duschen bzw erst duschen und dann Zelt aufbauen und wenn ich beim Zelt Aufbau wieder schwitze, dann dusche ich eben gerade noch mal.

    Ich bin sehr froh dass ich mich dafür entschieden habe heute morgen zwei Stunden früher loszufahren. Hätte ich das nicht gemacht, wäre ich wohl nicht im Ziel angekommen.

    Schade ist bei diesem Stopp allerdings, dass die Klimaanlage im Burger King definitiv nicht funktioniert. Ich hatte mir erhofft dir gleich noch ein bisschen runterkühlen zu können während des Essens, aber das war wohl nichts.
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  • Etappe 1 - vorläufige Abschlussmeldung

    Jun 22–23 in Germany ⋅ ☁️ 27 °C

    Ich bin angekommen. Muss Zelt aufbauen... Mehr später. Duschen ist erledigt.

    Später:
    Kein Netz hier im Wald. Daher schwierig, etwas hochzuladen. Bin gespannt, ob ich die nächste Etappe Morgen auf den Tacho bekomme.

    214 km sind es heute geworden. Ich bin müde, aber es ist nicht so schlimm wie letztes Jahr oder bei Etappe 1 nach Riga. Heute kein Schüttelfrost. Fühle mich müde aber grundsätzlich gut. Es ist schon spät... Ich geh ins Bett.
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  • Es geht weiter - Ertappe 2

    June 23 in Germany ⋅ 🌙 19 °C

    Der Start heute Morgen verlief etwas holprig. Ich hatte meine powerbanks zum Laden in den aufenthaltsraum der Jugendherberge gegeben. Gestern Abend hatte ich noch einen Lehrer gefragt ob die Tür offen bleibt so dass ich an meine Sachen kann. Er meinte nur na klar ist die offen. Wie die Geschichte weitergeht könnt ihr euch vorstellen als ich heute Morgen um kurz nach 5 Uhr einfach nur meine powerbanks holen wollte rannte ich gegen eine verschlossene Tür. Ich möchte mich jetzt noch mal in aller Form bei der Lehrerin entschuldigen die ich durch meinen gepfeife und gegen die fensterpoltern geweckt habe. Aber ich habe ihr gesagt dass ihr Kollege dafür verantwortlich ist ich gehe davon aus dass ich heute morgen beim Frühstück noch mal tagesthema bin...

    PS damit es schneller geht diktiere ich diese tagebucheinträge und bin meistens zu faul hinterher noch mal Zeichensetzung und Rechtschreibung zu korrigieren Punkt also bitte nicht daran stören die KI ist zu blöd richtig zu transkribieren da kann ich auch nichts dafür.
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  • Frühstück

    June 23 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute morgen gibt's mal den kleinen Kaffee für zwischendurch. Ich habe mich für den großen Pott entschieden hoffentlich bereue ich das nicht später wenn ich die ganze Zeit aufs Klo muss.

    Die ersten Meter sind gefahren und eigentlich wollte ich noch keine Pause machen aber ich biege jetzt demnächst von der hauptstraße weg und dann fahre ich wahrscheinlich wieder Kilometer lang durch irgendwelche Wälder wo nichts kommt.

    An der Formulierung oben sieht man dass ich eigentlich keine Ahnung habe wo ich hinfahre und das obwohl ich die Strecken doch alle x-fach am Computer durchgegangen bin. Es ist schon komisch wie das Hirn arbeitet ich habe mir keine städtenamen gemerkt keine flussläufe an denen ich fahre, heute weiß ich nur dass ich in witzenhausen mein Ziel erreichten werde also wenn ich ankomme werde ich es erreichen.

    Die Nacht war etwas unruhig, mag daran liegen dass die Jugendlichen bis Mitternacht halligalli gemacht haben wobei ich dachte dass mich das nicht stört weil ich echt müde war gestern Abend. Ich glaube es lag eher am Zelt und der Isomatte und dass ich das einfach noch nicht gewohnt war ich bin gespannt wie ich heute Nacht schlafe. Einen Wecker habe ich auf jeden Fall mal wieder nicht gebraucht pünktlich um 10 vor 5 Uhr war die nachtruhe beendet.
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  • uwF 2

    June 23 in Germany ⋅ ☁️ 24 °C

    Unwillkürlicher footprint Nummer 2 ich glaube nicht dass ich das durchzählen bis zum Ende schaffe. Ich bin irgendwo in Hessen auf einer landstraße die an Schönheit kaum zu überbieten ist, wenn da nur diese erbarmungslose Sonne nicht wäre.Read more

  • Erste Mittahspause

    June 23 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    Ich bin heute etwas langsamer unterwegs. Die Temperaturen sind aushaltbar, eine schleierartige Bewölkung hält die Sonne in Schach.

    Ich mache Pause an einem Kaffee und während ich an einer Steckdose meine powerbanks auflade, die direkt an einem Tisch ist, also die Steckdose, an dem eine ältere Dame sitzt kommen wir ins Gespräch. Sie fragt mich, was ich denn in diesem Dorf hier mache, meine Antwort ist kurz: Pause. Sie erzählt dass sie aus Winnenden kommt und früher in Calw zur Schule ging. Die Welt ist klein. Ich habe sie nicht gefragt, wie alt sie ist, aber wenn vorne einen Neun stünde, wäre ich nicht verwundert.

    Das erste Brötchen gab es mit einer Cola und das zweite mit einem doppelten Espresso.
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